Aufspielen statt Abschieben - Music for free Movement

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Aktionsform:

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Ziel:

Die Forderungen des Internationalen Flüchtlingstribunals gegen die Bundesrepublik mit einer Konzertblockade in das Regierungsviertel tragen

Mitmachen:

am Aktionstag unterstützen, jetzt Flyer verteilen und musikalische Menschen können gerne am Probenwochenende teilnehmen mit aufspielen

Aktion gegen rassistische Ausgrenzung mit Unterstützung des        Internationalen Tribunals gegen die Bundesrepublik Deutschland

Probenwochenende: 24.-26.05.13, Kassel
Aktionstage: 13.-17.06.13 (Anreise: 12.06.), Berlin

Konzert-Aktion: 17.06.13, Berlin
Die Forderungen des Internationalen Flüchtlingstribunals gegen die Bundesrepublik Deutschland werden mit einer Konzertblockade in das Regierungsviertel getragen.

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>> Aufruf

Das Netzwerk „KARAWANE für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen“ veranstaltet vom 13.-16. Juni 2013 in Berlin ein Internationales Tribunal gegen die Bundesrepublik Deutschland. Dort wird Anklage erhoben gegen die deutsche Beteiligung bei der Abschottung Europas, mit dem brutalen Vorgehen von „Frontex“, das Tausende von Toten an den europäischen Außengrenzen zur Folge hat; gegen den alltäglichen Rassismus, dem Flüchtlinge ausgesetzt sind; gegen staatlich verordnete Schikanen wie Lagerunterbringung und Residenzpflicht und gegen den faktischen Ausschluss vom Arbeitsmarkt; gegen Abschiebungen etc. Auch die Verbrechen der Kolonialzeit mit ihren Folgen sowie der heutige Wirtschaftskolonialismus werden thematisiert.

Geflüchtete und MigrantInnen organisieren sich seit vielen Jahren in verschiedenen Netzwerken. Sie leisten praktischen Widerstand gegen ihre Erniedrigung, Diskriminierung, Ausgrenzung und Schädigung. So traten Menschen in Lagern immer wieder in Hungerstreik, Protestcamps wurden in Innenstädten abgehalten. Vom 08. September bis 06. Oktober 2012 beteiligten sich rund 70 Geflüchtete an einem Protestmarsch von Würzburg nach Berlin – damit verletzten sie öffentlich die per Gesetz gegen sie verhängte Residenzpflicht.

Lebenslaute solidarisiert sich mit den Geflüchteten. In Abstimmung mit den Tribunal-VeranstalterInnen tragen wir die Forderungen des Tribunals am 17. Juni mit Nachdruck ins Regierungsviertel. Mit einer Konzertblockade werden sich Chor und Orchester von Lebenslaute PolitikerInnen und anderen für den staatlichen Rassismus direkt Mitverantwortlichen sichtbar und hörbar in den Weg stellen.

Den Aufruf-Flyer bestellen.
Den Aufruf-Flyer herunterladen (2,5 MB).

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>> Musik

Felix Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4, 2. und 3. Satz
J. S. Bach: Kantate BWV 39, Eingangschor (mit neuem Text)
Hanns Eisler: Bilder aus der 'Friedensfibel' (Text: Bert Brecht)
Rudolf Mauersberger: Wie liegt die Stadt so wüst und leer
Manu Chao: Clandestino
Anne Tübinger: Was ist der Mensch ohne einen Pass (Text: Bert Brecht)
Hermann Schröder: Herbstlied (mit neuem Text)
Südafrikanische Folklore
Heinrich Schütz: Psalmlied

Themenkategorien:

Globalisierung / Entwicklung / Migration, Freiräume / Subkultur, Politik / Demokratie / Recht
2 Kommentare
1
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Kommentar von Brunner Gerd
29.05.2013, 16:52 Uhr

es ist ein Skandal, wie die polit. Verantwortlichen die UNO-MENSCHERECHTSARTIKEL mißachten und
Flüchtlinge abschieben, statt sie auszubilden um ein
Leben in Zukunft zu ermöglichen.

2
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Kommentar von Eva Willig
29.05.2013, 21:00 Uhr

bedenkt, dass die Ausgrenzung auch noch eine andere böse Seite hat. Seit über einem Jahr werden selbst EU Bürger drangsaliert, da die Bundesregierung einen Vorbehalt gegen das Europäische Fürsorgeabkommen (EFA) von 1953 in Brüssel geltend gemacht hat.

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