Rama – Der blutige Aufstrich von Unilever

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Eingetragen von:

Aktionsform:

Unterschriftenaktion

Ziel:

Rettet den Regenwald fordert die Konzernspitze auf, Palmöl konsequent durch einheimische Fette zu ersetzten.

Mitmachen:

Auf www.regenwald.org die Protestaktion mit einer Unterschrift unterstützen.

Sie kamen zur Mittagsstunde und waren ausgerüstet wie für einen Anti-Terror-Einsatz: Auf der indonesischen Insel Sumatra stürmten 700 bewaffnete Soldaten der berüchtigten Spezialeinheit Brimob und Sicherheitskräfte des Wilmar-Konzerns die kleine Siedlung Sungai Beruang. Innerhalb weniger Minuten zerstörten und plünderten sie alles, was sich die Menschen mühsam aufgebaut hatten.

In Panik flohen hundert Männer, Frauen und Kinder  vor den Gewehren und Bulldozern der mobilen Brigaden in den Wald. 40 von ihnen sind noch immer verschwunden. Es sind Indigene vom Volk der Suku Anak Dalam, die seit vielen Generationen hier zuhause sind und mehr und mehr um ihr Überleben kämpfen müssen - gegen die eigene Regierung, gegen Palmölkonzerne und ihre Kettenhunde.

Der Auslöser dieser Gewaltaktion ist eine ewige Wiederholung in der leidvollen Geschichte der Palmölproduktion in Indonesien: Menschen werden von ihrem Land vertrieben, der Regenwald, von dem sie leben, muss gigantischen Palmölplantagen weichen. Wer sich wehrt, wird eingeschüchtert, eingesperrt oder beschossen. Zu den schlimmsten Palmölkonzernen gehört auch der weltgrößte: Wilmar International. Betreiber von gut 600.000 Hektar Plantagen auf Sumatra und Borneo. Berüchtigt für illegale Abholzung und Menschenrechtsverletzungen.

Am Montag, den 15. August, traf es erst den Bauern Zainal und dann sein ganzes Dorf. Zainal hatte Palmölfrüchte geerntet -  auf dem Land, das schon seinen Ahnen gehörte. Auf dem Weg zur Fabrik wurde Zainals Kleinlaster samt Ladung von den Sicherheitsleuten der Firma PT Asiatic Persada beschlagnahmt. Sie ist eine Tochter des weltgrößten Palmöl-Konzerns Wilmar International. In der Provinz Jambi auf Sumatra, in der Zainals Dorf liegt, besitzt sie 30.000 Hektar Plantagen. „Den Indigenen und Bauern wurde für diese Plantagen der Wald gestohlen," sagt Feri Irawan, Chef unserer Partner-Organisation Perkumpulan Hijau. „Jetzt versuchen sie inmitten von riesigen Palmölplantagen zu überleben. Denn vertreiben lassen wollen sie sich um keinen Preis."

Wenn die Menschen in ihrer Not Palmölfrüchte ernten, dann reagiert die Firma mit Gewalt; Asiatic Persada beansprucht die Ölpalmen für sich. Schon im letzten Jahr ließ sie 18 Bauern aus dem nahegelegenen Dorf Bungku verhaften. Zusammen mit Globalfilm haben wir den Fall in unserem Film die Nachhaltigkeitslüge dokumentiert.

Als Zainal seinen Lastwagen zurückforderte, eskalierte die Situation. Wilmars Sicherheitsmänner forderten die Brimob-Soldaten an, 18 Männer wurden verhaftet, und schließlich stürmten die Brigaden das Dorf und kesselten es tagelang ein. Die Brimob schoss mit scharfer Munition und traf einen Mann in den Rücken. Er ist seitdem verschwunden. Zainal und vier seiner Familienmitglieder sitzen noch immer im Polizeigefängnis der Distrikthauptstadt Batanghari.

Im Filmbericht "Die Nachhaltigkeitslüge" von Global Film und Rettet den Regenwald haben wir Rodungen und die Konflikte des Wilmar-Konzerns mit den Menschen mit der Kamera dokumentiert. Auf You Tube können Sie sich auch das Video Rama - Urwald aufs Brot von Robin Wood anschauen.

„Wilmar heuert jedes Mal bewaffnete Brimob-Brigaden an, um die Menschen, die sich gegen Landraub und Gewalt wehren, mundtot zu machen," sagt Feri Irawan. „Wilmar betreibt ein blutiges Geschäft." Zusammen mit anderen Aktivisten hat Feris Organisation die Gewalt dokumentiert und eine Demonstration vor dem Parlamentsgebäude der Provinzhauptstadt Jambi organisiert.

Unilever ist mit 1,3 Millionen Tonnen pro Jahr einer der größten Palmölverbraucher der Welt. Von Rama über Dove bis Signal - Palmöl steckt in fast jedem Unilever-Produkt. Und Wilmar International zählt zu seinen wichtigsten Lieferanten.

Wie viele Menschen in Indonesien müssen noch um ihr Leben fürchten, damit der Weltkonzern Unilever seine Verantwortung wahrnimmt?

Rettet den Regenwald fordert die Konzernspitze auf, Palmöl konsequent durch einheimische Fette zu ersetzten.

Bitte unterschreiben Sie unseren Brief an den Unilever-Chef für Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir werden ihn persönlich übergeben.

Themenkategorien:

Anti-Atom / Klima / Energie, Natur-, Tier-, Umweltschutz, Globalisierung / Entwicklung / Migration, Frieden / Antimilitarismus, Politik / Demokratie / Recht
24 Kommentare
1
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Kommentar von Sonja Dittmann
24.08.2011, 11:43 Uhr

Ich kaufe keine Unilever-Produkte mehr!

2
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Kommentar von J. Dürre
24.08.2011, 16:21 Uhr

http://www.ufop.de/downloads/RZ_UFOP_Euro_Oblig_DE_300dpi_rgb%281%29.jpg
Nur zum Vergleich:
Unilever Weltweit 1,3 Mio Tonnen Palmöl
Biodiesel, hauptsächlich aus Pflanzenöl: 10,7 Mio. Tonnen in Europa
Davon 2,6 Mio Tonnen in Deutschland als Zwangsbeimischungsquote

Wenn Regenwald.org "konsequent durch einheimische Fette" ersetzen will, dann wäre es sinnvoll, zuerst eine Begrenzung der Ölverwendung in Deutschland für Kraftstoff-Energie auf regional herstellbare Mengen zu fordern.

Ein Verzicht auf die Zwangsbeimischung mit Mineralölpreisbindung würde die Preise wieder auf normalere Niveaus fallen lassen. Damit sinkt auch die Motivation Wald abzuholzen.
Adressat dafür ist das deutsche Bundesfinanzministerium.

Ich bin sehr für den Einsatz auch exotischer Pflanzenöle aber eben nicht in schlecht regulierter Wild West Manier.
Die deutsche Nachhaltigkeitsverordnung läßt leider gerade Kleinbauern wie aus dem Film kaum Chancen auf eine direkte Vermarktung. Der Begriff "Landrechte" kommt überhaupt nicht darin vor. http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/biokraft-nachv/gesamt.pdf

3
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Kommentar von sophie
24.08.2011, 16:24 Uhr

das hab ich nicht gewusst
verdammt
ab sofort kaufe ich nichts mehr von unilever

4
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Kommentar von Jan
25.08.2011, 08:27 Uhr

Bis auf die letzten vier Absätze (und die sind winzig) geht es in dem Text um Wilmar International. Dann wird allgemein darauf verwiesen, dass Unilever einer der größten Palmölverbraucher ist und die ganze Aktion in Richtung Unilever gedreht. Der direkte Zusammenhang zwischen Unilever und Wilmar International wird nicht dargelegt. Kann sein dass Unilever tatsächlich bei Wilmar International Palmöl kauft, aber das wird nicht erklärt.

Und warum muss die Konsequenz aus den Vorfällen sein, nur noch einheimische Fette zu verwenden? Man könnte ja auch auf eine Verbesserungen der Bedingungen in den Anbaugebieten hinwirken.

Bitte nicht falsch verstehen, ich finde es auch nicht gut dass Menschen vertrieben und misshandelt werden. Und ich finde es gut, dass sich Menschen dagegen engagieren, und sei es nur durch eine Unterschriftensammlung. Aber in dieser Aufmachung wirkt die Kampagne unseriös.

5
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Kommentar von Jan
25.08.2011, 08:29 Uhr

Pardon, ich habe den entscheidenden Halbsatz überlesen: "Wilmar International zählt zu seinen wichtigsten Lieferanten" In dem Fall macht der Bezug auf Unilever natürlich Sinn.

6
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Kommentar von Abby
25.08.2011, 09:27 Uhr

Nichts von Unilever zu kaufen erscheint fast unmöglich- die stellen ja auch No-Name-Produkte her.

7
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Kommentar von FrieFie
25.08.2011, 12:00 Uhr

An Jan:

"Die Bedingungen in den Anbaugebieten zu verbessern" ist dann schwierig, wenn Einheimische ursprünglich den Regenwald zur Jagd und zum Sammeln nutzen, vielleicht ein kleinwenig Ackerbau betreiben, und dann das Land für riesengrosse Plantagen beansprucht wird. Sollen die Urwaldvölker zukünftig auf den Plantagen arbeiten, ihre Selbständigkeit aufgeben und gleich auch noch ihre Kultur, die eng mit dem Leben im Wald verknüpft ist?
Oder soll zwischen den Plantagen immer mal ein Streifen Urwald stehenbleiben, in dem nach leider ausgestorbenen Tieren gejagd werden darf?
Und sollen den Plantagenarbeitern menschenwürdige Löhne gezahlt werden? Ach herrje, da steigen dann aber die Preise in Deutschland ...
Die Rodungen müssen ein Ende haben, Nahrungsmittel gehören nicht in Autotanks.

8
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Kommentar von dartelite
25.08.2011, 14:37 Uhr

Wenn man es genau betrachtet, darf man wohl gar kein Produkt mehr kaufen!? An jedem Produkt klebt irgendwo Blut, dessen sollte sich jeder gewahr werden...

9
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Kommentar von Chesterfield
25.08.2011, 14:47 Uhr

Ich esse keine Margarine.Dennoch:Unilever steckt wohl in vielen Produkten drin.Da muß man schon genau hisehen.Werde es in Zukunft tun .

10
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Kommentar von thomeq
25.08.2011, 20:05 Uhr

wie bei fast allen Sauereien ist die einfachste Konsequenz: kauft regional, möglichst saisonal und vor allem aus ökologischem Anbau. ich bin ehrlich gesagt wieder mal geschockt, daß es hier Stimmen gibt die sagen: "kaufe ab jetzt nichts mehr von Unilever." Die haben alle blutige Finger...wer weiterhin Geiz ist geil lebt, darf sich nicht wundern, wenn sein Kaufverhalten ständig zu solchen Meldungen führt. Egal welche Firma, egal welche Produkte...!

11
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Kommentar von diskussson
26.08.2011, 12:20 Uhr

WUSSTE ICH NICHT!! AB SOFORT NEVER UNILEVER!!!!
hoppla reimt sich. haette ich das geld, das waere ein werbespot im TV. NEVER - UNILEVER

12
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Kommentar von Marieluise Biesenbach
27.08.2011, 15:59 Uhr

Ich werde in Zukunft noch mehr aufpassen, was ich kaufe und woher es kommt. Habe den Eindruck, es wird für den Verbraucher immer schwieriger! Je größer der Konzern um so höher die Investitionen den Verbraucher zu täuschen. Dies ist meine Wahrnehmung!

13
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Kommentar von dulcamara
27.08.2011, 16:24 Uhr

"Wenn man es genau betrachtet, darf man wohl gar kein Produkt mehr kaufen!? An jedem Produkt klebt irgendwo Blut, dessen sollte sich jeder gewahr werden..."

@darteleit: Hervorragende Argumentation. Besticht durch ihre differenzierte Betrachtung! [/ironie] - Prima, genau mit _der_ Geisteshaltung konsumieren wir dann einfach weiter fröhlich die Welt kaputt und entlasten somit unser Gewissen. Weil die Bösen, das sind immer die anderen und ändern können /wir/ doch sowieso nix...

14
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Kommentar von Peter
27.08.2011, 16:57 Uhr

Kauft Bio-Produkte und Naturkosmetik

15
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Kommentar von Muxmäuschenstill
27.08.2011, 21:25 Uhr

Everytime you buy you vote!

Es ist doch recht einfach: Hauptsächlich bio und fairtrade kaufen und wer das nicht kann soll einfach die Produkte von Unilever, Kraft Foods, Nestle und Müller Milch meiden. Fertig.

Wem das zu schwer ist, der brauch demnächst wohl auch Hilfe beim Pinkeln und Schuhe zubinden.

16
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Kommentar von Muxmäuschenstill
27.08.2011, 21:27 Uhr

P.s.: Welche Marken zu Unilever gehören kann man ganz einfach auf deren Website nachschauen: http://www.unilever.de/unseremarken/?WT.GNAV=Unsere_Marken

Da weiß man dann sofort was im Regal stehen bleibt :)

17
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Kommentar von Gunni
30.08.2011, 21:31 Uhr

Danke für den Hinweis auf die Unileverseite. Ich sag zwar immer: An meine Haut lasse ich nur frische Luft und kaltes Wasser, aber bei den Lebensmitteln gibts schon noch einiges zu boykottieren - es wird wohl mal wieder Zeit für eine Fastenzeit, aber diesmal nicht einfach bloß vegan wie beim letzten Mal, sondern regional und vor allem konzern-frei..

Boykott ist ein spannendes Abenteuer, mit ein bisschen Selbstüberwindung und klaren Vorgaben lerne ich jedes Mal was dazu. Diesmal zB , dass ich nicht ausreichend kapitalismus-kritisch lebe.

18
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Kommentar von spökenkieker
01.09.2011, 10:36 Uhr

an abby

auf der seite unilever.de / unsere marken
sind die produkte gelistet
es genügt nicht, nur den kauf von rama zu verweigern,
die produzieren noch sehr viele andere sachen,
die ich auch nicht mehr kaufe.
ich hoffe, viele machen bei diesem kauf-streik mit!

19
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Kommentar von AnTNe
02.09.2011, 11:17 Uhr

Never ever Unilever.

20
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Kommentar von Babsi
02.09.2011, 17:54 Uhr

Nie wieder Produkte von Unilver!

21
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Kommentar von Wolfgang
03.09.2011, 01:09 Uhr

naja so richtig schocken tut mich der Bericht nicht. Es ist dratisch was in manchen Regionen der Welt passiert, in denen es keinen Rechtsstaat gibt.

Das Palmöl in vielen Produkten vorkommt, kann jeder auf der Verpackung des Produktes lesen. Aber kann man immer unterstellen das das alles irgendwie mit Gewalt, im Zusammenhang steht.
Korrekt ist das Unilever sicherlich einer der größten Palmölverarbeiter der Welt ist.

Irgendjemand hatte angemerkt die machen auch no name Produkte. Da ich viele Jahre für diese Firma gearbeitet habe kann ich sagen, das ist eine falsch Aussage zumindest bis 2007.

Und noch was wir werden mit reiner Bio oder Esotherik nicht die wachsende Weltbevölkerung beglücken können. Diese Sicht können wir uns leider nur bei uns erlauben in einem
Land das in seiner Bevölkerungszahl schrumpft.

Tja wie immer wenn alles nur schwarz oder weiß wäre,dann hätten wir alle den Schlüssel zum Paradies in der Hand.
Aber wir sollten daran arbeiten.

22
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Kommentar von triphop
03.09.2011, 18:50 Uhr

wie können wir nur so dumm sein " Brot" zu tanken und Millionen "verrecken" an Hunger

23
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Kommentar von michailov
03.09.2011, 23:17 Uhr

Ich halte dann doch etliche der hier geäußerten Meinungen für die üblichen Allgemeinplätze und für einigermaßen undifferenziert.

Na klar, sicher sollten Nahrungsmittel nicht Hungernden weg genommen werden, um dann daraus Sprit zu machen. Wenn die Flächen aber ohnehin nur bewirtschaftet würden, um dort Pflanzen anzubauen, die zwar zum menschlichen Verzehr geeignet sind, aber zur Produktion von technischen Produkten vor gesehen sind, dann sähe das aus meiner Sicht anders aus. Problematisch wären dann vor allem Monokulturen.

Auch die gerne geäußerte Forderung nach nur lokalen Produkten sollte mal darauf überprüft werden, wie viel Blut und Boden-Ideologie darin steckt - nicht ohne Grund haben sich etliche Neokonservative ja schon früh für die Ziele der Grünen erwärmen können ("Rettet den deutschen Wald").

Der Einkauf in Bioläden wird die Welt nicht alleine retten. Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, werden dort den Angestellten häufig Hungerlöhne gezahlt, Arbeitszeiten werden permanent überschritten usw.. Ist das die angestrebte bessere Welt? Von den teils unerträglichen sauerampferbitteren Gesichtern und Verhaltensweisen der ein-oder-anderen Ökoapostel mal ganz abgesehen.

Die Forderung muss sein, in den Ländern, in denen das geschilderte Unrecht geschieht, für rechtsstaatliche Verhältnisse zu sorgen. Sicher auch, indem Konzernen wie Unilever Machtbefugnisse entzogen werden und indem man deren Produkte nicht kauft.

Eine moderne Industriegesellschaft, in der es z.B. Internet als Informationsmedium (das ja offenbar alle Diskussionsteilnehmer hier nutzen), um sich überhaupt eine kritische Meinung bilden zu können, wird sicher nicht mit Eso, pauschaler Betroffenheitslyrik und "zurück-zur-Natur-denn-die Natur-ist-gut" tragfähig sein. Im Gegenteil ist die Natur grausam und kennt keinerlei menschgemachte ethische Grundsätze.

24
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Kommentar von tarzan
23.05.2012, 22:14 Uhr

Ich finde das UNIELVER-bashing populistisch.
Zitat: "Unilever ist mit 1,3 Millionen Tonnen pro Jahr einer der größten Palmölverbraucher der Welt."
Das steht nicht, dass sie die größten sind.
Unilever hat mit dem WWF einen Runden Tisch zu dem Thema gegründet und das Ziel gesetzt, ab 2015 weltweit nur noch Palmöl von Lieferanten zu beziehen, die für nachhaltigen Anbau zertifiziert sind.

Andere Firmen sezten genauso Palmöl ein.
Dann bitte auch konsequent andere Produkte boykotieren, wie z.B. Schokolade oder ander Unternehmen, wie z.B. Nestle:
http://www.freitag.de/community/blogs/frontbumpersticker/greenpeace-nestl-und-palmoel---und-die-wahrheit
Und auch die Eigenmarken enthalten Palmöl (die nicht von Unilever hergestellt werden):
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/handelskonzerne-im-test-palmoel-aus-dem-regenwald-1.1195870

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