ONE BILLION RISING
Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen,
zu sexuellem Kontakt gezwungen oder in anderer Form misshandelt.
Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird ... ein unfassbares Gräuel.
Eine Milliarde (one billion) tanzender Frauen. Das ist eine Revolution!
ONE BILLION RISING ... ist ein globales Aufbegehren, eine Einladung zum Tanz als Ausdruck unserer Kraft, ein Akt weltweiter Solidarität, eine weltweite Demonstration der Gemeinsamkeit.
ONE BILLION RISING...das bedeutet, ins öffentliche und ins individuelle Bewusstsein zu rufen, womit Frauen sich tagtäglich auseinandersetzen müssen.
ONE BILLION RISING...zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.
Am 14. Februar 2013, erheben sich Frauen und Männer in aller Welt, auf jedem Kontinent, in über 200 Ländern, in über 30 deutschen Städten und auch hier in Osnabrück, um ein neues Bewusstsein, und das Ende dieser Gewalt zu fordern.


mafalda 


und während eine Milliarde oder mehr Frauen sich erheben, um zu tanzen, was machen derweil die Männer? Ein kühles Blondes schlürfen, oder Sirtaki tanzen, gegen Gewalt gegen Männer?
Hier noch zwei Links: ONE BILLION RISING
Mobilisierungsseite für Deutschland:
http://www.onebillionrising.de/
Internationale Mobilisierungsseite:
http://www.onebillionrising.org/
Wenn ich hier allein im Dorfe tanze weisen die mich in die Psychiatrie ein?
Oliver, was Männer tun können, steht doch drin:
Mittanzen :)
"Am 14. Februar 2013, erheben sich Frauen und Männer in aller Welt, ..."
Gegen Gewalt gegen Männer tanzt das Patriarchat doch täglich ganz von selbst.
Ich fänd's auch angenehmer, wenn die Männer tanzen statt zu gaffen!;-)
@barbara-kristine
Ist ganz einfach: Solange die (natürlich ausschliesslich) weiblichen Opfer sex. Gewalt nicht halbnackt herumtanzen, dürfte sich das mit dem "gaffen" in Grenzen halten.
Gewalt gg. Frauen ist in der Geschichte immer durch das Patriachart ausgeübt worden. Frauen haben Kinder zu bekommen und den Männern zu Diensten zu sein. Früher dienten diese Kinder der Altersabsicherung und dem Staat als Menschenmaterial , um erfolgreiche Kriege zu führen. Männer enthielten Frauen Bildung vor. Der Grundgedanke dabei war, dass gebildete Frauen keine Kinder in die Welt setzen und somit kein Menschenmaterial liefern. Dieses Denken Frauen gegenüber auch durchsetzten zu können, ist in der körperlichen Überlegenheit der Männer begründet. Darum tanzt und singt und bildet Euch, damit sich die Geschlechter endlich auf Augenhöhe begegnen können und auch die letzten Männer begreifen, dass wir ihnen nicht mehr als Leinwand für ihre Projektionen dienen werden und dass ein Nein ein Nein ist.
Zur Zeit leben 7,2 Milliarden Menschen auf der Erde. Wie kann es sein, dass nur von 3 Milliarden (amerik. Billion) Frauen ausgegangen wird? Na ja, im Rechnen waren GeisteswissenschaftlerInnen, Genderbeuaftragte und selbsternannte MoralsittenwächterInnen noch nie gut. Mathematik bleibt Männersache.
Wie kann es sein, dass nicht 1,2 Milliarden Frauen tanzen, sondern nur 1 Milliarde?
Die Zahl von 1 Milliarde misshandelter Frauen ist durch nichts belegt, klingt aber gigantisch. Aber wer von den FeministInnen schert sich schon um Fakten?
Wie viele von Frauen misshandelte Frauen ... und Kinder ... und Männer gibt es wirklich? Wenn Annahmen und Vermutungen zum Massstab von Beurteilungen werden, dann ist immer Ideologie im Spiel.
Also Klartext mal umgekehrt: Es sind weit weniger Frauen betroffen, einige Millionen weltweit, was schlimm genug ist. Die zahlenmäßig größte Opfergruppe von Gewalt sind statistisch betrachtet Männer. Leider auch die zahlenmäßig größte Tätergruppe. Und wer zählt die Täterinnen?
Und nun ganz im Ernst: Gewalt gegen Menschen jeden Geschlechts, jeder Hautfarbe und jeder Rasse ist unwürdig, gleich wer sie verübt.
Deus caritas est.
Ich will Gewalt gegen Männer überhaupt nicht negieren und es wäre eine Bereicherung, wenn Männer mit diesem Anliegen mittanzten.
Jedoch wird es langsam WIRKLICH Zeit, den weltweit institutionellen Charakter von Gewalt gegen Frauen zu fokussieren und ernsthaft zu beleuchten. Sexismus ist ein Symbol für Machtmissbrauch - wie alle anderen "Ismen", und jetzt wird endlich offenkundig, dass auch Männer in Mitleidenschaft gezogen werden. Aber, Jungs, selbst eingebrockt, ... wer nicht fühlen will ... arbeitet/säuft/vögelt/shoppt/bankt... WIE BLÖD ... und führt alle sozialen Errungenschaften ad absurdum. Ach so - ja - ist ja alles nicht so schlimm, weil cyberisiert... Aber Schwarz-Weiß-Denke hilft wohl niemandemSchwarchwarz-
@Lars,
dann tanze ich aber noch immer nur gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
Als Junge bezog ich regelmäßig von meiner Mutter heftigste Prügel (offene Wunden, unzählige blaue Flecken). Ich übernahm das Durchsetzungskonzept früh und schlug Jungen, später meine erste feste Partnerin.
Es brauchte 20 Jahre meines Lebens, um mich von körperlicher und psychischer Gewalt zu lösen.
Als weichgespülter Ehemann und Vater erfuhr ich über Jahre psychische Gewalt und trennte mich gewaltfrei. Zum Dank dafür, darf ich das gemeinsame Kind nun alle zwei Wochen belustigen.
Was also erwartet mich auf der Veranstaltung?
Wer garantiert mir, dass dort nicht auch Frauen tanzen, die sich um Jungen und Männer einen Dreck scheren, oder schlimmer noch, ihnen gewaltbereit gegenüber stehen?
Nicht falsch verstehen (wollen/können): Gewalt ist keine Lösung, sondern ein Problem.
Ich finde nur, dass auch diese Aktion mal wieder viel zu kurz greift und somit einen bitteren Beigeschmack hat.
Schöne Aktion. Video zum Bonner Tanz-Flashmob. Vernetzung, Kreativität und Promotion... so läuft´s :-) Hut ab vor den Frauen. Da sieht mancher dauerquasselnder Platzhirsch mit zuviel Testoron im Blut ganz schön alt aus :-D
www.youtube.com/watch?v=r1fFrEPsdwQ
Hat jemand Bilder aus Kabul /Afghanistan oder Rijad / Saudi von dieser Aktion?
Ich frage mich ernsthaft wie man hier den Fokus auf Frauen legt, aber 80 prozent der Gewaltopfer meannlich sind und welche niederste Gesinnung dahinter stecken muss um so die Realitaet zu verdrehen. Feminismus?
@ Oliver
Ich schliesse mich deiner Frage an.
Feminismus ist meiner Meinung nach (nach den Erfahrungen, die ich mit Feministinnen machte) begleitet von Männerignoranz. Ich habe festgestellt, daß viele dieser Damen denken, daß Männer überhaupt nur Pflichten, aber keinerlei Rechte mehr haben dürfen. Diese Frauen nutzen Männer nur aus und tun das mit Absicht.
Das heißt jetzt nicht, daß Gewalt gegen Frauen kein Thema sei. Aber MUSS denn immer alles vom Geschlecht abhängig gemacht werden?
Wie wäre es gewesen, wenn es geheißen hätte: "Tanz MITEINANDER gegen Gewalt!"?
Solange es in der Gesellschaft nicht wirklich ankommt, wenn Männer Gefühle und Ängste zeigen, weil sie dann als Weichei, schwul oder schwach gelten, solange werden Männer sich schwer tun, sich als Verprügelter oder Mißhandelter zu outen. Aber ich finde es schön, daß sie hier für sich einfordern, auch als Opfer anerkannt zu werden.
Männer denken anders. Männer, müssen Frauen nicht ausschließen, um für eine gute Sache zu tanzen. Frauen aber schließen die Männer nicht mit ein. Es geht wieder nur um sie selbst.
Wir sind EINE Welt und warum tanzen wir nicht alle zusammen?
Nächstes Mal...:-) aus Fehlern muss man lernen!