Schluss mit Ausreden! C&A und KiK: Handelt endlich!

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Aktionsform:

Protestaktion

Website:

www.ci-romero.de

Ziel:

Durch unseren Protest werden C&A und KiK dazu gedrängt, endlich Verantwortung für bessere Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken zu zeigen

Mitmachen:

Fordert KiK und C&A per Protest-E-Mail dazu auf, endlich Ausgleiche für die Brandopfer zu zahlen und den Brandschutz in Fabriken zu erhöhen!

Bei zahlreichen Bränden in Textilfabriken in Pakistan und Bangladesch sind 2012 mehrere Hundert ArbeiterInnen ums Leben gekommen.

Am 26. Januar 2013 kam es erneut zu einem Brand in der Fabrik Tazreen in Bangladesch, in der auch KiK und C&A  Kleidung nähen liessen - unter unwürdigen Arbeitsbedingungen. Wegen mangelnder Brandschutzmaßnahmen konnten die ArbeiterInnen nicht fliehen und das Feuer sich unkontrolliert ausbreiten.

Noch immer haben die Bekleidungsriesen KiK und C&A keine finanziellen Ausgleiche für die Opfer der Bekleidungsfabrik Tazreen gezahlt. Auch dem internationalen Brandschutzabkommen sind die Unternehmen trotz vieler Forderungen bisher nicht beigetreten.

Die Konzerne entziehen sich jeder Verantwortung! Per Protest-E-Mail-Aktion wollen wir die Verantwortlichen bei KiK und C&A gemeinsam und verstärkt dazu auffordern, endlich Verantwortung für Arbeits- und Menschenrechte in ihren Zuliefererfabriken zu übernehmen!

Macht mit und verschickt die Protest-Mail unter: http://www.ci-romero.de/protest_kik

Themenkategorien:

Anti-Atom / Klima / Energie, Natur-, Tier-, Umweltschutz, Globalisierung / Entwicklung / Migration, Soziales / Arbeit
10 Kommentare
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Kommentar von Annelie Sievers
21.02.2013, 21:34 Uhr

Ich bin entsetzt, dass auch C&A sich seiner Verantwortung entzieht ! Bisher hatte ich bei C&A auf saubere Geschäftspraktiken vertraut.
Ich fordere die Geschäftsleitung auf die Opfer wenigstens finanziell zu unterstützen und die Arbeitsbedingungen menschen-
würdig zu gastallten.

2
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Kommentar von Jürgen Lohuis
22.02.2013, 15:53 Uhr

Ich fordere C&A auf, für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Brandschutz zu sorgen, sowie Entschädigungen für die Brandopfer und deren Hinterbliebene zu zahlen.

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Kommentar von Isthmus von Tehuantepec
22.02.2013, 20:45 Uhr

C & A... ist das nicht dieses von strengen Katholiken geführte Unternehmen, in dem nur Katholiken Karriere machen dürfen?
Scheinen ja ziemlich viel Nächstenliebe für die Arbeiter in Asien übrig zu haben...

4
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Kommentar von Dr Tsen Suhr
24.02.2013, 01:16 Uhr

Oh, meine KolleginnZensurla wR wieder da... Typisch links, Schiss vor den Fakten und der Redefreiheit,

Also wer bestimmt in Indien über den Arbeitsschutz? Die Regierung, pferd.ii oder Kik?

5
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Kommentar von Peter Silie
24.02.2013, 09:03 Uhr

@"Dr": War in Bangladesh und Pakistan.. Theoretisch natürlich die Regierung. Wenn die aber handlungsunfähig ist, wollen wir es unterstützen, dass UNSERE Konzerne das ausnutzen? (Was die machen fällt auch irgendwann auf uns oder unsere Kinder zurück...).
Oder wollen wir Zivilcourage zeigen und sagen "Hey, Moment mal!", wie wir es hoffentlich auch tun würden, wenn jemand ausgeraubt / verprügelt wird obwohl es doch die Aufgabe der Polizeit ist ,dafür zu sorgen, dass das nicht passiert und zusätzlich strategischen Konsum betreiben um ihnen zu zeigen, dass nicht nur der Preis zählt?

Ich bin für zweiteres. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

6
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Kommentar von Dr Tsen Suhr
24.02.2013, 15:04 Uhr

Sie meinen also, rechtswidriges Verhalten (hier) und rechtskonformes Verhalten (in Indien) gleichsetzten zu wollen?

Dann sind Sie sicherlich auch der Meinung, wir sollten archaische Strukturen in muslimischen Ländern massiv angreifen?

Oder wäre nur dies dann der sog. "Kulturimperialismus"?

Sie könnten ja mal verlangen, C&A, H&M und Co. sollten die in Deutschland verkauften Textilien auch hier herstellen und Arbeitsplätze sichern. Dann wären alle Probleme gelöst - aber das widerspricht sicherlich der linksgrünen Ideologie.

7
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Seit: Mai. 2009
Beiträge: 25
Kommentar von bewegungsteam
25.02.2013, 13:27 Uhr

Liebe Aktive,

bitte achtet beim Kommentieren auf euren Stil, Kritik, Argumente und Diskussion sind sehr erwünscht.
Kommentare mit Beschimpfungen oder inhaltsleerem Dampfablassen werden gelöscht.

Die Moderatoren

8
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Kommentar von Sabine Budnick
26.02.2013, 15:12 Uhr

Von KiK hatte ich - nachdem ich die beiden Reportagen ("Die KiK-Story", NDR) gesehen habe - nichts anderes als eiskalte Profitgier erwartet und kaufe daher dort seitdem nichts mehr.
Von C&A allerdings hätte ich schon mehr Verantwortungsgefühl erwartet, da bei der hauseigenen Bio-Baumwoll-Serie und auch sonst immer wieder auch die soziale Verantwortung betont werden.
Daher: Bitte entschädigen Sie die Familien der Opfer und tragen Sie Sorge dafür, dass die Sicherheitsbedingungen in den Produktionsstätten verbessert werden, damit sich solche Tragödien nicht wiederholen! Ich bin gerne bereit, dafür auch etwas mehr zu bezahlen - mein erstes Kriterium beim Textilkauf ist NICHT der Preis!

9
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Kommentar von Einkäufer
01.03.2013, 08:53 Uhr

FiK & Spacko? In diesen und anderen Läden hab ich noch nie gekauft und werde das auch weiterhin so halten. Dass nun über C&A auch "Hexenverbrennungen" ihr Outsourcing erfahren - wen wunderts noch?
Jeder, der sich nicht zu benehmen weiß wird radikal vom Einkaufszettel gestrichen und kommt auf die "Black List" - und die ist inzwischen reichlich lang - egal wie er heißt und wie verzweifelt er versucht sein Image zu frisieren. Billich willich? Nicht mit mir!

10
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Kommentar von BERT
02.05.2013, 18:46 Uhr

Hallo liebe Mitleser, wenn ich heute die Presse lese wird mir einfach nur "ÜBEL" !!! Trotz Dementie von KIK in den letzten Tagen hat sich nun herausgestellt, das doch in der zerstörten Fabrik in Bangladesch Waren für KIK hergestellt wurden. Wir Kunden / Verbraucher haben unsere Macht im Fall "Schlecker" bewiesen, also lassen wir den "Fall KIK" folgen und betreten keinen Lader der Kette mehr. Nur so sollten die Verantwortlichen zur Vernunft kommen und alle Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebens- uns Arbeitsumstände von Mitarbeitern bei Ihren Lieferanten auszunutzen. Kein Umsatz, kein Gewinn, Keine Gehälter und Dividenden. Der Fall Schlecker zeigt was möglich war und ist.

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