Bundesweites Antifacamp Dortmund

C2_large
22bfe90ac98d8e13286074c08520b92a

Bundesweites Antifacamp Dortmund

Das bundesweite Antifacamp ist eine direkte Intervention gegen den Naziaufmarsch zum Antikriegstag am 1. September und die von den Nazis ausgerufenen "Aktionswochen". Es wird Raum schaffen, um bundesweit Erfahrungen austauschen und um antifaschistische Kämpfe praktisch anzugehen. Durch Aktionen in den Stadtteilen und inhaltliche Workshops w... mehr »

Adresse:

24.07.2012, 14:52 Uhr

Pressemitteilung: “Slime” auf dem Antifacamp

Thumb_slime-logo_large

Die Initiatorinnen des bundesweiten Antifacamps Dortmund gaben am 23. Juli 2012 bekannt, dass die Punkband "Slime", die in der Szene Kultstatus hat, das bundesweite Antifa-Camp in Dortmund unterstützt. Aus diesem Grund kommen die Hamburger Musiker am 28. August nach Dortmund, um auf dem Camp ein Konzert zu geben. Neben "Slime", die sich von jeher antifaschistisch positionierten und dem auch mit Liedern wie "Schweineherbst" Ausdruck gaben, wollen aber auch andere bundesweit bekannte Bands ein Zeichen gegen den braunen Spuk in Dortmund setzen.

Auf ihrer Website antifacamp.org stellen die Organisatorinnen des Antifacamps Dortmund die Bands vor, die bei den Konzerten am 25. und 28. August auf dem Camp auftreten werden. „Slime" werden zusammen mit der experimentellen Cello-Punkband „Guts Pie Earshot" und dem Rapper „Refpolk" am Dienstag, den 28. August, auf dem Dortmunder Camp auftreten. Bei dem Auftaktkonzert am Samstag, den 25. August, werden „Sniffing Glue" (Hardcorepunk), „Yok" (Berliner Kult-Liedermacher) und „Waving the Guns" (Hip Hop) spielen. Viele der Bands haben auch über die antifaschistische Szene hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad.

Dementsprechend äußert sich der Pressesprecher Tobias Schmidt mit der Bandauswahl hochzufrieden: „Wir sind sehr glücklich, dass wir so hochkarätige Bands für die Idee des Camps gewinnen konnten, die außerdem aufgrund ihrer verschiedenen Stilrichtungen musikalische Abwechslung garantieren. Einige der Künstlerinnen stellten kurzfristig ihre gesamte Augustplanung auf den Kopf, nur um unbedingt dabei zu sein! Unser antifaschistisches Camp wäre in dieser Form ohne solches Engagement und Solidarität nicht möglich."

Durch die stattfindenden Konzerte rechnen die Initiatorinnen auch damit, dass viele bislang Unentschlossene zum Camp kommen werden und somit die bisherigen Erwartungen an die Teilnehmerinnenzahl noch deutlich übertroffen werden könnten.

Das vollständige Programm kann auf der Website antifacamp.org/programm nachgelesen werden.

 

Kommentar schreiben:
Kommentare sind nur ein angemeldete Benutzer möglich.