Vermögensteuer jetzt!

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Es soll politischer Druck entwickelt werden, so schnell wie möglich wieder eine Steuer auf große Vermögen in Deutschland zu erheben.

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Eine Vermögensteuer von einem Prozent auf das Nettovermögen (nach Abzug von Schulden) oberhalb eines Freibetrags von 500.000 Euro für einen Familienhaushalt würde etwa 20 Milliarden Euro im Jahr einbringen.

Die Vermögensteuer ist im Grundgesetz ausdrücklich vorgesehen. Sie fließt den Bundesländern zu, die daraus z.B. bessere Bildung und höhere Zuweisungen für die Städte und Gemeinden finanzieren können. Sie wird seit 1997 nicht mehr erhoben, weil die Regierenden und Bundestagsmehrheiten die dazu notwendige Gesetzesänderung verweigern.

www.vermoegensteuerjetzt.de

Themenkategorien:

Ökonomie / Finanzen
20 Kommentare
1
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Kommentar von Gibuld
18.02.2011, 11:01 Uhr

Wer Vermögen besitzt, und dieses wirft Ertrag ab, hat für diesen Ertrag entsprechende Steuern zu zahlen. Eine dazukommende Vermögenssteuer wär deshalb eine Substanzsteuer und würde bei keinen Erträgen und Inflation das Vermögen dauerhaft reduzieren. Aus diesem Grund halte ich dieses Geschrei nach V-Steuer für moralisch verwerflich (wäre selbst nicht betroffen).
Was bei uns fehlt, ist eine ausreichende Erbschaftssteuer ! Es ist ein Unding, dass man Vermögen, für das ein Arbeitnehmer ein ganzes Leben zu kämpfen hat (Haus), hier steuerfrei übernehmen kann. Mal ganz abgesehen von den unversteuerten Anteilen in diesen Vermögen: Wertsteigerungen, Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit.
Weil die Miete und die Steuer auf den Lohn noch nicht genug sind, zahlt der arbeitende Hausbesitzanstreber am Ende auch noch Grunderwerbsteuer - allein das schon mehr als der Erbe an Erschaftssteuer abdrücken muß.
Wer übrigens, kommt dann vorzugsweise auch noch in den Genuss des steuerfreien Fliegens? - während der Daheimgebliebene für die Fahrt mit dem Auto in den Supermarkt gleich mit fünf verschieden Steuerarten beglückt wird (ohne die Mwst. an der Kasse). Hier liegt das zu bearbeitende Steuer-Brachland !

2
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Kommentar von Normalverdiener
18.02.2011, 11:33 Uhr

Ja ja ja, Wann kapierts endlich der letzte! Wir brauchen keine Steuern die die Leute mit Geld ins Ausland treiben. Wir brauchen auch keine noch mehr diversifizierten und komplizierten Steuergesetze. Wir brauch das bedingungslose Grundeinkommen und daraus die alleinige Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer die dann Konsumsteuer heißen sollte. (Ca. 50 %). Das ist die Lösung für alles. Kein Steuerdschungel durch den keiner mehr durchblickt. Und gerecht ist es auch. Wer teurer einkauft (i. Allgemeinen natürlich die Reichen) zahlt somit auch mehr Steuern!

3
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Kommentar von pablo
18.02.2011, 14:05 Uhr

statt der einführung der unpopulären vermögenssteuer sollte lieber gefordert werden das jegliche subventionen von privatwirtschaft sofort eingestellt und verboten wird und das mehr steuerprüfer eingestellt werden.damit kann man massen mobilisieren. trotzdem eine gute und richtige forderung

4
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Kommentar von Abakus
19.02.2011, 20:08 Uhr

Freibetrag von 500.000 € ?!?
Dast ist lächerlich niedrig - dann bezahlt mal wieder die sogenannte Mittelschicht und der normale Rentner Vermögenssteuer während wirklich Reiche schlau genug sein können ihr Vermögen in Luxemburg oder sonstwo als Stiftung laufen zu lassen.
Der Spitzensteuersatz trifft ja aktuell auch schon überwiegend die falschen. Solche Neidsteuern die offensichtlich aus der prekären Vorstellung von Vermögen berechnet werden und nicht einer realen Vorstellung von Vermögen entspringen lösen jedenfalls keines unserer strukturellen und sonstigen Probleme.

5
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Kommentar von ich
20.02.2011, 22:03 Uhr

Auf alle Fälle wäre es beser eine Vermögensteuer einzuführen, anstatt Studiengebühren (wie z.B. in BaWü) zu verlangen. Es kommt vermutlich der etwa gleiche Betrag in die Landeskasse.

6
-
Seit: Jan. 2011
Beiträge: 1
21.02.2011, 18:15 Uhr

Eine Vermögensteuer ,die 20 Milliarden Euro bringt, würde nicht alle Problem lösen, aber einige mindern. Und sie wäre viel gerechter als Sozialkürzungen oder Erhöhung anderer Steuern, sie würde niemanden arm machen - im Gegensatz zur herrschenden Politik der letzten Jahre und Jahrzehnte. Besonders absurd ist Grundeinkommen statt Vermögensteuer, finanziert durch Mehrwertsteuer. Dazu bräuchte man eher 200% Steursatz als 50%, den würden überwiegend die Normalverdiener bezahlen, die Reichen würden profitieren. Nein Danke.

In Baden-Württemberg würde eine Vermögensteuer von 1% übrigens etwa 2,7 Milliarden Euro pro Jahr bringen, viel mehr als Studiengebühren.

7
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Kommentar von pepe
25.02.2011, 09:37 Uhr

Ja, das ist die Frage: "Wann kapierts der Letzte?" Normalverdiener hats auf jeden Fall noch nicht kapiert. Die Besteuerung von großen Vermögen ist in vielen vegleichbaren Ländern eine ganz normale Sache. Es wird eingangs auch erwähnt, dass diese Besteuerung grundgesetzlich gedeckt ist. Da machen sich "Normalverdiener" einen Kopf darüber, ob man das den Reichen antun könne. Und es wird die Möglichkeit der Kapitalflucht an die Wand gemalt. Gehts denn noch dümmer? Ja, es geht noch dümmer. Das beweisen soeben die Umfragen im Fall von zu Guttenberg.

8
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Kommentar von Michael D.
25.02.2011, 12:16 Uhr

Ich glaube ich sollte doch langsam überlegen mein Geld in der Schweiz oder Liechtenstein in Sicherheit bringen.

9
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Kommentar von Horst
25.02.2011, 14:07 Uhr

Warum Vermögenssteuer ? Wäre da nicht gleich Enteignung besser, um alle Neider zu befriedigen. Fakt ist doch, dass das angesammelte Vermögen, gleich welcher Hohe, schon einmal mit Einkommensteuer, Erbschaftssteuer u.a. besteuert wurde. Was rechtfertigt eine Doppelbesteuerung ? Auch der Vermögenszuwachs wird in den meisten Fällen besteuert, z.B. durch Kapitalertragssteuer, Zinsabschlagsteuer usw. Die 500000-Grenze wäre bei Spitzenverdienern, die bereits den Spitzensteuersatz einmal darauf gezahlt haben, schnell erreicht, und eine Vermögenssteuer käme einer Strafsteuer gleich. Wir brauchen aber auch in diesem Land Spitzenkräfte in der Wirtschaft, um überhaupt eine Wirtschaftsleistung zu erbringen, HartzIV-er sind kein Ersatz dafür.

10
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Kommentar von pablo
25.02.2011, 15:25 Uhr

Doppelbesteuerung ist weder etwas Seltenes oder Besonderes noch verwerflich. Und es sind auch nicht die "Spitzenkräfte" in der Wirtschaft, die die Wirtschaftsleistung erbringen, sondern ganz normale Arbeitnehmer, deren "geringere Leistung" jedenfalls kein 100faches Einkommen (oder noch mehr) für die "Spitzenkräfte" rechtfertigt.
Das mehrwertsteuerfinanzierte BGE ist absurd, und es ist kein Wunder, dass es von dem dm-Gründer Götz Werner vertreten wird, der 2005 zu den 100 reichsten Deutschen gehörte. Der empfiehlt es als Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Ausland, weil die hohe Mehrwertsteuer die Exportwirtschaft begünstigt und das Grundeinkommen die Unternehmen zu Lohndrückerei einlädt. Ganz toll.

11
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Kommentar von anaconda
25.02.2011, 19:38 Uhr

Es ist die Steuerwüste hier, die das Problem darstellt. Es bestraft die Fleißigen und belohnt die Faulen.Es ist so leistungsfeindlich wie sonst niergendwo auf der Welt. Es ist der deutschen Gründlichkeit zu verdanken,dass hier überhaupt noch jemand legal arbeitet. Das wäre mit den Griechen nicht zu machen gewesen, auch nicht mit den Franzosen. Wieso ist die meistgeschriebene Literatur im Steuer-recht auf der ganzen welt in Deutsch geschrieben, Herr Schäuble ?

12
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Kommentar von vic
26.02.2011, 07:48 Uhr

Weia, es grassiert die Angst, dass "Spitzenkräfte" das Land verlassen und "nur noch" Hartz IV Klientel bleibt. Slums bis zu Horizont....
Dem könnte man vorbeugen, indem man Superreiche enteignet, und deren Vermögen unter Hartz IV Empfängern aufteilt.
Besser so, Horst, anaconda?

13
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Kommentar von Eva
26.02.2011, 13:13 Uhr

Wie wäre es denn mal damit das unsere Politiker und Spitzenbeamte -auch an sich-sparen.Dann bitte Einstellen von teuren Kriegen und Dauersubventionierung maroder Banken und unfähiger Banker.Wenn dann nach völligem Offenlegen aller Staatsbilanzen immer noch zuwenig Geld da ist für Bildung und einige wenige andere sinnvolle Dinge dann bitteschön kann man über neue Steuern nachdenken.Bisdahin ist noch ein weiter weg.Übrigens auch Stuttgart 21 verschlingt Unsummen!Für was?

14
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Kommentar von Werner
26.02.2011, 13:15 Uhr

Bitte erst mal alle Sparpotentiale ausnützen-es gibt ein Menge davon

15
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Kommentar von bokassa
02.03.2011, 21:55 Uhr

neulich habe ich 0.5 mio Euro im Lotto gewonnen und 1) meiner Frau einen Brilliantring von 100.000 Euro und 2) mir selber einen Rolls Royce von 400.000 Euro gekauft.

Welch Behörden-Narr will jetzt das Lenkrad vom Auto und einen Teil der Ringfassung als Steuer auf das Vermögen? Wo sollte diese denn sonst herkommen??

Vermögensteuer als solche ist bekloppt - anders wäre es, wenn damit Einkünfte erzielt würden, dann natürlich Eink' Steuer.

16
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Kommentar von Brunch
03.03.2011, 03:40 Uhr

Ich zahle bereits jetzt jede Menge Steuern warum soll mir auch noch das Vermögen besteuert werden, dass ich als Freiberufler als Altersvorsorge bilden muss - das ist doch absurd. Ganz ehrlich - ich versuche mich selbstbestimmt zu ernähren, aber ich kämpfe hier gegen eine Armee an Bürokraten die von ihren sicheren Bürojobs aus Angst und Schrecken verbreiten, ich bezahle UNSUMMEN an Krankenkassenbeiträgen (bin in der GKV) und bekommme ausser Steuerbescheiden keinen Dank. Ich habe Bekannte die sich bequemer eingerichtet haben - die ihre GKV für Aufenthalte in Suchtkliniken und psychosomatischen Kurhotels nutzen, die sich vom Arbeitsamt eine unendliche Arbeitslosigkeit (trotz hoher Qualifikation) bezahlen lassen und dann noch Umschulung UND Umzug in eine andere Stadt, die alle Jahre aufs neue zum "Existenzgründer" werden und von diesem Geld Urlaub machen, die Bafög beziehen aber nicht studieren und und und - die Liste ist endlos lang. Ich teile im Moment schon über 50% meiner Einkünfte um das zu finanzieren - mir reicht es - wenn die Vermögensteuer kommt lege ich die Arbeit nieder!

17
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Kommentar von Michael K.
03.03.2011, 08:10 Uhr

Wenn ich 500.000 in 20 Jahren Rentnerdasein aufbrauche, dann sollten die Zinsen schon sehr gut sein, wenn ich auf ein Durchschnittseinkommen kommen möchte. Falls sich die Inflation mit den Zinsen überhaupt auffangen läßt.

18
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Kommentar von frohgemut
03.03.2011, 12:45 Uhr

es solldarüber nachgedacht werden,das statt der reichensteuer eine einheitssteuer einzuführen.da es nicht einzusehen ist das ich zwar vor dem gesetz gleich sein soll,aber nicht bei der steuer.es soll im gegenzug die steuervorteile abgeschafft werden,damit sich niemand arm rechnen kann.auch kann ich mir gut vorstellen das der gedanke der solitarität aufgewertet würde,da ja reiche und allein lebenden menschen den gleichen steuersatz zahlen würden.die reichen und allein lebenden bräuchten sich nicht mehr gedanken darüber machen ob sie auswandern.und gerade die allein lebenden sind für die "wirtschaft"flexibler einsetzbar.

19
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Kommentar von kettensprenger
03.03.2011, 23:18 Uhr

ddp-partei.de/vermoegensbeschraenkungen macht Nägel mit Köpfen und zeigt auch, warum Vermögensflucht ins Ausland entweder unmöglich (Unternehmen, Immobilien) oder irrelevant (Geld) ist. Und es ist radikaler: 100% Vermögenssteuer oberhalb eines Freibetrags von 30 Mio. €, dazu noch differenziert nach Vermögensarten. Man stelle sich vor: Deutschland wäre ein Land mit vielen Reichen, aber ohne einen einzigen Superreichen, udn das Geld wird nicht in DEustchland verwendet, sondern für die 3. Welt. Mehr Infos auf der Website. 1% Vermögenssteuerchen ist so gut wir nichts, und es ist lächerlich, wie manche als Reichtumslobbyisten ein Weltuntergangszenario an die Wand malen.

20
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Kommentar von floh
02.05.2011, 18:11 Uhr

Also , einige meiner Vorredner , sie scheinen sehr vermögend zu sein und in die Rubrik Vermögensteuer zu fallen . Ihr Geheul ist dementsprechent . Sie haben das System dieser VST nicht begriffen und wollen es auch nicht . Sie sehen den Vorteil nur bei den anderen , sofern es einen gibt.
Jedem sei der Lohn aus ehrlicher Arbeit vergönnt und anerkannt .
Wer aber das vielfache eines Normalverdieners monatlich nach Hause Trägt der soll und kann auch VST v. mind. 1 % bezahlen .
Denn eine Solidaremeinschaft finanziert sich nun mal aus Schwachen und Starken . Und der Stärkere kann auch mehr tragen ohne gleich am Hungertuch zu nagen.
10% der Deutschen besitzen 90% des Vermögens
90% der Deutschen besitzen nur 10 % des Vermögens in Deutschland und das mit zunehmender Tendenz .
In den USA, Japan und Frankreich zahlen Wohlhabende das Vierfache, im Mutterland des Kapitalismus, in Großbritannien, sogar das Fünffache dessen, was hierzulande fällig ist.
Deshalb steuergerechtigkeit muß her , deshalb Vermögensteuer jetzt .

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