Fussball für alle - das Manifest 2020

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Ziel:

Der Fußball braucht echte Demokratie. Die Vereine, die Mitglieder, auch die der kleinen Klubs, sollen über den Fussball entscheiden können.

Mitmachen:

Unterzeichnen sie das Manifest und unterstützen sie den Kandidaten Andreas Rüttenauer für die DFB Präsidenten Wahl, mitmachen & weitersagen!

Der DFB braucht einen neuen Präsidenten. Wolfgang Niersbach, bis dato Generalsekretär, wurde von der Verbandsspitze für das Amt auserkoren. Doch die Fußballerinnen und Fußballer, die Freunde und Freundinnen des Fußballsports wissen nicht, wofür er steht. Mitbestimmen dürfen sie nicht. Niersbachs Gegenkandidat Andreas Rüttenauer fordert einen demokratischen, gerechten Fußball. Fordern auch Sie: Fußball für alle!

Unterschreiben Sie das Manifest 2020 - Unterstützen Sie Andreas Rüttenauer

Erstunterzeichner: Jörg Thadeusz, Journalist und TV-Moderator | Gesine Lötzsch, Vorsitzende der Linkspartei | Michael Konken, Vorsitzender des Deutschen Journalistenverbands (DJV) | Helmut Schleich, Kabarettist | Hanns Zischler, Schauspieler

Fußball für alle! - Das Manifest des deutschen Fußballs 2020

Wir sind Fußballerinnen und Fußballer. Wir sind Fans. Wir interessieren uns für den Fußballsport. Wir gehen regelmäßig ins Stadion oder beobachten das Spiel, wenn ein großes internationales Turnier ansteht. Wir sind laut. Wir drücken heimlich einem Team die Daumen. Wir, die den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen entstammen, haben eines gemeinsam: Wir lieben den Sport.

Wir machen uns Sorgen!
Wir haben das Gefühl, der Fußball könnte uns entgleiten. Eine Handvoll Funktionäre bestimmt über unsere große Liebe, über unseren Sport. Das wollen wir ändern. Wir wollen den Fußball wieder zu einer Graswurzelbewegung machen. Der Fußball braucht echte Demokratie. Er muss von unten nach oben organisiert werden. Die Vereine, die Mitglieder, auch die der kleinen Klubs, sollen entscheiden können, wer im deutschen Fußball das Sagen hat. Es muss um den Sport gehen nicht um die Interessen einzelner Konzerne. Die ungebremste Kommerzialisierung darf den Fußball nicht auffressen. Im Amateursport schlägt das wahre Fußballherz. Der Hartplatz braucht im Wettstreit mit den Arenen mehr Gewicht.

Wir fordern eine lebendige Diskussionskultur!
Nur so kann der Fußball wirklich an der Lösung gesellschaftlicher Probleme mitwirken. Der Fußball mit seinen 6,5 Millionen organisierten Mitgliedern muss mitgenommen werden, wenn über Chancengleichheit und soziale Teilhabe gesprochen wird. Er kann gesellschaftliche Debatten auch befeuern, indem bestehende Probleme offen angesprochen werden. Antisemitismus, Rassismus und Homophobie werden noch allzu oft geduldet in den Kurven etlicher Stadien. Die Unterwanderung von Fußballvereinen durch Neonazis wird oft erst dann problematisiert, wenn sie von Medien skandalisiert worden ist. Wir wollen, dass Fußballstadien angstfreie Räume werden, und wir wissen, dass das nicht einfach wird.

Der Fußball braucht eine neue Ehrlichkeit!
Wir können die Schlagzeilen über die Machenschaften korrupter Funktionäre im internationalen Fußball nicht mehr hören! In deren Spiel wollen wir nicht mitmachen! Wer Reformen im Weltfußball anmahnt, braucht Glaubwürdigkeit. Der deutsche Fußball gewinnt nur dann an moralischem Gewicht, wenn er an sich selbst die höchsten Maßstäbe anlegt. Wir fordern ein Ende der Gutsherren-Mentalität im deutschen Fußball und ein Höchstmaß an Transparenz und Demokratie in der Verbandsarbeit. Wir wollen Licht in die Funktionärshinterzimmer bringen.

Der Fußball muss sich öffnen!
Wir wollen die machohafte Männerherrlichkeit, die in vielen Kurven und Kabinen herrscht aufbrechen. Fußball darf keine Männersache bleiben. Ein Verband, in dessen Präsidium nur eine Frau sitzt, darf den Fußball nicht repräsentieren. Fußball ist für alle Menschen da! Wir wollen allen Menschen das Gefühl geben, beim Fußball gut aufgehoben zu sein!

Wir wollen: Fußball für alle!

[download DFB.pdf]

Andreas Rüttenauer geht mit dem Manifest des deutschen Fußballs in den Wahlkampf um das Präsidentenamt im Deutschen Fußballbund

Andreas Rüttenauer:
http://facebook.com/ruettenauer4president
http://twitter.com/DFB_Kandidat

Themenkategorien:

Bildung / Familie / Gesundheit, Politik / Demokratie / Recht
28 Kommentare
1
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Kommentar von Detlev siebold
21.01.2012, 14:54 Uhr

Endlich jemand, der sich traut und dem ich es auch zutraue :-)
Was kann ich noch tun, um Sie zu unterstützen?

2
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Kommentar von Nina Heiß
21.01.2012, 22:04 Uhr

Viel Erfolg für Ihre Kandidatur, allen Punkten kann man nur zustimmen!

3
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Kommentar von FN
22.01.2012, 10:01 Uhr

Super Idee und dringend notwendig!
Die verkrusteten Strukturen müssen endlich aufgebrochen werden, sonst haben wir bald die selben Probleme wie in England oder Italien.
Viel Erfolg, aber solange das über die Datenkrake Facebook organisiert wird, sind diese warmen Worte meine einzige Unterstützung...

4
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Kommentar von Felix
22.01.2012, 12:13 Uhr

Viel Glück! Wäre eine tolle Sache, aber ob es gegen die Fußballmafia DFB mit ihren Lobbyismus ausreichen wird??? Ich bezweifle das ja stark...

Trotzdem müssen solche Aktionen unterstützt werden und wer weiß, im Fußball ist bekanntlich alles möglich..

5
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Kommentar von Henning
22.01.2012, 13:01 Uhr

Ein schöner Schritt Richtung Öffnung des Fußballs wäre es doch, die Vergabe von Fernsehrechten an die Bedingung zu knüpfen, dass die Bilder 7 Tage nach dem Spiel frei zugänglich gemacht werden.

6
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Kommentar von Werder Fan
22.01.2012, 14:03 Uhr

Richtiges Anliegen, gute Argumente, aber schlechtes Video. Das wird der Sache nicht nützen. Wer sich als Kandidat in die Diskussion bringt - und sei es auch nur um überhaupt eine Diskussion zu haben - der muß sich auch als wählbarer Kandidat präsentieren. Im Video wirkt er aber einerseits ein bißchen arrogant (auch weil von unten gefilmt) und gibt andererseits nicht zu erkennen was ihn für das Amt qualifiziert. (Gibt ja viele Sportjournalisten.)

7
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Kommentar von Antifussballer
22.01.2012, 20:10 Uhr

Fussball muss bekämpft werden. Es lenkt die Menschen von wichtigeren Dinge ab!

8
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Kommentar von know it all
23.01.2012, 06:55 Uhr

Schlechte Idee. Es muss auch einen Platz für machohafte Männerherrlichkeit geben. Wenigstens den einen. Frauen haben auch diverse "Nur für Frauen" Einrichtungen. Und ich sag ja nicht mal,dass Frauen nicht in die Stadien oder Prösidien sollen. Aber bei euren Gedanken ist es nicht mehr weit zur Frauenquote für die Stadien... Ich bin dagegen!

9
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Kommentar von Hans
23.01.2012, 06:56 Uhr

Stimmt, know it all! Der Typ ist zudem auch nicht sehr überzeugend.

10
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Kommentar von kroete
23.01.2012, 13:49 Uhr

Das Motiv zählt, diesen "Fußballvatikan" in demokratische Strukturen zu führen, ein kühnes Projekt, das Unterstützung verdient, auch wenn die TAZ die Frauen - WM übelst durch den Kakau gezogen hat.
Viel Erfolg dem "Don Quichotte" im Kampf um diesen Posten!!!

11
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Kommentar von Bernd J.R. henke
23.01.2012, 14:15 Uhr

Don Quichotte spielen und den DFB zum Lachen, aber auch Nachdenken zu bringen, ist löblich. Es ist wichtig dabei zu beachten, dass der DFB eine Vereinsstruktur hat, die sich in 23 Landesverbänden strukturiert. Etliche Narren gibt es dort auch, die sicherlich ihrer Initiative ein leises zustimmendes Ja zu ihrer originellen Aktion érbringen dürften. Auf jeden Fall läuft die Aktion zur rechten Zeit - Karneval in Rio ist out, Karneval in Otto-Fleck-Schneise wird anegeordnet. "Es darf gelacht werden."

12
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Kommentar von wiru
23.01.2012, 21:12 Uhr

Fußball? wat is dat denn???
Nee, mal ehrlich: gesellschaftlich ist es doch scheißegal, wer Kölner Faschingsprinz (ok: Karneval!) oder DFB-Präsident wird. Die Sauerei liegt doch eher darin, dass in diese Privatveranstaltungen üppige öffentliche Gelder (vulgo: fehlende Kindergartenplätze, schlechte Schulen usw.) fließen, oder nicht?

13
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Kommentar von Banjo Hansen
24.01.2012, 08:23 Uhr

Fußball ist Opium fürs Dingens,arghh.

14
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Kommentar von Markus
25.01.2012, 09:56 Uhr

Fussball ist "Macho" - warum auch nicht? Wer will denn die Fanblocks mit Hagebuttentee und Räucherstäbchen.
Geschäftsführer gegen Sportjournalist - Verwalter gegen Kommentator. Niersbach oder Rüttenauer - eine Auswahl zwischen zwei mal Wattebällchenschmeißern? Bei einer Wahl in den Fankurven würden beide durchfallen. Aber dort wird ja keiner gefragt....

15
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Kommentar von Giochetto
25.01.2012, 10:19 Uhr

Warum will Andreas Rüttenauer antreten wird durch ih n denn der Frauenanteil im Präsidium erhöht???

Wenn dann sollte man es richtig machen und eine Frau vorschlagen. Ansonsten ist die Aktion komplett sinnlos aus meiner Sicht!!

16
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Kommentar von Marxist
25.01.2012, 13:44 Uhr

@wiru

Genau so sieht's aus. Anstatt den Menschen das Geld zu geben in Zeiten von Massenarbeitslosigkeit wird lieber den Vereinen das Geld in den Arsch geschoben. Und was mich am meisten ärgert das viele Arbeitslose damit auch kein Problem haben. Wenn die ganzen Fussballfans endlich mal auf die Straßen gehen würden und den Reichen alles nehmen würden wäre die Welt schon wesentlich gerechter!

17
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Kommentar von friesenalemao
25.01.2012, 14:57 Uhr

also nur um frauen gehts in dem manifest ja nun nicht. gegen rassismus u homophobie steht da z.b. auch. die drei bereiche sind alle wichtig, genauso wie die nagesprochene graswurzelisierung des fussballs u der versuch nicht alles nur dem primat des geldes zu unterwerfen.
also viele gute bzw unabdingbare gründe diese initiative zu unterstützen!!!

18
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Kommentar von Matthias
25.01.2012, 22:45 Uhr

Andi, Deine Spezln stehen wie a Einser hinter Dir!
Auf geht's, pack ma's!

19
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Kommentar von Deff Westerkamp
26.01.2012, 19:36 Uhr

Da wir schon bei der Wahl der Oberpfeife ins Schloß Bellevue nicht mitreden dürfen, sollten wir es uns nicht nehmen lassen dem wichtigsten Amt im Staat bei seiner Besetzung mit unserem Mann tatkräftig zu helfen.

20
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Kommentar von KChristoph
26.01.2012, 19:58 Uhr

Auch ich, der sich für Fußball kaum interessiert, stimme für Herrn Rüttenauer.
Vielleicht kommt kommt dann auch mal etwas frischer Wind in die kommerzorientierte Hannover96-Welt !
Die Verbindung zu der Datenkrake "FaceBook" stört mich allerdings sehr.

21
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Kommentar von Uli Möller
27.01.2012, 13:55 Uhr

Ich finde, das ist schon lange mal fällig.

Grossartiger Schritt, mutige Idee!

22
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Kommentar von Bernhard Antony
27.01.2012, 17:52 Uhr

Ich würde Herrn Rüttener zu gern in seiner Kandidatur unterstützen - aber nicht über facebook! Finger weg von dem "Verein"! Traurig genug, dass dieTAZ sich mit denen abgibt...

23
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Kommentar von MIchel Atsch
28.01.2012, 00:03 Uhr

Der DFB gehört einfach nur abgeschafft, genau wie alle anderen nationalistischen Organisationen. Deutsche Fahne zu Klopapier.

24
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Kommentar von NaturalHighPenguin
28.01.2012, 21:17 Uhr

@wiru
@Marxist

danke für die wahren Worte. Auch wenn mir unverständlich ist, wie man für solch nichtsignifikanten Begebenheiten (Fußball) enthusiastisch die Pseudorevoluzzerfahne schwenken kann - sollen sie es doch tun. Aber dann für die wirklich wichtigen Dinge bitte auch auf die Straße gehen.
Vielleicht sind Fußballschals einfach leichter zu (ver)kaufen als Verantwortungsbewußtsein und Reflektion.

25
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Kommentar von Timo
29.01.2012, 01:19 Uhr

Pro Frauenquote, Pro Rüttenauer

26
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Kommentar von KChristoph
30.01.2012, 20:37 Uhr

Eine Unterstützung über die Datenkrake Facebook kommt für mich weiterhin auf keinen Fall in Frage.
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Vorausschauend habe ich mir erlaubt, den Twitteraccount @Manifest2020 anzumelden.
Das Paßwort stelle ich gern' zur Verfügung !
Interne Daten aktualisieren und schon kann es losgehen.
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Fußball für alle, ja, das wäre gut !

27
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Kommentar von robert
07.02.2012, 13:02 Uhr

Schade, kann leider nicht unterschreiben, da Gesine Loetzsch zu den Erstunterschreibern gehoert. Niemals auch nur eine Aktion zusammen mit den Rotfaschisten von der SED oder wie immer diese Verbrecher sich heute nennen.

28
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Kommentar von Auch Robert
28.02.2012, 15:35 Uhr

Was macht Frau Lötzsch denn da auch?

Kommentar schreiben:
(Welche Partei sagt: Klar machen zum ändern?)









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