epetition: Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten

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Eingetragen von:

Aktionsform:

Petition

Ziel:

Die Petition bekannt machen und Mitzeichner und Mitzeichnerinnen suchen.

Mitmachen:

Artikel in Foren und Blogs, Mails an Medien schreiben, Volksvertreter z.B. bei abgeordnetenwatch.de befragen

Bis zum 26.1.2011 kann man die ePetition "Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten" mitzeichnen. Am 8.01.11 sind breits 10.000 Mitzeichnungen gesammelt worden.

https://epetitionen.bundestag.de

Eventuell bringt es etwas diese Petition weiter zu unterstützen? Seit kurzem gibt es ein Forum, in dem einige wenige "Aktivisten" zugange sind:

http://cannabispetition.de/forum/index.php

 

Themenkategorien:

Politik / Demokratie / Recht
60 Kommentare
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Kommentar von Alex
09.01.2011, 15:01 Uhr

Ist aber auch höchste Zeit das Cannabis entkriminalisiert bzw legalisiert wird!

Man kann nur hoffen das genug Menschen diese Petition unterstützen, sich nicht von den gängigen Falschinformtionen rund um das Thema verleiten lassen und mal selber nachforschen - wir haben alle google, es gibt keine Entschuldigung mehr heutzutage noch uninformiert zu bleiben!

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Seit: Jan. 2011
Beiträge: 7
Kommentar von perestroika
10.01.2011, 09:10 Uhr

Guten Morgen Alex und andere Interessierte,

Heute, am 10.01.11, haben 10.614 Menschen mitgezeichnet. Am 7.01.11 hat die Grüne Jugend "offiziell" zur Unterstützung aufgerufen:
http://www.gruene-jugend.de/show/770327.html

so das mal auf die Schnelle

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Kommentar von Peter
11.01.2011, 07:38 Uhr

Die werden Cannabis nie legalisieren! Nur die Illegalität bietet Gewähr für die exorbitant hohen Preise. Es ist also eine Menge Geld im Spiel, und das stinkt ja bekanntlich nicht. Der kriminell/industrielle Komplex wird auf diese Einnahmen nicht verzichten.

Wo kämen wir auch hin, wenn das Kraut beim Gemüsehöker für ein paar Cent neben Petersilie und Schnittlauch liegen würde?

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Kommentar von Peter
11.01.2011, 07:38 Uhr

Die werden Cannabis nie legalisieren! Nur die Illegalität bietet Gewähr für die exorbitant hohen Preise. Es ist also eine Menge Geld im Spiel, und das stinkt ja bekanntlich nicht. Der kriminell/industrielle Komplex wird auf diese Einnahmen nicht verzichten.

Wo kämen wir auch hin, wenn das Kraut beim Gemüsehöker für ein paar Cent neben Petersilie und Schnittlauch liegen würde?

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Kommentar von aXXL
11.01.2011, 08:29 Uhr

Es gilt in der Medizin als sinnvoll, Gesundheit vorbeugend zu schützen. Prävention zielt auf die Vermeidung von Krankheiten, somit auf die Eindämmung von Verbreitung und die Reduktion von Auswirkungen.
Falls sich der reine Genusskiffer also fragt, inwieweit ihm die Verfügbarkeit von medizinischem Cannabis (nach entsprechender Antragstellung beim BfArM) hilft, Genuss und Prophylaxe unter einen Hut zu bringen und zugleich ein gutes Argument gegen juristische Nachstellungen parat zu haben, so sei ihm empfohlen sich via Suchmaschne über die vorbeugenden Eigenschaften von Cannabis bei/gegen Alzheimer zu informieren. Wissenschaftliche Untersuchungen haben eindeutig belegt, dass Inhaltsstoffe des Cannabis gegen die so genannten "Plaque-Ablagerungen" im Hirn wirksam sind.

Ich will nicht an Alzheimer erkranken, (auch) deshalb kiffe ich.

Die Petition zur Entkriminalisierung von gesunden und kranken Cannabisgebrauchern hat aktuell über 11.000 Mitzeichner. Überwindet Eure Ängste und unterschreibt ebenfalls.

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Kommentar von atypixx
11.01.2011, 12:02 Uhr

An die 14-, 15-, 16-jährigen (usw!), die täglich und evt. mehrfach rauchen: Hört auf, wenn Angstflashs kommen. "Ich hab zwei Freunde verlor´n an cannabisinduzierte Psychosen" (Curse u. atypixx).

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Kommentar von Nick
11.01.2011, 12:07 Uhr

@ Peter

Selbst eine Firma wie thc-Pharm könnte von einer Lockerung der Gesetze profitieren. Wenn du dich auf deren Internetpräsenz ein wenig einliest, wirst du auch sehen, dass sie dem gegenüber nicht abgeneigt sind. Die Produktion von Dronabinol ist ziemlich aufwendig und kostenintensiv. Dementsprechend ist auch das Endprodukt sehr teuer. Und da sich so gut wie keine gesetzliche Krankenkasse durch die aktuelle Gesetzeslage dazu verpflichtet fühlt, es für Menschen die dieses Medikament wirklich brauchen zu bezahlen, profitiert niemand.
Dieses Medikament kann sich schlichtweg kein Normalbürger leisten.

Eine Produktion von Dronabinol mit Rauschhanf wäre da schon viel leichter und das Endprodukt wäre nicht so teuer wie es aktuell ist. Wenn man dann noch die Krankenkassen dazu bringt, dieses Medikament auch zu bezahlen(da muss man auch nicht viel für tun), dann gäbe es eine weitaus größere Menge an Patienten. Menschen die es nötig haben gibt es bei weitem genug.
Wenn man als Patient vor die Wahl gestellt wird, entweder ein kontrolliertes, einheitlich hergestelltes Arzneimittel zu nehmen welches von der Kasse bezahlt wird oder ob man sich beim Laden nebenan ein Tütchen Gras kauft, fällt die Entscheidung doch nicht so schwer, oder?

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Kommentar von Nachtlieferservice
11.01.2011, 14:41 Uhr

Der Preis von Cannabis wird nie auf ein paar Cent fallen!
Selbst wenn es legalisiert wird, wird es nur aus kontrolliertem Anbau verkauft werden dürfen.

Das wichtige Argument für die Legalisierung ist, das es so und so leicht erhältlich ist. Nur eben über illegale Quellen und dadurch der Weg zu anderen schlimmeren illegalen Drogen nicht weit ist.
Dann doch lieber den Kauf über legale Wege erlauben und den Staat dabei kräftig mitverdienen lassen anstatt Milliarden in die Strafverfolgung zu investieren.

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Kommentar von hoppsa
11.01.2011, 18:06 Uhr

wo blieben denn die milliarden-einnahmen bei staat, mpu-instituten, zugehörigen labors, (verkehrs-)psychos etcetc.?

nebenbei ist es doch auch eine ganz praktische methode, eine SO GROSSE ZAHL an (meist sowieso) unbescholtenen steuerzahlern zu kriminalisieren und "still" zu halten.

wenn ich deutsches stimmrecht hätte, ich würde auch unterschreiben.

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Kommentar von Franz Beer
11.01.2011, 18:13 Uhr

Hallo
Ich bin 56 j habe MS .Was mir einfach nur empört ist,das Menschen mit schweren chronischen Krankheiten,die echt gehandycapt sind ,die vieleicht nur eine kleine Rente haben ,denen vieleicht der dr Cannabis-ersatzstoffe wie dronabinol verschreibt diese nicht von der krankenkasse erstattet bekommen. Ist das human von der Politik das diese Menschen dann auch noch lange kämpfe darum durchstehen müssen.Hausdurchsuchung Anzeige G-verfahren usw usw. In welcher Gesellschaft leben wir?Soweit mir bekannt ist befürworten 75 % der Deutschen das Cannabis legal für Schwerkranke Menschen.Diese Menschen(viele),, haben weder das Nötige Geld ,noch die kraft sich Cannabis auf den S-Markt zu besorgen. Ich spreche nicht von den kl.Kiffer der sich sein Tütchen bei seinem Dealer zu besorgt.Sondern von Menschen die Aids haben die Fast verhungern ,von MS kranken,von Schmerzhaften Spastiken Von Schmerzpatienten,die zwar Opiate,Morphine verschrieben bekommen,aber cannabis ist ,,zu gefährlich.Die politiker sollten auch mal bedenken was sie diesen Menschen mit einer so Menschenverachtenden Politik antun.Auch Menschen die schwerkrank sind haben Würde und wollen erstgenommen werden.Überigens Ich bin ein,,Wutbürger,,und Wähler.mfg

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Seit: Jan. 2011
Beiträge: 1
Kommentar von t4zzz
11.01.2011, 19:23 Uhr

Bin gespannt wieviele sich noch dazu entscheiden werden zu unterzeichnen. Es sind bereits über 11.000!

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Kommentar von Heri Hansen
11.01.2011, 19:30 Uhr

Also alles was Recht ist, Petitionen sind normalerweise sinnvolle Dinge, aber das hier? Jeder weiß mittlerweile, dass Cannabis zu Schizophrenie führen kann, die Evidenzwahrscheinlichkeit stiegt um 30 %. Wir haben schon genug Schizos inder Bevölkerung. Cannabis als Medizin, dann soll man das dezidiert so fordern und nicht pauschal, Cannabiskonsumenten entkriminalisieren. Da springt jemand auf einen fahrenden Lazarettzug auf, das ist schäbig.
@ atypixxx: Guter Kommentar. Auf Dich sollte man hören.
Drogen als solche sind immer Scheiße. Und nur weil welche süchtig sind brauchen wir noch lange keine Petition. Scheitern gewünscht!

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Kommentar von David
11.01.2011, 19:59 Uhr

@ Heri Hansen

Sie wissen Schon das die Derzeizige Strafferfolgung von Cannabis Konsumenten eine Größere Gefahr darstellt als Die Droge selbst. Außerdem geht es auch um einen aktiven Jugendschutz, der so Nicht vorhanden ist. Und das Wichtigste wäre das ende der Diskriminierung von Autofahrern, bei denen dan auch ein Grenzwert eingeführt wird und zugleich die Verkehrssicherheit gewährleistet ist. Bitte Informieren sie sich genau. Eine Entkriminalisierung bringt Allen Vorteile. Nur den ECHTEN Kriminellen nicht.

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Kommentar von hans
11.01.2011, 20:11 Uhr

@Peter:
Ich beantworte das jetzt mal ganz einfach und schnell in einem Satz:
Überleg mal, wieviele Steuergelder durch kontrollierten Verkauf von Cannabis eingenommen werden könnten und wieviele stattdessen für Cannabisdelikte/Strafverfolgungen usw. ausgegeben werden.
Nebenbei: Die Niederlande nehmen jährlich ca. 400 Millionen € an Steuergelder durch ihre Coffeeshops ein.

Also, abstimmen, auch Nichtkonsumenten!

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Seit: Jan. 2011
Beiträge: 7
Kommentar von perestroika
11.01.2011, 20:30 Uhr

Nabend liebe Freunde und Freundinnen,
es scheint weiter voranzugehen. Vorgestern gab es 300, gestern 370, heute 519 neue Mitzeichnungen (immer um cirka 20.00 Uhr gemessen). Anfang des Jahres waren es wohl unter 150/Tag.

Noch gibt es viele Foren (und anderes) wo noch nichts über die Petition zu finden ist. Vorhin z.B. fand ich das Hauptforum der Grünen:
http://mail.gruene-mail.de/phorum/list.php?14

viele Grüße und vielleicht wirds ja was?

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Kommentar von Nick
11.01.2011, 20:42 Uhr

@hoppsa
Jeder kann bei dieser Petition mitzeichnen. Alter, Wohnsitz und Nationalität sind egal. Hauptsache es ist ein lebendiger, wirklich existenter Mensch.

@Heri Hansen
Psychosen und Schizophrenie können vorkommen. Dies Betrifft jedoch nur 1-2 % der Konsumenten, und das auch nur wenn sie wirklich exzessiv kiffen. Den ganzen Tag über High sein. Wenn man den ganzen Tag betrunken ist, sieht es für einen mit gesundheitlichen Folgen wesentlich schlechter aus...
Diese Petition ist nicht dafür gedacht, dass sich jeder Hans sein Gras im Supermarkt kaufen darf. Es geht darum ein gerechtes System einzuführen und das in allen Hinsichten!
Vielleicht sollten Sie sich mal informieren, warum Cannabis überhaupt verboten wurde, und damit meine ich keine oberflächliche Recherche.

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Kommentar von Wolfgang
11.01.2011, 21:38 Uhr

@perestroika (Mitzeichnerzahlen)

Puh, die Weihnachtsdelle scheint überstanden zu sein (14 Tage lang mit Tiefpunkt Neujahr) - allerdings kostet so ein Zeitraum Stimmen absolut. Ein Schelm, wer Böses denkt, dass die Petition genau über Neujahr gestartet wird.

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Kommentar von @aXXL
11.01.2011, 22:13 Uhr

Hallo aXXL,

generell teile ich Deine Meinung zur Thematik. Durch mein Studium hab ich jedoch Zugang zu neueren Erkenntnissen bekommen (die aber auch schon in Nature veröffentlicht wurden), dass die von Dir genannten Plagues viel mehr die Folge anstatt die Ursache von Alzheimer sind. Erst sterben die Zellen, dann entstehen die Plagues. Die Alzheimer-vorbeugende Wirkung von Cannabis ist also fraglich. Dennoch bin ich natürlich für die Legalisierung.

Besten Gruß

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Kommentar von Daniel
11.01.2011, 22:41 Uhr

Ich denke man könnte aber durchaus neben der Legalisierung von Cannabis auch auf einer anderen Schiene mal arbeiten. Das BKA führt in seinen Dateien personenbezogene Hinweise auf Btm-Konsum. Eigentlich haben in den BKA-Datenbanken aber nur Delikte mit überregionaler Bedeutung was verloren. Die ergibt sich allerdings nicht schon daraus, dass jemand mal etwas Verbotenes (egal was) irgendwo tut, wo er nicht wohnt, sondern eigentlich gemeint wäre dort die planmäßige überörtliche Begehung. Ich denke, es könnte durchaus mal Sinn machen die BKA-Datenbanken in Einzelfällen oder auch statistisch darauf abzuklopfen ob sie das einhalten. Meine Erfahrungen mit Polizeidatenbanken sind, das durchaus ein zweistelliger Prozentsatz von Einträgen rechtlicht nicht in Ordnung sind. Wie fähig die örtlich zuständigen Stellen der Landespolizeien sind ist unterschiedlich, ich habe aber schon die Erfahrung gemacht, dass unfähige Dienststellen, wenn sie mit einer Klage rechnen mehr löschen als sie müssten - sonst müssten sie vermutlich vor dem Verwaltungsgericht das von ihnen verursachten Chaos rechtfertigen...

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Kommentar von Lucia
12.01.2011, 00:55 Uhr

@ atypixx, Heri Hansen :

Ihre Behauptungen sind in der Fachwelt umstritten.

Die Symptombildung solcher Cannabis-Psychosen ist in der Literatur weitgehend inhomogen beschrieben,
so dass eine Abgrenzung zu schizophreniformen oder schizophrenen Psychosen aufgrund der Symptomatik nach derzeitigem Kenntnisstand nicht möglich ist (Wiki).

>>..."Auch wenn eine Psychose im engen zeitlichen Zusammenhang zum Cannabis-Konsum auftritt, heißt das nicht zwangsläufig,
dass es sich um eine drogeninduzierte Psychose handelt", sagte Professor Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank auf der Jahrestagung der deutschen Psychiater (DGPPN) in Berlin.

Bestehen die Symptome auch noch nach sechs und mehr Monaten, obwohl die Patienten glaubwürdig ihre Abstinenz beteuern,
spreche das eher gegen eine kausale Bedeutung des Cannabis-Konsums, sagte die Wissenschaftlerin von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Köln...<<:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/473745/drogen-psychose-reicht-abstinenz-therapie.html

Dagegen:

>>Immer mehr Jugendliche trinken, bis der Arzt kommt<<:

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/635050/jugendliche-saufen-immer-oefter-krankenhaus.html

Eine weitere Kriminalisierung einer Droge, bei der eine lethale Überdosierung unmöglich ist, ist absolut unverhältnismäßig und gehört verboten.

Gegenüber legalen Drogen wie Alk. und Nikotin mit zusammen ca. 200.000 Toten jährlich (nur in D) ist ein winziger Personenkreis, die unerwünschte Nebenwirkungen erzielen, vertretbar.
Zumal Cannabis nichtmal körperlich abhängig macht, ist diesem Personenkreis eben Abstinenz anzuraten.

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Kommentar von gast
12.01.2011, 01:05 Uhr

"Was kostet Opium für arbeitende Volk ?"

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Kommentar von Nordel
12.01.2011, 03:35 Uhr

@Heri Hansen

Wie bereits erwähnt wurde, führt es nur bei einen sehr geringen Teil der Menschen zu Schizophrenie und Psychosen. Die Medien legten es aber immer so aus, als ob es bei jedem Konsumenten dazu führen würde und das war und ist auch noch Heute, übelste Propaganda.

Ich habe diese Petition unterzeichnet, weil es unserer Gesellschaft zu 99% nur Vorteile bringt und das betrifft absolut jeden, nicht nur die Konsumenten und Patienten die auf Cannabis angewiesen sind oder es gerne konsumieren.

01 - Die Nachfrage auf dem Schwarzmarkt würde fallen.

Ein Verbot hat keinerlei Einfluss auf die Nachfrage einer Droge. Der Markt entwickelt sich völlig unabhängig von Gesetzen. Nach einer Entkriminalisierung würde aber kein Konsument mehr seine Ware beim Dealer kaufen.
Die Qualität ist schlechter, die Ware oft mit Streckungsmitteln versetzt wie Brix, Glas, Vogelsand, oder sogar Blei. Wozu sollte ich als Konsument also so ein Risiko eingehen? Warum sollte ich mich außerdem an einen illegalen Handel beteiligen und mich strafbar machen, wenn ich es auch legal erwerben kann?

Durch eine Entkriminalisierung würde die Nachfrage auf dem Schwarzmarkt in den Keller rutschen, wir würden den Kriminellen damit einen erheblichen Schlag versetzen.

02 - Besserer Jugendschutz wäre gewährleistet.

Momentan existiert für unsere Jugendlichen und Kinder absolut kein Schutz. Den Dealern ist es egal an wen sie die Ware verkaufen, hauptsache es kommt genug Geld in die Kasse. Außerdem handeln Dealer nebenbei oft mit anderen harten Drogen, als Beispiel Heroin, Crack, Kokain, Speed, XTC, uvm. Dadurch kommen unsere Kinder in Kontakt zu anderen Drogen und erst dadurch wird Cannabis zu einer Einstiegsdroge "gemacht".

Bei einer staatlichen Abgabe würden die Behörden die Betreiber stark kontrollieren. Eine Abgabe an Jugendliche würde hart bestraft werden. Unsere Jugendlichen würden nicht mehr in Kontakt mit anderen Drogen kommen, denn so ein Betrieb führt lediglich Cannabis und keine weiteren Drogen.

Es wäre auch eine bessere Aufklärung für unsere Jugendlichen gewährleistet. Momentan verbreiten tausende von Menschen ihr gesundes Halbwissen und verunsichern unsere jungen Bürger nur damit. Wenn die erstmal festgestellt haben, dass der Großteil nur quatsch über Cannabis erzählt hat, dann verlieren die erheblich an Vertrauen.

Eine gute Aufklärung ist der beste Schutz den man einen Menschen auf den Weg mitgeben kann. Helfe dem Menschen sich selbst zu helfen!

03 - Geld für Deutschland

Durch die Versteuerung von Cannabis würde Deutschland pro Jahr in etwa 2,5 Milliarden Euro erwirtschaften. Diese Gelder landen momentan ausschließlich in die Hände von kriminellen Organisationen. Ich möchte ungerne irgendeinen Dealer ein neues Haus ermöglichen und würde lieber das Geld in unsere Staatskassen fließen sehen.

04 - Gerichtskosten werden gesenkt.

Jährlich werden 100.000 Strafanzeigen gegen Cannabis "Konsumenten" gestellt, die anschließend oft fallengelassen werden. Sowas ist Steuergeldverschwendung und lenkt unsere Justiz lediglich von den wirklich wichtigen Dingen ab. Wenn die Konsumenten nicht mehr verfolgt werden, spart uns das allen erneut einiges an Geld. Außerdem könnte sich die Justiz auf die wirklich kriminellen fixieren, den Dealern.

Momentan wird mehr gegen die Konsumenten getan als gegen die wirklichen Kriminellen bei diesem Thema.

05 - Cannabis für medizinische Zwecke.

Cannabis hilft gegen viele Krankheiten. Natürlich ist es keine Zauberpflanze und kann kein Aids, Krebs oder andere Krankheiten vollkommen heilen. Es lindert aber die Schmerzen und gibt den Menschen die darauf angewiesen sind, ein Stück Lebensqualität zurück.

Momentan denken viele Menschen, dass Cannabis angeblich für medizinische Zwecke erlaubt wäre. Dem ist aber nicht so! Die Auflagen sind kaum zu erfüllen und nur ein ganz geringer Teil erhällt medizinisches Cannabis.

Dadurch, dass der Stoff THC aus Nutzhanf extrahiert wird, werden viel aufwendigere Methoden dabei verwendet. Die Kosten dafür sind also erheblich höher und die Linderung ist geringer.

Soweit ich weiß, enthält Nutzhanf in etwa 0,3% THC. Normaler Hanf hingegen enthällt in etwa 15% THC. Das THC würde aus den Blüten der Pflanze gewonnen werden. Außerdem soll es laut vielen Patienten viel effektiver sein, als die anderen Methoden.

Die Kosten für den Import belaufen sich für einen Patienten auf 850 € - 1000 € pro Monat. Die Krankenkassen bezahlen dass natürlich nicht, welcher Bürger soll sich dass also leisten können?

Die TAZ hat auch bereits einen Artikel über dieses Thema veröffentlicht, am 06.01.2011 kam der Artikel raus. Er behandelt das Thema sehr gut und zeigt anhand eines Patienten, dass wir hier unbedingt etwas ändern müssen.

Aus diesen Artikel habe ich folgendes entnommen:
Deutschland hat 80 Millionen Einwohner und 50 Cannabis Patienten. Israel hat 8 Millionen Einwohner und 5.000 Cannabis Patienten. Die Relation zueinander ist gewaltig.

06 - Eine neue Industrie entsteht.

Die Lizenzen für Firmen, die mit Nutzhanf ein Unternehmen betreiben wollen, sind kaum zu erhalten. Durch eine Entkriminalisierung würden sehr viele neue Wirtschaftszweige entstehen.

Durch die neuen Wirtschaftszweige würden automatisch neue Arbeitsplätze entstehen, dass hätte alles sehr positive Auswirkungen für unser Land.

Die Produktpalette von Hanf ist gewaltig.

Textilien, Plastik, Ethanol, Papier, Hanfpartikelplatten als Holzersatz, selbst Dynamit läss sich daraus herstellen. Häuser können mit Hanf gebaut werden, durch eine Mischung aus Kalkzement entsteht ein Material was fester ist als Zement und nur 1/6 davon wiegt.

Ich könnte noch ettliche weitere Produkte nennen die aus Hanf oder mit Hanf hergestellt werden können.

07 - Globale Erwärmung und Umweltschutz

Ich unterstütze auch Greenpeace seit einigen Jahren und interessiere mich sehr für die Themen Umweltschutz. Ich halte dass für ein sehr wichtiges Thema, denn wir sollten den Planeten für unsere Nachkommen nicht zerstören.

Hanf braucht fast keine Chemikalien für die Felder. Manchmal kommt Hanf sogar ganz ohne Chemikalien, wie Pestizide aus. Baumwolle dagegen benötigt einen großen Anteil von Chemikalien für die Felder.

Durch die Papierherstellung werden Jährlich Milliarden von Tonnen an Bäume abgeholzt. Bäume brauchen mehrere hundert Jahre um zu wachsen (700 - 1000+), dagegen braucht Hanf nur 90 - 120 Tage zum Wachsen.
Holz ist übrigens nicht gut geeignet für die Papierherstellung, erst durch sehr viel Energie und Chemikalien ist es verwertbar.

Alles was aus Holzfasern hergestellt werden kann, kann auch aus Hanf hergestellt werden. Hanfpartikelplatten weisen eine sehr gute Qualität vor und sind eine sehr gute Ergänzung zu Holz.

Wir könnten damit vielen Bäumen das Leben retten und bräuchten nicht weiter alles abholzen. Zumindest nicht in den Ausmaßen wie wir es jetzt machen.

08 - Diskriminierung im Straßenverkehr.

Ich bin ganz klar für eine 0,00 Promille Grenze im Straßenverkehr. Drogen haben im Straßenverkehr nichts verloren, zumindest sollte nicht unter Drogeneinfluss ein Kraftfahrzeug gefahren werden. Verstöße dagegen sollten hart bestraft werden.

Diese Petition fordert lediglich einen Grenzwert, weil sich THC viel langsamer im Körper abbaut als Alkohol. Es setzt sich z.B. in den Fettzellen fest und ist noch lange nach dem Konsum feststellbar. Eine berauschende Wirkung ist aber längst nicht mehr vorhanden, trotzdem wird der Führerschein eingezogen.

Ein Beispiel: Es ist Silvester und ich rauche einen Joint zuhause in den eigenen vier Wänden. 3 Tage später ohne erneut Cannabis konsumiert zu haben bin ich bereits schon lange wieder bei vollem Bewustsein. Meine Reaktionsfähigkeit ist nicht im geringsten mehr von den Stoff THC beeinflusst.

Sollte ich nun aber in eine Verkehrskontrolle geraten und es wird ein Drogentest durchzogen, dann wird trotzdem festgestellt, dass ich noch Abbaustoffe im Körper habe. Es wird also ein geringer Teil THC festgestellt. Die Folge ist, dass ich meine Fahrerlaubnis verliere.

Hingegen ist das Fahren unter Alkoholeinfluss sogar bis zu einen gewissen Maße geduldet.

Es ist ungefähr so, als ob die Polizei die Leberwerte von einen Bürger kontrolliert und dann anhand dieser Ergebnisse entscheidet, ob die Fahrerlaubnis entzogen wird oder nicht.

Dieses Vorgehen ist Ungerechtfertigt und diskriminierend für jeden Cannabis-Konsumenten. Man kann nicht von einen Konsumenten erwarten, dass er nach dem Konsum für 1 - 2 Wochen nicht mehr seinen PKW nutzt.

09 - Mein Fazit

Es gibt wahrscheinlich noch mehr Vorteile und ich bin mir sicher, noch einiges vergessen zu haben. Aber ich denke, dass was ich hier aufgeführt habe, sollte doch jedem zu verstehen geben, dass es hierbei um viel mehr geht.

Selbsveräständlich geht es mir auch um den Konsum von Cannabis, ich denke, dass ich auch ein Recht darauf haben sollte, was ich mit meinen Körper mache. Aber das Thema beinhaltet viel viel mehr und ist mit vielen anderen guten Effekten verbunden.

Anstatt also immer sofort abzuwinken, sollte man sich einfach intensiver mit diesem Thema auseinandersetzen.

Ich hoffe, ich kann mit meinen Beitrag direkt vielen propaganda Argumenten den Wind aus den Segeln nehmen.
Vielen Dank an alle, die diese Petition unterstützen und dazu beitragen, dass sich hier endlich etwas verändert.

Die Drogenpolitik in Deutschland ist gescheitert, wir müssen endlich etwas ändern und die Antwort darauf lautet.

Entkriminalisieren, liberaler werden in bezug zu Drogen und sich ein Beispiel an die anderen Länder nehmen, die bereits erfolgreich eine liberale Drogenpolitik umgesetzt haben.

Nette Grüße.
Nordel.

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Kommentar von leon
12.01.2011, 07:57 Uhr

Weed is sweed

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Kommentar von Schizo
12.01.2011, 08:57 Uhr

@ Heri Hansen:
der Zusammenhang zwischen Schizophrenie und Cannabiskonsum ist (wie bereits von Nordel) dargestellt wissenschaftlich und fachlich nicht unumstritten (z.B. http://archiv.hanflobby.de/archiv/cannabis-psychosen.html#_Toc390144195).
Die Inzidenzrate der Schizophrenie in der Bevölkerung ist ähnlich wie die der "cannabisinduzierten" Psychosen unter Kiffern. Ich arbeite selber z.T. mit Menschen, deren Cannabiskonsum der Anlaß zum Ausbruch einer Psychose darstellte, bei diesen Menschen hätten m.E. aber auch andere Anlässe zum Ausbruch führen können, d.h. keine Psychose ohne Vulnerabilität.
Ich würde sogar zuvor geäußerten Annahmen widersprechen, große Mengen konsumierten Cannabis würden zu einer Psychose führen. Das kann zu vielen Problemen und Schwierigkeiten führen, aber nicht kausal zu einer Psychose. Die Hintergründe einer solchen Erkrankung sind sehr komplex und da reicht es nicht einen bestimmten Stoff zu konsumieren.

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Kommentar von meeran
12.01.2011, 16:26 Uhr

möchte mal sagen, die schizophrenie ist sowieso nur eine erfindung der ärzte in verbindung mit der pharmaindustrie, die durch neuroleptika milliarden verdienen. der heilige von gestern ist der schizophrene von heute.

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12.01.2011, 16:36 Uhr

Es kommt immer auf die Dosis an.

Natürlich können Psychosen entstehen. Aber nun bedenkt das diese von Überzüchteten 20 % haltigen (oder höher) Grass entstehen. Genau wie beim Hardschnapps.

Raucht 7 % haltiges Grass pur dann sollte es weniger Körperliche probleme geben. Es kann auch ruhig maximal 14 % THC gehalt im Grass sein, aber NICHT höher. Es sei den es ist für die Medezien.

Mit Antikapitalistischen und Humanistischen Gruße

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Kommentar von hoppsa
12.01.2011, 18:17 Uhr

@nick
danke für die info.
weiss jemand, welche behörde(n) dann die daten der unterzeichnenden zu sehen kriegt (siehe kommentar von user "daniel" - BKA)? :-((
@nordel
DANKE!! deiner "mühen" für diesen ausführlichen beitrag.
zumindest würde ich "DEINE petition" AUCH unterschreiben! ;-)

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Seit: Jan. 2011
Beiträge: 7
Kommentar von perestroika
12.01.2011, 19:57 Uhr

@Nordel:
von mir auch danke, für die Zusammenstellung all der Argumente die für eine Entkriminalisierung von Cannabis sprechen.

@hoppsa:
Na die Leute, die unangenehme Folgen befürchten, ob nun berechtigt oder nicht, die sollten auch nicht mitzeichnen. (Man kann seine Mitzeichnung auch zurückziehen. Davon machen erheblich viele Gebrauch. Man sieht das an der laufenden Mitzeichnungsnummer und den der aktuellen Anzahl der Mitzeichnungen).
Die meisten Mitzeichner findet man wohl eher außerhalb der Hanf-szene: in der Kultur (Musik) z.B.

Ansonsten neuer Rekord! Heute über 600 Stimmen (von 20.00 gestern gerechnet). Anzahl jetzt 12.080!
Jemand hat cirka 90 mails an diverse cannabis-Inis, Vereine, Läden verschickt. Das macht sich deutlich bemerkbar. Auch in den Parteien tut sich was, wenn auch etwas spät. Hier z.B. von den Piraten:
http://uli-e.de/?p=1401

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Kommentar von Nick
12.01.2011, 20:13 Uhr

@hoppsa

Die Liste im Internet ist öffentlich, also kann sich jeder der sich die Petition anschaut auch die Namen anschauen. Über Suchmaschinen z.B. kann der Name nicht gefunden werden.
Wenn du nicht willst, dass jemand deinen Namen auf der Liste sieht dann ist die Unterschriftenliste (welche du auf cannabispetition.de findest) die beste Lösung.
Diese Liste muss vor Ende der Frist beim Bundestag eingeschickt werden. Die einzigen die deinen Namen dann sehen, sind die Leute vom Petitionsausschuss.

Wenn man online mitzeichnet muss man trotzdem keine Angst vor Strafverfolgung haben. Du Outest dich ja nicht als Konsument! Wie man auch im Forum bei der Petition sieht, sind sehr viele Mitzeichner keine Konsumenten!

Lg

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Kommentar von kubanski
12.01.2011, 22:30 Uhr

Was mir in meiner Jugendzeit gefehlt hat ist ernstzunehmende Aufklärung über Cannabiskonsum:

Mein Biologielehrer hat uns in einer brandenburgischen Stadt Ende der 90 Jahre in der 8 bzw. 9 Klasse erzählt "Haschisch spritzen" sei gefährlich. Da haben wir natürlich gelacht und nach der Schule die Joints gedreht. Mir kam es vor, als ob alle Erwachsenen einem nur Angst machen wollten vor der bösen Einstiegsdroge, aber keiner dieser Moralisten war ernstzunehmen, weil keiner wirklich Ahnung hatte. Alle waren sie abergläubisch in bezug auf Cannabis und das stärkte unseren Leichtsinn.
Das Verbot und Tabuisierung von Cannabis bestätigte zudem noch mehr unseren Konsum als Oppositionsverhalten.

So musste ich meine Erfahrung selbst sammeln und erst nach vielen Jahren begann ich bei geringem aber kontinuierlichen Konsum subtile langfristige kognitive und emotionale Wirkungen von Cannabis wahrzunehmen. Cannabis wurde zunehmend ein Regulationsmittel meiner Emotionen und beeinflußte meine Erinnerungsfähigkeit. Es dauerte sehr lange bis aus diesem vagen Gefühl eine Erkenntnis geworden ist und ich dazugelernt habe und mein Umgang mit Cannabis an Bewußtsein gewonnen hat.

Mit einer guten ernstzunehmenden Aufklärung, kompetenten Partnern und einem ernsthaften staatlichen Umgang mit Cannabis (statt Prohibition und "Hexenverfolgung"), hätte ich mir bestimmte Erfahrungen sparen können oder sie zumindest verkürzen können, vor allem aber schneller dazulernen können.

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Kommentar von noch so einer
12.01.2011, 23:25 Uhr

Hallo,
schade das bis heute nur 12.000 leute unterschrieben haben. hätte gedacht es wären mehr...

was ich nicht verstehe warum im petitionstext steht, das der handel nicht legalisiert werden soll.
ich finde das ist scheinheilig.
wenn ich mir dope kaufe dann kaufe ich mir das also auf dem schwarzmarkt-beim freund - und der ist dann kriminell?? und ich dann auch wieder??? he? also wenn dann richtig.
ich will gerne mein gras legal kaufen können. ich rauche seit etwa 10 jahren. stehe mit meiner sucht im klinch. aber ich wills trotzdem in ruhe geniesen können. das bier knallt immer so rein auf die dauer....
guten rausch

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Kommentar von Nick
13.01.2011, 00:40 Uhr

An meinen Vorredner:
Wenn du von der bisherigen Zahl enttäuscht bist, rate ich dir ordentlich die Werbetrommel zu rühren ;)
Bei dieser Petition geht es nicht um eine Legalisierung, deswegen wird davon auch nichts erwähnt.
Eine Petition zur Legalisierung gab es so weit ich weiß schon in dieser Legislaturperiode, deshalb würde eine zweite nicht zugelassen werden.

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User_78x78c
Seit: Jan. 2011
Beiträge: 2
Kommentar von nordel
13.01.2011, 04:17 Uhr

Erstmal danke für die netten Worte, aber ich helfe gerne bei dem Thema weiter, also nichts zu danken :)

@noch so einer

Du kannst deine Ware danach legal kaufen, aber über ein staatlich überwachten Betrieb, der auch Steuern zahlen muss.

Es gibt unterschiedliche Modelle für eine legale Abgabe an die Konsumenten. Deutschland könnte es so handhaben wie die Niederlande, mit Coffee Shops. Oder die übernehmen das Modell der "Cannabis Social Clubs", wie in Spanien, Portugal und noch einigen weiteren Ländern.

Hier genaueres über dieses Modell:
http://www.cannabis-clubs.de/was-ist-ein-cannabis-social-club

Damit wäre die legale Abgabe an die Konsumenten gesichert und keiner muss sich mehr strafbar machen, auch dein Freund nicht. Er brauch danach nicht mehr den Freundeskreis versorgen, denn die können sich dann alle selber versorgen.

Der private Handel mit Cannabis und anderen Drogen soll natürlich weiterhin illegal bleiben und bestraft werden. Danach brauch keiner mehr etwas aus "Nächstenliebe" verkaufen ;)

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

Nette grüße.
Nordel.

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Seit: Jan. 2011
Beiträge: 7
Kommentar von perestroika
13.01.2011, 22:19 Uhr

Hi Feunde und Freundinnen.
Gerade haben wir die 13.000 durchbrochen. Die Mitzeichnungsrate (20.00 Uhr gemessen) lag gestern bei 666 heute bei 748, sie erhöht sich also seit Anfang des Jahres (150). Hier eine 0815-Statistik:
http://cannabispetition.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=15

Das ganze geschieht "leider" (?) nicht von selbst. Es gibt wohl einige, die z.B. emails an diverse Inis und Vereine aus dem Hanf/Cannabis Bereich verschicken.
Was man auch tun kann: irgendeinen blog/hp aus dem anarcho-kulturellen Bereich suchen (z.B. blogrebellen). Dort sind weitere ähnliche blogs/HPs angegeben. Jeweils aus den Kontakten die emailadressen herausfischen und die Leute informieren. Die Petition ist jedenfalls immer noch weitestgehend unbekannt.
viele Grüße
Perestroika

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Kommentar von BigWhoop
14.01.2011, 07:09 Uhr

Die Pharmakonzerne möchten das nicht. Wer kauft denn dann noch das synthetisierte Hochpreispräperat, wenn bekannt wird, dass man auch einfach einen Tee aufgiessen könnte?

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Kommentar von Uli-E
14.01.2011, 11:51 Uhr

Heutige Pressemeldung der Piratenpartei Niedersachsen:

http://www.piratenpartei-niedersachsen.de/pressemitteilungen/pressemitteilungen/piraten-niedersachsen-unterstutzen-die-online-petition-zur-entkriminalisierung-von-cannabis-konsum.html

Piraten Niedersachsen unterstützen die Online - Petition zur Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten

Bis zum 26. Januar kann die Petion zur Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten im Internet gezeichnet werden [1]. Der Landesverband Niedersachsen hatte sich auf dem 1. Programmparteitag 2010 in Wolfenbüttel in dieser Thematik zu einer Liberalisierung in der Drogenpolitik bekannt [2]. Aus diesem Grund halten die niedersächsischen Piraten die Petition für unterstützenswert und rufen zur Unterzeichnung auf.

Wissenschaftliche Berichte wie das von der BBC produzierte Video "Das Drogen ABC" [3] zeigen, dass die moderne Betrachtung von Drogen Einzug in die Politik halten sollten. "Wir können nicht Drogen wie Nikotin oder Alkohol für die Gesellschaft freigeben und zeitgleich ähnlich wirkende Stoffe verteufeln", kommentierte Daniel Flachshaar, Mitglied des Bundesvorstands der Piratenpartei Deutschland. Er erklärte weiter: "Wir brauchen eine Realpolitik und keine Dogmen, denen blind gefolgt wird. Es wird Zeit, dass in der Sucht- und Drogenpolitik Entscheidungen mit Sachverstand und Köpfchen getroffen werden."

Dem Rechtsstaat ist es auch nach beinahe einem Jahrhundert der Prohibitionspolitik nicht gelungen, die Zahl der Drogentoten sowie die damit zusammenhängende Kriminalität (z. B. Beschaffungsdelikte) zu senken. Selbst immer wieder erhöhte Strafen und strengere Kontrollen scheinen nicht gegriffen zu haben und werden gesellschaftlich ignoriert.

Fakten (Zahlen der offiziellen Aussage der Bundesdrogenbeauftragten entnommen):

•2006: 1.260 Drogentote

•2006: 40.000 Alkoholtote

•2006: 1,6 Millionen Alkoholkranke sowie

•2006: 1,4 Millionen Tablettenkranke

Links:

[1] https://epetitionen.bundestag.de/index.p...tion=14613

[2] http://bit.ly/hTaje6

[3] http://www.youtube.com/watch?v=tveBRb8Qp2I
--
Mit piratigen Grüßen
Christopher Lang

Piratenpartei - Landesvorstand Niedersachsen Pressesprecher

Redakteure - ML, CL, FR, DF

lang@jabber.org (Jabber)
Christopher.Lang@piratenpartei.de
bedingt Telefonisch unter ( 0178 / 234 14 06)

Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) beschäftigt sich mit den entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts.
Das Recht auf Privatsphäre, eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung des Urheberrechtes,
freie Kultur, freies Wissen und freie Kommunikation sind die grundlegenden Ziele der PIRATEN.

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Kommentar von Christian Alexander Tietgen
14.01.2011, 12:18 Uhr

Cannabis-Konsumenten sind nicht zwangsläufig kriminell, aber Drogen sollten unter staatlicher Kontrolle bleiben. So wie Zigaretten und Alkohol.

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Kommentar von Passivraucher
15.01.2011, 02:17 Uhr

Canabiskonsum nannte man früher angeblich Wehrkraftzersetzung. Im Gegensatz zu Alkohol gibt es auch passiven Cannabiskonsum.

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Kommentar von Karl Bassà
15.01.2011, 14:19 Uhr

Gab's dazu eigentlich schon einen Artikel in der Print-TAZ?

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User_78x78c
Seit: Jan. 2011
Beiträge: 2
Kommentar von nordel
15.01.2011, 15:12 Uhr

@Passivraucher

Cannabis wird nicht in Kneipen oder Restaurants oder anderen öffentlichen Einrichtungen geraucht.

Cannabis rauchen die meisten Menschen Zuhause in den eigenen vier Wänden. Ich zwinge doch niemanden mich zu besuchen. Wenn mich jemand besucht, dann ist er selber schuld, dass er passiv mitraucht.

Wenn Cannabis nicht in den eigenen vier Wänden konsumiert wird, dann in Coffee-Shops oder in Cannabis Social Clubs. Es wäre mir neu, dass sich in solchen Geschäften oder Clubs Nichtraucher aufhalten.

Dass kann also nicht mit dem passiven Rauchen von Tabak verglichen werden. Tabak wird in Kneipen und anderen öffentlichen Einrichtungen konsumiert. Cannabis dagegen wird nicht in solchen öffentlichen Einrichtungen konsumiert. Selbst nach einer Entkriminalisierung darf nicht überall in der Öffentlichkeit geraucht werden, sondern nur an bestimmten Orten, wo sich generell keine Nichtraucher befinden.

In den Niederlanden darf auch nicht in der Stadt oder überall Cannabis geraucht werden, auch wenn es viele Menschen oft vermuten. Der Konsum ist ausschließlich in den Coffee-Shops gestattet oder an bestimmten Plätzen, die dafür vorgesehen wurden.

Außerdem gibt es auch sowas ähnliches wie passiven Alkoholkonsum. Ich werde zwar nicht betrunken wenn jemand neben mir sein Bier trinkt, aber ich muss mit dem Verhalten des Betrunkenen leben. Dass Alkohol oft zu aggressionen führt, dürfte nichts neues sein. Es wird gegröhlt uvm.

Was dass Verhalten eines Cannabiskonsumenten anbelangt, die werden nicht aggressiv oder gröhlen auf offener Straße rum, sondern werden eher ruhiger und verhalten sich sozialer.

Ich möchte jetzt gar nicht behaupten, dass jeder von Alkohol aggressiv wird oder sich anschließend daneben benimmt, aber es ist oft der Fall.

Sowas wie passiver Cannabiskonsum existiert also nicht wirklich.

41
User_78x78c
Seit: Jan. 2011
Beiträge: 1
Kommentar von tomtr27
15.01.2011, 21:47 Uhr

Alle befürworter von Cannabis legen an 3 Tagen die Arbeit nieder!
sonst sehe ich nicht viel aussicht auf Erfolg!

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Kommentar von U. Wendlberger
16.01.2011, 02:01 Uhr

Man kann doch Cannabis 2-3 Jahre probeweise legalisieren ,mal sehen was passiert und dann weiterentscheiden.

43
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Kommentar von Karl Bassà
16.01.2011, 19:24 Uhr

Liebe Legalisierungsskeptiker:
Seit fast 30 Jahren gibt es die halbwegs funktionierende Regelung der "Duldung" in den Niederlanden. Dort gut zu sehen ist:
1. Cannabiskonsum kann ohne Weiteres gesellschaftlich integriert werden.

2. Der schädliche Einfluss auf Kinder/Jugendliche, auf den Straßenverkehr bzw. die Volksgesundheit im Allgemeinen ist vergleichsweise gering. In einigen Bereichen sind die Auswirkungen deutlich positiv einzuschätzen z.B. bei der Trennung der Märkte von weichen und harten Drogen und bei der Versorgung Kranker mit Cannabismedizin.

3. Die Niederlande existiert immer noch, weder Anarchie, noch Mord und Totschlag haben sich ausbreiten können.

Man sieht deutlich:
Entkriminalisierung und auch eine Legalisierung sind eine vernünftige Lösung, um Cannabisgefahren zu minimieren, den Staat finanziell zu entlasten und der Drogenmafia gehörig in die Suppe zu spucken.

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Kommentar von atypixx
17.01.2011, 12:51 Uhr

Die Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten erfolgt auf Ebene der Strafverfolgung, indem gemäß dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahr 1994 (!) bei kleinen Mengen zum Eigenkonsum regelmäßig von der Strafverfolgung gemäß § 153 StPO abzusehen ist. Was also möchte die Petition denn genau? Die Herausnahme von THC aus dem Katalog des BtMG? Dann sagt es doch so ;-)

45
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Seit: Jan. 2011
Beiträge: 7
Kommentar von perestroika
17.01.2011, 14:01 Uhr

Hallo lieber atypixx!

Wer ist "ihr"?

> Was also möchte die Petition denn genau? Die
> Herausnahme von THC aus dem Katalog des BtMG?
> Dann sagt es doch so ;-)

(Ich hab mit dem Petitiontext, bzw dem Hanfverband, nicht viel zu tun.)
Man kann auch komplett eigene Petitionen zum Thema einschicken und es "so sagen" wie du z.B. Das kann man übrigens auch noch nach dem 26.1, faktisch solange, bis eben das Thema dran ist. Wäre durchaus sinnvoll, noch tätig zu werden, insbesondere, wenn es nach öffentlicher Anhörung ausschaut (die immer stattfinden kann).

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Kommentar von Franz Beer
19.01.2011, 17:35 Uhr

Hallo
Ich wohne fast direkt an der niederländischen Grenze.Aus vielen Besuchen in Coffeeshops ,weis ich das die hälft der Besucher sich aus Niederländern,ein vieltel Deutsche ,und der Rest des Ganzen sind Chronisch kranke Menschen .Von der Frau die Krebs hat bis zur 70 jahre alten oma,die Ihre Schmerzen bekämpfen will.Legal illegal scheißegal. Nur besser für alle,und auch sicherer sind meiner Meinung ,Social-clubs.Und keine kriminalisierung von Menschendie nun wirklich nicht kriminell sind.Zur Petition wäre zu wünschen das die Verbände und auch die Parteien mal an einen Strang ziehen Die grünen -die piratenpartei die linken der dhv usw usw. wenn jeder so vor sich hindümpelt mit seiner petition-wunschliste dann wird das wohl nix- leider ziehen mal alle an einen Strang dann gibts gute Aussichten.Ach ja und Wahlen sind auch kurz vor der Tür.mfg

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Kommentar von ttzz
19.01.2011, 23:07 Uhr

Pattex besitzen ist auch (noch) nicht kriminell.

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Kommentar von AKA
20.01.2011, 13:02 Uhr

Alles gut und schön, aber was sollen wir dann noch im "vrij" Holland?Viele Leute würden Amsterdam nie kennenlernen, weil kiffen egal macht...und zwar sehr egal...Also, es bleibt irgendwie Aufgabe der Polizei, diese "gefährlichen" Drogen zu bekämpfen. Alkohol dagegen ist frei erhältlich, da sind wir immun...Hahaha! Es ist doch klar, daß eine repressive Staatsform keine mental frei machenden Stoffe zuläßt. Der vom Bauern früher gerauchte "Knaster" war übrigens auch Hanf. Leider müssen wir in einer Welt leben, in der AKW erlaubt, aber THC verboten ist. Und warum? Nur weil Idioten an der Macht sind, fertig AUS.

49
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Kommentar von Raucher
20.01.2011, 15:29 Uhr

Mann muss sich dann bestimmt einen "Kifferausweis" ausstellen lassen und ist man gleichzeitig im Bsitz eines Führerscheins wird das LAndratsamt diesen einziehen.....

Achja, gilt übrigens nicht für Alkohol oO

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Kommentar von carmen
20.01.2011, 19:22 Uhr

nur durch den gebrauch von cannabis lebe ich heute noch!!! im jahr 2003 hatte ich einen berufbedingten burn out und verlor alles nacheinander... nahm innerhalb kürzester zeit 30 kilo ab. ..geht auf die homepage der ma. ich wohne in oberhausen im nrw und bin hier eine stadtbekannte ver-rückte kleinkriminelle mit ungefähr 20 btm anzeigen, der zoll im zug kontrolliert mich schon gar nicht mehr weil sie wissen das ich auf jeden fall was auf der tasche habe und dann mit meinem geschrei den ganzen zug unterhalte.. ich beantrage eine legalisierung von cannabis und ab sofort ein alkoholverbot für alles was mehr wie 10 umdrehungen hat. ich weisss wie schnaps gebraut wird, komme aus der szene und bin trotzdem nicht drin. bin seid nunmehr acht jahren politisch unterwegs und ich kann euch nur sagen holla die waldfee ... am 11,11,11, könnte doch ein flashmob durvh die brd gehen, überalll zünden wir feuer an damit soll aymbolisch klargemacht werden jetzt gehts der korruption aan den kragen.
ich bin die frau deutschland die mit ihrem namen dafür steht barfuss zu laufen und nicht rechts und links, aber geradeaus radikal!
tot ziens heisst auf niederländisch auf wiedersehen eure carmen von der mondarche mit der angemeldeten 1 frau demo bei der polizei in ob

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Kommentar von Auxarmes
20.01.2011, 20:44 Uhr

Gääääähn! Die Grünen rekrutieren mit dieser Forderung seit fast 20 Jahren immer und immer wieder dumme Wähler die das glauben. Zur Bundestagswahl 1998 war das eine der großen Forderungen und nach der erfoglreichen Regierungsbeteiligung hat man nie wieder was davon gehört. 2002 das selbe und so weiter. Aber diesmal steht es ganz bestimmt ganz oben auf der Liste wenn sie gewählt werden. Ganz bestimmt und wenn nicht dann eben bei der nächsten Wahl oder der übernächsten, ganz ganz bestimmt!

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Kommentar von 0815
23.01.2011, 15:29 Uhr

Es ist an der Zeit, dass sich etwas ändert. Gerade erst hat Rösler für die Pharmaindustrie das BTMG geändert, wobei aber ganz bewusst die natürlichen Blüten ausgelassen wurden. Obwohl sie oft besser wirken, verträglicher sind und natürlich erheblich günstiger wären.
THC ist aber offenbar nur "gut", wenn man es so aufwendig aus Faserhanf extrahiert, dass 500mg fertiges Medikament über 400€ kosten. Das kanns doch irgendwie nicht sein!?!?

Ich freue mich für jeden, dem Cannabis bei einer Krankheit hilft, aber ich möchte die 1,70€ pro Sprühstoß(!) Sativex nicht mit meinen Krankenkassenbeiträgen mitbezahlen.

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Kommentar von Alex Wonder
23.01.2011, 18:15 Uhr

Oh my God, what managed to get through my spam filter?!! A petition to legalize cannabis??

Gee whiz, don't you remember what happened when the Mexicans flooded the south of the US with MariJane in their backpacks? Stoned as mothers they eagerly began to rape and murder, robbed banks and ate healthy food driven by unsatiable munchies!!

God-fearing North American families had to keep their children off the streets, off the playgrounds because of those hideous Spics high on wacky tobaccy scouring the countryside for innocent victims to drink their blood...

Also, what if they legalized cannabis and all privately-run jails were suddenly empty and so many poor wardens would be out of a job and the prison industry would fail? Does anyone ever think of that?

What would happen if cannabis became legal and the poor pot growers were to lose those millions of neat income because pot would become cheaper...??!! What if hemp became its own fertilizer and the need for Monsanto's wonderful agro-chems were to become unnecessary!??

What about the relentless benign efforts of the pharmaceutical companies to synthesize this heinous plant in order to provide us with a much better version of the natural one?! Wasted billions.

What would happen to traffic if the potheads wouldn't even cross the intersection on green when inebriated by the effects of this dangerous drug?! Fucking traffic chaos, that's what it would be!!

What would happen to all those wasted billions then lost in the long war on drugs the government fought on our behalf, for the sake of our physical and mental health, their efforts to keep our children safe from those merciless dealers, those pushers of superficial dreams.

What would happen if soldiers were high and rejected the call for war?! A war where nobody would participate... trillions spent for nothing? Darn, no...!

What would happen if people all of a sudden realized that they have been taken for a heavy ride for just too long? Mass suicides to say the least. Good for the plastic coffin industry... at least...

What would happen if people suddenly woke up?

Oh no, my friends, legalization of cannabis would change the world forever. And we don't want that. We stick with what's good for us and rely on the government of the people, for the people and by the people (of the other clans)...

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Kommentar von Kartoffelsalat
24.01.2011, 20:21 Uhr

Alle negativen efekte des cannabiskonsums sind ausschlieslich auf dessen Krimminaliesierung zurückzuführen .
Vieleicht hatt es deutschland einfach nicht verdient sich zu entspannen ,die kultur des Leidens wäre dann in gefahr und erst das Leiden macht doch eine guten Christen aus .Prost .
HaHaHa

55
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Kommentar von meeran
25.01.2011, 13:20 Uhr

wind aus den segeln--- eine wahrheit:
in einer welt, in der nicht alle drogen legal sind, ist die aufklärung verloren, ist die menschenwürde mit füßen getreten und es herrscht der faschismus!
es ist ein zeichen tiefer selbstverachtung, eine schwere psychische erkrankung des menschen!

56
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Kommentar von Uli
05.02.2011, 00:07 Uhr

Die meisten wollen eine Legalisierung und keine Entkrimminalisierung .
Kein Mensch hat lust ständich wegen bagangenen Ornungswiedrigkeiten einen Überwachungsstaat zu
finanzieren .

57
User_78x78c
Seit: Feb. 2011
Beiträge: 2
Kommentar von eberhards
15.02.2011, 13:37 Uhr

Der Cannabis für die Freizeitgestaltung ist in allen Regionen der Welt illegal, aber straffrei in einigen Fällen ist seine Verwendung als Medikament in einigen Ländern, darunter Kanada, Deutschland, Österreich, Deutschland, Niederlande Niederlande, Spanien, Israel, Italien, Finnland und rechtlichen Portugal. US-Bundesgesetz verbietet den Konsum von Cannabis, obwohl die Genehmigung für medizinisches Marihuana variiert je nach Zustand.
<a href="http://www.ministryofcannabis.com/de/">cannabis samen</a>

58
User_78x78c
Seit: Feb. 2011
Beiträge: 2
Kommentar von eberhards
15.02.2011, 13:41 Uhr

Entkriminalisierung Ursache unterstützt die Bemühungen Bewertung von reduzierenden Strafen für Cannabis-Verbrechen auf die Abschaffung der Strafen für Cannabis-Konsum, einschließlich Verkauf und Anbau.

[url=http://www.ministryofcannabis.com/de/]cannabis samen[/url]

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Kommentar von Christian Rebmann
13.12.2011, 21:09 Uhr

Was mich in Deutschland ankotzt ist das man mit diesem Thema umgeht als ob es Heroin wäre usw. aber wenn man damit Vernünftig umgeht geht das auch gut genauso wie mit Alkohol und Zigaretten. Und zu meiner Person bin 26 Jahre alt und habe seit einem Unfall vor 6 Jahren Chronische Schmerzen die mir zu schaffen machen Täglich und dazu kommt der Schlafentzug der dadurch entsteht. Ich war bei vielen Ärzten schon und die verschrieben mir Morphin und Lyrika und Tillidin usw. alles half nicht meine Schmerzen los zu werden und die Nebenwirkungen waren zu stark um das länger mitzumachen und jetzt habe ich keine Mittel die mir helfen und als ich Cannabis Flos wollte verweigerte mir man dies mit der Begründung das würde nur einen Kick verschaffen und hätte keine heilende Wirkung. Komisch ist nur das man in Kalifornien Medizinisches Cannabis bekommt und das vielen Menschen hilft. Es muss sich was verändern in Deutschland in dieser hinsicht weil so langsam glaube ich das sich dieser Staat zu einer Diktatur entwickelt und sich hinter einer Demokratie verbirgt. Und bevor solche Politiker Gesetze machen gegen Schmerzpatienten sollten sie bedenken ob man so mit Menschen umgeht.

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Kommentar von Günther Ginster
02.02.2012, 19:24 Uhr

Auf! Es wird höchste Zeit!

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