Platz schaffen - Arbeitsraum für die Bewegung!

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Eingetragen von:

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Aktionsform:

Ausschreibung

Ziel:

Bewegungsinitiativen eine Starthilfe geben.

Mitmachen:

Bewerbe dich mit deiner Initiative - empfehle die Aktion weiter, vor allem Aktiven Menschen in Berlin und gib uns ein Feedback als Kommentar

Bereit zur Veränderung, Platz schaffen für Bewegung!
bewegung.taz.de und der co-workingspace raumstation vergeben ein Stipendium zur Unterstützung einer Bewegungs-Initiative in Berlin.


Viele kleine Initiativen und große politische Anliegen schwirren umher, Freunde diskutieren in WGs und AGs treffen sich regelmäßig in Cafés um die nächste Aktion zu planen. Die Bewegung zieht durch die Räume unserer Gesellschaft...

Wir bieten professionellen Anschwung.
Eure Initiative bekommt einen festen Büro-Raum mit zwei Arbeitsplätzen vom 1. Juli bis 31. Dezember, wo ihr euch organisieren könnt. Wir gestalten gemeinsam mit euch ein professionelles Logo. Darüber hinaus werdet ihr in den Bereichen Kampagnengestaltung, Kommunikationsguerilla und Fundraising im Alternativen Bereich beraten.


Das Stipendium beinhaltet:

+ ++Büroraum für 6 Monate im co-working-space raumstation, Berlin-Moabit+++

* Zwei Arbeitsplätze vom 1. Juli bis 31. Dezember 2011 mit eigener Postadresse (Wir finanzieren leider keine Arbeitsstellen/Honorare!),
* Gemeinsames WLAN,
* Teeküche und Besprechungsbereich auf der Etage,
* Dusche im Keller als Erfrischung für PausensportlerInnen
* Repräsentativer Konferenzraum bzw. Seminarraum im Dachgeschoss für 8-10 Personen, inkl. Beamer, Kaffeeküche und Sanitäranlagen
* Ruhiger, sonniger Innenhof für Pausen und zum Arbeiten (in WLAN Reichweite)
* Regelmäßige Reinigung von Arbeitsplatz und allen Räumlichkeiten

+++Workshops+++

* Mit Geld die Welt verändern?! - Fundraisinginstrumente für linksalternative Projekte - mit Konny Gellenbeck
* Die Schönen werden die Reichen? - Mit gelungener Corporate Identity der guten Sache zum Erfolg verhelfen - mit Nina Schoenian
* Das bunte Chaos strukturieren - Kampagnenorganisation für linksalternative Projekte - mit Jutta Sundermann
* Kommunikationsguerilla - mit kreativem Aktivismus Bewusstsein schaffen - mit Jean Peters

+++Eine Vorstellung der Initiative in der taz+++

+++Die Gestaltung eines professionellen Logos+++

 

Teilnahmevoraussetzungen:

- Ihr seid eine nicht-kommerzielle Initiative
- Eure Basis ist in Berlin und ihr sucht hier Arbeitsraum
- Ihr wollt eure Initiative auf die Beine stellen oder plant eine neue Kampagne

Zur Bewerbung gehören:

1. Eine max. Din A4 große Zusammenfassung, die sich an Folgenden Fragen orientieren sollte:
- Wer seid ihr, eine kurze Vorstellung
In Stichworten:
- was ist eurer politisches Anliegen?
- was wollt ihr erreichen?
- wie seid ihr (bisher) organisiert?
- wie viele Arbeitsplätze braucht ihr (min./max.)?
- ein Kurzer Zeitplan (Jahresübersicht)

2. Eine weitere Din A4 Seite sollte folgende Punkte beinhalten:

- Ausgangslage: Eine Analyse und Darstellung der gesellschaftlichen Problemlage und der aktuellen politischen Rahmenbedingungen, die Ausgangspunkt für die Initiative sind.
- Ziele der Veränderung: Was ist eure Utopie? Welche realistischen Etappenziele seht ihr auf dem Weg dahin? Welche AkteurInnen sind dabei involviert?
- Strategie: Mit welchen Aktivitäten wollt ihr eure Etappenziele erreichen? Warum sind diese Aktivitäten sinnvoll?
- Zum Schluss einen Satz: von dem Bewegungsstipendium erhoffen wir uns...

3. Ihr könnt darüber hinaus gerne Weiteres hinzufügen. Hier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen: Fotocollagen, Videos, kleine Sketche oder Demos vor unserem Büro - hauptsache wir bekommen einen realistischen Eindruck eurer Gruppe. Das ist aber nicht zwingend erforderlich.

Bewerbungsfrist und Form:

- Abgabeschluss ist der 15.Juni.
- Bewerbt ihr euch bitte bei bewegung@taz.de. Falls ihr Medien einreichen wollt, die nicht online verschickt werden können, schickt sie bitte postalisch an

TAZ Verlags- und Vertriebs-GmbH
bewegung.taz.de
Rudi-Dutschke-Str. 23
10969 Berlin

Viel Erfolg wünscht,

Das Bewegungsteam

 

Themenkategorien:

Anti-Atom / Klima / Energie, Natur-, Tier-, Umweltschutz, Globalisierung / Entwicklung / Migration, Antifaschismus, Soziales / Arbeit, Bildung / Familie / Gesundheit, Frieden / Antimilitarismus, Medien / Digitales, Gender, Ökonomie / Finanzen, Verkehr / Stadtentwicklung, Freiräume / Subkultur, Politik / Demokratie / Recht
9 Kommentare
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Kommentar von Kalle
06.04.2011, 14:55 Uhr

Ihr kriegts auch noch hin, den letzten Rest von allem zu professionalisieren und der Warenlogik zu unterwerfen. Abscheulich ist das.

2
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Kommentar von klex
06.04.2011, 15:19 Uhr

@Kalle: sicherlich schafft diese Form der Organisation (feste Büroräume=langfristig Miete, professionelles Logo, Webseite usw. eine Strukur, die für bestimmte Aktionsformen ungünstig und sogar hinderlich ist. Gerade für freie und lose Zusammenhänge werden hier ökonomische Zwänge aufbaut und ne Gruppe ist auf einmal mit so viel Formalitäten und Strukturerhaltung beschäftigt und die Zeit für das eigentliche Wirken fehlt.
Wenn aber Menschen davon leben wollen, anstatt irgendeinen Job zu machen und in der Freizeit dann politisch aktiv sind und in diesem Rahmen unter Gleichen und auf vielfältige Art und Weise für die Optimierung der Welt wirken, dann ist so ein Schritt der Professionalisierung unerlässlich, denke ich.
Ich finde es immer krass, wenn Worte wie Markt, Professionalität, Logo usw. ausschließlich im kapitalistischen Zusammenhang gedacht und dadurch gleich abgestoßen und verteufelt werden. Die Werkzeuge des Kapitalismus gilt es sich kritisch anzuschauen und reflektiert Dinge daraus zu übernehmen- aber natürlich mit dem Ziel die Gesellschaft so zu organisieren, dass alle Menschen in ihr gleichberechtigt und frei leben können.

3
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Kommentar von hans
07.04.2011, 13:34 Uhr

die wollen doch, wenn ich das recht lese, eben "platz schaffen", um ABSEITS von Warenlogik professionell arbeiten zu können, oder? Oder geht es darum, Bewegungsarbeit verkäuflich zu machen??? Ich glaube kaum, dass das hinhaut, denn wer ernsthaft an ner politischen Kampagne arbeitet ist nicht so leicht (ver)käuflich. Also, Fehlgriff, lieber Kalle.

Aber ich find das Paket echt cool, leider hab ich gerade weder ne Kampagne noch brauch ich Arbeitsraum ;-) Aber wünsch allen viel Glück, die Raum brauchen.

4
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Seit: Aug. 2009
Beiträge: 1
Kommentar von Projektwerkstatt
12.04.2011, 13:41 Uhr

Die Kritik an der - durch diese zusätzliche Aktion nur unwesentlich vergrößerte - Neigung zu Instant-Bewegung (alles wird von Professionellen vorgekaut, die Massen sind die meinungslose, telegene Hintergrundherde ... Campact, ausgestrahlt & Co. sind da ja ganz andere Kaliber) ist erschreckend naiv. Denn gut gemeint war noch nicht eine gute Idee, um die ohnehin vorhandenen Tendenzen zu Hierarchien zu vermeiden. Dass in der Tat darüber auch gar nicht nachgedacht wurde, zeigt die Beschreibung, nach der sogar die Reinigung des eigenen Arbeitsplatzes (durch Billig-Zeitarbeitskräfte?) im Paket enthalten ist. Das ist Bewegung 2011: Professionelle Schaltzentralen bewegen Massen via Internetsteuerung. Das der erste Workshop auch wieder nur um Geld geht, passt. Darum geht es bei fast allen laufenden Kampagnen. Moderne Bewegungsagenturen sind Firmen auf dem Markt der Mitglieder und Spenden.

5
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Kommentar von AKKU MENSCH
14.04.2011, 21:51 Uhr

Ich finde das Angebot passt voll im System (positiv UND negativ)... und sollte nur von solchen ergriffen werden, die KURZFRISTIG den Raum brauchen für ein Projekt des Bekanntwerdens... danach haben sie vielleicht Möglichkeiten, ohne EInkommenszwänge ihre Kampagenen fortzuführen. Das Angebot der taz als solches ist klasse, wenn es auch leider Konkurrenz schürt... wie wäre es, wenn wir uns einfach alle als offene Wandler erkennen und unterstützen, z.B. so:

http://akkumensch.1on.de/archives/22-Lasst-uns-ein-Zeichen-machen.html

Fundraising bei solchen, die einzig mit dem Hintergedanken des Spendens angesprocehn oder überhaupt informiert werden, finde ich eklig! Das UMGEKEHRTE dagegen ist besser:
Gelder/Sachspenden/Hilfen "locker machen" durch Arbeit oder Spende für ein Thema, von der man eh schon begeistert ist und wofür man sich gern einsetzen würde!
Das mache ich schon: ich engagiere mich für das Grundeinkommen und allgemein das verschenken von Sachen und Fähigkeiten... aber sobald etwas "größeres" geplant ist - wie etwa der Betrieb einer Lernwerkstatt - reichen die "privaten Gelder" nicht... wie gemein, dass man, wenn man Geld für Idee verdienen will, immer erst sein eigenes Einkommen decken soll (was bei vielen "Vollblut"Aktiven mit ALG-II gekoppelt ist oder vollständig ALG-II ist!)...
Ein Büro ist der Anreiz, eine Sache weiterzutreiben im Team... aber vielleicht merkt man dort, dass man es gar nicht braucht, wenn man erstmal genug kleine Zellen oder gar die Politik mit seiner Idee oder seinem Vorhaben "infiziert" hat?

6
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Kommentar von anna
22.04.2011, 09:20 Uhr

hey lieber projektwerkstattsmensch.

das klingt ja nach einem ganz schön perfekten menschen der du bist... etwas protestantisch in der ethik, wa? du wirst so bestimmt nicht in die hölle kommen, so viel steht fest ;-)

ich hab lange zeit als billigarbeitskraft gearbeitet und nebenbei aktionen gemacht und geplant. da waere mir ein fundraising seminar ganz recht gekommen. dass geld immer dreckig ist weiss ich auch so. danke.

ich glaub die sagen hier nicht dass sie heilige der bewegung sind sondern geben einfach ein paar tools in die hand, die eben alle kleinen inis in berlin nutzen können... und seien sie linksradikal oder nicht. oder nicht? ey, keine ahnung, aber ich find es nervt immer nur rumzupöbeln, wenn etwas nicht die eigene linie trifft, die in deinem fall ja offensichtlich "richtig" und "gut" ist.

mit einem freundlichen nasenrümpfen,

anna

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Kommentar von unruhiger sack
04.05.2011, 12:24 Uhr

anna: "...es nervt, immer nur rumzupöbeln..."

Warum tust du es dann?
Schone deine Nerven, mach mal Pause...

8
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Kommentar von hans wurst
09.06.2011, 17:18 Uhr

gibt es nun eigentlich neuigkeiten wegen dieser ausschreibung? lohnt es sich, sich da noch zu bewerben?

9
Punktwolke_78x78c
Seit: Mai. 2009
Beiträge: 18
Kommentar von bewegungsteam
09.06.2011, 18:32 Uhr

Hallo,
ja wir nehmen gerne noch Bewerbungen an. Steht alles oben in der Ausschreibung:

- Abgabeschluss ist der 15.Juni.
- Bewerbt ihr euch bitte bei bewegung@taz.de. Falls ihr Medien einreichen wollt, die nicht online verschickt werden können, schickt sie bitte postalisch an
TAZ Verlags- und Vertriebs-GmbH
bewegung.taz.de
Rudi-Dutschke-Str. 23
10969 Berlin

Viel Erfolg wünscht,

Das Bewegungsteam

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