BRAVO - gut getroffen

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Eingetragen von:

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Aktionsform:

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Ziel:

Wir wollen die Bravo dazu bringen, ihre Werbekampagne für die Bundeswehr einzustellen und sich dafür zu entschuldigen

Mitmachen:

Beteiligt euch an der Kampagne und verbreitet sie weiter. Meldet euch bei der BRAVO mit einem passenden Bild an - diskutiert auf facebook

Das Jugendmagazin „Bravo" hilft der Bundeswehr bei der Rekruten- und Imagewerbung. Von der harten Einsatzrealität findet sich keine Spur.

„Action, Adrenalin, Abenteuer! Die Herausforderung deines Lebens wartet auf dich! Bundeswehr-Adventure Camps 2012" - mit diesem Slogan wirbt die deutsche Armee aktuell in einem Video auf dem YouTube-Kanal der Bravo. Von der harten Einsatzrealität und Informationen über Risiken einer möglichen späteren Tätigkeit bei der Bundeswehr: keine Spur.

Von einer kritischen Auseinandersetzung mit den Kriegseinsätzen der Bundeswehr und den vielen Toten ganz zu schweigen.

  • Soldaten sind Mörder, sagt Kurt Tucholsky
  • Krieg ist ein Verbrechen!

 

Zeigt der "BRAVO", dass die Ausbildung zum Töten und Zerstören kein Spiel und Spass ist.


1) Schaut euch das Video auf Youtube an, disliked es und meldet es als unangemessen, damit es gesperrt wird. UPDATE Kommentare und like-Funktion wurden für dieses Video gerade deaktiviert... Ihr könnt es immer noch als unangemessen melden... Und nun wurde auch das Video entfernt! :)

2) Meldet euch bei der > Bravo Community < an und benutzt ein schickes Bild als Portrait-Foto.:
Einige gute Vorlagen findest Du hier
https://www.dfg-vk.de/shop/buttons
https://www.dfg-vk.de/shop/aufkleber

3) Meldet euch auf dem facebook Account der Bravo zu Wort. http://www.facebook.com/BRAVO.de UPDATE die meisten Inhalte unserer Kampagne wurden jetzt auf einem Facebook-Kanal übernommen. http://www.facebook.com/BravoGutGetroffen

Die BRAVO hat auf facebook zugesagt, mit "terre des hommes" über das BW-Adventure-Camp zu sprechen. Bisher gibt es noch keine Ergebnisse.

Wichtig bitte unterschreibt auch online den Aufruf bei terres de hommes

 

4) Schreib an das Bundesministerium für Verteidigung:

poststelle@bmvg.bund.de

 

Sehr geehrter Herr Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière,

hiermit möchte ich sie auf die Werbekampagne ihres Hauses, des Bundesministerium der Verteidigung, aufmerksam machen. Ich gehe davon aus, dass sie die Art und Weise wie hier versucht wird, die Ausbildung zum Soldaten schön zu malen, ebenso entsetzt wie mich. Sicherlich sind sie sich ihrer Verantwortung in der Kommunikation und Information von Minderjährigen bewusst. Ich gehe davon aus, dass sie die Kampagne umgehend einstellen und die Verantwortlichen abmahnen werden.

Es geht um die Kampagne http://www.bw-adventure-camps.de , die aktuell in Kooperation mit der BRAVO läuft und damit eine Zielgruppe von 12 bis 16 Jährige erreicht. Insbeondere auch um das Kampagnenvideo auf dem Youtube-Kanal der BRAVO [ http://www.youtube.com/watch?v=q3r15_Y5TOE&amp;feature=relmfu ].

Der Beruf als Soldat ist kein gewöhnlicher Beruf. Er ist mit vielen Gefahren und Risiken bis hin zum eigenen Tod und dem Töten von Menschen verbunden. Eine Ausbildung an der Waffe beinhaltet immer auch eine Ausbildung zum Töten von Menschen. Aus moralischer Sicht ist der Kriegsdienst in der Gesellschaft umstritten, zumal in Zeiten, in denen die Bundeswehr weltweit im Einsatz ist. Das Bw-Adventure Camp und die dazugehörige Kampagne, insbesondere die Homepage der Kampagen und das Video auf dem youtube-Kanal der BRAVO [ http://www.youtube.com/watch?v=q3r15_Y5TOE&amp;feature=relmfu ] täuscht die Rezipienten. Hier wird die Realität des Berufes Soldat verheimlicht und durch bunte Action, Spaß und Urlaubsbilder ersetzt, um Jugendliche auf spielerische Art und Weise anzulocken. Die Bundeswehr ist kein Sommerurlaub und die Jugenszeitschrift BRAVO kein Ort dafür zu werben.

Mit freundlichem Gruß

 

5) Schreib an den Deutschen Werberat

UPDATE Der Werberat hat geantwortet.

"wir beziehen uns auf Ihre Beschwerde vom 18. September 2012. Die Tätigkeit des Deutschen Werberats als selbstdisziplinäre Einrichtung der Werbewirtschaft erstreckt sich auf den Bereich der Wirtschaftswerbung. Da sich Ihre Beschwerde gegen eine Werbemaßnahme des Bundesministeriums der Verteidigung richtet, also nicht gegen eine Wirtschaftswerbung, kann der Deutsche Werberat im vorliegenden Fall nicht tätig werden. Wir können Ihnen deshalb nur empfehlen, sich unmittelbar an das Bundesverteidigungsministerium zu wenden. Wir haben dort bereits für Sie angerufen und uns wurde mitgeteilt, dass Sie Ihre Beschwerde am besten an den sogenannten „Bürgerbriefkasten" unter bmvgbuergerbriefe@bmvg.bund.de richten sollten".

 

http://www.werberat.de/content/Beschwerdeformular.php

Vorlage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit fordere ich sie auf, die Werbe-Kampagne Bw-Adventure Camps zu rügen und den Veranstalter, das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) [Anschrift: BMVg P I 4 Postfach 1328, 53003 Bonn.]] aufzufordern, die Kampagen umgehend einzustellen. Ebenso fordern wir sie auf den Kooperationspartner BRAVO [BRAVO Redaktionen: Bauer München Redaktions GmbH, Charles-de-Gaulle-Str. 8, 81737 München ] auf seine Verantwortung in der Kommunikation und Information von Minderjährigen hinzuweisen und ebenfalls aufzufordern die Kampagne nicht weiter zu unterstützen und insbesondere die dazugehörigen Videos umgehend aus dem eigenen Youtube-Kanal zu entfernen.

Begründung: Der Beruf als Soldat ist kein gewöhnlicher Beruf. Er ist mit vielen Gefahren und Risiken bis hin zum eigenen Tod und dem Töten von Menschen verbunden. Eine Ausbildung an der Waffe beinhaltet immer auch eine Ausbildung zum Töten von Menschen. Aus moralischer Sicht ist der Kriegsdienst in der Gesellschaft umstritten, zumal in Zeiten, in denen die Bundeswehr weltweit im Einsatz ist. Das Bw-Adventure Camp und die dazugehörige Kampagne, insbesondere das Video auf dem youtube-Kanal der BRAVO [ http://www.youtube.com/watch?v=q3r15_Y5TOE&amp;feature=relmfu ] täuscht die Rezipienten. Hier wird die Realität des Berufes Soldat verheimlicht und durch bunte Action, Spaß und Urlaubsbilder ersetzt, um Jugendliche auf spielerische Art und Weise anzulocken. Die Bundeswehr ist kein Sommerurlaub und die Jugenszeitschrift BRAVO kein Ort dafür zu werben.

Mit freundlichem Gruß

xxx

 

 

Themenkategorien:

Frieden / Antimilitarismus
20 Kommentare
1
1329984135
Seit: Jul. 2012
Beiträge: 6
Kommentar von saothair
18.09.2012, 16:54 Uhr

Es wäre bestimmt nicht schlecht, auch hier einen Verweis auf diese Petition von terre des hommes zu geben:
http://is.gd/gd1BKH

2
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Kommentar von Marcus Hoeber
19.09.2012, 12:56 Uhr

Unter Jugendlichen mit urlaubsbildähnlichen und anderen verharmlosenden Mitteln zu werben zeigt ein weiteres Mal mit welcher Inkompetenz und humanistischer, wie auch sozialer aber auch kostenrelevanter Kurzsichtigkeit in der Bundeswehr und dessen Rekrutierungselementen gearbeitet wird.
Hat mal jemand ausgerechnet was es den Steuerzahler kostet erst
Werbekampagnen bei Kindern und Jugendlichen zu starten um diese dann nach wenigen Monaten wieder entlassen zu müssen (so die Rekrutierung geklappt hat) weil sie dann der Belastung in der Realität nicht gewachsen sind.

Warum ist man nicht in der Lage oder Willens einfach mal mit der Wahrheit zu werben (oder ist es nicht gewollt?)
Das junge Männer und Frauen in der Bundeswehr nicht nur auf lebende Menschen schießen müssen, Befehle befolgen müssen, egal ob sie für ihn/sie gerade Sinn machen oder nicht, sich mit Traumata, Depressionen herumschagen dürfen, und letztendlich auch noch gegen das eigene Volk eingesetzt werden so wie es jetzt schon in NRW erstmalig erlaubt ist.
Warum sagt man Ihnen nicht das die Bundeswehr im Innern einzusetzen über 60 Jahre ein Tabu-Thema war aus gut bekannten Gründen. Wieso erklärt man Iihnen nicht warum die Wehrpflicht abgeschafft wurde.
Nämlich dafür das nur noch wirklich tumbe, obrigkeitsgläubige
Kräfte übrigbleiben die dann auch willig sind auf die Oma und die Kinder zu schießen wenn es befohlen wird.
Das der Schutz vor Terroristen gegen das ganze Volk gerichtet ist
da laut Herrn Schäuble per se jeder Deutsche terrorverdächtig ist.
Das in Deutschland Rechtsextreme von der Polizei beschützt, Linke aber niedergeknüppelt werden.
Und die Bundeswehr darf dann helfen die eigene Bevölkerung zu bedrohen wenn sich Geldgierige Machthaber in ihren Palästen vor dem langsam aufkochenden Volkszorn verstecken.
Die Bundeswehr als einen Abenteuerspielplatz zu verharmlosen ist so als würde man 16 Jährige zu Kanonenfutterdiensten heranziehen. Nur wurden die Jungen 1945 in einen sinnlosen Tod gegen einen übermächtigen Gegner geschickt.
Heute sollen sie für einen übermächtigen Einsatz gegen die eigenen Familien ihre Seele verkaufen.
Ich frage mich ob in unserer Armee genug Männer mit Rückgrad in den oberen Chargen sitzen die der Geschichte endlich mal beweisen, daß sie nicht mehr länger bloße Befehlsempfänger sind sondern daß in jedem von ihnen auch ein kleiner Rommel stecken kann?
Ich vermisse den Aufschrei aus den Reihen der jetzigen Soldaten und vielmehr der Offiziere und Generäle.

3
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Kommentar von Sebastian Lucke
19.09.2012, 14:27 Uhr

Unter http://www.facebook.com/BravoGutGetroffen/info ist http://bewegung.taz.de/aktionen/bravo jetz als Quelle erwähnt.

4
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Kommentar von anonym
19.09.2012, 16:14 Uhr

90elf wirbt ebenso für die Bundeswehr.
Spiesser, ein Stundenten-Magazin auch.
http://www.spiesser.de/meinung/werbung-f%C3%BCr-die-bundeswehr

SoldatInnen sind Mörder!

5
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Kommentar von anonym
19.09.2012, 21:34 Uhr

So sollte die Bravo Bundeswehrwerbung sausehen !!! https://www.facebook.com/photo.php?fbid=464397020267041&set=a.439302446109832.96838.439293399444070&type=1&theater

6
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Kommentar von FaktenStattFiktion
20.09.2012, 11:00 Uhr

Es ist ein gutes Gefühl, nicht einmal zu wissen, wie man mit einer Schusswaffe umzugehen hat. Es ist ein gutes Gefühl, Pazifist zu sein wenn ein anderer in Uniform für Frieden und Sicherheit sorgt - sei es in einer Polizei- oder Bundeswehruniform.

Denn wir sind eine feige und verlogene Gesellschaft und schimpfen lieber über jene, welche buchstäblich für uns das Leben riskieren. Deshalb sind wir auch über ein Jugendcamp der Bundeswehr ebenso entsetzt wie wir uns darüber freuen, einen türkischen Intensivstraftäter 14 Jahre nach dessen Abschiebung wieder in das Land zu holen.

Denn der wird weder unsere Land verteidigen oder in Afghanistan Schulen für Mädchen beschützen, noch im Polizeidienst seinen Kopf in Doppelschichten für uns hinhalten.

Wir sind feige und verlogen. Wir sind Deutschland.

7
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Kommentar von Michael
20.09.2012, 12:45 Uhr

GEMA doch noch zu gebrauchen! ;-)

Youtube meldet jedenfalls unter dem angegeben Video-Link:

"Bw-Adventure Camps 2012!
BravoTV
This video is unavailable
Leider ist dieses Video, das Musik von EMI beinhaltet, in Deutschland nicht verfügbar, da die GEMA die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt hat.
Das tut uns leid."

Wohl mit das einzige Mal bisher, wo mir diese Mitteilung nicht leid tut!

8
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Kommentar von viccy
20.09.2012, 18:23 Uhr

Super Seite!! Wirklich gut!

Habe mcih soeben an den Deutschen Werberat gewendet.

Kleiner Hinweis nur dazu: das "Sie" sollte groß geschrieben sein.

9
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Kommentar von hansi
21.09.2012, 13:25 Uhr

Man sollte dabei nicht vergessen, dass ein Land auch eine Armee braucht, die es verteidigen kann. Anders geht es nicht!

Aber wir brauchen uns auch nicht zu wundern, wenn in der heutigen Zeit, in der die ganze junge Generation durch meistens US-Propaganda, mit Hollywoodfilmen und Computerspiele auf Gewalt und Militär eingenordet wird und die Akzeptanz des Tötens für die Nation und die Interessen des Großkapitals gefördert wird, die Bundeswehr als reale Fortsetzung des Kriegsspiels mit Abenteuer und Punkte sammeln dargestellt wird. Immerhin hat Gutenberg damals 2 Milliarden Euro für Werbeaktionen für die Bundeswehr bekommen.

10
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Kommentar von Nomorewar
21.09.2012, 13:36 Uhr

In diesem Zusammenhang möchte ich nur erwähnen, dass gerade ein neues Gesetz erlassen worden ist, dass den Einsatz der Bundeswehr innerhalb Deutschlands gegen staatsfeindliche Gruppen, die das System und die öffentliche Sicherheit gefährden, eingeführt worden ist. Das ist neu! Und das ist bezeichnend für unsere Politik und beängstigt mich. Für mich ist das die Freigabe des Abknallens von Bürgern die sich gegen unsere Faschopolitik und den Bruch unserer Verfassung stark machen und auf die Straße gehen. Da die Politiker genau das zu erwarten scheinen, wird hier schonmal Nachschub gesucht. Im Prinzip wird hier eine Prätorianergarde für Politiker und Großkapiatlisten und Konzerne aufgebaut, die das rebellierende leidende Volk in Schach halten soll.

11
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Kommentar von ~*Ganesha*~
22.09.2012, 11:24 Uhr

Ein erster Erfolg: bei YouTube ist das oben verlinkte Video inzwischen vom Nutzer entfernt worden...

12
1329984135
Seit: Jul. 2012
Beiträge: 6
Kommentar von saothair
23.09.2012, 02:08 Uhr

@10: Nomorewar,

hast du dafür einen Link?

13
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Kommentar von kowalski
23.09.2012, 15:59 Uhr

War der Krieg gegen Nazis auch ein Verbrechen?Wer hätte sie bekämpft wenn es keine Soldaten gäbe?In 50 Jahren werden die aufgerüsteten Araber aufgrund Überbevölkerung entweder Richtung Schwarzafrika ziehen oder gen Europa(und Israel).
Schon mal Gedanken darüber gemacht?

14
1329984135
Seit: Jul. 2012
Beiträge: 6
Kommentar von saothair
23.09.2012, 16:25 Uhr

@13: kowalski,
selten so etwas dummes gelesen. Weder passt das hier hin, noch hast du irgendetwas, das deine haltlosen Behauptungen rechtfertigt.

ABER die Araber kommen gleich und überrennen uns weil wir Kindern nicht sagen "Afganistan, Mallorca... ist doch alles dasselbe!" !!!1!

15
1329984135
Seit: Jul. 2012
Beiträge: 6
Kommentar von saothair
23.09.2012, 16:25 Uhr

@13: kowalski,
selten so etwas dummes gelesen. Weder passt das hier hin, noch hast du irgendetwas, das deine haltlosen Behauptungen rechtfertigt.

ABER die Araber kommen gleich und überrennen uns weil wir Kindern nicht sagen "Afganistan, Mallorca... ist doch alles dasselbe!" !!!1!

16
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Kommentar von gayguy
24.09.2012, 22:15 Uhr

kommentar gelöscht? ... taz was los? so harte mainstream zensur?

soldaten sind mörder, gegen wen sie kämpfen ist egal, mord bleibt mord. somit war auch die ermordung von nazisoldaten ein Verbrechen.
das naziregime selbst ebenso. aber legitimiert ein verbrechen ein anderes?

wenn schon pazifistisch dann bitte richtig, und nicht nach gesinnung und 'gut und böse'-märchen unterscheiden.

somit stehe ich zu meinem vorhergehenden, nicht mehr anwesenden post, dass der krieg gegen die nazis ebenso als verbechen zu werten ist.

17
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Kommentar von johanna
25.09.2012, 17:51 Uhr

Ich bin echt fassungslos.
die Ausbeutung und der Mißbrauch des Wunsches junger Menschen, die eine ganz natürlich Begeisterung allen Fremden
und Unbekannten gegenüber haben und den tristen Alltag
der Schule plus Existenzängste loswerden wollen, ist wirklich
kriminell.
Wenn unsere Gesellschaft keine anderen Werte zu bieten hat,
ist es höchste Zeit aufzuwachen und diese Zeitschrift
könnte sogar ein Wegweiser sein.
Aber so hat sie nichtmal den Wert von Klopapier und ist zudem
gefährlich.

18
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Kommentar von Pflanzi
26.09.2012, 14:01 Uhr

Ist das Folgende eine Standardantwort? Hab es als Antwort auf die Weitergeleitete Mail bekommen.

Sehr geehrter Herr Pflanzi,

vielen Dank für Ihre Zeilen an Herrn Bundesminister der Verteidigung, Dr.
Thomas de Maizière. Sie werden sicher verstehen, dass wegen der Vielzahl
der im Ministerium täglich eingehenden Anfragen nicht alle Fragen dort
selbst beantwortet werden können. So wurde mir Ihre Frage mit dem Auftrag
einer Beantwortung übergeben.

Die Bundeswehr führt seit dem Jahr 2004 Adventure Games durch. In diesen
Erlebnisstätten werden neben sportlichen Wettkämpfen (z.B. Beach:
Beachvolleyball, Tauziehen, Schwimmen, Schleppen im Wasser – z.B. Berg:
Abseilen, Seilsteg, Klettern) finden Gespräche mit Soldatinnen und
Soldaten statt und grundlegende Informationen über die Bundeswehr werden
vermittelt. Meist wird ein Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit eingebaut,
damit die Teilnehmer mit Soldatinnen und Soldaten über die Erfahrungen
und Erlebnisseim Auslandseinsatz sprechen können.
Zielgruppe der Veranstaltungen sind Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren.
In diesem Alter kann man mit Jugendlichen bereits Berufswünsche
diskutieren und Perspektiven bei einer möglichen Entscheidung für den
Arbeitgeber Bundeswehr besprechen.
Um auf die vielfältigen berufliche Möglichkeiten als Soldat oder ziviler
Arbeitnehmer aufmerksam zu machen, werben wir nach Aussetzen der
Wehrpflicht verstärkt für den Dienst in der Bundeswehr.
Die Kommunikation in den Camps ist als offener Dialog gestaltet und soll
ein Bild von Bundeswehr, Soldaten und Beruf vermitteln. Es geht um einen
Erstkontakt, nicht um die Verpflichtung der Jugendlichen zum Dienst in den
Streitkräften. Hier wird auch niemand wie bereits sehr häufig geäußert, zu
etwas gezwungen oder überredet. Um den Teilnehmern die Realität in diesem
Beruf näher zu bringen, sind während der Veranstaltung rund zehn bis
zwanzig Soldatinnen und Soldaten direkt beteiligt. Die Soldatinnen und
Soldaten stammen aus den Einheiten, bei denen die Camps durchgeführt
werden.
In diesem Jahr haben sich ca. 800 Jugendliche zur Teilnahme beworben. Je
30 Jugendliche sind pro Camp ausgewählt worden – zur Hälfte von BRAVO und
Bundeswehr.
Die Veranstaltungen verstoßen gegen keine gesetzlichen Vorschriften, wie
z.B. gegen die UN-Kinderrechtskonvention. Es handelt sich hier um eine
unverbindliche freiwillige Teilnahme an einem Jugendcamp der Bundeswehr
unter Beachtung des elterlichen Sorgerechts zur reinen grundsätzlichen
Erstinformation. Aus diesem Grund ist für die Teilnahme Minderjähriger die
Erlaubnis der Erziehungsberechtigen notwendig.

In der Hoffnung hinreichend geantwortet zu haben, stehe ich für weitere
Fragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

------ -----
Hauptmann

Streitkräfteamt InfoService Bürgeranfragen
Alte Heerstraße 90
53757 Sankt Augustin

Tel: 0 22 41 – 15 – 34 23
Fax: 0 22 41 – 15 – 29 60

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Kommentar von plop
28.09.2012, 18:15 Uhr

Das Video ist imemrnoch online:
http://www.youtube.com/watch?v=pwCAqWK8UbM&feature=plcp#t=0m47s

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Kommentar von Phillip
24.03.2013, 11:08 Uhr

Der Video das das plop gepostet hat mach mehr den Eindruck als käme es von Satire-Formaten wie Switch oder ähnlichem. Unglaublich dass die das ernst meinen.

Kommentar schreiben:
(Der Tag der Arbeit ist am 1. ...)

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