Vom 28. März bis zum 1. April 2013 werden wieder zahlreiche Ostermarschaktionen stattfinden.
Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Fahrradtouren, Wanderungen und Friedensfesten wollen die Ostermärsche der Friedensbewegung vor allem ein Verbot der skandalösen deutschen Rüstungsexporte zum Wahlkampfthema machen. Die Friedensgruppen fordern eine friedliche Lösung der Kriege in Mali und Syrien und warnen vor einem drohenden Krieg gegen Iran. Wichtige Themen sind auch die Abschaffung der Atomwaffen und die Stilllegung aller Atomanlagen und die Kritik an der Rekrutenwerbung der Bundeswehr in Schulen und im öffentlichen Raum.
Die Ostermärsche finden traditionell in regionaler und lokaler Verantwortung statt.
>Ostermärsche am Freitag 29. März 2013
>Ostermärsche am Samstag 30. März 2013
>Ostermärsche am Sonntag 31. März 2013
>Ostermärsche am Montag 1. April 2013
Alle Ostermärsche im Überblick und fortlaufend aktualisiert von der Friedenskooperative:




Deutschland profitiert doch durch Rüstungsgeschäfte von Kriegen!
Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.
Nur bei der taz und den Ostermärschen scheinbar nicht.
Traurig - für Euch.
Was bitte hat die Stilllegung ziviler Atomanlagen mit Krieg und Frieden zu tun?
@andy
Die so genannten zivilen Atomanlagen wurden damals NUR aus dem Grund gebaut (anfangs wollten die Stromkonzerne nicht, deswegen hat man ihnen alle Folgekosten von den Schultern genommen), um möglichst "unauffällig" an waffenfähiges Material zu kommen.
Und jetzt frag' nochmal, was "bitte hat die Stilllegung ziviler Atomanlagen mit Krieg und Frieden zu tun".
Viel Kraft für Erkenntnis wünscht uns allen Frau Kirschgrün
... wie putzig ... kann bitte irgendjemand die Friedensbewegten unter Artenschutz stellen?
Aber im ernst, mir gefällt die Idee, den Bürgerkrieg in Mali friedlich zu lösen. Auf diese Weise wird die ganze Absurdität der Veranstaltung deutlich ....Jeder Teilnehmer der Märsche gibt 10 Euro - davon fliegen die Veranstalter nach Timbuktu und erklären erstmal den Aufständischen und den paar Islamisten, dass sie einfach die Waffen abgeben sollen und aufhören .... dann brauchen wir auch unsere ganzen bösen Waffen nicht mehr und alles wird gut ...
Genau, die Atomwaffen der Bundesrepublik stammen aus dem AKW Grohnde. Den Krieg in Mali beenden wir mittels Marsch durch die Fußgängerzone und ansonsten protestieren wir gegen Aalles, bis auf die Atomrüstung im Iran und die Kriegstrommeln aus Nordkorea.
damit die Gedanken die Richtung wechseln können.
Offensichtlich protestiert die Friedensbewegung nur gegen oder für Themen, bei denen Deutschland militärisch oder politisch eingebunden ist oder Waffen exportiert.
Es macht ja auch wenig Sinn gegen den Bürgerkrieg im Kongo zu demonstrieren oder dagegen, dass Pakistan und Israel Atomwaffen besitzen. Genauso wenig ist es sinnvoll gegen us-amerikanische oder russische Waffenexporte zu protestieren.
Ich bin mir im übrigen sicher, dass jemand, der gegen die in Deutschland stationierten Atomwaffen demonstriert auch gegen die Atomtests in Nordkorea und die Atomrüstung im Iran ist.
Ach, eine Welt ohne Atomwaffen und Kriegsdrohungen - sollen wir gegen die deutschen Atomwaffen und unsere Kriegsdrohungen gegen DC und Südkorea demonstrieren?
Syrien und Mali werden sogar explizit erwähnt...
Schönen Gruß aus dem Panzermuseum Munster - genau das richtige für einen netten Karfreitag.
Osterfeuer, das halbe Dorf ist auf den Beinen und Musik gibt es -leider nur von der CD- von Frei.Wild.