Stoppt Monsanto-Soja!

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Eingetragen von:

Aktionsform:

Petition

Website:

regenwald.org

Ziel:

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition für den Importstopp von Soja an die Bundesregierung und EU.

Mitmachen:

https://www.regenwald.org/aktion/889

In Südamerika werden die Tropenwälder für den Soja-Anbau abgeholzt. Dort breiten sich die genetisch veränderten Soja-Bohnen des Monsanto-Konzerns immer weiter aus – besprüht mit hochgiftigen Spritzmitteln. Millionen Tonnen Soja wandern in das Futter für unsere Rinder, Schweine und Hühner. Bitte fordern Sie ein Importverbot für Soja

 

Jedes Jahr wird in Südamerika für Soja Tropenwald von der Fläche der Niederlande gerodet. Dabei haben die Monokulturen schon jetzt unvorstellbare Ausmaße erreicht: Auf 45 Millionen Hektar wachsen in Argentinien, Brasilien und Paraguay der gentechnisch veränderte Soja und Mais eines einzigen Herstellers, dem Monsanto-Konzern aus den USA. Das ist die Fläche von Deutschland und Österreich zusammen.

Monsantos Chemiker haben das Erbgut der Pflanzen immun gemacht gegen das firmeneigene Totalherbizid Roundup. Dessen Hauptbestandteil ist das Pflanzengift Glyphosat. Während die patentierten Bohnen die Besprühungen überstehen, stirbt die übrige Vegetation ab.

Weil sich die Plantagen bis zu den Siedlungen ausbreiten, werden die Menschen durch die versprühten Gifte krank oder sterben sogar. Auch Tiere, Böden, Flüsse und das Trinkwasser werden verseucht. Wissenschaftler bringen Monsantos Roundup mit dem weltweiten Amphibiensterben in Verbindung.

Doch die Natur wehrt sich. Auf den Genfeldern machen sich Wildkräuter und Insekten breit, die gegen Roundup resistent sind. Für Experten ist das keine Überraschung. Es ist die unausweichliche Folge eines perversen Systems, das gegen die Prinzipien der Natur arbeitet. Immer mehr und giftigere Chemikalien werden versprüht.

In der Europäische Union ist die große Mehrheit der Menschen gegen Gentechik in der Nahrung, trotzdem haben die meisten täglich damit zu tun. Unsere Hühner, Schweine und Rinder werden mit 35 Millionen Tonnen importiertem Soja gefüttert, hauptsächlich Gensoja von Monsanto.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition für den Importstopp von Soja an die Bundesregierung und EU.

Rettet den Regenwald empfiehlt auf Fleisch und tierische Produkte zu verzichten.

Themenkategorien:

Anti-Atom / Klima / Energie, Natur-, Tier-, Umweltschutz, Globalisierung / Entwicklung / Migration, Soziales / Arbeit, Bildung / Familie / Gesundheit, Frieden / Antimilitarismus, Gender, Ökonomie / Finanzen, Freiräume / Subkultur, Politik / Demokratie / Recht
22 Kommentare
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Kommentar von Vorsicht
21.09.2012, 18:56 Uhr

Um es vorweg zu sagen:
Selbstverständlich ist Monsanto kein ethischer Konzern.

Und ja:
Das Leben und die Gesundheit der Menschen ist das Wichtigste!!!

Allerdings:
"In der Europäische Union ist die große Mehrheit der Menschen gegen Gentechik in der Nahrung, trotzdem haben die meisten täglich damit zu tun."

http://www.stern.de/wissen/natur/gruene-gentechnik-das-gruseln-vor-dem-genmais-608150.html

"Genmais, allein das Wort klingt schon schaurig. Dabei ist genau genommen jeder Mais Genmais - Gene enthält jede Pflanze. In rauen Mengen. Dieser Fakt ist nicht unbedingt allgemein bekannt, wie die europaweite Umfrage "Eurobarometer" zeigt: Im Jahr 2005 hielten rund 35 Prozent der Befragten die - falsche - Aussage "Normale Tomaten enthalten keine Gene, während genetisch modifizierte welche haben" für korrekt. Und etwa jeder vierte hielt die - falsche - Befürchtung für wahr, dass das Essen manipulierter Früchte auch das eigene Erbgut verändern könne."

Aber abgesehen davon:
Pestizide werden auch in der Gentechnik-FREIEN Landwirtschaft eingesetzt.
Und auch für die Gentechnik-FREIE Landwirtschaft werden Regenwälder abgeholzt und Monokulturen gepflanzt.
-
Allerdings habe ich den Eindruck, dass Das niemanden wirklich interessiert, solange keine gentechnisch veränderten Ackerpflanzen verwendet werden.

http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,9tbm0ts9bnditlbe~cm.asp

Übrigens:
Der Journalist Michael Miersch hat den Gentechnik-GEGNERN vorgeworfen, Monsanto UNWILLENTLICH ZU UNTERSTÜTZEN!

Denn durch "militante Aktionen" wie etwa "Feldzerstörungen" würden viele mittelständische (kleine) Firmen aus der Gentechnik-Forschung aussteigen.

Nur noch Großkonzerne wie Monsanto könnten es sich leisten, Feldversuche mit Gentechnik durchzuführen
(Bewachung der Testfelder)
-
Während die Konkurrenz von Monsanto aus der Forschung aussteigen würde.

http://www.welt.de/politik/article3583627/Zehn-populaere-Irrtuemer-ueber-die-Gentechnik.html
"19.04.09

Mythos und Wahrheit
Zehn populäre Irrtümer über die Gentechnik

Gentechnik killt Kühe und treibt Bauern in den Selbstmord. Der Streit um die Grüne Gentechnik hat sich zum Glaubenskrieg entwickelt. Gentechnik-Gegnern ist es gelungen, eine Mehrheit der Bevölkerung von bedrohlichen Risiken zu überzeugen. Was ist dran an solchen Behauptungen? WELT ONLINE deckt zehn Mythen auf. Von Michael Miersch
...
Kritiker werfen den Gentechnik-Gegnern vor, sie selbst würden den Trend zur Monopolisierung verschärfen. Forschung und Anbau in Europa werden durch immer strengere Auflagen schwieriger. Aktivisten zerstören die Versuchsfelder. So können sich nur noch Großkonzerne leisten, auf Gentechnik zu setzen. Für Mittelständler ist es zu teuer geworden und auch Universitäten steigen aus Angst vor militanten Aktionen aus."

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Kommentar von Ja-Vorsicht!
23.09.2012, 15:52 Uhr

Den Kommenar davor halte ich für subtile Propaganda.

1) Werden bei Gentech-Pflanzen vom Monsanto mehr Pestizide eingesetzt, weil die Pflanzen gegen das Gift resistent sind. Wer gegen Gentechnik ist, ist in der Regel auch für Biolandbau.
2) ist der Begriff mittelständische Firmen irreführend, da es sich um ein geschlossenes Netzwerk von Akteuren handelt, die höchstrichterlich Gentechnik-Mafia genannt werden dürfen:
http://www.taz.de/!57559/

Aktuell gibt es jetzt eine unabhängige Studie zum Thema:
"Sind Nahrungsmittel mit genetisch modifizierten Bestandteilen giftig?"
http://www.heise.de/tp/artikel/37/37669/1.html

Wer diese Studie mit folgendem erschreckenden Artikel in Verbindung setzt bekommt ein Bild davon, wie Risikotechnologien einzuschätzen sind.
http://www.guardian.co.uk/business/2012/sep/21/drugs-industry-scandal-ben-goldacre

Deshalb Vorsicht!
Gentechnik verhindern - Pharmalobby ins Gefängnis

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Kommentar von Meinungsfreiheit und Doppelmoral
23.09.2012, 16:06 Uhr

@ Ja Vorsicht:

Ich rede NICHT von Ihnen persönlich!!!!!!

Aber:
Wegen den TAZ-Link zur "Gen-Mafia":
Man kann den Spieß umdrehen!

http://www.scilogs.de/wblogs/blog/detritus/molekularbiologie/2011-04-05/gerichtsurteile-und-die-unabh-ngigkeit-von-gentech-studien

„Zwei französische Wissenschaftler, die jeweils zwei Lobbygruppen angehören, bekriegen sich vor Gericht. Professor Gilles-Eric Séralini von der gentechnikkritischen CRIIGEN sah seinen Ruf durch eine „Schmierenkampagne“ der Gentechnikbefürwortergruppe AFBV bedroht. Diese hätte Séralinis Arbeiten in Presseschreiben als unwissenschaftlich beschrieben. Prof. Marc Fellous von AFBV meinte, dass Séralini „in erster Linie Aktivist“ sei und er keine unabhängige Forschung betreiben würde: Immerhin würde ein Teil seiner Arbeit von Greenpeace finanziert werden und damit seine Unabhängigkeit fragwürdig. Dagegen zog Séralini vor Gericht."

.

Der Autor hat es gut erfasst:
„Jemand, der allen anderen Abhängigkeit durch Interessenskonflikte vorwirft, kann mit diesem Vorwurf selbst nicht umgehen und muss seine „Wissenschaftlerehre“ durch ein Gerichtsverfahren wiederherstellen lassen? Muss das denn sein?“

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Kommentar von Justice
23.09.2012, 22:56 Uhr

Also mein Auftrag lautet, schmeisst diese verdammten Giftmischer von diesen "Mengeles Agent Orange" Monsanto Unternehmen ins Meer. Dass die 150.000 indische Kleinbauern ermordet haben, reicht ja wohl noch nicht. Jetzt versuchen die die ganze Welt zu verseuchen, und nächster Angriffort ist warscheinlich Afrika. Dabei ist bewiesen, dass es höhere Erträge mit nachhaltiger Landwirtschaft gibt, und dass der Boden noch mehrere "Millionen" Jahre reichen muss. Also fort mit dieser Seuche. Und nochdazu treibt im Meer ne Plastikwolke so groß wie Afrika, also wann hört das endlich auf !

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Kommentar von No further comment
23.09.2012, 23:34 Uhr

Da eben bereits einige Kommentare von mir hier offensichtlich entfernt wurden, werde ich hier keine weiteren Beiträge posten.

Keine Sorge. Ich sage nichts mehr.

Den ersten und den dritten Kommentar (welche ich geschrieben habe) könnt ihr gerne entfernen;
Alles Andere wäre euer Seits nicht konsequent.

MfG

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Kommentar von FaktenStattFiktion
24.09.2012, 08:19 Uhr

Es handelt sich um mindestens 4 völlig unterschiedliche Sachverhalte.
1. Abholzung von Regenwald
2. Soja als Exportprodukt
3. Soja als Futterpflanze / Fleischproduktion
4. Durch "Gentechnik" verändertes Saatgut
5. Einsatz von Pestiziden

Es ist offensichtlich, warum hier mehrere Themen wild gemischt werden: Pure Propaganda und Lobbyarbeit.

Wer den Regenwad retten will (Punkt 1) der hat nur eine Option: Kauf von Regenwald und dessen Bewahrung. Die Lobbyisten sollten einen Fonds auflegen, welcher den Regenwald (wie jeden europäischen Wald) durch Nutzung und Aufforstung nachhaltig sichert.
Aber das macht verutlich keinen Spaß, da es mit Arbeit verbunden ist statt mit billigem Krawall.

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Kommentar von No food shall be grown that we don't own
24.09.2012, 20:29 Uhr

Wie schon manche Vorredner herausgestellt haben, hier muss unterschieden werden zwischen Gentechnik im Allgemeinen und (ohne Frage verbrecherischen) Konzernen wie Monsanto. Wobei... einen anderen Saatgutkonzern wie Monsanto gibt es eigentlich nicht mehr. Was auch das eigentliche Problem ist.
Monsanto experimentiert mit Gentechnik (wenn hier wohl auch eher Biologen und weniger wie im Artikel reißerisch formuliert die "Chemiker" am Werk sind, klingt aber wohl nicht so böse). Das muss allerdings nicht unbedingt perse schon schlimm sein, wie hier schon von einem Vorredner schlau angemerkt wurde, Gene sind in jeder Pflanze... Aber natürlich kann es bei Genmanipulation vorkommen, dass eine Pflanze giftige Stoffe produziert. Wie das ja zahlreiche "natürliche" Pflanzen auch tun. Theoretisch, jedenfalls meiner bescheidenen Meinung nach, sollte es allerdings nicht so verdammt schwer sein, z.B. durch vergleichende Proteomanalysen herauszufinden, wo genau der Unterschied in der Zusammensetzung zwischen der Ausgangspflanze und dem GVO liegt und fremde Stoffe nach ihrer Verträglichkeit zu untersuchen...

Zu der Séralini-Studie: Meiner Meinung nach sind die Ergebnisse durchaus bedenklich, wenn man auch eine Menge Kritikpunkte an der Studie finden kann. So fehlen für meinen Geschmack vernünftige statistische Signifikanztests, bei solch kleinen Gruppen von 10 Tieren pro treatment, auch noch jeweils alle in einer Gruppe, mag man recht schnell Unterschiede finden, die aber aufgrund der kleinen Gruppengrößen noch längst nicht signifikant sein müssen. (Ja, ich hab die Studie wirklich gelesen.) Und selbst wenn dieser spezielle Mais toxische Wirkung hat, wäre es auch arg vergriffen, davon auszugehen, dass dann sicher jede vom Menschen gentechnisch veränderte Pflanze "giftig" sei. In der Natur passieren am laufenden Band Mutationen. Eine Möglichkeit, Gentechnik zu umgehen, ist z.B., das gewünschte Gen aus einer anderen Pflanze einzukreuzen. Ist allerdings wesentlich umständlicher und kostspieliger und kommt am Ende aufs Gleiche raus. Diese Verteufelung von grüner Gentechnik im Allgemeinen ist genauso naiv wie die Allmachtsvorstellungen mancher Forscher. Rote, weiße und graue Gentechnik leistet uns schon seit vielen Jahren gute Dienste, ohne das ständig alle schreien, weil z.B. ihr Insulin von gentechnisch veränderten Bakterien produziert wird. Grüne Gentechnik ist komplizierter weil Pflanzen kompliziertere Organismen sind als Bakterien. Es muss mehr aufgepasst werden. Aber der gentechnische Prozess alleine kann ganz einfach nicht eine Pflanze "giftig" machen.

Aber mal ganz abgesehen vom Gentechnik Thema: Regenwaldabholzung und damit schwindende Artenvielfalt, dafür ist Monsanto auf jeden Fall zu einem großen Teil verantwortlich und allein schon die Erfindung von Roundup plus Roundup-tolerantem Mais ist doch irgendwie pervers, da muss ich dem Autor dieses Artikels zustimmen.

Der Titel gefällt mir übrigens, endlich mal nicht "Stoppt Gen-Soja", was ich für absolut bescheuert halte, weil nunmal jeder Soja natürlich Gene enthält, sondern tatsächlich den wahren Übeltäter benannt! Das ist doch schon mal was =)

So, unstrukturierter langer Beitrag, liest wahrscheinlich ohnehin niemand...

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Kommentar von Vorsicht vor Monsanto-Astroturfing!
26.09.2012, 15:07 Uhr

Monsanto beschäftigt eine PR-Agentur, die z.B. auch in der Wikipedia Beiträge manipuliert und im Internet Meinungsmache betreibt. Das man dabei auch nicht vor den miesesten Methoden zurückschreckt, beweist der Fall von "Andura Smetacek" + "Mary Murphy", welche virtuelle Personen für eine Schmutzkampagne waren.

Wer den Fall noch nicht kennt, hier ein kurzer Anriss:
http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/nieder-mit-dem-kunstrasen
oder besser den Dokumentarfilm "Monsanto, mit Gift und Genen" ansehen!

9
D41d8cd98f00b204e9800998ecf8427e
Kommentar von Vorsicht vor Monsanto-Astroturfing!
26.09.2012, 15:12 Uhr

P.S: Schon bemerkt? In den Kommentaren über mir sind bereits PR-Leute von Monsanto unterwegs!!

Man muss den Leuten immerhin zugutehalten, dass sie nicht mehr so plump wie früher zu Werke gehen und versuchen, auf verständnissvollen, abgeklärten Logikmenschen zu machen. Hilft aber nichts, man riecht euch immer noch 10 Meter gegen den Wind, liebe PR-Leute!

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Kommentar von OMG
26.09.2012, 18:15 Uhr

@ Monsanto-Astroturfing!

Sie sind doch echt verrückt.
Klar, jeder der es wagt, die Vorteile von Gentechnik zu thematisieren, ist ein bezahlter Monsanto-Lobbyist!
Was für eine Diskussionskultur.

Ich habe für frühere Gentechnik-Freundlichen Kommentare keinen einzigen Cent bekommen, auch wenn sie Das sowieso nicht glauben.
Und auch habe ich keinen Kontakt zu irgendeiner Gentechnik-Firma.

Aber sagen Ihnen zufällig die Begriffe "Demokratie" und "Meinungsfreiheit" etwas?

Oder gelten demokratische Rechte wie "freie Meinungsäußerung" nur für Ökos?

Ich könnte aber Ihnen die Gegenfrage stellen, ob sie vielleicht der Betreiber eines Bio-Bauernhofes sind, der nur Deshalb gegen Gentechnik ist, damit er seine Bio-Produkte verkaufen kann.

http://www.erntebauern.at/suche-ausgabe-hof.php?id=27

Zitat:
"Ich bin Biobauer geworden um das Einkommen zu erhöhen. Es ist mir wichtig, dass alles natürlich wächst, ohne Chemie! "

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Kommentar von Und Tschüss
26.09.2012, 19:52 Uhr

@ Vorsicht vor Monsanto-Astroturfing!

Traurig, aber wahr.
Mit Leuten wie Ihnen kann man nicht diskutieren....
Ihr wollt andere Meinungen doch gar nicht hören.

.

Daher auch keine weiteren Kommentare mehr von Mir.

.

Einen Tipp:
Schreiben sie oben bei der Beschreibung dieser Aktion (Bei "Über die Aktion") doch gleich von vornherein, dass nur gentechnik-kritische Kommentare erwünscht sind.

Und sagen sie in der Becshreibung der Aktion doch gleich, dass ihr keine Lust auf Diskussionen habt und dass ihr in Ruhe gelassen werden wollt.

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Kommentar von Mietmäuler
26.09.2012, 20:16 Uhr

...es hilft nix: selber denken, sich informieren an stellen, die man für unverdächtig hält (werbefrei, unabhängig, regierungs- und parteifrei...) - und vor allem: es stimmt! die pr-liebchen stinken wirklich 5 m gegen den wind, wenn man es denn riechen will... und die sind immer ganz nett und gaaaaaanz schnell beleidigt.
es muss aber nicht immer monsanto sein. die konzerne mit vergangenheit... bayer und basf sind dick mit dabei! nicht vergessen - das grauen ist auch hier durchaus heimisch.

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Kommentar von no food shall be grown that we don't own
28.09.2012, 00:04 Uhr

Vielleicht sollte jemand der absoluten Gentechnik-Kritiker erklären, warum genau Gentechnik grundsätzlich gefährlich sein soll. Glauben hier auch einige ganz ernsthaft, dass eine gentechnisch veränderte Pflanze, wenn man sie isst, in das eigene Erbgut eingreifen kann?

Ich Kritik an Gentechnik verstehen, sie ist teilweise sicher angebracht, aber man sollte doch wenigstens sachlich diskutieren und vor allem ein klein wenig Ahnung vom Thema haben...
Was passieren kann ist, dass aufgrund der gentechnischen Veränderung möglicherweise unbekannte Proteine entstehen. Diese können z.B. Allergien auslösen, wie das soweit ich weiß bei einem von Monsanto produzierten Mais in Mexiko der Fall war.

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Kommentar von Bernhard Gebhard
29.09.2012, 10:44 Uhr

So natürlich als möglich. Mit diesen spruch und der natürlichen
ernährung,was mittlerweile sehr schwer zu machen ist weil fast
die ganzen lebensmittel zu nahrungsmitteln umfunktioniert werden,ist es sehr schwer sich noch natürlich zu ernähren.
Ich habe es trotzdem geschafft und lebe heute mit 80 jahren
beschwerdefrei und ohne pillen oder sonstwas.

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Kommentar von manidoro
09.10.2012, 11:26 Uhr

Der eine Punkt ist, selbst gesund zu leben: dazu haben wir viele Möglichkeiten. Aber was ist mit den Vielen, die von Monsanto, den unterwanderten Behörden und den allzu willigen Regierungen weltweit belogen, betrogen und ihrer Gesundheit ebenso wie ihrer Lebensgrundlage beraubt werden?! Ob skrupellose Wissenschaftler, machtgierige Politiker oder geldgierige Spekulanten: sie alle sind kriminell oder krank oder beides, und sie alle gilt es zu stoppen. Doch dazu ist es unvermeidlich, die Augen zu öffnen, sich eine EIGENE Meinung zu bilden und die Konsequenzen zu ziehen. Wir haben die Wahl: im Supermarkt, an der Urne, bei der Lebensgestaltung. Aber Achtung: mit der allzu bequemen Bequemlichkeit könnte es dann vorbei sein!

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Kommentar von max
22.10.2012, 12:11 Uhr

Allein, dass auf einer Aktionsseite gegen Minsanto soviele abwägende Figuren unterwegs sind, die ihre "rationale" Sichtweise unbedingt der "dogmatischen" Sicht der Monsanto-Gegner gegenüberstellen wollen, macht mich sehr skeptisch.
Monsanto ist ein menschenfeindlicher Misthaufen und jeder aufgeklärte Mensch weiß das.

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Kommentar von StephanJK
24.10.2012, 11:23 Uhr

Sehr interessant, die Kommentare hier zu lesen. Es drängt sich der Gedanke auf, dass viele der Kritiker überhaupt keine Ahnung haben, was Gentechnik eigentlich bedeutet. Auf Monsanto zu schimpfen scheint die Menschen moralisch aufzuwerten, das ist die Hauptsache, um Fakten geht es - wenn überhaupt - nur am Rande. NB: Ich bin nicht von Monsanto bezahlt, allerdings habe ich ein wenig Ahnung von Naturwissenschaften.

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Kommentar von derSpain
25.10.2012, 22:49 Uhr

Ich sehe keinen Widerspruch, wenn man gegen Monsanto argumentiert, Gentechnik nicht verteufelt UND kein wirtschaftliches / lobbyistisches Interesse hat. Ich finde man soltle nicht jedem mit einer anderen Meinung als Verschwörer abtun.
Stoppt Monsanto? Aber hallo!

Die vertreiben Saatgut, welches nicht Fortpflanzungsfähig ist. Armen (+dummen) Bauern wird gesagt, mit dem neuen 'verbessertem' Saatgut lässt sich mehr Ernte pro Jahr einfahren (3. Welt zB). Stimmt, doch müssen die Bauern jedes Jahr das Saatgut neu kaufen denn aus ihrer eigenen Produktion können sie keine fruchtbatren Samen zurücklegen. Die Bauern werden dadurch abhängig von Monsanto: sie bekommen einen schnellen Gewinn der langfristig eher in eine Schulden-Sackgasse führt da Monsanto die Preise diktieren kann.
Dazu kommt, dass Gene auch patentiert werden, was eine kranke Praktik! Wenn bei ein Bauer ohne Lizenz Gen-Saat anbaut ist das verboten, quasi copyright auf den Genen. Das Problem: Pollen o.Ä. fliegen einfach mal aufs Nachbarfeld. Habe vor einiger Zeit von einem Fall gehört, als ein Bauer (erfolgreich!) verklagt wurde, weil auf seinem Acker ungenehmigte Gen-Saat gefunden wurde, jedoch wurde diese Saat nie bewusst gepflanzt. Sie hat sich durch die Luft verbreitet und von selbst angepflanzt. Nicht die Schuld des Bauern, trotzdem war er am Arsch.
Hier wird eine Monopolpolitik von Monsanto betrieben, die sich hervorragend anprangern lässt ohne pro/contra Gentechnik sein zu müssen. Können wir uns nicht darauf einigen, wie kacke und menschenverachtend Monsanto ist? Das mit der Gentechnik kann doch ruhig ein eigenes Thema sein, eine unsachliche Debatte darüber spaltet doch nur die sonst eher einheitliche Front gegen diesen Konzern und seine Vorgehensweise.

Zur Gentechnik habe ich ürbigens ein gemischtes Verhältnis. Sie bietet ein großes Potential ( -> Medikamentenherstellung), jedoch weiß man noch gar nicht so recht, wie die langfristigen Folgen sein werden. Bei einer Bakterienkultur kein Problem: Der Arzenistoff zB. wird chemisch rein isoliert, sollten die genmanipulierten Bakterien auf einmal verrückt spielen werden sie einfach vernichtet. Problem gelöst, keinem wird wehgetan.
Doch was ist mit der grünen Gentechnik? Gene werden in fremde Pflanzen eingebracht und dann in die Natur gepflanzt! Kunstpflanzen können sich unkontrolliert mit Wildtypen kreuzen, die manipulierten Gene sind nicht aufzuhalten und streuen in die Natur. Das halte ich für in etwa so verantwortlich wie die zivile Nutzung der Kernspaltung.

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Kommentar von Franky
27.10.2012, 20:29 Uhr

Monsato ist das teuflischste Unternehmen der Erde!

Die Vorposter haben ja schon Etliches über die kriminellen Machenschaften dieses korrupten Konzerns geschrieben.
Ich möchte dem hinzufügen, dass mit Roundup Böden vergiftet werden, so dass dort lange Zeit nur noch Roundup-Pestizid-resistente Pflanzen wachsen können.

Zudem wird mit nichtfortplanzungsfähigem Saatgut die natürliche Flora verdrängt! Mit anderen Worten: Wenn nirgenswo mehr natürliches Soja oder Mais etc. angebaut wird, dann gibt es bald danach auch kein natürliches Soja bzw. Mais etc. mehr! Diese Pflanzen sind dann ausgerottet worden, und man muss alles beim Monopolisten kaufen!

Dass es überhaupt möglich ist, Patente für Abänderungen der Natur zu bekommen, ist der Knackpunkt! NUR DAS macht Monsatos Geschäftsmodell aus.
Und dass es Menschen gibt, die so geldgierig sind, und denen das Leben und die Gesundheit der Mitmenschen völlig egal sind, ist ein Übriges!

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Kommentar von Al Mex
29.10.2012, 03:25 Uhr

*seufz*!!!
Vielleicht haben die vorherigen Befürworter schon mal darüber nachgedacht, dass das Problem bei Roundup darin besteht, dass es ein nicht biologisch abbaubares Pestizid darstellt (übrigens auch im Gegensatz zu den gängigen aus unserer konventionellen Landwirtschaft). Das heißt, dass hier ein toxischer Stoff in die Nahrungskette gelangt und die Folgen dieses Eingriffs wissenschaftlich nicht geklärt werden konnten.

Eingeführt und durchgedrückt übrigens von geldgeilen Polithaien, auf die die Damen und Herren PopulistInnen in diversen Foren doch immer so sehr zu schimpfen belieben.

Aber ich schreibe lieber nicht weiter. Nur , weil ich nicht Ihrer vorgefertigten Meinung entspreche, werde ich direkt als "Öko", Antidemokrat, Gutmensch usw. abgekanzelt.

http://bit.ly/41sScQ und für alles weitere die einschlägige Literatur... ;)

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Kommentar von no food shall be grown that we don't own
29.10.2012, 12:18 Uhr

@ Al Mex

Ganz ehrlich, hat irgendwer der Vorposter sich für Roundup ausgesprochen?

Ich bin absolut der Meinung von "DerSpain". Es widerspricht sich nicht, gegen Monsanto-Praktiken und trotzdem nicht grundsätzlich gegen Gentechnik zu sein.

Ich stemple hier niemanden als "Öko" ab und habe auch nicht das Gefühl, dass alle die hier ein bisschen für Gentechnik sprechen deswegen gleich Lobbyisten sind ;) Grundsätzlich kann es doch eine gute Sache sein, wenn man es mithilfe von grüner Gentechnik schafft, resistentere Pflanzen zu züchten und somit weniger Pestizide benötigt werden? Roundup ist da natürlich das totale Gegenteil. Ich bin also GEGEN Roundup. Nur, dass das verständlich ist. In meinem Bio-Studium habe ich aber zum Beispiel von Bemühungen eines Professoren gehört, zwei Palmensorten zu kreuzen, von denen eine gegen einen bestimmten Erreger resistent ist, aber kleine Früchte trägt, die andere ist nicht resistent, trägt aber größere Früchte. Man kann jetzt lange kreuzen oder versuchen, das entsprechende Gen für die Resistenz zu finden und in die ertragreichere Palmensorte einzubringen. Beispiel für eine moderate Anwendung von grüner Gentechnik, wo auch nicht komplett artfremde Gene eingebracht werden, aber unter Umständen wesentlich schneller als mit herkömmlicher Kreuzung das gewünschte Ergebnis erzielt wird.

Andere Beispiele wie Bt-Mais sehe ich kritisch. Zwar spart es Pestizide, Toxine von der Pflanze selbst produzieren zu lassen. Diese werden dann aber eben auch dauerhaft produziert und sind somit schädlicher für nützliche Insekten wie Bienen. Wir Bt auf die Pflanzen aufgebracht wird es schneller ausgewaschen, die Gewässerbelastung ist größer, dafür befindet sich das Toxin dann aber schneller nicht mehr auf dem Feld und somit werden z.B. Bienen weniger beeinträchtigt.

Also, alles was ich sagen will, ist, Gentechnik, auch grüne Gentechnik, kann in manchen Fällen nützlich und auch ökologisch sein. In anderen aber eben wieder nicht. Es sollte doch darum gehen, den Einsatz von Pestiziden einzudämmen. Sicher, am schönsten wäre es, alle würden biologische Landwirtschaft betreiben, am besten ist jeder Selbstversorger um die Transportwege zu sparen. Aber wie soll das funktionieren bei über 7 Milliardern Menschen auf der Erde?

Gerade an Universitäten wird gentechnische Forschung betrieben, die mit verbrecherischen Machenschaften in Richtung Monsanto nichts zu tun hat. Dennoch wird Gentechnik von ihren Gegnern in einem Abwasch abgestempelt. Das ist ökologisch vermutlich schädlicher als gut kontrollierte, sinnvolle Anwendung von Gentechnik.

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Kommentar von Francy
25.05.2013, 18:35 Uhr

Gnade und viel Liebe}}}~ uns Allen~*
Mit etwas mehr Selbstachtung und Eigenverantwortung müsste es doch gelingen " Helfe dir selbst, dann hilfst du der Welt" gerechter zu werden. Die Einstellung sollte selbstverständlich Lebensachtend und förderlich sein =), Danke~* für Anteilnahme
Solaristische Grüsse von Francy

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