Lasst die Loris in Freiheit leben

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Freiheit für die Plumploris

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Das kleine Äffchen mit den großen Augen wird seiner Mutter einfach entrissen. Wenn sie jung sind, sind sie niedlicher und erzielen hohe Preise auf dem Schwarzmarkt. Das Muttertier wird von den Wilderern getötet. Für sie haben sie keine Verwendung. 

Der illegale Handel mit den gefährdeten Plumploris blüht. Am Straßenrand oder auf Märkten bieten die Händler in Indonesien ihre lebende Ware feil. Hier kostet ein Plumplori umgerechnet etwa 25 Dollar, über's Internet werden Preise bis zu 2.500 Dollar erzielt.

Dank ihrer possierlichen Erscheinung wünschen sich immer mehr Menschen einen Lori als Haustier. Geschürt wurde der Hype durch Videos, die durch das Internet geistern. Doch auf diese Weise werden die kleinen Primaten zu Tode geliebt. 

Die Giftzähne werden gewaltsam herausgerissen, viele sterben

Plumploris sind in keinster Weise als Spielgefährten für daheim geeignet. Denn sie verfügen über ein sehr seltenes Merkmal unter Säugetieren: einen giftigen Biss. In ihrer Armbeuge produziert eine spezielle Drüse diesen Schutz vor Feinden. Droht Gefahr, benetzen die Plumploris ihre Zähne mit diesem Gift. 

Um vorzutäuschen, sie seien als Haustier geeignet, kneifen die Händler ihre Zähne mit einer Zange ab oder reißen sie gewaltsam heraus. Das führt häufig zu schlimmen Infektionen, die den langsamen und qualvollen Tod der Plumploris zur Folge haben können. Viele sterben, bevor sie überhaupt verkauft werden. 

Schreiben Sie dem indonesischen Präsidenten und dem Forstwirtschaftsminister und fordern Sie sie auf, gezielt gegen den Handel mit Plumploris vorzugehen.

Themenkategorien:

Natur-, Tier-, Umweltschutz
1 Kommentar
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Kommentar von Jonas B.
08.06.2012, 12:43 Uhr

Für den kritischen taz-Leser und Mitglieder der "Bewegung", sollte die regelmäßige Teilnahme an Protestaktionen auf regenwald.org eigentlich selbstverständlich sein...auch wenn es nicht direkt um niedliche Äffchen geht!
Finde aber gut, dass das seinen Weg hierher gefunden hat :)

Sehr zu empfehlen ist auch der "Regenwald Report" (siehe Website), kann man auch gut mal Freunden und Bekannten in die Hand drücken...

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(Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Bildung ...)