zeo2 antworten - der Leserstandpunkt zum Vegan-Standpunkt

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Eingetragen von:

Aktionsform:

Umweltdialog

Website:

zeozwei.taz.de

Ziel:

Der Übergang in eine ökologische und nachhaltige Gesellschaft verlangt Antworten. Wir möchten einen lebhaften und kritischen Dialog fördern

Mitmachen:

Einen Leserstandpunkt formulieren - Interessierte einladen - eine Auswahl ihrer Antworten wollen wir im kommenden Heft veröffentlichen

In der neuen Ausgabe von zeo2 fordert die streitbare Journalistin Ulrike Gonder die überzeugten Fleischgegner heraus: Fleisch gehöre zur Ernährung des Menschen dazu; Veganer hätten zwar noble Motive zur Entlastung der Natur von den Folgen eines zu hohen Fleischkonsums, aber "keine Ahnung von der Natur der Natur". Landwirtschaft komme ohne Mist und Gülle aus der Tierhaltung nicht aus; und um Mangelerscheinungen zu vermeiden, müssten Veganer Vitamin-B12-Präparate schlucken.


Unsere Frage:
Was meinen Sie! Ist der Veganismus nur eine Modewelle für Großstädter, die nicht wissen, wie ein Biobauernhof funktioniert? Oder liegt Gonder
falsch?

Ihre Antwort >> stellen sie bitte hier als Kommentar ein. Eine Auswahl der Antworten werden wir im kommenden Heft unter den Leserstandpunkten veröffentlichen

 

Themenkategorien:

Natur-, Tier-, Umweltschutz
68 Kommentare
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Kommentar von Arnold Vier
13.06.2013, 17:26 Uhr

Ich bin 60 und lebe seit 30 Jahren vegan. Es hat lange gedauert bis ich all den Dreck aus dem Körper hatte. Ich brauche nicht eine Pille, alles funktioniert tadellos und wird auch noch lange so bleiben - dazu nur leichte Gymnastik. Massentierhaltung stinkt bis in den höchsten Himmel´!! Wer es fressen will, warum nicht´?

2
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Kommentar von katja.nordlicht
13.06.2013, 17:31 Uhr

Die Ernährung eines jeden einzelnen ist eine persönliche Entscheidung. Ich ernähre mich z. B. aus gesundheitlichen Gründen zurzeit vegan, werde aber bestimmt auch ab und zu mal wieder Fleisch essen.
Mein Gemüse beziehe ich von einem Biohof, der die Kühe nur zur Düngerproduktion hält; ich habe guten Kontakt zu einem Landwirt, der Rinder, Ziegen, Schweine und Hühner hält und selbst Vegetarier ist.
Da niemals alle Menschen Vegetarier werden und wir dringend unseren Fleischkonsum senken müssen (ist jedenfalls meine Überzeugung), schließt das eine das andere nicht aus, sondern ergänzt sich.

3
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Kommentar von Alma Kleist
13.06.2013, 18:51 Uhr

Für mich ist Veganismus leicht über das Ziel hinausgeschossen,
zu kopflastig. Es gehört schon viel Wissen dazu, um keinen Mangelzustand zu bekommen (siehe Vitamin B 12), zudem ist es sehr ungesellig, denn welcher Gastgeber kocht schon vegan.
Ich esse ein Mal in der Woche Fleisch von einem Bauern, der seine Tiere artgerecht hält, ansonsten selbstangebautes Gemüse oder im
Frühjahr, wenn meine Vorräte sich dem Ende zu neigen, saisonales Biogemüse. Wenn ich Fleisch im Supermarkt sehe, dann assoziiere ich sofort die erschreckenden Bilder von diesen armen, gequälten Kreaturen aus der Massentierhaltung.
Für mich ist es sehr wichtig, sich auch einmal Gedanken über den Zustand unserer Böden zu machen, die durch die Agroindustrie immer humusärmer und damit unfruchtbarer werden, die Vermaisung der Landschaft für den Biosprit oder das frühe Mähen der Wiesen, vor der Blüte der wenigen Wiesenblumen (Bienennahrung), die Zunahme der grossen Laufställe, in denen die Kühe das ganze Jahr über ohne Sonne leben müssen, und all die anderen unnatürlichen Entwicklungen. Ich lebe am Land und bekomme die galoppierende Verarmung der pflanzlichen Artenvielfalt und das Voranschreiten der grossen Verödung hautnah mit. Der Deutsche scheint Monokulturen zu lieben, in jeder Hinsicht, Buntheit und Vielfalt und etwas ungeordnete Wildnis scheint ihn zu beängstigen.
Für mich ist vegan ein Sonderweg, ebenso wie z.B.Sonnennahrung oder Rohköstlerei oder andere Extreme.
WENIG biologisches Fleich ist der Königsweg, denn wir sind seit Urzeiten Gemischtköstler und den meisten Menschen gibt Fleisch eine ganz besondere Energie, aber es sollte wirklich etwas Besonderes sein. Und stellt euch doch einmal vor ,wie unsere Landschaft aussehen würde ,ohne die "Arbeit" von Kühen oder Schafen. Diese Tiere haben doch sehr stark unser Land-
schaftsbild geprägt.
Als Dünger reicht Kompost oder Bokashi (fermentierter ,mit Mikroorganismen versetzter Kompost , eventuell mit Kohlegrus
aufgewertet zu Terra Preta), Gülle fördert nur die Fäulnisbakterien im Boden.

Man sollte aus seiner Ernährungsweise keine Religion machen
noch ein Dogma, denn ich habe zu viel mit missionierenden Veganern zu tun gehabt!

4
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Kommentar von Volker H Weber
13.06.2013, 22:21 Uhr

Mit künstlichen Gegensätze würgt man jede vernünftige Erörterung ab.. Früher haben die Bauern durch Fruchtwechsel die Böden lebendig erhalten und heute gibt es einen Überschuß an gülle und Düngung, die allerhand Fehlwuchs bedingen bis zur vernichtung von Magervegtationen und Flußbewohnern. Übrigens lebe ich vegetarisch. Ob allerdings der Klimawandel mit seinen mindestens 20% Anteil durch Viehwirtschaft langfristig die nötige und überkommene Landwirtschaft ermöglichen wird, ist unsicher, weil der Wechsel nicht schnell genug angepaßte Pflanzen generieren wird. Dann nützt auch des Düngen nichts mehr.

5
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Kommentar von Jonas
14.06.2013, 01:47 Uhr

Ich esse kaum tierische Produkte, bin aber kein Veganer, aus Gründen der CO2-Bilanz und der Eindämmung der Massentierhaltung (die kann nur weg, wenn man keine Massen von tierischen Produkten konsumiert).

Zur provokanten Frage der Landwirtschaft: das Problem der Landwirtschaft ist, dass die menschlichen Ausscheidungen nicht wieder auf dem Acker, sondern als verbrannter Klärschlamm auf Deponien landen.

Dem setzt z.B. Demeter (ein Verband, bei dem Tierhaltung zwingend dazu gehört) die Düngung mit Mistkompost, pflanzlichem Kompost (Kreislauf), Gesteinsmehlen (Mineralien) entgegen, sowie Stickstoffbindung durch Gründüngung entgegen.

Genauso gut kann man aber ohne Tiere auskommen (wie z.B. Bioland) und nur die Pflanzenreste kompostieren, statt sie durch Tiermägen gehen zu lassen (und Gesteinsmehl + Gründüngung natürlich).

Die These ist nicht richtig: Bio geht mit und ohne Tieren.

6
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Kommentar von Henning Papendorf
15.06.2013, 22:13 Uhr

Ich verzichte seit 1969 komplett auf Fleisch und Fisch, seit 1 Jahr auch auf Eier und weitgehend auf Käse u. Milch - und bin sehr gesund dabei. Seit 69 ist die Zahl der Vegetarier in DE um 3000 % gestiegen! In den USA sind inzwischen 18% der Studenten Vegetarier. Es gibt einen wissenschaftlich belegten Zusammenhang zwischen Intelligenz und Vegetarismus/Veganismus, aber keine Erkenntnis darüber, ob das eine das andere bewirkt.

Aufgehört habe ich aus ethischen Gründen wegen des Leidens der 60 Milliarden (!) Wirbeltiere, die sich die Menscheit Jahr für Jahr einverleibt. Tiere haben auch ein Bewusstsein und sind leidensfähig.
Inzwischen sehe ich aber auch die negativen Folgen für die Umwelt sowie den Zusammenhang zwischen Fleischernährung und Armut bzw. eine Millarde Hungerden in der Welt. Die Futtermittel werden zu einem großen Teil in den Ländern der Dritten Welt und den Schwellenländern angebaut. Das geht auf Kosten der Lebensmittelproduktion für die dortige Bevölkerung mit teilweise katastrophalen Folgen.

Es gibt außer dem vermeintlichen "Fleischgenuss" kein vernünftiges Argument für den Verzehr von Fleisch und Fisch, aber reichlich Gründe, die dagegen sprechen.

7
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Seit: Jun. 2009
Beiträge: 1
Kommentar von hfhoyer
16.06.2013, 19:36 Uhr

Ich denke, die Frage zu Öko und Vegan läßt sich befriedigend nur beantworten, wenn gleichzeitig die Antwort versucht wird, welchen Sinn mensch dem Planeten Erde und sich darauf gibt.
Die Natur der Natur, scheint mir, ist Wachsen und Vergehn, Fressen und Gefressen-Werden.
Wer den Menschen darin als Störfaktor sieht, der sowieso alles durcheinanderbringt, wird anders antworten als der, der dem Menschen eine Mission auf dem Planeten zuschreibt, etwa: Einen sinnvoll angelegten Garten daraus zu machen. Garten natürlich als Bild gemeint.
Wer der Erde eine Wesen zuschreibt, wird anders antworten als der, der darin nur die feste Grundlage im Weltall sieht, einen Sandkasten, aus dem er sich bedienen darf.
Mir persönlich ist bei Bio/Demeter wichtig, wie mit der Erde umgegangen wird. Ich kaufe den Menschen, die es in diesem Sinne tun, gerne ihre Produkte ab.
Der Mensch scheint mir nicht eindeutig Wiederkäuer oder Fleisch"fresser" zu sein. Wovon jemand sich individuell ernähren will, kann ihm getrost überlassen werden. Er kann auch gerne bei anderen dafür werben, wie er es macht. Aber bitte freilassen.

8
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Kommentar von Jutta Holstein
17.06.2013, 16:07 Uhr

Ich lebe seit über 30 Jahren vegetarisch mit einem sehr geringen Anteil Käse und Eier. Mein Garten kommt gut ohne tierische Mist und Gülle aus. Ich kompostiere alle pflanzlichen Abfälle und unsere eigene Kacke, außerdem verjauche ich diverse Pflanzen zum Düngen. Ich/wir sind putzmunter, der Garten ernährt uns zu einem überwiegenden Teil. Ob vegan oder vegetarisch oder doch Fleisch, muß jede selbst entscheiden. Sollte dabei jedoch bedenken und mit eigenen Augen sehen, ob die sogenannte Art gerechte Haltung wirklich Art gerecht ist. Und sollte auch bedenken, was die Menschen essen, bei denen die Futtermittel wachsen, mit denen das hiesige Vieh gefüttert wird. Da wird nämlich nicht die Frage gestellt, ob ich immer genug Vitamin 12 bekomme, sondern wie ich heute satt werde. Und wenn diese Menschen kein Futter, sondern endlich ihr eigenes Essen anbauen können, reduziert sich die Zahl des hiesigen Viehs von selbst. Also Städter, eßt mehr hiesiges Gemüse!

9
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Kommentar von Sven Bohl
19.06.2013, 15:03 Uhr

Ob Veganer, Vegetarier oder Fleischkonsumentin. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welche Produkte er konsumiert und welche Verantwortung er für sich die Gesellschaft und die Tiere übernehmen möchte.
Meistens sind es die „Männer“ die gleichgültig ihre tägliche Fleischration Einfordern egal, welches Leid die Tiere durchleben mussten.
Ich, gehöre auch dem männlichen Geschlecht an und ich esse so gut wie kein Fleisch mehr. Hallo ich lebe noch!
Ich esse aus Überzeugung nur noch Biofleisch. Ein Mal im Monat.
Ich mache das aus Überzeugung. Ich möchte nicht weiterhin für das Quälen der Tiere mit verantwortlich sein. Tiere, die nie das Sonnenlicht sehen, in immer kürzerer Zeit gemästet werden. Die Gesellschaft weis davon und ignoriert die Politik weis davon und ignoriert!
Die einzige Möglichkeit etwas zu verändern ist der Verzicht der Konsumenten_Innen.

Sven Bohl

10
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Seit: Jan. 2012
Beiträge: 16
Kommentar von laurence
29.06.2013, 21:41 Uhr

Mir ist das Leid der Tiere unerträglich, dennoch schaffe ich den Sprung ins Vegane nicht. Ich war immer mal mehr oder weniger Vegetarierin, nun seit 2006 ganz und habe Milchprodukte auch drastisch reduziert, aber ganz verzichten kann ich nicht. Mir schmeckt es leider und ich mache mir keinen Reim daraus, weil ich nicht kapiere, dass ich innerlich so gespalten sein kann: Mutterkuh nimmt man sein Kälbchen weg, damit ich Kefir essen kann... und ich nehme es also in Kauf :-((((

Humus kann man ohne Tierdung erzielen, s. Terra preta. Aber dass demeter seine Biohöfe verteidigt, wo Tiere gezüchtet werden, ist ja klar.

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Kommentar von Wolfgang Biebel
30.06.2013, 22:22 Uhr

Selbstverständlich gehört Fleisch NICHT dazu, es geht ausgezeichnet, sich frleischfrei zu ernähren. ich komme aus einem Fast-Nur-Gemüse->Elternhaus, bei uns hat´s ca alle 2 Wochen mal Fleisch gegeben.
Aber was stets vergessen wird ist die große & rasant wachsende Gruppe der Diabetiker, wie auch ich es seit fast 30 Jahren bin.
Natürlich kann man sich auch als Diabetiker fleischfrei ernähren, aber das hält man nicht durch, das geht einfach nicht: vegetarisch ohne Reis, Kartoffeln, Mehlprodukte, Früchte, nur von gekochtem Gemüse, Salat, Pilzen und (wenig) Nüssen & Soja/Tofu zu leben, das kann niemand auf Jahrzehnte hinaus. Ohne Fleisch & Fisch komme ich einfach nicht aus.
Und es werden immer mehr Diabetiker.

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Kommentar von Veganoide
01.07.2013, 09:56 Uhr

Krude Thesen die Frau Gonder da vertritt. Man könnte auch meinen sie hat sich vornehmlich bei der Fleischlobby informiert.

Landwirtschaft braucht keine Gülle - einfach mal Terra Preta bei google eingeben.

Wenn man schon google geöffnet hat kann man sich ja gleich über B12 informieren. Oder Logik anwenden. Wenn B12 angeblich nur aus tierischer Nahrung kommt, wo hat das Tier es dann her? Soweit ich weiß essen wir keine Raubtiere. Ergo muss das Pflanzenfressende Tier es aus den Pflanzen beziehen. Da man aber in so gut wie keinen Pflanzen, außer vieleicht Sandorn, B12 nachweisen kann, muss man schlußfolgern, daß der vegane Organismus (Mensch, Kuh, etc) es selber herstellt.

Ich lebe seit über 15 Jahren Vegetarisch ( esse kaum Käse, kaum Eier, niemals Milch, kein Zucker und keine Auszugsmehle) Habe in selbiger Zeit keine Arztpraxis von innen gesehen. Ich habe gesunde Zähne, guten Atem! Ich arbeite schwer körperlich und bin derjenige unter meinen Kollegen, der nach dem Essen energiegeladen zurück an die Arbeit geht während meine Kollegen sich am liebsten hinlegen würden.

Ich fände es im übrigen sinnvoller wenn die Fleischfresser ihren todbringenden Lifestyle verteidigen müssten, anstatt immer wir Frugivoren.

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Kommentar von kariane
01.07.2013, 23:00 Uhr

Lustig, dass die Omnivoren immer so gern Toleranz einfordern für ihren Lebensstil und "Leben und leben lassen " propagieren - nur warum lassen sie dann die Tiere nicht leben? warum verlangen sie, dass wir tolerieren, dass sie den Welthunger und das Klima verschlimmern? Toleranz für ihre lebensfeindliche, egoistische Lebensweise fordern?

Es ist Unsinn, dass Tierhaltung für gesunde Landwirtschaft notwendig sei. Schon gar nicht die Gülle aus der modernen Massentierhaltung! Tierhaltung vergiftet das Land mit Gülle, schädigt das Klima, fördert Rodung der Regenwälder weltweit und vergrößert den Hunger. Selbst wenn einem die Tiere egal wären, gibt es viele gute Gründe auf tierische Produkte zu verzichten.

Viele Veganer kommen vom Land und kennen Tiere besser als die meisten Städter, die sie nur als Schnitzel wahrnehmen. Gerade wer Tiere kennt und mag, mag sie nicht mehr essen und ausbeuten, sondern achtet ihre Bedürfnisse und Rechte.

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Kommentar von Max
02.07.2013, 10:57 Uhr

Schon lustig, wie einerseits Vegetarier/Veganer eine Korrelation von Intellekt und pflanzlicher Ernährung einfordern, und andererseits der (durchaus kritische) B12-Mangel wegdiskutiert wird, ohne einen Hauch von Ahnung zur Physiologie des Ganzen.
Kann gerne jeder für sich selbst entscheiden. Dumm ist nur, dass es relativ viele Veganmammis gibt, die ihren Kindlein die gleiche Mangelernährung zumuten - da ist leider der Spaß vorbei.

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Kommentar von Horst
02.07.2013, 13:52 Uhr

deutschland hat in der vergangenheit ganz schlechte erfahrungen mit vegetarischen nichtrauchenden tierliebenden gemacht. schäferhund blondi weiß wovon ich rede.

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Kommentar von jalaba
02.07.2013, 15:05 Uhr

also 15 jahre nicht zum arzt gehen ist auf jeden fall extrem dumm. schon mal was von vorsorge gehört?

also ich als fleischessender sportler war seit jahren nicht mehr beim arzt aufgrund von krankheit.

aufgrund von verletzungen war ich jedoch auch die letzten jahre häufig beim arzt. und auch zu vorsorgeuntersuchungen. ich bin ja nicht blöd.

dass fleischesser per se ungesund leben ist ein märchen. jeder soll nach seiner facon selig werden. und ein gutes bioschnitzel ist sicher weder der grund für brandrodung in spüdamerika noch verursachen bioschweine erhöhte nitratwerte.

ich selbst habe mehrmals fische ausgenommen und hühner geschlachtet. alles in bioqualität mit heimischem futter gezogen. meine erfahrung als landmensch ist, dass vegetarier hauptsächlich in städten zu finden sind. vornehmlich in besser situierten haushalten. auf dem land wo der bezug zu den tieren eher gegeben ist gibt es weniger vegetarier. das würde ich als tatsache behaupten. studien dazu gibt es offensichtlich (noch) keine.

die einzigen, die ich auffordern würde vegetarier zu werden sind diejenigen die fleisch essen aber selbst kein tier schlachten können. solche pussies sollen dann doch lieber vegetarier werden. das ist ehrlicher.

wer fleisch isst muss auch töten können. so einfach ist das. wers dann mit sich ausmachen kann und keine konventionellen masttiere ist, dem seis gegönnt.

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Kommentar von Sabine Krieger
02.07.2013, 19:25 Uhr

Im Grunde genommen ist auch das Verspeisen von Pflanzen eine böse Sache. Pflanzen sind empfindungsfähige Wesen, die sehr sensibel mit ihrer Umwelt kommunizieren. Es sind unsere Brüder und Schwestern und sie wollen Leben. Sie wollen nicht von gierigen, sabbernden Vegetariern entwurzelt, zerhackt und zerkaut werden: Sie wollen Leben, glücklich sein, die Sonne genießen.

Die Massenpflanzenhaltung ist ein Verbrechen und bringt unendlich viel Leid unter unsere Pflanzengeschwister. Auch Pflanzen (aber auch Pilze) wollen sich frei entfalten und ungestört wachsen können, ohne von mordenden Vegetarierhorden niedergemetzelt werden.

Die einzige Art, sich so zu ernähren, das man keinem Lebewesen schadet, ist die Aufnahme von Sonnenenergie durch die Haut. Selbst Wasser trinken ist Massenmord an Kleinstlebewesen etc. und auch das sollte als Verbrechen geahndet werden.

Ich möchte eine Gesellschafft, in der das Essen von Lebenwesen mit aller nötigen Härte bestraft wird: Wer meint, ein Salat könne man einfach abschlachten, nur weil man zu unsensibel ist seine Schreie zu hören, gehört genauso behandelt.

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Kommentar von Rolf Schneider
02.07.2013, 20:28 Uhr

Im Grunde isst jeder ja was er mag. Wenn es aber um das Werben für fleisch- und fischfreie Ernährung geht, hat schon die einfache Erwähnung des Veganismus einen extrem hohen Negativeffekt und zwar insofern, als er Unschlüssige oder Leute, die mit dem Gedanken des Fleischverzichts spielen, sofort abschreckt. Veganismus hat schon rein statistisch gesehen innerhalb des Vegetarismus überhaupt keinen Stellenwert und ist praktisch gleich Null. Pressemeldungen hierzu verursachen jedoch eine sogenannte "Jetzt-erst-recht-Haltung" , die dann zu erhöhtem Fleischverzehr führt. Besonders bizarr ist der Versuch der Veganer, Jahrtausende alten vegetarischen Kulturen wie etwa den Hindus und Jainas anzuraten, Milchprodukte oder Honig wegzulassen. Unwissenheit und Überheblichkeit gehen hier Hand in Hand.

19
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Kommentar von kutte
03.07.2013, 00:06 Uhr

Ich fress jeden Tag n fettes Steak

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Kommentar von Alfons Ztterbacke
03.07.2013, 09:46 Uhr

Die Argumentation militanter Vegetarier, die mit Neurodermitis in der Klinik liegen grenzt schon an Verzweifelung. Es ist doch ganz einfach. Wenn wir Körnerfresser wären, hätten wir einen Körnermagen und würden dauernd kleine Steinchen picken.
Was sollen die armen Eskimos machen, wo sie doch dauernd ohne Gras und Körner auskommen müssen? Und dabei sind Sie kerngesund. Die Erklärung ist ganz einfach.
Solange die Ernährung aus frischen, naturnah erzeugten Lebensmitteln ohne Lebensmittelchemie besteht, ist Sie gesund.

21
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Kommentar von Jess
03.07.2013, 15:05 Uhr

Hey,

soll jeder essen, was er will, aber die Vorurteile, dass vegan/vegetarisch ungesund ist, stimmt so nicht. War selbst lange Jahre vegan, hatte auch keinen B12 Mangel etc. Bin jetzt, ich gebe zu, aus Bequemlichkeit, wieder nur vegetarisch. Na ja. Fanatismus ist nie gut, egal von welcher Seite. Wobei ich es toll finde, wenn Fleischesser bewußter einkaufen, vom Bio-Bauernhof statt vom Supermarkt. Das freut mich schon. Ich liebe Tiere, und mich freuen auch kleine Fortschritte, wenn schon die Massentierhaltung nicht mehr so unterstützt wird etc. Muss aber jeder für sich selbst und mit seinem eigenen Gewissen entscheiden, ich fordere nichts.
Ich möchte hier nochmal eins betonen: Nicht alle Veganer und Vegetarier sind militant-aber von den militanten hört man immer am meisten. Leute wie ich, die tolerant und völlig ohne Fanatismus durch's Leben gehen, kommentieren auch nicht so oft solche Artikel. Habe ihn zufällig gelesen, und dachte mir aber, was solls, ein Wort für Toleranz kann ja nie schaden. Mein Appell: Seid tolerant, respektiert andere Lebenseinstellungen, predigen bringt ohnehin Niemanden weiter, im Gegenteil. Vorurteile erst recht nicht. Und das gilt für beide Seiten, und ganz sicher nicht nur zu diesem Thema ;)

22
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Kommentar von Tiger
04.07.2013, 10:52 Uhr

Ich kann nicht ohne Fleisch. Manmal überkommt es mich und ich würde am liebsten selber die Keule auspacken und schreiend und grunzend durch den Wald jagend, meine nächste Mahlzeit erbeuten. Nicht zuletzt weil Hirsche fangfrisch wirklich noch am besten schmecken ;)

23
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Kommentar von steffen rühl
04.07.2013, 13:54 Uhr

hitler war auch vegetarier!!

24
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Kommentar von Felix
04.07.2013, 23:05 Uhr

Klasse, daß gerade bei unserer Ernährung immer wieder das Totschlagargument "das ist doch nicht natürlich" ausgegraben wird.

Wann begreifen wir endlich, daß unsere derzeitige Form der Landwirtschaft kaum noch etwas mit Natur zu tun hat. Die für weit über 95% der tierischen Nahrungsmittel in Deutschland verantwortliche Massentierhaltung ist eine moralische Katastrophe ungeheuren Ausmaßes und das hat nichts mit der grundsätzlichen Frage ob es rechtens sei Fleisch zu essen zu tun.

Unser gewaltiges und ungebremstes weltweites Bevölkerungswachstum führt zudem jedes Argument "der Verzicht auf Fleisch sei nicht natürlich" ad absurdum. Wir leben in einer dramatisch veränderten Welt. Vor gerade mal 300 Jahren waren wir noch ein etwa 1/2 Milliarde Menschen auf der Erde, heute bereits über 7 Milliarden. Ein einfach weiter so kann und wird es schon allein deshalb nicht geben.

25
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Kommentar von Felix
04.07.2013, 23:13 Uhr

und noch ein Wort zum Thema Vitamin B12:

B12 wird von einem Bodenbakterium erzeugt und gelangt über das pflanzliche Futter der Tiere in z.B. unsere Milch. Würden wir mehr frisches Obst und Gemüse ungewaschen essen sollten wir selbst bei einer veganen Lebensweise keinen Mangel spüren. Indien ist hier ein gutes Beispiel, viele Veganer die noch nie eine B12 Pille gesehen haben.

Und wenn man sich die Nahrungsergänzungsangebote eines durchschnittlichen deutschen Supermarktes anschaut wird eigentlich auch dem Dümmsten klar, daß das wohl nicht alles von den paar Veganern hierzulande gekauft wird.

Und wenn wir gerade dabei sind - Kalzium ist ein Mineral und entsteht als solches nicht in der Kuh sondern wird von dieser über die (pflanzliche) Nahrung aufgenommen.

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Kommentar von Teresa
05.07.2013, 08:32 Uhr

Wieso sollte Landwirtschaft nicht ohne Kuhmist auskommen? Ich habe einen eigenen Garten und baue einen Teil von meinem Gemüse selbst an, als Dünger kommt nur der eigene Kompost auf die Erde. Ach ja, ganz nebenbei: das alles geschieht mitten in einer Großstadt und ich lebe vegan.
Ich denke man sollte aufhören alles über einen Kamm zu scheren. Warum sollt eine Ernährungsform schlechter sein, nur weil man Zahnpasta benutzt, die mit Vitamin B12 angereichert ist?

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Kommentar von Frank
05.07.2013, 08:44 Uhr

Biovegane Landwirtschaft ist möglich.
Selbst wenn nicht, müssten wir dringend weg von der Tiernutzung wie wir sie heute betreiben. Und das wird nicht geschehen, wenn ein paar Leute sich wünschen "weniger und wenn dann Bio" zu essen. Meistens werden dabei auch verarbeitete Lebensmittel mit tierischen Zutaten völlig außer acht gelassen.

B12 wird auch vielen Nutztieren als Supplement ins Futter gemischt - es bei Bedarf direkt zu sich zu nehmen ist wohl sinnvoller. Um die alltägliche Jod-Supplementation via Salz macht sich doch auch niemand Sorgen und zieht deswegen weg aus dem Jodmangelgebiet....

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Kommentar von gLuecklicundgeSund
05.07.2013, 14:33 Uhr

ganz schön trollig hier. Von wegen Hitler war vegetarier, ich esse jeden tag ein stake etc. Merkt ihr eigentlich wie bescheuert unsachlich ihr seid? was soll das? Seid ihr eiferschtig, dass es leute gibt die sich ein paar mehr gedanken als ihr machen?

Ich bin vegetarier aus vielen gründen. 1. meine gesundheit 2. ich will mich nicht mitschuldig machen am tod von menschen (den zusammenhang kann man begreifen wenn man will) 3. Umweltschutz 4. Genuss ( denn ich verzichte nur auf tierische ungesunde proteine und habe viele neue dinge kennen gelernt und genieße sie)

29
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Kommentar von Jackeline
06.07.2013, 19:46 Uhr

Ich esse regelmäßig Fleisch, arbeite regelmäßig ehrenamtlich un bin meistens ein sehr freundlicher Mensch. Mitunter greife ich im Supermarkt zum Bio-Hack und zu den Bio-Würstchen, aber demeter bringe ich nicht übers Herz.

Ich hab einige Veganer (m/w) getroffen, von denen keiner gesund und attraktiv aussah. Geben tut es sie aber bestimmt.

30
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Kommentar von Schmidt Georg
07.07.2013, 07:32 Uhr

also, bin vor 4 Jahren hab ich aus dem vollen geschöpft-Alk und Nikotin-dann hab ich sein lassen-einfach so. nun hab ich meinen 70zigsten hinter mir und nach einem Test, ist mein body bei 65 und dei Lebenserwartung bei 86, also man kann Fleisch essen-Milch trinken oder in Form von Eis zu sich nehmen-kann jeder/e machen wie will, aber obs zum längeren Leben führt ??? und darauf läufts ja hinaus, entscheidend bei uns ist es einfach, dass wir uns das aussuchen können-während andere gezwungen sind VEGAN zu leben ! ( weil sie sich kein Fleisch leisten können)

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Kommentar von vic
07.07.2013, 07:57 Uhr

Ich bin kein Fleischgegner, ich bin Tierfreund.
Und Vegetarier, nicht Veganer.

32
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Kommentar von Tierfreund2013
07.07.2013, 14:44 Uhr

Mangelernährung bleibt Mangelernährung, auch wenn Einzelpersonen das bestreiten.
Der Naturschutzfaktor von veganer Ernährung erschließt sich mir in keiner Weise, da z.B. für Sojaproduktion der Regenwald abgeholzt wird und landwirtschaftliche Monokulturen auf der ganzen Welt den Lebensraum von Wildtieren zerstören.
Einige pro vegane Argumente basieren offensichtlich darauf, dass ja bisher noch keiner an veganer Ernährung umgekommen ist, aber ein Mangel tritt auch nicht durch akutes Versterben in Erscheinung. Desweiteren wird auch ein Placeboeffekt dafür sorgen, dass betroffene sich nicht unbedingt schlecht fühlen, da sie nicht feststellen können wie sie sich zum gleichen Zeitpunkt mit Fleischkonsum fühlten.
Den moralischen Skrupel der Mitschuld am Tod vieler Tiere kann man mit Sicherheit niemandem nehmen, er ist aber naiv.
Wie ich einerseits anmerkte sind viele Tiere durch landwirtschaftliche Flächen bedroht, aber auch durch den restlichen menschlichen Lebenswandel efreut sich die Natur nicht eben der besten Gesundheit. Da die freiwilligen Veganer auch Nutzer von Hochtechnologien sind, sind deren moralische Skrupel nicht nachvollziehbar, da solche Produkte der Umwelt mehr schaden als Fleischkonsum.
Die Reduzierung von Fleischkonsum, bespielsweise durch höhere Preise und Biozwänge sind jedoch durchaus zu begrüßen, da einseitige Ernährung immer verkehrt ist und das Tierleid nach möglichkeit reduziert werden sollte.

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Kommentar von Jan Meyer
07.07.2013, 16:42 Uhr

Gerade in dieser Debatte, sieht man, dass viele Menschen Verzicht üben, auch wegen den Lebensbedingungen der Menschen in der dritten Welt. Diese werden aber nicht durch den Fleischkonsum ausgelöst, sondern durch Überproduktion, Fall der Profitrate, Angebotsorientierung bei Vernachlässigung der Nachfrage und Neoliberalismus.

Ich haltes es für naiv zu denken, dass mit dem Rückgang der Fleischproduktion dadurch die Lebensbedingungen in den Fleisch- bzw Futtermittel produzierenden Ländern besser werden. Das Gegenteil wird der Fall sein, denn die entsprechenden Wirtschaftszweige brechen mit der wegfallenden Nachfrage ebenfalls weg. Hungersnöte werden eben nicht mehr durch ineffiziente oder zu geringe Weltproduktion an Nahrungsmitteln ausgelöst, sondern durch kapitalistische Verwertungs- und Ausschlusslogik sowie Konkurenz der Kleinbauern zu Großkonzernen.

Auch wenn alle Menschen veganer wären, würde es in der dritten Welt genauso Hungersnöte geben. Um die Welt dahingehend zu verändern erscheint es mir zumindest unkonsequent vegan zu leben aber nicht links zu sein.

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Kommentar von Waldläuferin
08.07.2013, 10:40 Uhr

@Tierfreund2013 : "da z.B. für Sojaproduktion der Regenwald abgeholzt wird und landwirtschaftliche Monokulturen auf der ganzen Welt den Lebensraum von Wildtieren zerstören. " - stimmt nicht! Das in Europa verwendete Speisesoja stammt fast ausschließlich aus Europa und Kanada. Das Soja aus Südamerika hingegen ist meist gentechnisch verändert und wird nur für die Tiermast verwendet! Aufgrund der Tatsache, dass es sich GMO handelt, ist das Soja aus Brasilien gar nicht für die menschliche Ernährung zugelassen.

Davon abgesehen: ich bin 27, seit meinem 12. Jahr Vegetarier und seit 3 Jahren verzichte ich auf Milchprodukte. Ab und zu esse ich Eier aus lokaler Haltung, wo ich mir ein Bild davon machen kann, wie es den Hennen geht.
Davon abgesehen denke ich, dass die Zukunft der Menschheit von der Erhaltung der Fruchtbarkeit unserer Böden abhängt. Ich kaufe daher mein Gemüse auf dem Wochenmarkt und bei Gärtnereien in meiner Gegend. Kleinteilige Landwirtschaft, lokal und so ökologisch wie möglich!

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Kommentar von Isis64
09.07.2013, 08:22 Uhr

" so weit ich erfahren habe, essen Hindus, Jainas und andere spirituelle Gruppen kein Fleisch aus dem einfachen Grund, weil sie dran arbeiten, sich von der Natur zu entfernen und eine andere Dimension anstreben. Die Natur ist nur noch Mittel zum Zweck, aber der Sinn des Menschen liegt darin, sich wieder von der Natur zu lösen und zurück zu finden in die Dimension aus der er gefallen ist. Wenn Du diese spirituelle Reise machen möchtest, darfst du nicht gleichzeitig dein Blut mit dem Blut der Naturwesen mischen, weil im Blut soll das Bewusstsein eines Wesens liegen. Pflanzen haben kein Blut.
Deswegen ist "Blut ein ganz besonderer Saft" zitiert Goethe.
Nach der Vorstellung dieser spirituell orientierten Gruppen, geht es darum die Natur zu tranzendieren,

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Kommentar von Roberta S.
09.07.2013, 12:11 Uhr

Seit das Fleischessen zur moralischen Frage erhoben wird, meldet mein Körper, ich solle dem bloß nicht folgen, er will weiterhin Fleisch!
natürlich sollte das jede/r für sich entscheiden - wie den sonst auch. Wer sich vegan (nicht nur vegetarisch,) ernähren will, dem würde ich nicht erzählen, dass er das lassen soll.
Es gibt für mich aber keinen überzeugenden Grund es zu lassen.

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Kommentar von Hotte
09.07.2013, 13:07 Uhr

Wie erkennt man den Veganer auf einer Party? Keine Sorge, er wird es dir sagen.

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Kommentar von Roberta S.
09.07.2013, 15:24 Uhr

@ Felix "Wann begreifen wir endlich, daß unsere derzeitige Form der Landwirtschaft kaum noch etwas mit Natur zu tun hat."
Ja, klar, so ist das - wozu sollte das auch anders sein?
Landwirtschaft ist eine Kulturleistung, (sonst wären wir noch Jäger und Sammler) wir leben schon lange in Mitteleuropa in einer Kulturlandschaft - nachdem im Mittelalter die Wälder perdu gingen für Heizen und Bauen. Schon in den 60ern habe ich in der Schule gelernt, dass im Bay. Wald der letzte Urwald zu finden sei. Seit Urzeiten verändern Menschen Pflanzen, um mehr Erträge. Wir sitzen hier mit einer ausgezeichneten Versorgung an Lebensmitteln, man kann sich auf alle erdenklichen Weisen ernähren, purer Luxus, aber es wird etwas herbeigesehnt, was eigentlich keiner wirklich haben will. (Was nicht heißen soll - was ja auch geschieht - dass man sich über sinnvolle Anbaumethoden Gedanken macht),
@Teresa, das geht im eigenen Garten, aber nicht wenn man verlässlich die Weltbevölkerung ernähren will (und irrsinnigerweise auch noch auf Mineraldünger verzichten will)

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Kommentar von Kim
09.07.2013, 20:34 Uhr

Zu der sinngemäßen Aussage "Wenn man sich vegan ernährt, wird mehr Regenwald abgeholz, um auf den Flächen Soja anzubauen":

Die Frage ist doch, für welches Produkt benötigt man mehr Soja - für ein Kilo Tofu oder ein Kilo Fleisch (denn Kühe müssen auch etwas essen, und das ist oft Soja). Das benötigte Soja (und auch Wasser) für ein Kilo Fleisch beträgt ein Vielfaches der Menge, die man für die gleiche Menge Tofu braucht.
Schauen wir uns mal eine Nahrungspyramide an: beim Übergang von einer trophischen Ebene in die nächst-höhere trophische Ebene kommen nur ca. 10% der Energie an (auch 10er-Regel genannt). Von den 100% der Energie, die aufgenommen wird, werden 90% für den Stoffwechsel etc. verbraucht, nur 10% werden sozusagen in Biomasse umgesetzt und können somit der nächsten trophischen Ebene zur Verfügung gestellt werden (nur ganz grob erklärt, da fehlen natürlich ein paar Einzelheiten).
Wenn ich also Tofu esse, benötige ich weitaus weniger Soja, als wenn die Kuh Soja isst und ich danach die Kuh esse. Auch die Umwandlung von Soja in Tofu braucht nicht so viel Energie, als dass es "günstiger" wäre, stattdessen Fleisch zu essen.
Und wenn dann jetzt Leute sich dazu entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, sondern Tofu (was ja auch kein Muss ist), dann wird auch weniger Soja benötigt. Wobei es sowieso richtig ist, dass das Soja, welches man für das hier zu erstehende Tofu verwendet, meist nicht aus Regenwaldgebieten kommt.
Das gleiche gilt für andere Nahrungsmittel wie Getreide, Gemüse, Obst usw.: Immer dann, wenn ich die Energie über den "Umweg" Tier zu mir nehme, brauche ich letztendlich mehr Energie, als wenn ich die Energie über Pflanzen zu mir nehme.

Zu der Aussage "Fleischkonsum ist total natürlich": Ich denke, es geht vor allem darum, ---wie viel--- Fleischkonsum natürlich ist - und auf dieser Basis kann man nicht behaupten, dass der exzessive Fleischkonsum unserer Gesellschaft heute noch irgendwas mit Natürlichkeit oder Natur zu tun hätte.
Mal ganz davon abgesehen, dass auch das Argument "XY ist natürlich" mit Vorsicht zu genießen ist, denkt man doch daran, wie viele andere Sachen auch als "natürlich" gelten (Mord, Vergewaltigung, Diebstahl etc. gibt es nicht nur beim Menschen, sondern auch bei vielen anderen Tieren, da würde auch kaum jemand ankommen und diese Vorgänge mit dem Verweis auf Natürlichkeit verteidigen). Das nur als Anregung zum drüber Nachdenken, meine Ausführung hier ist schrecklich verkürzt.

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Kommentar von Roberta S.
09.07.2013, 21:35 Uhr

@ Kim "Die Frage ist doch, für welches Produkt benötigt man mehr Soja - für ein Kilo Tofu oder ein Kilo Fleisch"
Die Frage ist, wieviel braucht man z.B. um eine entsprechende Menge verwertbares Eiweiß herzustellen + diverser anderer Stoffe wie Eisen - denn dass Fleisch gegessen wird, hat ja ursprünglich weniger Geschmacksgründe. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wäre die Menschheit ohne Fleischverzehr heute nicht da, wo sie heute ist.

41
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Kommentar von Fleischschnecke
10.07.2013, 13:19 Uhr

Rauchen einstellen.
Saufen einstellen.
Kiffen einstellen.
Autofahren einstellen.
Fernsehen einstellen.
Dafür mehr Fleisch.

42
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Kommentar von Bernhard Wohlgemuth
11.07.2013, 00:25 Uhr

Beim Fleischkonsum wird immer die ökologische und ethische Seite in den Vordergrund gestellt. Es gibt aber auch eine ganz positiv egoistische. Wenn man sich klar macht, dass letztlich jede Handlung und jede Empfindung, die ein Wesen hat eine feinstoffliche Information hinterläßt, die abgespeichert wird, muss man sich nur einmal deutlich machen welche Gefühle Tiere in Massenhaltung haben bzw. welche Todesängste Tiere auf dem Transport und im Schlachthof ausstehen. Alle diese "Informationen" werden im Fleisch gespeichert und mit jedem Bissen aufgenommen. d.h. man isst eigentlich verseuchtes Fleisch. Denn der negative "Nährwert" lagert sich bei uns im Körper ab und schädigt in langfristig.
Es ist also reine Eigenliebe vegetarisch zu essen.
Das ist erwiesener Wissensstand und bei Beschäftigung mit denGrundlagen der Quantenphysik auch sofort nachvollziehbar. Mit Esoterik hat das nichts zu tun. Nur falls jemand über das "feinstoffliche" stolpert.

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Kommentar von Broxx
11.07.2013, 10:27 Uhr

Ich esse Fleisch weils mir schmeckt. Das Leid der Tiere ist mir dabei echt egal!

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Kommentar von Reinhard Szalghary
11.07.2013, 18:25 Uhr

Bevor man einen sinnvollen Disput führen kann, muss man sich zunächst von bewusst irreführenden und euphemistischen Begriffen lösen - sonst verdient die Auseinandersetzung das Wort Debatte nicht und es handelt sich um einen angezettelten Streit, der zu keinem Ergebnis führen kann (und wahrscheinlich auch nicht soll).

1. Es geht nicht um Tiere. Auch Menschen gehören zum Stamm der Tiere.
Genauer: dem Unterstamm der Chordatiere, der Klasse der Wirbeltiere, der Unterklasse Säugetiere, der Ordnung der Primaten, der Unterordnung der Trockennasenaffen und der Gattung Homo.

Diskriminierendes Denken findet gerade in der wertenden Pauschalisierung von Merkmalsausprägungen Einzelner seinen Ausdruck. Wenn von Menschen gesprochen wird, assoziiert man dabei gewöhnlich aussergewöhnliche Fähigkeiten der höchsttalentierten Angehörigen unserer Spezies. Wird von "Tieren" gesprochen, interessieren subtile Differenzierungen wie Amöbe oder Schimpanse wenig. Dabei ist der Unterschied zwischen den Fähigkeiten von Amöben und Schimpansen weitaus grösser, als der zwischen Schimpansen und Menschen.

2. Es geht nicht um Fleisch.
Fleisch bezeichnet Weichteile wie Muskulatur, Bindegewebe, Fett und innere Organe von Tieren, somit auch Menschen - lebend oder tot. Es geht um eine konkrete Tat: die produktmässige Ausbeutung und Tötung von nichtmenschlichen Tieren und durch einige Angehörige der Spezies Mensch.

3. Es geht nicht um Natur.
Menschen sind nicht nur irgendein Teil der freien Natur, sondern unfrei in dem Sinne, dass erwachsene und gesunde Menschen moralisch für ihr Verhalten verantwortlich zu machen sind und in der Lage sind. Wer das abstreiten wollte, hat nicht nur keine Ahnung von Ethik, sondern steht auch mit universalen Menschenrechten auf Kriegsfuss.

Es geht um die Frage der Rechtfertigung für die Praxis der Ausbeutung und Verwertung nichtmenschlicher Tiere, bei der Gerechtigkeit nicht einmal erstrebt wird und die Gleichheit der Opfer in vielen relevanten Eigenschaften (wie z.B. dem bewussten Erleben, der Handlungsautonomie und der Leidensfähigkeit), die schon aufgrund der biologischen Verwandtschaft gegeben ist, bewußt verleugnet wird.

und somit

4. Es geht nicht um Ernährung.
Die moralische Debatte lässt sich nicht mit höheren Notwendigkeiten wie einer bedarfsgerechten Ernährung vom Tisch wischen, das beweisen Veganer schon durch ihre blosse Existenz.

Und daher ergibt sich im Gegensatz zu dem moralfremden Eindruck, den Frau Gonder zu vermitteln sucht, die Notwendigkeit einer ethischen Rechtfertigung oder Beseitigung dieser Praxis.

Typische Rechtfertigungen bauen auf besondere Fähigkeiten, die aber erstens für diese Diskussion gar nicht relevant sind und die zweitens tatsächlich viele Menschen ebenfalls nicht aufweisen, denen niemand die Existenz- und Freiheitsrechte absprechen würde. Eine andere Argumentationslinie zielt etwa auf die Frage nach der Bewusstwerdung des zugefügten Schadens durch die Opfer selbst, die ebenfalls bei nicht allen menschlichen Verbrechensopfern gegeben ist und an der moralischen Verwantwortung zudem überhaupt nichts ändert.

Daher bleibt nur eine Feststellung:

Tierprodukte, ob in Form von "Fleisch", Muttermilch oder anderer Verwerungsprodukte, sind Mord: eine aus niedrigen Beweggründen, grausam oder (tierschützerisch) heimtückisch herbeigeführte Tötung - ob selbst durchgeführt oder über das Kaufgeschäft einen Anderer für die Tat bestimmt wird.

Daher macht es auch keinen moralischen Unterschied, ob die Täter so ehrlich sind und Ihre Gleichgültigkeit gegen den Opfern eingestehen oder sich an den Haaren herbeigezogene Ausflüchte dafür einfallen lassen,
ob sie bewusst eine Herren-Ideologie der Höherwertigkeit und Ignoranz kultivieren oder im einfachen Nutzdenken verhaftet bleiben. Wenngleich der geistige Charakter speziesistischer Einstellungen natürlich besonders deutlich wird, wenn Rechtfertigungsmuster exhumiert werden, bei denen nicht einmal versucht wird, ihren sozialdarwinistischen Charakter zu verbergen.

Der Umstand, dass hier schwersten Schäden der Opfer mit dem Verlust ihres gesamten Lebens völlig trivialen Interessen der Täter gegenüberstehen, kann im Angesicht des fundamentalen Gleichheitsgrundsatzes keine moralische Rechtfertigung haben und beliebige Alibis ändern an dieser Verantwortung auch nichts.

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Kommentar von yogi s.
11.07.2013, 23:27 Uhr

@Reinhardt Szalghary
Whow, das ist ja beinharter, lupenreiner Gesinnungs-aehm - taerrour, tugengfurrour
So eine schoen schwarz weisse Welt hätte ich auch manchmal

46
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Kommentar von Frank WF
12.07.2013, 15:04 Uhr

Was ist natürlich und was nicht?
Die Lebenserwartung ist historisch und entwicklungsbiologisch alles andere als ein stabiler Wert - er schwankt natürlich und auch geographisch - und ist von ziemlich vielen Faktoren abhängig.

Was braucht "der Mensch" zum Leben?
Wieviele Kalorien, wieviele Nährstoffe und welche? Ausserdem stirbt man ja nicht gleich bei jedem Mangel automatisch und nicht jeder Mangel ist einer.

Was bedeutet Töten/Morden?
Welche Formen von töten gibt es? Ist jeder Konsum von tierischen Produkten Mord? Tragen von Leder/Wolle? Diverse medizinische Präparate, Zigaretten? Ebenso natürlich auch der Wein/Saft Konsum. Ist es auch dann Mord, wenn es aus der Folge meines Handel resultiert, also erst in 20/30/100 Jahren? (Z.B. durch Verschmutzung) Sollte ich deshalb lieber nicht mehr Autofahren und aufs Fliegen völlig verzichten?
Alles was über das stillen der Grundbedürfnisse hinausgeht ist mit Ideologie verbunden und selbst die Idee von "Grundbedürfnissen" ist ideologisch. Ich esse alles was mir schmeckt. Ich trinke alles was mir schmeckt. Ich konsumiere. Ich weiss nicht, wie viele Leute schwerkrank geworden oder gar gestorben sind, damit ich einen günstigen Laptop habe, ein funktionierendes Handy, ein Telephon usw. usw. Deshalb kann ich es nicht ausschliessen, dass Blut an meinen Fingern klebt. Die die es wirklich können, denen gratuliere ich (aber glaube nicht daran, dass es sie gibt).

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Nicht jeder Konsum ist sinnig. Nicht jede Konsumverweigerung verbessert die Welt. Nicht jeder hat die Wahl auf tierische Produkte zu verzichten und viele wollen es nicht, oder sehen dazu keine Notwendigkeit. Selbstreflexion ist etwas tolles. Ich habe vegetarisch gelebt, habe sogar vegan gelebt und allerdings festgestellt, dass diese Lebensform für mich nicht das absolute Ultimo sind. Viele pollieren ihr eigenes Ego damit auf, was sie für tolle Menschen sind und was sie so viel besser macht als alle anderen. Wir brauchen Empathen und wir brauchen Leute mit moralischen/ethischen Vorstellungen, aber anscheinend haben auch die anderen genügend Wege gefunden ihr Überleben zu sichern. Ist doch natürlich, oder?

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Kommentar von Florian Blaschke
12.07.2013, 17:50 Uhr

Bernhard Wohlgemuth: Wer so etwas Krauses als "wissenschaftlich belegt" hinstellen will, sollte schon verdammt gute Quellen dafür haben. (Hinweis: "Erwiesener Wissensstand" findet sich in Einführungen, Hand- und Lehrbüchern zu einem Forschungsfeld. Ein Verweis auf eine beliebige Studie auf pubmed oder gar eine Zusammenfassung in der Tagespresse genügt auf keinen Fall: Irgendwelche Einzelstudien können trotz Peer-Review und Veröffentlichung in einer renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift immer fehlerhaft sein, beispielsweise in der Durchführung oder Deutung der Ergebnisse, aber in diesem Fall wäre ich erstaunt, wenn sich auch nur eine einzige Studie fände, die diesen Quatsch zu stützen scheint.) Ich sehe keine, nur freies Fabulieren. Es IST esoterischer Blödsinn.

Ansonsten ist ja praktisch schon alles Wesentliche gesagt. Allerdings kann ich das Forum und Wiki von antiveganforum.com empfehlen. Nur zur Klarstellung: Diese Website richtet sich hauptsächlich gegen dogmatische, radikale Veganer.

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Kommentar von Llarian
13.07.2013, 14:00 Uhr

Sie werden sterben. Sie alle.
Sind sie jetzt bestürzt? Verunsichert?
Fakt ist, daß kein Lebewesen, ganz gleich, ob Pflanze, Pilz, Tier, Mensch, ewig lebt. Alles, was lebt, ernährt sich von etwas anderem, das noch lebt oder einst gelebt hat, und wird irgendwann etwas anderes ernähren. Als Menschen sind wir Teil dieses Kreislaufes. Als Menschen sind wir zunächst einmal Omnivoren und Säuger, und das bedeutet, die für uns günstigste Ernährung ist eine, die sowohl Pflanzen als auch Tiere beinhaltet.

Veganer behaupten gerne, es ginge ohne alle tierischen Produkte, und nutzen Nahrungsergänzungsmittel, um Mangel vorzubeugen. Ergänzung aus der Chemiefabrik - natürlich ist das nicht. Schlimmer noch sind die, die die grundlegenden Fakten völlig ignorieren; daß nämlich eine rein pflanzliche Ernährung für uns unweigerlich in den Mangelzustand führt, weil wir bestimmte Vitamine nicht selbst erzeugen können, sie in Pflanzen aber auch nicht vorhanden sind. Frei nach Pippi Langstrumpf: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!

Es gibt keine einzige vor-industrielle Gesellschaft auf der Welt, die jemals vegan gelebt hätte. Weil es nicht möglich ist. Erst eine hochindustrialisierte Gesellschaft kann sowohl die Nahrungsergänzungsmittel herstellen, die Veganer benötigen, als auch die Entfernung von der Natur hervorbringen, die ihrerseits Veganer hervorbringt.

49
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Kommentar von timocracy
14.07.2013, 09:57 Uhr

Das, was Ihr da frisst, ist kein Fleisch, sondern Aas.

Der wahre Fleischliebhaber liebt gerade das blutwarme, zuckende Gefühl am Gaumen, wenn er sich in etwas Lebendiges verbeisst.

50
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Kommentar von Claerence
15.07.2013, 18:49 Uhr

"Es gibt keine einzige vor-industrielle Gesellschaft auf der Welt, die jemals vegan gelebt hätte. Weil es nicht möglich ist. Erst eine hochindustrialisierte Gesellschaft kann sowohl die Nahrungsergänzungsmittel herstellen, die Veganer benötigen, als auch die Entfernung von der Natur hervorbringen, die ihrerseits Veganer hervorbringt."
Guter Kommentar! Alles fließt....
Tja, das ist das eigenartige, wenn man im warmen vermeintlich sicheren sitzt beginnt der Mensch (warum wohl?) an dem was er erreicht hat zu mäkeln, es madig zu machen, es 'moralisch' zu verurteilen - obwohl die allerwenigsten leben wollen würden wie noch vor 50 Jahren (ohne I-Phone und so) oder wie Dschungelvölker, die ihren Eiweißbedarf mit Maden (lecker;-) decken.

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15.07.2013, 20:39 Uhr

Es gibt keine vorindustrielle Gesellschaft, die so viel CO2 ausgestoßen und das Klima zerstört hat, wie der Industriekapitalismus in den letzten 100 Jahren.
Es kann nicht mehr so weitergehen.
Es muss sich ändern.
In erster Linie müssen alle Braunkohlekraftwerke stillgelegt werden.
Außerdem sollten die Menschen in den Industrieländern ihren Fleischkonsum radikal reduzieren. ein mal in zwei Wochen reicht. Es ist nur der Geschmack
Es ist alles Gewohnheitssache.
Deshalb reduziert alle Euren Fleischkonsum, denn Fleisch ist ungesund und die Fleischindustrien aller Art sind ein riesriger Klimakiller, v.a. die Rinderhaltung.
Das wissen doch schon alle. Warum die Weigerung sich zu ändern?

52
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Kommentar von broxx
16.07.2013, 11:57 Uhr

@Fleischkonsum ist politisch
CO2 und Klima zerstört??? Ist doch schon längst widerlegt. Das Klima verändert sich weil sich Klima nunmal auf der Erde verändert. Nicht mehr und nicht weniger!

53
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Kommentar von Wolf
16.07.2013, 23:32 Uhr

"Government recognises vegan diet as viable option for all Australians" - http://www.international.to/index.php?option=com_content&view=article&id=8942:government-recognises-vegan-diet-as-viable-option-for-all-australians

Schland kriegt das auch noch hin, irgendwann. Massentierhaltung verursacht millionenfach unnötig leidvolle Leben aus niederen Beweggründen. Wer das unterstützt, sollte sich fragen, warum, wenn nicht aus bloßer Gewöhnheit, er/sie das tut. Diese Kritik, und die aus ihr folgende Befürwortung einer bestimmten Ernährungsweise, hat mit Religion nichts zu tun. Ernährung ist in diesem Sinne ebensowenig Privatsache wie es Sklavenhaltung oder die Misshandlung Schutzbefohlener ist.

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Kommentar von Traurig aber wahr
17.07.2013, 14:39 Uhr

Tja der user broxx ist seit Jahren einer der Kommentatoren, die immer auf der taz-Webseite gegen jede Veränderung opponieren. Bei welchem Thema auch immer.
Diese Obstruktion finde ich so ziemlich typisch deutsch.
Gute Besserung, Junge!
Die letzten Artikel in Nature und in anderen Journals zeigen, dass sich noch viel mehr ändern muss als nur eine 2Grad-Erwärmung aufzuhalten.
Die Warenproduktion verringern.

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Kommentar von broxx
17.07.2013, 14:58 Uhr

@traurig aber wahr
Danke!
Aber so nicht ganz richtig. Ich bin nicht prinzipiell gegen Veränderung, nur müssen alle dabei einen Nutzen haben. Daher bin ich z.B. für die "Homo-Gleichstellung" und für viele andere Sachen auch, z.B. BRD raus aus der EU ;-)

Gruß
Broxx

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Kommentar von LogTraCon
17.07.2013, 16:32 Uhr

Axiom: Die Welt an sich existierte und würde existieren auch ohne den Menschen.
Prämisse1: Diese Diskussion basiert alleinig auf moralischen Grundsätzen.
Prämisse2: Moralische Grundsätze entspringen dem perzeptional bedingt verzerrten Bilde der Welt an sich, nachfolgend menschliche Erfahrungswelt genannt.
Konklusion: Die Festlegung auf ein aus "Tatsachen" der menschlichen Erfahrungswelt abgeleitetes absolutes Für oder Wider/Gut oder Böse ist kognitiv bedingte Willkür.
Ich konstatiere: Intelligente Menschen sind statistisch gesehen mit höherer Wahrscheinlichkeit überzeugte Vegetarier/Veganer, intelligenteste Menschen neigen imho diesbezüglich zur Ataraxie.
Widerworte und konstruktive Kritik empörter "administrative man" i.S.v. H.A.Simon werden von mir gerne im Popperschen Stile reflektiert und falsifiziert.

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Kommentar von Bernhard Wohlgemuth
17.07.2013, 18:51 Uhr

Lieber Florian Blaschke,
wenn wir uns per Definition darauf einigen, dass Quantenphysik Esoterik ist, sind wir einer Meinung.

58
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Kommentar von Harleyquin
17.07.2013, 20:36 Uhr

Vegan leben - eine interessante Theorie. Wenn man das denn möchte oder in irgendeiner Art und Weise als sinnvoll erachtet. Meins ist das nicht und dort sollte dann auch die Diskussion bereits enden. Sollte. Tut sie allerdings oftmals nicht.

Stattdessen soll man sich schlecht fuehlen, soll man Scham empfinden oder ein ungutes Gefuehl beim Fleischverzehr, so der Konsens vieler Veganer die mir begegnet sind. Ich verweise da vielmehr auf die US-amerikanische "PETA-Sauce" (People for Eating Tasty Animals Steak Saue) und darauf, dass man historisch Fleischkonsum mit einer Erhöhung der durchschnittlichen Körpergröße verknuepfen kann.

Fleisch war stets ein Luxusgut und ist es auch heute, wenngleich nicht zwangslaeufig in der westlichen Welt - wobei.. wer isst schon ausschließlich hochwertiges Fleisch?
Was also verursacht diesen Endloskreislauf aus Vorwuerfen gegenseitig ("Veganer sind seltsam" versus "Fleischkonsum ist widerlich"? Meine Wette lautet auf: Die Lebensmittelindustrie. Das ist ein großer wundervoller Markt der entstanden ist, diese Millionen die man mit vegetarischen und veganen Lebensmittelsurrogaten verdienen kann. Oder ist es doch nur persönliche Eitelkeit?

Genau wird man das nie ergruenden können, noch beheben können. Es ist letztlich eine Frage persönlichen Geschmacks und das im Wortsinne - und mein Gemuese hatte halt einmal Augen.

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Kommentar von skeptiker
17.07.2013, 22:12 Uhr

@ Bernhard Wohlgemuth
Tut mir Leid, aber scheinbar hast Du noch nie Bücher, geschweige denn Artikel gelesen, die sich wissenschaftlich mit Quantenphysik beschäftigen. Da ist nichts esoterisches daran, ganz im Gegenteil: Die Quantenphysik gehört zu den am besten verstandenen und vor allem am besten untersuchten Teilgebieten der Physik - natürlich, sie erfordert ein komplett anderes Denken (und vor allem sehr viel bessere Kenntnisse höherer Mathematik) um sie verstehen zu können. Aber nur weil Du offensichtlich etwas nicht verstehst ist es noch lange nicht esoterisch.
Für Deine postulierte "Feinstofflichkeit", die irgendwelche Emotionen hinterlässt und durch Leid in der Lage ist, Nahrungsmittel zu verseuchen hingegen gibt es weder irgendeinen Beleg, noch falsifizierbare Modelle, daher fällt das definitiv in den Bereich der Esoterik ("Quantenschwurbelei").

Zum Fleischkonsum: Ich persönlich lebe konsequent antivegan. Ich kann es schlicht nicht - wenn ich Dinge wie Gurken oder Salate auch nur rieche, hänge ich schon über der Kloschüssel (hartnäckige Nahrungsmittelaversion seit meiner Kindheit). Daher bleibt mir zum einen nicht wirklich eine Wahl - klar, theoretisch hätte ich die sicherlich, aber wenn ich jedes Essen runterwürgen muss, hat sich das mit der Lebensfreude auch schnell erledigt.
Außerdem liebe ich einfach Fleisch. Mir ist völlig egal, wie viele Tiere für meinen Genuss getötet werden - solange sie nicht

60
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Kommentar von skeptiker
17.07.2013, 22:15 Uhr

Fortsetzung:

gequält werden. Jeder sollte diese Entscheidung selbst treffen, und mit eventuellen Konsequenzen leben. Was ich jedoch hasse, ist dieses unsägliche gejaule diverser Veganer und Vegetarier, dass wir doch bitteschön alle so leben sollen wie sie, wegen den armen Tieren... Ich halte das, was von vielen mitteilungsbedürftigen und missionierenden Veganer verbreitet wird, für astreinen Faschismus.

61
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Kommentar von Silke Hodrich
18.07.2013, 19:13 Uhr

Leichenfresser, Drüsensekretsäufer und Bienenkotzefresser sind Verbrecher. So einfach ist das.

Und Hülfe, Hülfe ... ich soll jeden Tag eine (vegane) B12-Tablette lutschen!!! Nein, dann bin ich lieber Verbrecher.

62
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Kommentar von wrdlbrmpfd
18.07.2013, 20:32 Uhr

an die, diealle kommentare gelesen haben:
wieviel davon beginnen mit dem wort "ich"?
mehr als die hälfte? hat das etwas zu bedeuten?
das würde "ich" (kein veganer) gerne verstehen.

63
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Kommentar von Ina Krumann
19.07.2013, 08:59 Uhr

Seit ein paar Wochen gibt es übrigens ein veganes soziales Netzwerk im beta-Status (funzt aber schon ganz gut).

http://ble.at/

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Kommentar von Florian Blaschke
19.07.2013, 23:21 Uhr

Absolut korrekt, skeptiker. Kein Zweifel, die Welt der Quantentheorie ist unanschaulich und widerspricht der Alltagserfahrung eklatant – aber wir sind halt einfach evolutionär nicht an solche extremen mikro- und makroskopischen Größen gewöhnt, sondern nur an einen ganz beschränkten Ausschnitt der Wirklichkeit, den wir mit unseren Sinnen sowie geistig erfassen können. Das bedeutet aber auch nicht "anything goes" in der Quantenwelt. Diese Welt folgt ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten, aber mit magischem Denken – genau das, was die Quantenschwurbeler (schönes Wort!) letztlich propagieren – ist sie nicht zu erfassen, ebensowenig wie mit der Alltagsintuition, sondern nur mit der Sprache der Mathematik. Als bis in jede Einzelheit überprüf- und nachvollziehbare wissenschaftliche Theorie ist sie mitnichten esoterisch, sondern exoterisch. Sprich: Wer sich die Mühe macht, sie eingehend zu studieren, kann den Weg, den Forscher wie Max Planck gegangen sind, Schritt für Schritt nachgehen.

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Kommentar von olleIcke
07.08.2013, 17:12 Uhr

@wrdlbrmpfd: es sind 10
Darunter aber auch so Dinger wie "Ich fress jeden Tag n fettes Steak" Ja was soll das nun bedeuten? Dass es 1/6 Egozentriker unter den TAZ-Lesern gibt?!? 0_o?!

"Jeder sollte diese Entscheidung selbst treffen" Ja! Jeder sollte sich aber auch alle Daten und Meinungen unvoreingenommen ansehen!

B12 Bedarf z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Cobalamine#Bedarf "Ein Mangel an Vitamin B12 entwickelt sich sehr langsam, bei völligem Stopp der Zufuhr in der Regel erst nach zwei bis drei Jahren..."

Und ich z.B. höre überhaupt NIEMANDEN vegan/vegetarisch rumjammern und missionieren. Ich höre wesentlich mehr Rumgejammere über dieses mir konkret nicht wahrnehmbares Rumgejammere!

Um die Egozentrikerquote nochma zu pushen: MIR sagen die zur Verfügung stehenden Daten, dass es unerlässlich ist, dass wir den Fleischkonsum zurückfahren! Ich sage nicht "Stopp! Zieht sofort alle Stecker raus!" Zurückfahren! Verringern! Darum gehts!!!
Auch will ich mich nicht abstempeln und in die Veganer/Vegetarier-Schublade stecken lassen. Ich werd weiterhin Fleisch essen wenns mir Spaß macht! Aber ich werd es immer weiter eindämmen.
Das sehe ich überall geschehen und diese Richtung ist wichtig!!

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Kommentar von Roger42
14.08.2013, 15:11 Uhr

Das ist der größte Quatsch den ich je gelesen habe!

Bitte lest dies dazu:
http://www.ende-der-maerchenstunde.de/

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Kommentar von Silke
27.09.2013, 20:21 Uhr

Frau Gonder ist schlecht informiert:

Irrglaube Nr. 1: Gras sei für Menschen nicht verwertbar.
Mal ganz abgesehen von der Erforschung der direkten Nutzung zur Herstellung proteinrecher Nahrungsmittel durch Biofermentation ist Gras/Heu ein gutes Mulchmaterial, es kann kompostiert werden und auf Wiesen können Obstbäume gepflanzt werden oder können Waldgärten entstehen. Zudem nutzen auch Wildtiere wie Rehe, Mufflons, Rothirsche oder (halbwilde) Wisente Gras als Nahrung.
> Schafe sind also direkt oder indirekt sehr wohl Nahrungskonkurrenten.

Irrglaube Nr. 2: Tiere würden Dünger "produzieren".
Das ist falsch. Sie scheiden weniger Nährstoffe aus als sie mit den Pflanzen aufnehmen. Sie hängen vom Nährstoffkreislauf der Pflanzen ab, tragen selbst aber nichts dazu bei.
Dass Zitat von dem Mikrobiologen Herwig Pommereche spricht gegen Gonders Thesen. Ich habe es neben weiteren in meiner Argumentesammlung zum Thema "Warum Mist mist ist" ebenfalls angführt: http://www.utopia.de/blog/fair-flechten/warum-mist-mist-ist-gedanken-und-zitate-zum-welt-boden-tag

Irrglaube Nr. 3: Die Tiere die im Boden leben zählten nicht.
Bio-veganer Landbau ist nicht tierlos. Dem Bodenleben kommt eine zentrale Stellung zu.

Irrglaube Nr. 4: Nur Veganer würden Vitamin B12 supplementieren.
Stimmt nicht - sie nehmen es nur nicht direkt, sondern sie lassen supplementieren: Der größte Abnehmer von Nahrungsergänzungsmitteln ist die Tierindustrie. Auch in der Biohaltung wird fleißig B12 supplementiert. Monogastriden bekommen es direkt und die Wiederkäuer bekommen Kobalt zugefüttert, damit sie besser B12 im Pansen produzieren können. http://www.vegetarierforum.com/threads/3805-Omnis-brauchen-Nahrungserg%C3%A4nzungsmittel

Ich belasse es mal bei den 4 Punkten, auch wenn es da noch mehr Haarsträubendes zu kritisieren gibt.

Weiterbildungsempfehlung:
Zu den landwirtschaftsbezogenen Fragestellungen empfehle ich - zum Einstieg - die FAQ's auf der Webseite des Bio Veganen Netzwerks http://biovegan.org/infopool - zur Vertiefung findet sich noch allerlei Material im Infopool.

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Kommentar von Thomas A. aus B in D
31.01.2014, 15:41 Uhr

Zitat: "Einer der Denkfehler vieler Vegetarier ist die Annahme, die heute übliche agrarindustrielle Intensivmast sei die einzige Mo?glichkeit, Tiere zu halten. Ihre Kalkulationen zum Energieverbrauch, zum Kalorieneinsatz, zu den hungernden Menschen, basieren alle auf der Idee, dass Nutztiere Getreide benötigen und dass man mit diesem Getreide besser Menschen satt machen sollte"
Hallo??? In den USA und Deutschland stammen zwischen 96 und 98% aller Rinder, Schweine , Hühner etc. aus Massentierhaltung!
Mal unabhängig davon was da an Scheiße in einem Jahr produziert wird (das reicht um ganze Länder zuzudecken und Dünger für die nächsten hundert Generationen aufzuheben))
ist die Annahme, dass diese gequälten Kreaturen nur Gras zu fressen bekommen sollen/können schlicht und einfach bescheuert. und naiv.
Es gibt gegen diesen schlecht recherchierten und polemisierenden Artikel noch hunderte weiterer Argumente, aber da ist mir echt die Zeit zu schade.
Der Satz: "Vegetarier (und Veganer) fressen meinem Essen die Nahrung weg" der hat noch gefehlt.
Von der taz hätte ich mehr Verantwortung gegenüber einem solchen Thema erwartet!

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(Kurt Tucholsky sagte: Soldaten sind ...)

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