Kreative Aktionen für die Liebig14 sammeln!

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Eingetragen von:

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Aktionsform:

Ideensammlung

Ziel:

Menschen kreative Aktionsformen in die Hand geben

Mitmachen:

Stellt eure Ideen Rezeptartig vor, schickt Bilder von Aktionen die gemacht wurden empfiehlt Ideen

Die Aktionsformen werden immer bunter kreativer und vor allem heute in Berlin: massenhafter!

Ich habe in Neukölln ein Straßenschild gesehen, was plötzlich Liebigstraße hieß, andere liefen mit sperrigen Brettern mit Liebigstraße-Soli-Sprüchen ununterbrochen über Zebrastreifen, so dass der Verkehr aufgehalten wurde, nochmal andere ketteten kurzerhand die Straße ab und verschwanden.

Selbst wenn sich ein paar Leute beschwerten - in jeder Eskalierenden Situation gibt es Leute die ein wenig ausschlagen - es gibt einen Reichtum an Ideen, was alles gemacht werden kann.

Hier die Aufforderung: teilt eure Ideen, schreibt sie als Kommentar und wenn ihr was hübsches gemacht habt und ein Foto davon habt, schickt es mir an andakova[ät]riseup.net - ich lade die Fotos dann in einen Blog. - Gerne von anonymisierten Emailadressen, wenn es im Bereich zivilen Ungehorsams passierte.

So können sich Menschen inspirieren lassen. Ich bin gespannt!

Themenkategorien:

Soziales / Arbeit, Freiräume / Subkultur
23 Kommentare
1
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Kommentar von Käthe
03.02.2011, 12:52 Uhr

die idee ist spontan und auch unr eine kline, aber dennoch eine von herzen ;)
man könnte aus der Liebigstraße auch super eine Lieb Ick Straße machen (aber vielleicht besser zusammen geschrieben).
fänd ich ne süße idee und zu berlin passt es ja ;)

2
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Kommentar von Ali
03.02.2011, 14:01 Uhr

Man sollte die Leute die einfach unschuldige Bürger bedrängen einfach in den Knast stecken, für lange lange Zeit.

Ich müsste mich wohl selbst ganz schön beherrschen wenn solch asoziales Pack die Straße blockiert, zum Glück hab ich aber einen älteren BMW, die eine oder andere Beule stört da schon nicht ;)

3
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Kommentar von Holzer
03.02.2011, 14:03 Uhr

Ich fände es extrem kreativ die Fassaden in der Liebig frisch zu streichen,Bushaltestellen zu reparieren,Fenster neu zu verglasen...kurz und gut die angerichteten Schäden nicht so Kreativer zu beseitigen!Okay,extrem spießig aber ich finds toll wenns net ausschaut wie auf ner Müllkippe!Wetten,es bringt mir bei den Anwohnern bestimmt mehr Pluspunkte ein wie Straßensperren auf dem Weg in den verdienten Feierabend oder wohin auch immer!

4
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Kommentar von Mütze
03.02.2011, 18:41 Uhr

@Ali

Asozial ist, das jemand ein bewohntes Haus kaufen kann, bestehende Mietverträge kündigt und mitten im Winter die Bewohner auf die Strasse räumen lässt.

Und warum willst Du den Hausbesitzer in den Knast stecken? Denn er bdrängte die unschuldigen Bewohner.

Und ich kann solange auf der Strasse sthen wie ich will.

5
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Kommentar von dupi
03.02.2011, 19:03 Uhr

ich glaub die idee der sache hier wird missverstanden...

6
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Kommentar von Nina
03.02.2011, 19:29 Uhr

soweit ich weiß das ist nicht nur ein Haus ist es ein steiler in Richtung einer sauberen Stadt. (langweilig wie alle anderen großen Städten, wo das Geld mehr als importent die dort lebenden Menschen ist) Berlin wurden ein Ort für Kunst zu wachsen Menschen, frei zu sein zum Ausdruck bringen sie sich selbst und genießen Partei und leben alternativen Lebensstil. Ein Ort, wo Sie wollte gehen ...

Ich stimme nicht zu, dass wir alle diesen Terror müssen, aber ich kann verstehen, ... Erste puched in einer Ecke nicht nehmen wollen, shit ... Aber mehr kreative acctionen nötig sind, um die Öffentlichkeit über diese Stadt, die wir brauchen diese Orte machen ... Häuser ... soziale Projekte ... Freiräume mit wilden Blumen ... frei Partys im Park ... was ist mit diesem schlecht ... es wird eine glückliche Stadt ...

Berlin gehen nicht comersial Geld macht nicht glücklich

7
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Kommentar von Freja
03.02.2011, 19:42 Uhr

Mehr lustige Kostüme auf der Demo ... nicht nur schwarz ...
Was ist mit Kaninchen oder Polizeiautos oder Frösche oder was auch immer ... Wenn das gäbe es eine confronation mit der Polizei ..

Fabby Medien Geschichte ... Polizei atact große Hase ... oder Kaninchen werfen Möhren auf die Polizei ...

Berlin gehen nicht comersial Geld macht nicht glücklich

8
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Kommentar von Georg
03.02.2011, 21:09 Uhr

Ich fänds super, wenn die Gesellschaft kreativer und sozialer wird. Attraktive Fassadengestaltungen a la Liebig14 wären hier vielleicht ein erster Schritt, natürlich nur legal. Gerade der destruktive durchschnittliche spießige Biedermann gehört gehörig mental gelockert.

9
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Kommentar von bunter
03.02.2011, 21:37 Uhr

viel schöner als doofe einheitsbreifarben sind doch bunte häuser die nicht nur nach aussen hin schon allein durchs anschauen eine bessere laune verbreiten als diese graubauten. ich für meinen teil hab lieber ne laute, dreckiche strassenbarrikade als behelmte schläger die nach zucht und ordnung prügelnd durch die strassen ziehen. so etwas gab es schonmal.
wie wärs, anstatt immer nur über links"extremismus" mal über einen "extremismus" bzw über eine ansteigende radikalität der mitte zu diskutiern?

freiheit für alle!

10
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Kommentar von pinsel
03.02.2011, 22:23 Uhr

Friedlich und doch Zeichen setzend: Zerschneidet eine weiße Tischdecke oder ein Bettlaken, davon hat doch jeder eins über, pinselt einen geilen Spruch drauf, der eure Solidarität mit der Liebig 14 verkündet und lasst es aus dem Fenster flattern. Berlin sollte gepflastert sein mit solchen "weißen Solidaritätfahnen"!!!!

11
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Kommentar von Kajo
04.02.2011, 12:41 Uhr

Holt die Menschen aus ihren geistigen robotterhaften Gefängnissen, macht sie auf das dringende Anliegen von Liebig14 und kulturellen Freiräumen aufmerksam.

12
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Kommentar von logotorium
04.02.2011, 18:56 Uhr

Mittelstandsextremismus! Genau der ist das Problem.

solidatrität!

13
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Kommentar von Anonym
05.02.2011, 11:10 Uhr

http://www.youtube.com/watch?v=vEPb55r1yYc

14
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Kommentar von an die wand
05.02.2011, 12:30 Uhr

das liebig 14er hausnummernschild kopieren und an zu räumende häuser montieren! wie den reichstag...

15
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Kommentar von no name
05.02.2011, 13:04 Uhr

was sagt ihr zu dem vermieter?:

http://www.friedrichshain-magazin.de/archiv/fh-2-04/text04.html

16
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Kommentar von FloRebel
05.02.2011, 17:49 Uhr

Protokoll einer Taxifahrt

05.02.2011 6.10Uhr

Auf dem Weg von der Rigaer in den Wedding steigen wir in ein Taxi. Der Fahrer, seit über dreißig Jahren Taxifahrer in Berlin. Im Sozialismus aufgewachsen und im Nachhinein bestätigt er das es ihm im Osten gut ging. Jahre lang wohnte er in der Rigaer Straße unweit des vor kurzem geräumten Wohnprojektes der Liebigstraße 14 bis er vor zwei Jahren in den Westen zog.
Langsam kam die Wut in ihm hoch. Sympathisant ist er gewesen, behauptet er stolz. Immer habe er die Liebigstraße verteidigt, drei mal wurden sein Taxi zerstört, Fenster eingeschlagen, die Karosserie beschädigt. Nie hat er sich von seiner Haltung abgewandt. Er zog weg aus Friedrichshain und wies keinem die Schuld zu. Die Jungen Menschen wissen nicht mehr weiter behauptet er. Viel hat er ertragen. Doch in der Nacht zum 03.02 sollte es sich ändern. Er war auf dem nachhause Weg. Hatte gerade das Taxi abgegeben und befand sich nun in seinem Privat PKW. In zwei Wochen hatte er Urlaub, nach Dänemark soll es gehen, mit seiner Frau und seinem beiden Töchtern. Über ein Jahr hatte er für die drei Wochen Urlaub gespart. Plötzlich und währen der Fahrt sah er wie ein junger Mann aus einer Gruppe mit drei Personen eine halb geleerte Bierflasche in Richtung seines Fahrzeuges warf. Er versuchte noch auszuweichen doch die Flasche traf mit voller Wucht erst die Windschutzscheibe seines PKW´s und prallte ab auf die Motorhaube und den Kotflügel. Kurz blieb er stehen um Fassung zu gewinnen. Realisierte was passiert war und fuhr langsam in seinem schwarzen Golf davon. Müde von der Nacht legte er sich schlafen. Am morgen hatte er schon fast vergessen was Passiert war und realisierte es erst wieder als er sein demoliertes Auto sah. Dann kam alles schlag auf schlag. TÜV war fällig in einigen Wochen und der Schade musste dringend behoben werden. 2500€ Kostete die Reparatur in der Werkstatt und der Familienurlaub war geplatzt. Später sagte man ihm bei der Polizei. Wahrscheinlich hatte man das Fahrzeug für eines der Zivilpolizei gehalten. Immer und immer wieder redete er von Unverständnis über diese Tat. Warum er, der doch immer die Liebig verteidigt hat und auch sonst großes Verständnis für die rebelierente Jugend gegen ein ungleiches System zeigte, warum nur?
Und er wusste noch eine Geschichte vom Wochenende. Ein älteres Ehepaar, welches auch immer die Bewohner der Liebig und Rigaer selbst gegenüber der Polizei wieder und wieder verteidigte, wurde an diesem Wochenende ihres Fahrzeuges beraubt. Abgebrannt hatte man den Ford KA der wie immer vor der Wohnung auf der Straße parkte! Warum richtig sich die Gewalt nicht nur gegen Unschuldige, gar gegen Befürworter und Verteidiger der eigenen Reihen? Schade..
Wahrscheinlich werden diese Menschen sich von ihrer kargen Ostrente nie wieder ein eigens Fahrzeug leisten können und die profitorientierten Versicherungsunternehmen zahlen natürlicher nur ungern und unter immensen Gegenleistungen. Also verzichten sie und gehen zu Fuß solange sie noch können.

Gelobt wurden die Aktionen die rund um das Wochenende vor dem 02.02 in Berlin stattfanden. Zum Kampf aufgerufen und sich für die Unterstützung bedankt.
Bei den Menschen denen wirklich ein Dank gebührt, für wahre Unterstützung einer politischen Wende, wird sich nicht mal für die Gräueltaten der Sinnlosen „Solidaritätsaktionen“ entschuldigt.

Kampf dem Kapitalismus und Kampf den Staat. Aber das Volk muss zusammenhalten!!

17
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Kommentar von alertant
05.02.2011, 18:24 Uhr

das sich blinder und unrevlecktierter aktivismus zum bumerang entwickeln kann, ist klar.
und das kapital hat nun mal keine adresse!
aber was soll man von den restern einer autonomen bewegung erwarten, die von repressionen und inhaltlichem terror der "mitte" (extremismusthese) total verwirrt, bis handlungsunfähig ist?
aber was heist hier "das volk muss zusammenhalten"? der Volksbegriff gehört dekonstruiert.
genau wie lohnarbeitszwänge die in meinen augen auch ein taxi representiert.

18
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Kommentar von FloRebel
05.02.2011, 18:53 Uhr

Kampf dem Kapitalismus und Kampf den Staat. Aber die Menschen müssen zusammenhalten!

Den Begriff "Volk" habe ich wohl etwas schnell und unüberlegt eingesetzt und soll nicht von Wesentlichen ablenken.

19
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Kommentar von alertant
05.02.2011, 19:42 Uhr

ich habe dir ja in wesentichen nicht wiedersprochen.
die frage die sich stellt ist doch die: was währe den deiner meinung die passende alternative? jegliche militants zu unterlassen und den "angepassten kuschelkurs" also vereinsgründungen, mitverträge etc.?
oder sich bewust zu machen das jeder angriff, entglaste banken und staatliche institutionen ein rein symbolischer akt ist.
dann sollte mensch es aber unterlassen irgendwelche anonymen feinbilder zu konstruieren und jegliches, privates "Eigentum" von derartigen aktionen auslassen.
wüsste gere welche deppInnen privatkaren mit flaschen angreifen. sowas ist dummes mackergetue.

20
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Kommentar von FloRebel
05.02.2011, 20:06 Uhr

Absolut Korrekt. Kreative und geziehlte Aktionen sind sinnvoll. Banken, Großunternehmen ect. staatliches Eigentum, ja!
Alternativen kann man vielleicht durch mehr Kommunikation herausfinden? Leider habe ich auch keine Paradelösung.

21
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Kommentar von alertant
05.02.2011, 20:19 Uhr

nun, ich würde sagen erlaubt ist alles was krach macht, stört kurz den kapitalistischen normalbetrieb behindert.
ich fand ja die aktion mit den lahmgelegten ampeln super...
oder, viele menschen mit fahrrädern auf einer hauptverkehsader...
die bikes nach belieben verzieren und vielleicht ein bissl pyromani...
festnahmerisiko gleich null weil mensch auf fahrrad in der stadt einfach schneller und flexibler ist als jede bullenwanne

22
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Kommentar von Johannes
05.02.2011, 21:32 Uhr

Zumal für die Handelnden doch selbst nach zehn Bier noch der Unterschied zwischen Golf und Mercedes etc. erkennbar sein sollte...

23
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Kommentar von Maat
06.02.2011, 12:17 Uhr

Dies ist die Antwort auf einen Artikel in einer vielgelesenen Zeitschrift.Sie wurde nicht veröffentlicht. Auch wenn ich Eure Wut verstehen kann, rate ich Euch doch, lieber KONSTRUKTIV für Eure Ziele zu arbeiten, eben KREATIV!!!!!!!!!Viel Glück und Ausdauer wünsche ich Euch . Die Welt braucht neue Menschen...hier der Leserinbrief:

Sehr geehrter Herr Schreiber, Sie scheinen nie jung gewesen zu sein und Ideale und Träume von einem "anderen Leben" gehabt zu haben. Dafür tun Sie mir leid. Doch sollten Sie sich nach einem anderen Job umsehen: bei diesem Metier sollte man sich zumindest um eine gewisse OBJEKTIVITäT bemühen. Was Sie hier betrieben haben ist üble Hetzerei.
Ich kenne Personen (aus der Generation meiner Kinder), die vorübergehend in der Liebig 14 gelebt haben....wirklich GELEBT! Dort wurden neue Formen des Zusammenlebens geprobt- basierend auf Solidarität und Großzügigkeit (eine der 8 Kardinaltugenden des Buddhismus): wer hat, gibt, auch denen, die nichts haben.Sanfte Formen der Demokratie, Volksküche für die Bedürftigen, Ideen eines gemeinsam getragenen Kindergartens, wo Toleranz geübt wird,wirklich gelebtes Christentum:
Sondern wenn du ein Mahl machst, so lade die Armen, die Krüppel, die Lahmen, die Blinden (Lukas 14,13)
Die Jugendlichen der Liebig 14 und ihre FreundInnen haben erkannt, dass unsere auf Ausbeutung der Schwächeren und Unterdrückung unLIEB(-ig-)samer Strömungen basierende Zivilisation in der Sackgasse ist. Sie suchen neue Wege.
Danken wir ihnen doch LIEBer dafür. Solidarität mit den
neuen Menschen der Liebig 14!!!!!!!!!!!

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(Welche Partei sagt: Klar machen zum ändern?)