zeo2 antworten - der Leserstandpunkt zum neuen Heft

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Ziel:

Der Übergang in eine ökologische und nachhaltige Gesellschaft verlangt Antworten. Wir möchten einen lebhaften und kritischen Dialog fördern

Mitmachen:

einen Leserstandpunkt formulieren - Interessierte einladen - eine Auswahl eurer Antworten wollen wir im kommenden Heft veröffentlichen

Thema Neues Heft - Eure Anregungen sind uns wichtig! Die taz-zeo2 liegt jetzt seit dem 17 April am Kiosk. Wir haben mehr Seiten. Neue Rubriken wie die Vorzeigbar, die Kooperation mit Indien, ein Portrait, Nahreise-Tipps und vieles mehr. Ein neues Layout haben wir auch. Sogar neues, umweltfreundliches Papier.

Wir wollen wissen:

Wie gefällt Euch denn jetzt das neue Heft?

Eine Auswahl Eurer Antworten findet ihren Weg auch in die kommende zeo2, ab dem 26.6. am gut sortierten Kiosk. Bitte stellt eure Antwort hier als Kommentar ein.

Wer das neue zeo2 noch nicht kennt, hier gibt es einen kleinen Einblick in die aktuelle Ausgabe: download PDF

Themenkategorien:

Anti-Atom / Klima / Energie, Natur-, Tier-, Umweltschutz, Globalisierung / Entwicklung / Migration, Medien / Digitales, Verkehr / Stadtentwicklung, Politik / Demokratie / Recht
27 Kommentare
1
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Kommentar von Alexander
06.06.2012, 12:02 Uhr

Schön, dass die zeo2 nun aus 100% Recycling-Papier besteht. Alles andere wäre auch nicht glaubhaft.
Die neue Aufmachung finde ich gemessen an den Inhalten zu verspielt. Die Heraushebung von Zahlen ist auch nicht überall sinnvoll. Mein Liebling: "62% Ressourcen werden eingespart, wenn man eine Saftpresse mit vielen Leuten teilt", so so was soll mir das jetzt sagen?
Aber ansonsten ein schönes Heft - weiterhin viel Erfolg.

2
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Kommentar von bea
06.06.2012, 16:13 Uhr

Hallo Alexander,
das heißt wohl, auch eine zeo2 kann man wunderbar mit vielen Anderen teilen....was den Verlag (Umsatzzahlen) nicht besonders freut (freuen würde)
Zur neuen zeo2:
.....etwas stylisch, fashy;....schlichter wäre sachlicher.
Inhalt, ok.
Grüße aus München!

3
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Kommentar von Lothar Klatt
06.06.2012, 16:38 Uhr

Tolles Heft, Kompliment! Gute Hinweise und Tipps. Für mich derzeit das Beste, was es auf dem Markt zum Thema Nachhaltigkeit gibt. Weiter so!
Gruß aus Ulm

4
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Kommentar von Sabine
06.06.2012, 16:59 Uhr

Gefällt und spricht an, Auge und Geist.
Weiter so. Unser Abo bleibt bestehen

5
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Kommentar von Ozon
06.06.2012, 17:15 Uhr

Das erste Aboheft hat mir gut gefallen. Weiter so. Und immer was Neues versuchen, damit die grauen Zellen angeregt werden. Denn Anregeungen für heiße Diskussionen sind immer gut.

6
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Kommentar von Izmir
06.06.2012, 20:17 Uhr

Einen Tick schlichter wäre angemessener. Und ruhig mal unverständliche Texte, dafür mit noch mehr Tiefgang / Fakten. :-)
Sonst prima!

7
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Kommentar von Kay Dohnke
06.06.2012, 21:00 Uhr

Neuer Verlag, neues zeo2 - ein Fortschritt und eine große Chance, noch mehr Leser zu errichen.

Künftig sollte das Heft aber eine klarere Struktur bekommen - deutlich weniger grafische Elemente, weniger Häppchenkost, auch mal längere Artikel als Lese- und Reflexionsstück. In der aktuellen gestalterischen Unübersichtlichkeit buhlen alle Elemente gegeneinander um Aufmerksamkeit und berauben sich ihrer Wirkung, die Formen verschwimmen und lassen die Inhalte nebensächlich werden, man weiß nicht, ob man in einem größeren Beitrag oder auf einer Meldungsseite gelandet ist.

8
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Kommentar von Sebastian Bock
06.06.2012, 21:15 Uhr

Insgesamt finde ich das neue Heft sehr gelungen, würde mir allerdings auch etwas längere Hintergrundartikel wünschen. Ansonsten sehe ich den Unterschied zur "normalen" Berichterstattung über Nachhaltigkeit in Tages- und Wochenzeitungen nicht. Ich würde mich freuen, wenn die zeo2 zu einem Format wird, welches tiefer in Themen einsteigt als es Mainstream-Publikationen tun.

Was allerdings meiner Meinung nach schnellstens überarbeitet werden muss, sind die Richtlinien für Anzeigenkunden. Es kann nicht sein, dass ein Magazin welches sich der Nachhaltigkeit verschreibt, einen Hauptwerbeplatz auf der Innenseite des Umschlags an Shell verkauft. Dazu noch mit einer Anzeige, die Greenwashing zeigt wie man es plumper nicht machen kann. Ich denke, es wäre sinnvoll eine Diskussion anzustoßen und zu hinterfragen, ob es zu diesem Magazin passt, jedem zahlenden Werbekunden ein Sprachrohr zu sein.
Mich hat diese Anzeige sehr geärgert, denn man stellt sich als Leser die Frage, ob die Redaktion einen für blöd verkaufen will, wenn auf knapp 70 Seiten über Nachhaltigkeit referiert wird und dies dann mit einer Anzeige eines der Unternehmen, dessen gesamtes Business-Modell per definition nicht mit Nachhaltigkeit zu vereinbaren ist.

9
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Kommentar von Haggi
06.06.2012, 21:56 Uhr

Ich finde das neue zeo2 so gut wie das alte. Die Mischung aus kürzeren Nachrichten und längeren Artikeln, die in die Tiefe gehen, finde ich gut. Sehr gut ist grundsätzlich die gute Verständlichkeit für den Umweltinteressierten, der aber kein Umweltingenieur etc. ist. Bitte keine unverständlichen Texte! (s.o., Izmir :))

Das Layout und das Umweltpapier finde ich sehr gut.

Weiter so!

10
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Kommentar von Julian
07.06.2012, 00:17 Uhr

Ich habe seit 2008 alle zeo2-Hefte gelesen und ich muss gestehen, mir fällt der Übergang zum neuen Layout schwer. Ich finde es nun verwechselbar mit anderen Heften (z.B. "enorm") und die Artikel schienen weniger spritzig. Ich fand vorher auch die Kompaktheit auf 50 Seiten ausgesprochen gut.

Bitte bleibt bei der heiteren Art, die das Heft auf mich bisher immer hatte.

11
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Kommentar von Jens
07.06.2012, 06:53 Uhr

Es war mein erstes Heft und ich war positiv überrascht. Weiter so.! Jedoch muss ich Herrn Bock zu der Shell anzeige zustimmen. Diese hat mich auch sehr irritiert.

12
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Kommentar von Monika Schittenhelm
07.06.2012, 09:30 Uhr

Ich habe das Heft spontan abonniert, ohne es zu kennen. Einfach, weil mich die Ankündigung/Beschreibung angesprochen hat. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Heft ist interessant und bearbeitet eine große Bandbreite an aktuellen umweltpolitischen Themen. Auch ich würde mich über längere Hintergrundartikel freuen und fand das Heft in Teilen etwas unübersichtlich.

13
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Kommentar von Alfred Mayer
07.06.2012, 12:53 Uhr

Ich wunsche mir einen Appell an alle Nachdenklichen, zu denen ihre Leser ausnahmslos zaehlen werden, in eine Partei einzutreten und dort für die richtigen, zukunftsfahigen Kandidaten für die Wahlen zu sorgen. Denn nur die Parteien bestimmen, wer. zur Wahl steht. Derzeit bestimmen allein die Parteioberen, werbkandidieren darf in wer nicht. Die köpfe der Hydra wachsen auf diese Weise immer wieder nach.
Näheres auf www,demokratievonunten.blog.de

14
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Kommentar von Alfred Mayer
07.06.2012, 13:01 Uhr

Kommentar von Alfred Mayer jetzt ohne Tippfehler.

Ich wunsche mir einen Appell an alle Nachdenklichen, zu denen ihre Leser ausnahmslos zaehlen werden, in eine Partei einzutreten und dort für die richtigen, zukunftsfahigen Kandidaten für die Parlaments- und Kommunalwahlen zu sorgen. Denn nur die Parteien bestimmen, wer zur Wahl steht. Derzeit bestimmen noch dazu allein die Parteioberen, wer kandidieren darf und wer nicht. Die Koepfe der Hydra wachsen auf diese Weise immer wieder nach.
Näheres auf www,demokratievonunten.blog.de

15
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Kommentar von Hans-Jürgen Herzberg
07.06.2012, 17:19 Uhr

Bin von den ersten Heften angetan.

Wichtig ist die komplexen Zusammenhänge noch stärker heraus zu arbeiten. Um noch mehr Druck auf die Politik aus zuüben.
Weiter so!!

16
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Kommentar von Christiane Kühns
07.06.2012, 19:35 Uhr

Um es vorwegzunehmen: Die Shell-Anzeige auf U3 hat mich fassungslos gemacht. Ich dachte erst, es sei vielleicht eine satirische Anzeige, aber nein, die ist wohl echt. Auch wenn da mit nachhaltigen Energielösungen geworben wird was wohl eher auf Greeenwashing hinausläuft und eine ganzseitige Anzeige für eine Zeitschrift viel Geld bedeutet, so finde ich das inhaltliche Anliegen eines Umweltmagazins doch völlig unvereinbar mit einem Werbekunden Shell (Brent Spar, Erdölförderung in Nigeria, Tiefseebohrungen in Alaska). Oder habe ich da einfach was nicht verstanden? Was hat den Anzeigenverkauf denn da bloß geritten? Der ganze Inhalt von zeo2 wird mit der letzten Seite quasi komplett ad absurdum geführt. Meine Konsequenz ist leider, mein Abo nicht zu verlängern. Inhaltlich fand ich das Heft vielseitig und informativ, manchmal etwas zu seicht und zuviele unnötige verspielte Grafiken. Ganz hervorragend finde ich das Papier. Abgesehen vom Sinn des Recyclings kann man diese Zeitschrift auch unter einer Lampe lesen ohne ständig durch Hochglanzpapier geblendet zu werden.

17
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Kommentar von serge
09.06.2012, 14:12 Uhr

Ich würde es begrüßen,wenn eine Ausgabe sich mit dem Thema "Postwachstumsökonomie" befassen könnte und dabei auch den aktuellen Stand in anderen Ländern mit darstellen könnte (e.g. Latouche in F).

18
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Kommentar von Rainer Feldt
10.06.2012, 15:07 Uhr

Das neue Papier ist natürlich ein dickes Plus. Auch die Kooperation mit Indien finde ich sehr interessant. Inhaltlich kam mir das neue Magazin durchaus vertraut vor. Ein, zwei ausführliche Artikel, darunter das Titelthema, und viele interessante Informationen und Bewertungen. Die Mischung ist für mich persönlich genau die richtige. Ich fühle mich auch durch die neue Aufmachung angesprochen und werde das Abo erstmal weiterführen. Trotz Shell.

19
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Kommentar von Frieder Boldewitz
11.06.2012, 08:57 Uhr

Ich möchte Sebastian Bock recht geben (auch in Sachen Shell-Anzeige). Ich sehe keinen großen inhaltlichen Unterschied mehr zwischen zeo2 und anderen Medien: Tagesberichterstattung, Klima-Lügendetektor, Pressemitteilungen der DUH etc. Ein guter Ausweg wäre der Schritt hin zu längeren Hintergrundartikeln, mit zusätzlich recherchierten Informationen, die dann ausschließlich in zeo2 zu finden sind. Mein Abo setze ich erstmal fort, um zu sehen, was noch kommt.

"Gerne auch mal unverständliche Texte" - will heißen, es sollte ein bisschen mehr technisches oder z.B. politisches Detail enthalten sein, und das Risiko in Kauf genommen werden, dass nicht jeder Leser sofort alles versteht, sondern man als Leser auch mal eine Anregung bekommt, sich zu speziellen Themen, die einem bisher ganz neu sind, anderweitig zusätzlich zu informieren.

20
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Kommentar von Michaela Pollak
11.06.2012, 11:05 Uhr

Ich finde die neue Aufmachung sehr gut. Vor allem gefällt mir, daß jetzt auf 100 % Recycling-Papier gedruckt wird. Auch die Übersichtlichkeit der einzelnen Beiträge und die einzelnen Themen an sich gefallen mir.

21
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Kommentar von Kerstin
11.06.2012, 15:40 Uhr

Mir gefällt, dass das Heft jetzt auf 100% Recyclingpapier gedruckt ist. Was die sonstige Aufmachung angeht, finde ich es an einigen Stellen etwas unübersichtlicher als in der vorherigen Version. Was mich aber beim Durchblättern am meisten gestört hat war die Werbung von Shell auf der letzten Seite welche für mich ganz klar an Greenwashing herangeht. Shell ist zur Zeit auf dem Weg in die Arktis um dort als erstes großes Mineralölunternehmen nach Öl zu bohren was spätestens nach dem Unfall der Deepwater Horizon allen zeigen sollte, wie gefährlich solche Aktionen sind. Zumal ein Ölunfall in so einem Gebiet nicht händelbar wäre und ich mir die Ausmaße eines solchen Unfalls gar nicht erst ausmalen will. Daher wenn schon Werbung bitte im Vorfeld genau recherchieren von wem das Geld kommt.

22
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Kommentar von Gabriele Essel
12.06.2012, 07:15 Uhr

NA GUT. Natürlich.
Als "Oldie" in der Szene (seit über 25 Jahren Umwelt in Politik und Verwaltung) brauche ich kompakte Ideen und Recherchen, Hintergründe und auch dringend mal gute Nachrichten (schlechte gibts schon reichlich).
Wenn sie wie 'Tauschen und teilen' und Rio-Report dann auch noch angenehm zu lesen sind: na sehr gut! Und witzige Überschriften: prima!, danke (( wie Fritzchen erklärt die Welt ;-), und bei der Adam-Tasche die Eva-Frage.... ))!
Ich sehe großzügig darüber hinweg, dass mir die Illustrationen mir erstmal zu modern? zeitgeistig? (Comics für die Aufklärung- besonders ruppig) scheinen. Hilfreich fände ich für Weiter-Nachschlagen konkretere Quellenangaben von Untersuchungen (z.B. bei Mädchenlücke-Artikel)- also etwas wissenschftlicher, bitte.
Standpunkt: sehr okay, Nachrichten: wirkt etwas konfus und beliebig. Ich würde mich über mehr gute Ideen (auch lokaler Art) freuen...
Viele "weiter so"-Grüße aus Aachen: gsl.

23
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Kommentar von Gunhild Seyfert
18.06.2012, 11:34 Uhr

Grafisch ziemlich aufgemotzt, unübersichtlich mit vielen Kästchen, Fotos und kurzen Texten über-, neben- und untereinander. Soll das stylisch sein und viel Publikum ansprechen? Das neue zeozwei ist von vielen anderen Publikationen im Möchte-gern-website-Design nur noch wenig zu unterscheiden. Schade! Das alte Magazin hatte nicht nur besseres Papier. Man merkte beim Lesen, dass eine Redaktion klare Entscheidungen getroffen hatte: gut ausgewählte Schwerpunkte bei den Titeln, fundierte Hintergrundberichte, schöne Fotos im insgesamt ruhigen Lay-out. Magazine mit einer Anhäufung von Nachrichtenschnipseln haben wir schon viel zu viel. Ein Umweltmagazin mit gut recherchierten, anschaulich geschriebenen, politisch relevanten Themen und mit interessanten Fotos - das möchte ich wieder! Das könnt Ihr doch! Machs noch einmal - gerne auch auf Umweltpapier.

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Kommentar von Karamell
26.06.2012, 07:56 Uhr

Das ist nicht mehr die Zeitschrift, die ich abonniert habe! Zu kleinteilig, zu beliebig, zu kurzatmig, zu dumm (in Inhalt und Layout) - die übliche News-Produktion. Buntes aus aller Welt.

Was diese Zeitschrift bisher ausgemacht hat, ist verloren gegangen: Das langfristige und sehr konkrete Nachdenken, so als wäre der Leser in einer Zukunftswerkstatt gelandet, in die Grundsatzabteilungen der Natur- und Umweltverbände Deutschlands ihre Kompetenz und Kraft einbringen.
Auch die hoch interessanten analytischen Kurznachrichten zum Natur- und Artenschutz gibt es nicht mehr.
Weil ich die Newsletter dieser Verbände beziehe, weiss ich, wovon ich rede: ZEO2 war wirklich einmalig! Diese Zeitschrift ist durch das Internet nicht zu ersetzen.

Aber in dieser Ausgabe - zum Beispiel -
- ist die Energiepolitik darauf beschränkt, die Forderung der deutschen Solarwirtschaft nach Subventionen nur wiederzugeben.
- Im Schwerpunktthema Fleisch finde ich nix Neues. Sein Niveau liegt noch unter dem Diskussionsstand meiner fünfjährigen Tochter: Ja, wir dürfen Tiere töten. Ja, wir Konsumenten sind in Restaurants zu begeistern.
- Verkehr kommt zweimal vor: in einer unreflektierten Kurznachricht über Verkehrstote und als Konsumentenberatung / Werbeumfeld.
- Leggewies' Ansatz ist interessant, aber zu kurz und daher unkonkret und zeitlos, es bleibt beim Appellieren - und war so auch schon öfters woanders zu lesen (und wird so ähnlich auch noch in zehn Jahren als Nachruf auf eine dahin geschiedene Regierung zu lesen sein, dann zu Klischees erstarrt)

Völlig daneben sind die parteipolitischen Statements von Gabriel und Unfried. Dieses abgestandene Zeug aus dem Polit-Betrieb war bereits in wirklich jeder Tageszeitung zu lesen, überall im Internet und Fernsehen zu vernehmen.

Wenn die Zeitschrift so bleibt, werde ich das Abo nicht verlängern. Diese Zeitschrift würde ich, sogar wenn ich sie umsonst bekäme, künftig nur noch überfliegen. Teilweise liegt das daran, dass ich ja auch die taz im Abo habe.

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Kommentar von Claudia
15.07.2012, 09:55 Uhr

Ich kann mich einigen der vorhergehenden Kommentare nur anschließen. Ein Magazin, dass sich inhaltlich Schwerpunkten wie Umwelt und Nachhaltigkeit widmet, läßt von SHELL eine ganzseitige Anzeige schalten? Da kann schnell die Frage aufkommen, wie unabhängig die Berichterstattung eigentlich ist...Auf jedem Fall ist zwischen dem Ölmulti und einem Magazin für Nachhaltigkeit meiner Meinung nach kein Spagat möglich. Schade eigentlich, denn gerade das Heft "Kultur des Konsums" fand ich klasse - das tritt hinter meinem Ärger über die Unsensibilität im Bezug auf die Anzeiegenkunden leider völlig in den Hintergrund. Für mich bedeutet das aber allerdings: Verlust der Glaubwürdigkeit durch intransparente Verknüpfung zu einem Ölmulti - Konsequenz: Das ZEO2-Abo kündigen. SORRY.

26
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Kommentar von Teletraudi
14.08.2012, 17:08 Uhr

Schade um den Verlust der Übersichtlichkeit. Zu kleinteilig. Zu viele grafische Elemente verursachen wirres Hin-und Herblättern. Und man weiß nicht wirklich, in welcher Rubrik man sich befindet. Weniger ist da manchmal mehr. So wirkt das Heft gewollt trendorientiert und beliebig. Vielleicht gut für Kurzlektüre beim Zahnarzt oder Friseur, aber für die hintergründigen und gut recherchierten Inhalte ist das eine etwas unpassende Form. Schade.

Gut und nur konsequent die Wahl zu Umweltpapier. Stellt sich noch die Frage nach der Nachhaltigkeit der Druckerei...

27
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Kommentar von Ele Makepeace
30.01.2013, 10:30 Uhr

Kommentar zu zeo2 - Umweltmagazin der TAZ

Ich habe mir am Montag das Umweltmagazin gekauft und war sehr gespannt darauf. Meine Erwartungen waren:

- hohe Ansprüche der Texte (1,5)
- Fakten die auf den Tisch gelegt werden (2)
- Umweltpapier (1)
- falls Werbung (für Umweltkampanien)(6)
- Grafiken die etwas Aussagen (2)

(Schulnoten für zeo2 sehr gut =1-6=ungenügend)

Ich saß gerade im Regionalzug vo Herrenberg nach Stuttgart, als ich die erste Seite von zeo2 aufgeschlagen habe. Ich war erstmal sehr verwundert über die BMW Werbung und wunderte mich, was sowas in einem Umweltmagazin zu suchen hatte. Dann blätterte ich erstmal etwas durch, wobei mir ein paar Bilder gefielen. Auf einer Seite entdeckte ich die Werbung für die Bahn, die immer mehr Solarenergie verwendet und dazu den Artikel mit der Solardach vom Berliner Hauptbahnhof. Das hat meine Skepsis mehr gestärkt, denn der Berliner Hauptbahnhof hatte so hohe Kosten und so viele Fehler in der Architektur. Wie viel Energie es Verbraucht hat diesen Bahnhof zu bauen und jetzt will die Bahn in Stuttgart noch so eine Milliardengrube hinbauen. Versucht die Bahn nun mit Solarenenergie wieder alles gut zu machen? Versucht die Bahn ihre täglichen Verspätungen, ihre fehlerhaften Architekturen und ihre größenwahnisinngen, ideologischen Bauten hinter der Solarenerige zu verstecken?

Als ich die letzte Seite der zeo2 aufgeschlagen hatte, war ich echt beschämt, mir war danach das "Umweltmagazin" einfach wieder zurück zu geben - was ich aber nicht tat. Die Werbung von Shell macht es zu keinem Umweltmagazin mehr. Es ist so als ob eine Friedensstifter mit Gummigeschosswaffen wirbt.

Bitte, bitte schmeißt diese furchtbare Werbung aus eurer Redaktion! Wenn Werbung, dann doch bitte für wahre Umweltschützer. Es gibt reichlich davon!
Ich werde auf jeden Fall mir noch alle Texte, die ich noch nicht gelesen habe, durchlesen und wenn mir etwas nicht gefällt oder gut gefällt, hört ihr bestimmt von mir!

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