ONE BILLION RISING

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Eingetragen von:

User_32x24c mafalda

Aktionsform:

Flashmobs, Demos, Tanz

Ziel:

ONE BILLION RISING Weltweite Solidarität: Keine Gewalt gegen Frauen

Mitmachen:

Beteiligt Euch an den Veranstaltungen in Eurer Stadt am 14.02.2013

ONE BILLION RISING

Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen,
zu sexuellem Kontakt gezwungen oder in anderer Form misshandelt.

Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird ... ein unfassbares Gräuel.

Eine Milliarde (one billion) tanzender Frauen. Das ist eine Revolution!

ONE BILLION RISING ... ist ein globales Aufbegehren, eine Einladung zum Tanz als Ausdruck unserer Kraft, ein Akt weltweiter Solidarität, eine weltweite Demonstration der Gemeinsamkeit.

ONE BILLION RISING...das bedeutet, ins öffentliche und ins individuelle Bewusstsein zu rufen, womit Frauen sich tagtäglich auseinandersetzen müssen.

ONE BILLION RISING...zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.

Am 14. Februar 2013, erheben sich Frauen und Männer in aller Welt, auf jedem Kontinent, in über 200 Ländern, in über 30 deutschen Städten und auch hier in Osnabrück, um ein neues Bewusstsein, und das Ende dieser Gewalt zu fordern.

 

Themenkategorien:

Globalisierung / Entwicklung / Migration, Bildung / Familie / Gesundheit, Gender, Freiräume / Subkultur, Politik / Demokratie / Recht
18 Kommentare
1
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Kommentar von Oliver Kaszierski
06.02.2013, 19:42 Uhr

und während eine Milliarde oder mehr Frauen sich erheben, um zu tanzen, was machen derweil die Männer? Ein kühles Blondes schlürfen, oder Sirtaki tanzen, gegen Gewalt gegen Männer?

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Joern_78x78c
Seit: Apr. 2009
Beiträge: 72
Kommentar von joern-alexander
07.02.2013, 16:25 Uhr

Hier noch zwei Links: ONE BILLION RISING

Mobilisierungsseite für Deutschland:
http://www.onebillionrising.de/

Internationale Mobilisierungsseite:
http://www.onebillionrising.org/

3
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Kommentar von Rita
09.02.2013, 02:46 Uhr

Wenn ich hier allein im Dorfe tanze weisen die mich in die Psychiatrie ein?

4
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Kommentar von Lars
09.02.2013, 14:06 Uhr

Oliver, was Männer tun können, steht doch drin:

Mittanzen :)

"Am 14. Februar 2013, erheben sich Frauen und Männer in aller Welt, ..."

Gegen Gewalt gegen Männer tanzt das Patriarchat doch täglich ganz von selbst.

5
User_78x78c
Seit: Okt. 2012
Beiträge: 2
Kommentar von barbara-kristine
09.02.2013, 17:58 Uhr

Ich fänd's auch angenehmer, wenn die Männer tanzen statt zu gaffen!;-)

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Kommentar von an_fi
10.02.2013, 10:40 Uhr

@barbara-kristine

Ist ganz einfach: Solange die (natürlich ausschliesslich) weiblichen Opfer sex. Gewalt nicht halbnackt herumtanzen, dürfte sich das mit dem "gaffen" in Grenzen halten.

7
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Kommentar von Claudia
12.02.2013, 12:11 Uhr

Gewalt gg. Frauen ist in der Geschichte immer durch das Patriachart ausgeübt worden. Frauen haben Kinder zu bekommen und den Männern zu Diensten zu sein. Früher dienten diese Kinder der Altersabsicherung und dem Staat als Menschenmaterial , um erfolgreiche Kriege zu führen. Männer enthielten Frauen Bildung vor. Der Grundgedanke dabei war, dass gebildete Frauen keine Kinder in die Welt setzen und somit kein Menschenmaterial liefern. Dieses Denken Frauen gegenüber auch durchsetzten zu können, ist in der körperlichen Überlegenheit der Männer begründet. Darum tanzt und singt und bildet Euch, damit sich die Geschlechter endlich auf Augenhöhe begegnen können und auch die letzten Männer begreifen, dass wir ihnen nicht mehr als Leinwand für ihre Projektionen dienen werden und dass ein Nein ein Nein ist.

8
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Kommentar von Georg
12.02.2013, 21:13 Uhr

Zur Zeit leben 7,2 Milliarden Menschen auf der Erde. Wie kann es sein, dass nur von 3 Milliarden (amerik. Billion) Frauen ausgegangen wird? Na ja, im Rechnen waren GeisteswissenschaftlerInnen, Genderbeuaftragte und selbsternannte MoralsittenwächterInnen noch nie gut. Mathematik bleibt Männersache.
Wie kann es sein, dass nicht 1,2 Milliarden Frauen tanzen, sondern nur 1 Milliarde?
Die Zahl von 1 Milliarde misshandelter Frauen ist durch nichts belegt, klingt aber gigantisch. Aber wer von den FeministInnen schert sich schon um Fakten?

Wie viele von Frauen misshandelte Frauen ... und Kinder ... und Männer gibt es wirklich? Wenn Annahmen und Vermutungen zum Massstab von Beurteilungen werden, dann ist immer Ideologie im Spiel.

Also Klartext mal umgekehrt: Es sind weit weniger Frauen betroffen, einige Millionen weltweit, was schlimm genug ist. Die zahlenmäßig größte Opfergruppe von Gewalt sind statistisch betrachtet Männer. Leider auch die zahlenmäßig größte Tätergruppe. Und wer zählt die Täterinnen?

Und nun ganz im Ernst: Gewalt gegen Menschen jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe und jeder Rasse ist unwürdig, gleich wer sie verübt.

Deus caritas est.

9
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Kommentar von Liyah
12.02.2013, 21:16 Uhr

Ich will Gewalt gegen Männer überhaupt nicht negieren und es wäre eine Bereicherung, wenn Männer mit diesem Anliegen mittanzten.
Jedoch wird es langsam WIRKLICH Zeit, den weltweit institutionellen Charakter von Gewalt gegen Frauen zu fokussieren und ernsthaft zu beleuchten. Sexismus ist ein Symbol für Machtmissbrauch - wie alle anderen "Ismen", und jetzt wird endlich offenkundig, dass auch Männer in Mitleidenschaft gezogen werden. Aber, Jungs, selbst eingebrockt, ... wer nicht fühlen will ... arbeitet/säuft/vögelt/shoppt/bankt... WIE BLÖD ... und führt alle sozialen Errungenschaften ad absurdum. Ach so - ja - ist ja alles nicht so schlimm, weil cyberisiert... Aber Schwarz-Weiß-Denke hilft wohl niemandemSchwarchwarz-

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Kommentar von Oliver Kaszierski
13.02.2013, 15:52 Uhr

@Lars,

dann tanze ich aber noch immer nur gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Als Junge bezog ich regelmäßig von meiner Mutter heftigste Prügel (offene Wunden, unzählige blaue Flecken). Ich übernahm das Durchsetzungskonzept früh und schlug Jungen, später meine erste feste Partnerin.
Es brauchte 20 Jahre meines Lebens, um mich von körperlicher und psychischer Gewalt zu lösen.
Als weichgespülter Ehemann und Vater erfuhr ich über Jahre psychische Gewalt und trennte mich gewaltfrei. Zum Dank dafür, darf ich das gemeinsame Kind nun alle zwei Wochen belustigen.

Was also erwartet mich auf der Veranstaltung?
Wer garantiert mir, dass dort nicht auch Frauen tanzen, die sich um Jungen und Männer einen Dreck scheren, oder schlimmer noch, ihnen gewaltbereit gegenüber stehen?

Nicht falsch verstehen (wollen/können): Gewalt ist keine Lösung, sondern ein Problem.
Ich finde nur, dass auch diese Aktion mal wieder viel zu kurz greift und somit einen bitteren Beigeschmack hat.

11
Buschwesen5_78x78c
Seit: Dez. 2011
Beiträge: 9
Kommentar von zeitdiebe
15.02.2013, 08:29 Uhr

Schöne Aktion. Video zum Bonner Tanz-Flashmob. Vernetzung, Kreativität und Promotion... so läuft´s :-) Hut ab vor den Frauen. Da sieht mancher dauerquasselnder Platzhirsch mit zuviel Testoron im Blut ganz schön alt aus :-D

www.youtube.com/watch?v=r1fFrEPsdwQ

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Kommentar von Daniel Gernhardt
15.02.2013, 09:30 Uhr

Hat jemand Bilder aus Kabul /Afghanistan oder Rijad / Saudi von dieser Aktion?

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Kommentar von sebastian
15.02.2013, 14:55 Uhr

Ich frage mich ernsthaft wie man hier den Fokus auf Frauen legt, aber 80 prozent der Gewaltopfer meannlich sind und welche niederste Gesinnung dahinter stecken muss um so die Realitaet zu verdrehen. Feminismus?

@ Oliver

Ich schliesse mich deiner Frage an.

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Kommentar von Claudia
17.02.2013, 12:14 Uhr

Feminismus ist meiner Meinung nach (nach den Erfahrungen, die ich mit Feministinnen machte) begleitet von Männerignoranz. Ich habe festgestellt, daß viele dieser Damen denken, daß Männer überhaupt nur Pflichten, aber keinerlei Rechte mehr haben dürfen. Diese Frauen nutzen Männer nur aus und tun das mit Absicht.
Das heißt jetzt nicht, daß Gewalt gegen Frauen kein Thema sei. Aber MUSS denn immer alles vom Geschlecht abhängig gemacht werden?
Wie wäre es gewesen, wenn es geheißen hätte: "Tanz MITEINANDER gegen Gewalt!"?
Solange es in der Gesellschaft nicht wirklich ankommt, wenn Männer Gefühle und Ängste zeigen, weil sie dann als Weichei, schwul oder schwach gelten, solange werden Männer sich schwer tun, sich als Verprügelter oder Mißhandelter zu outen. Aber ich finde es schön, daß sie hier für sich einfordern, auch als Opfer anerkannt zu werden.
Männer denken anders. Männer, müssen Frauen nicht ausschließen, um für eine gute Sache zu tanzen. Frauen aber schließen die Männer nicht mit ein. Es geht wieder nur um sie selbst.
Wir sind EINE Welt und warum tanzen wir nicht alle zusammen?

Nächstes Mal...:-) aus Fehlern muss man lernen!

15
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Seit: Nov. 2013
Beiträge: 1
Kommentar von obros
21.12.2013, 12:46 Uhr

Auf ein Neues:

One BIllion Rising for Justice 14.2.2014

http://bewegung.taz.de/aktionen/onebillionrising/beschreibung

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Kommentar von OBR Bonn
10.01.2014, 19:41 Uhr

Bonn is Rising - 14.2. um 16:30 auf dem Münsterplatz

Spätestens seit der weltweiten, groß angelegten Kampagne im vergangenen Jahr ist der Valentinstag nicht mehr länger der Tag der verschenkten Blumen, sondern „V-Day“. Der Aktionstag wurde von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert, die durch das Theater-Stück „Vagina-Monologe“ bekannt wurde. Bereits 1998 gründete sie den V-Day (Victory over Violence), einen internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen.
Auch 2014 wird es auf dem Bonner Münsterplatz wieder eine Protestkundgebung geben. Um 16.30 Uhr werden Hunderte von Menschen gemeinsam öffentlich tanzen, um ihre Solidarität und gemeinsame Kraft zu demonstrieren – zeitgleich mit vielen anderen Menschen rund um den Erdball.

Alle wichtigen Infos zu den Tanzproben, Werkstatt-Sonntagen und dem Flashmob stehen auf unserer Homepage
http://onebillionrising-bonn.weebly.com

Bonn is rising – Bonn steht auf – gegen Gewalt an Frauen!

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Kommentar von Ivana Smith
19.01.2014, 14:53 Uhr

Aktuelle Infos, Meldungen, Veranstaltungen, Materialien, Musik, Logos zum herunterladen uvm. auf der OFFIZIELLE deutsche Webseite für OBR: www.onebillionrisingFORJUSTICE.de

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Kommentar von Doro
15.02.2014, 20:02 Uhr

Mein Mann und ich waren gestern wieder zusammen dabei- letztes Jahr in Köln, dieses Mal in Münster. In diesem Jahr waren erfreulich viele Männer dabei, teilweise mit ihren Töchtern und Söhnen. An alle, die sich hier kritisch äußern, hier mein Appell: Dividiert euch nicht auseinander! macht einfach mit! Findet eure Ausdrucksform, euch zu beteiligen gegen jede Form von Gewalt. Öffnet euer Herz und euren Verstand für alle Formen des Miteinanders auf Augenhöhe und drückt euren Schmerz aus über das, was euch verletzt hat. Erzählt es einander in geschützten Räumen und werdet eure inneren Dämonen los,- ob als Mann oder als Frau. Solange die Angst regiert, beherrscht sie unser Handeln und spaltet in Täter und Opfer, je nach Möglichkeit. Männer, die als Kinder weibliche und/oder männliche Erziehungsgewalt erlebt haben, bevölkern eher die Gefängnisse, Frauen eher Psychiatrien und Frauenhäuser. Sexuellem Mißbrauch sind weit mehr Mädchen ausgesetzt, und doch ist jedes männliche Opfer zu viel. Opfer einer Vergewaltigung zu werden ist in Kriegen Alltag, in der Ehe in Deutschland verboten, in vielen Ländern dieser Welt werden Frauen gezwungen, den Täter zu ehelichen, wenn er sie vergewaltigt hat oder sie wird ausgestoßen! Kinder sind noch immer erschreckend häufig körperlicher und seelischer Gewalt ausgesetzt! Steigt aus und verfangt euch nicht in ideologischen Kämpfen darum, wer das größere Opfer oder der schlimmere Übeltäter ist!
Und tanzt mit und genießt den Tanz gegen Gewalt. Bringt eure Söhne und Töchter mit und zeigt ihnen, worauf es ankommt. Der eigene Schmerz ist wie ein Stachel und läßt keine Ruhe aufkommen, bis er gelindert ist und anerkannt wird, von euch selbst und den Menschen, die euch umgeben. Steht zu eurem Schmerz und verbindet euch mit allem, was heilsam ist. Sich unverstanden fühlen zieht so viel Einsamkeit nach sich. Aber es hilft nur der Versuch, sich immer wieder aufs neue zu öffnen,- eine Sicherheit gibt es nicht. Mann und Frau kann aber sensibler werden für wohlwollende oder zerstörerische Schwingungen und sich den Menschen zu wenden, die Angst in Reife transformieren konnten. Ich wünsche uns allen, denen das Thema am Herzen liegt, ganz viel Ausdauer und nährende Begegnungen.

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