Energiewende ja, Rösler nein!

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Saubere und sichere Energie ist unser aller Zukunft. Energiewende beschleunigen und Kosten fair verteilen!

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Fordere Umweltminister Altmaier auf, seinen Job zu machen und die Energiewende voran zu bringen! Außerdem: Video zu Röslers Sprachkünsten!

Machen Sie Ihren Job, Herr Altmaier! Energiewende ja, Rösler nein!


Die Mehrheit der Bevölkerung will, dass gefährliche Atomkraftwerke schnell vom Netz genommen und klimaschädliche Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Deshalb muss die Energiewende ein Erfolg werden.

Jedoch nicht einmal ein Jahr nachdem die Bundesregierung uns die Energiewende vollmundig versprochen hat, wird nun ordentlich die Axt angelegt. Vor allem die FDP will von der Wende hin zu sauberer und sicherer Energie nichts mehr wissen. Sie zielt im Wesentlichen darauf ab, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abzuschaffen. Und dann? Alles auf Anfang? Ausstieg aus dem Atomausstieg? Nein danke!

Nur wenn die Energiewende gelingt, können wir schnell aus der Atomkraft aussteigen und erfolgreichen Klimaschutz betreiben. Wirtschaftsminister Rösler darf nicht unsere Zukunft für seinen Wahlkampf gefährden.

Wir fordern Umweltminister Peter Altmaier auf, endlich seinen Job zu machen und die Energiewende voranzubringen! Energiewende ja, Rösler nein!

 

Themenkategorien:

Anti-Atom / Klima / Energie
14 Kommentare
1
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Kommentar von Dieter Frick
01.10.2012, 07:24 Uhr

Ich habe an Merkels Atomausstieg nie geglaubt.
Bitte sorgen Sie dafür, dass ich nicht recht behalte, vergessen Sie nicht die versprochene Wende hin zur Erneuerbaren Energie und schalten Sie Rösler ab.

2
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Kommentar von Gerhard Brouwer
01.10.2012, 15:46 Uhr

Als Sascha Adamek sein Buch "Die Atomlüge Getäuscht, vertuscht, Verschwiegen: Wie Politiker und Konzerne die Gefahren der Atomkraft herunterspielen" mit der Bewertung eines unumkehrbaren und kurzfristigen Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie so schloss: "Wir wissen zu viel, um das noch hoffen zu können", hielt ich seine Haltung für eine Spur zu pessimistisch. Sollte er doch Recht behalten?

3
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Kommentar von EEG Befürworter
01.10.2012, 20:08 Uhr

Hier glaubt doch wohl niemand ernsthaft, das ausgerechnet Minister Altmaier die Energiewende vorantreibt. ;-)

Er ist ebenso - nur nicht so offensichtlich wie Rösler - ein Lakei der Energiemafia. Er ist nur weit intelligenter als dieser, was ihn nicht weniger gefährlich macht. Diese Regierung ist ein 100%-ger Erfüllungsgehilfe des bestehenden Energie-Oligopols. Merkel und Konsorten hatten nicht eine Sekunde ernsthaft vor, etwas an den bestehenden Monopolstrukturen ihrer Auftraggeber zu ändern. Das war nur eine Angstreaktion nach Fukushima um die Bevölkerung einzulullen. Hat offensichtlich funktioniert.

4
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Kommentar von Atomlüge
02.10.2012, 04:53 Uhr

UAA Gronau = KEIN ABSCHALT TERMIN
(4% der Uran-Welt Produktion, wird ALLES nach Frankreich exportiert für 36 französische AKWs und französische Atomraketen die alle auf Deutschland gerichtet sind, Atommüll bleibt für die nächsten 10 Millionen Jahre in Deutschland, Endlagerung von französischem Atommüll ZAHLT DER DEUTSCHE STEUERZAHLER FÜR 10 MILLIONEN JAHRE)

Brennelemente Fabrik Lingen = KEIN ABSCHALT TERMIN
Forschungsreaktor Mainz (ohne Erdbebensicherung und Flugzeug Absturz.Sicherung im Erdbeben Gebiet Rheingraben) = KEIN ABSCHALT TERMIN
Forschungsreaktor München Garching 100 Meter neben Kinderkrippe Sonnenkäfer Garching inkl. Atommüll von 10 Jahren mitten im Wohngebiet = KEIN ABSCHALT TERMIN
Forschungsreaktor Berlin Wannsee (Riss im Reaktor, Loch im Kühlsystem, 8000 m3 Atommüll mitten in Berlin unterm Blechdach) = KEIN ABSCHALT TERMIN
ITU Institut für Transurane, Karlsruhe = KEIN ABSCHALT TERMIN
KIT Campus Nord, Karlsruhe = KEIN ABSCHALT TERMIN
Institut für Transurane, Universität Stuttgart = KEIN ABSCHALT TERMIN
RWTH Aachen Atomforschung und Nuklear Engineering = KEIN ABSCHALT TERMIN

5
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Kommentar von Aussteiger
02.10.2012, 20:24 Uhr

Nach dem rot-grünen Ausstieg gab es nach der letzten Bundestagswahl (mit Vorankündigung!) den schwarz-gelben Ausstieg aus dem Ausstieg. Dann aber, nach Fukushima und wie so manch andere Kehrtwende, gab es plötzlich den schwarz-gelben Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg. Dieser soll nun dargestellt werden, als wäre er der 'eigentliche', schwarz-gelbe Ausstieg, ist es aber nicht! Und nun also will Rösler den Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg?

6
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Kommentar von Pressekom
03.10.2012, 15:29 Uhr

Guckt man durch eine rot-grüne Brille, sieht eben alles rot und grün aus. Das EEG in seiner alten Form schaufelt jede Menge "Kohle" von den Endverbrauchern zu den "Strombauern".
Der Umstieg vom Atomstrom zu Ökostrom ist doch im Gange. Der Ausbau muss organisch, d.h. mit parallelem Netzbau geschehen. Der dafür gesetzte Zeitrahmen ist allerdings eng.

Das Rößler-Video ist weder intelligent noch lustig, einfach nur primitiv.

7
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Kommentar von Werner
05.10.2012, 01:37 Uhr

Jeder der Kinder hat und AKWs befürwortet ist ganz normal....

Nicht.....?

Die Pest ist weg, wir holen uns Ersatz.....?

Meine Fresse was ist die Menschheit doof....

8
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Kommentar von alfonearth
05.10.2012, 22:32 Uhr

Was hilft es eigentlich der Energiewende, wenn wir weiterhin Banken und gutverdienenden Kapitalanlegern horrende Renditen dafür garantieren, dass sie Anlagen finanzieren, die nur mittags bei Sonnenschein noch mehr Energie liefern können, die dann niemand nutzen kann und die man auf absehbare Zeit nicht effizient speichern kann?
Das EEG wirkt vor allem zur Förderung der Altersversorgung von Freiberuflern und sog. Besser-Verdienenden. Außerdem bietet es Banken lukrative und sichere Kreditvergaben.
Aber was hilft es effektiv zur Ablösung von Atomstrom in der Grundlast?

9
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Kommentar von rohmann
06.10.2012, 17:07 Uhr

Rösler brauchen wir doch nicht dazu. Inzwischen wissen doch viele Menschenh, dass er eine Niete ist. Seine eigene Partei hätte ihn gern vertrieben, schafft es aber nicht. Alzemeier sol nun ernsthaft handeln.

10
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Kommentar von Ingo Franssen
11.10.2012, 17:12 Uhr

Erneuerbare Energien zu teuer?-

Denke ich allein an die die Lagerung des Atommülls, so ist es doch ein durchsichtiges Märchen, dass der Strom aus herkömmlichen Atom- und Kohlekraftwerken ohne Folgekosten für den Bürger bleibt. Wenn nicht durch Zuschläge auf die Strompreise, dann durch Aufschläge bei den Steuern. Auf jeden Fall wird die Kohle- und Atomlobby schon wissen, wie sie auch ohne Erneuerbare Energien den kleinen Mann und die kleine Frau beizeiten zur Kasse bitten werden.

11
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Kommentar von Desconocido
11.10.2012, 18:16 Uhr

Es ist schon erstaunlich mit welchen Rechenmodellen die Atomkraft auch heute noch als günstige Alternative angepriesen wird.
Sie hat Millaren an Subventionen erhalten, kann auf Grund der enormen Folgen eines Störfalles nicht versichert werden (so das die Allgemeinheit auch die finanziellen Risiken trägt), für den Rückbau der Kraftwerke wurden bs heute keine ausreichenden Mittel zurückgelegt und von den unübersehbaren Kosten die die Endlagerung kosten wird, brauchen wir nicht zu reden.
Es ist klar das in einem hochsubventioniertem Markt eine neue Technik erst dann bestehen kann, wenn sie Anschubhilfe bekommt. In dieser Hinsicht ist der einzige Unterschied der Atomkraft zu den Erneuerbaren aber nur, das die 204 Mrd Subventionen der Atomkraft bisher über Steuern finanziert wurden und die Erneuerbaren, ungerechterweise, nur den kleinen direkt in Rechnung gestellt werden ( es ist auch erstaunlich welche Kreativität Firmen entwickeln um sich von der Umlage freistellen zu lassen).
Da ich vermute das die fossilen Energiequellen in Zukunft aus ökologischer und finanzieller Sicht unbezahlbar werden, erwarte ich das die Erneuerbaren in Zukunft die einzige sinnvolle Alternative sein werden und dann sogar zu einem Standortvorteil für Deutschland werden dürften. Immer vorausgesezt wir schaffen den Umstieg.
Aus diesem Grunde, nur noch die wirklich sinnvollen Firmen von der Umlage befreien, und den Umstieg schnellstmöglich hinbekommen. Dazu gehört eine motivierte politische Klasse, viel Forschung (speziell in Speichertechnologien), eine sozial ausgestaltete Finanzierung und Mut zum Fortschrit
Es wäre schön wenn unsere Generation unseren Kindern wenigstens in einem Bereich keinen Scherbenhaufen hinterlässt.

12
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Kommentar von alfonearth
12.10.2012, 23:53 Uhr

Desconocido entdeckt erschreckende Parallelen zwischen der historischen Begeisterung für Atomkraft und der jetzigen für Photovoltaik. In beiden Fällen meinte eine Regierung (bzw. Bundestagsmehrheit + (ver)öffentlich(t)e Meinung), DIE richtige Technologie zur Energieversorgung zu kennen, und hat sie entsprechend gefördert. Kritiker wurden auf zu erwartenden "technischen Fortschritt" verwiesen, z.B. für Atommüll, Speichertechnologie für Solarstrom, Recycling von Solarmodulen. Im Technologiehype konnten damals Stromkonzerne, jetzt Hausbesitzer, Landwirte, Kapitalanleger und Banken hohe Renditen mit entsprechenden Investitionen einfahren.

13
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Kommentar von alfonearth
12.10.2012, 23:56 Uhr

Bessere Aktion:
Energiewende ja, Überrendite für Kapitalanleger und Banken nein!

14
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Kommentar von Avalon
17.10.2012, 11:00 Uhr

Herr Altmeier,
bringen Sie dem Herrn Rösler doch das Rechnen bei.
Weltvorräte: Uran 35 Jahre, Erdöl 40 Jahre, Erdgas 65 Jahre, Kohle 200 Jahre.
Die Energiemenge, die uns die Sonnne liefert, entspricht etwa dem 10.000-fachen des weltweiten Energiebedarfs.
Kapiert?

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(Wir nannten ihn Birne - eigentlich heißt er Helmut ...)

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