Lasst den Schildschnabel leben!

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Die Jagd nach „rotem Elfenbein“ hat den Schildschnabel an den Rand des Aussterbens gebracht. Wilderei und Schmuggel müssen bekämpft werden.

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Bitte unterschreibt unsere Petition: https://www.regenwald.org/petitionen/1088/china-lasst-den-schildschnabel-leben

Der Schildschnabel ist in höchster Not: Sein roter Schnabel ist in China als Deko heiß begehrt, Kunden zahlen Spitzenpreise. Jäger töten deshalb in Indonesien hunderte Vögel. Die Art steht kurz vor dem Aussterben. Um sie zu retten, müssen die Wilderei und der Schmuggel bekämpft werden. Bitte unterstützen Sie diese Forderung.

Auf der Roten Liste wird der Rhinoplax Vigil seit 2015 als „critically endangered“ geführt – vom Aussterben bedroht. Auf Sumatra, wo die Art einst allgegenwärtig war, ist sie bereits völlig ausgelöscht, schreiben die Experten.

Ursache für den Niedergang sind die grassierende Jagd und die Zerstörung des Habitats der Vögel in den Tieflandregenwäldern, etwa für Palmölplantagen. Den Vögeln droht von zwei Seiten Gefahr: Er verliert seinen Kopf an Elfenbeinschnitzer und seine Heimat für Supermarktprodukte.

Jäger haben es primär auf die Schnäbel der Vögel abgesehen, genauer gesagt auf ihr Horn aus Keratin. Anders als bei anderen Arten ist es bei Schildschnäbeln massiv statt hohl – und deshalb für Wilderer besonders wertvoll. Auch die Federn der Tiere werden gehandelt.

In Großteil der erbeuteten Vögel wird nach China geschmuggelt. Dort werden Spitzenpreise von 6.150 Dollar pro Kilo des „roten Elfenbein“ bezahlt. Die Hörner werden seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin eingesetzt oder zu Nippes, Schmuck und Gürtelschnallen geschnitzt. In den vergangenen fünf Jahren ist die Nachfrage jedoch explodiert.

Derzeit fokussieren sich die Wilderer auf Indonesien. Allein in West-Kalimantan wurden im Jahr 2013 rund 6.000 Nashornvögel gewildert. Sogar Jungvögel werden geschossen. Sobald der Nachschub aus Indonesien stockt, werden die Jäger Malaysias Wälder plündern.

Der internationale Handel mit Schildschnäbeln ist zwar schon seit 1975 verboten, das schützt die Tiere jedoch nicht. Schmugglerbanden machen prächtige Geschäfte, obwohl in Indonesien fünf Jahre Gefängnis drohen.

Um die Schildschnäbel vor der Ausrottung zu retten, müssen Wilderei und der Schmuggel von Wildtieren weltweit geächtet und stärker bekämpft werden.

Bitte helfen Sie mit! Bitte unterschreiben Sie unsere Petition.

Themenkategorien:

Natur-, Tier-, Umweltschutz
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