Umgang mit rechtsextremistischen Einstellungen

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Eingetragen von:

Aktionsform:

Workshop

Ziel:

Eine kreative Auseinandersetzung mit der Methode Forumtheater

Mitmachen:

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Rechtsextremismus im Alltag entgegentreten

Wer in Vereinen, aber auch im Betrieb oder Institutionen arbeitet oder sich engagiert, kann mitunter erleben, wie sich Rechtsextremismus in die Alltagswelt einnistet: vermeintlich "lockere" Sprüche, offen vorgetragene rechtsextreme Parolen oder diskrimierendes Verhalten bringen Rechtsextremismus in die Mitte der Gesellschaft. Sich den Situationen zu stellen und zu widersprechen erfordert Mut und Zivilcourage.

Dies soll im Rahmen eines Wochenend-Workshops geübt werden. Mit der Methode Forumtheater werden in einem Wochendworkshop Szenen aus dem Alltag entwickelt, wo Aktive aus Vereinen, Verbänden, aber auch Betrieben und Institutionen mit rechtsextremistischen Gedankengut konfrontiert werden. Anhand der Szenen werden in der Gruppe in einem partizipativen Prozess Handlungsstrategien gegen rechtsextremistischen Haltungen entwickelt.


Ziele, Inhalte, Konzept

"Keine akrobatischen Leistungen sind angestrebt, sondernd das Ausschöpfen all dessen, was in uns angelegt ist, denn nicht nur der Schauspieler, jeder kann Theater machen; nicht nur der Künstler kann Kunst machen- jeder Mensch ist ein Künstler." - Augusto Boal

Wir entwickeln in diesem Workshop

* die Sensibilität, rechtsextremistische Äußerungen und Verhaltensweisen zu entdecken;

* erarbeiten Strategien zum Umgang mit solchem Verhalten;

* und entwickeln das Selbstbewusstsein und die Courage zur Intervention gegenüber rechtsextremistischem Verhalten.

Schließlich entwickeln wir Strategien zur Verankerung der erworbenen Kompetenzen in Vereinen /Organisationen.


Theater der Unterdrückten

Forumtheater ist eine Theaterform aus dem „Theater der Unterdrückten" Nach mehr als 25-jähriger Praxis des "Theater der Unterdrückten", das in zahlreichen Ländern erprobt wurde, gilt sein Erfinder Augusto Boal heute als der international bedeutendste Theaterpädagoge unserer Zeit. Das „Theater der Unterdrückten" bietet eine Vielzahl an Spielen, Übungen und Techniken mit denen die Akteure ihre Lebensrealität theatralisch darstellen können und Schritte zur Veränderung erproben.


Forumtheater

Im klassischen Forumtheater setzen Teilnehmende Situationen wo sie nicht so handeln konnten wie sie wollten, oder sich Unterdrückt gefühlt haben in Szene und entwickeln daraus theatralische Szenen. In diesen Szenen können die unterdrückten Protagonisten von dem Publikum ausgetauscht werden und so alternative Handlungsweisen ausprobiert werden. Animiert wird dieser Prozess von einem Joker,der die Moderation im Forumtheater übernimmt.


Zielgruppe

MitarbeiterInnen und Aktive in Vereinen und Organisationen im Landkreis Verden. Vorkenntnisse für den Workshop sind nicht erforderlich, denn alle Menschen können Theater spielen.


Workshopleiter

Harald Hahn (Diplompädagoge): Tätigkeit als freiberuflicher Theatermacher mit Schwerpunkt„Theater der Unterdrückten" und „Politisches Aktionstheater". Künstlerischer Leiter des Legislativen Theater Berlin. Herausgeber der Schriftenreihe „Berliner Schriften zum Theater derUnterdrückten". www.harald-hahn.de


Zeit und Ort

Samstag 1.12.2012, 10:00 bis 18:00 Uhr und Sonntag, 2.12.2012, 10:00 bis 15:00 Uhr

im Jugendzentrum Dampfmühle, Lindhooper Str. 7, Verden


Anmeldung

Verbindliche Anmeldung erbeten per E-Mail an info@bewegungsakademie.de mit Angaben zu Name, Anschrift, E-Mail und Tel.-Nr. (bei Minderjährigen auch Alter).

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - um Spenden für das Mittagsbuffet wird gebeten.

In Kooperation mit WABE e.V.

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN"

 

Themenkategorien:

Antifaschismus, Politik / Demokratie / Recht

Adresse:

Jugendzentrum Verden
Lindhooper Str. 7
27283
Verden
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(Welcher Tag kommt nach Samstag?)