Attac, das globalisierungskritische Netzwerk, setzt sich für eine sozial und ökologisch gestaltete Globalisierung ein. Mit Expertise und öffentlichkeitswirksamen Aktionen bringt Attac die Alternativen zur neoliberalen Weltwirtschaftspolitik in die politische Diskussion.
"Globalisierung geht ganz anders - Menschen und Natur vor Pro...
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Strategien gegen Armut und politische Alternativen – darum geht es bei dem Kongress "Es reicht! Für alle! Wege aus Armut und Ungerechtigkeit" am Samstag, 15. Januar, in Karlsruhe. Der von Attac Karlsruhe organisierte Kongress ist bereits der fünfte in der Reihe "Arme Kinder – Reiches Land". Ziel der Veranstaltungsserie ist es, den Skandal zunehmender Kinder- und Familienarmut in einem immer reicher werdenden Land öffentlich anzuprangern, Ursachen und Verantwortliche zu benennen und gesellschaftliche Kräfte zu sammeln, um gegen die wachsende Ungerechtigkeit anzugehen.
Am 15. Januar diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem die Frage "Was können, was müssen wir tun?". Als Referentinnen und Referenten mit dab...
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Unter dem Motto "Kein Ökomäntelchen für Bombenbauer" haben Attac-Aktive am heutigen Freitag beim Firmensitz des Ökotextilunternehmens Hess-Natur in Butzbach gegen dessen drohenden Verkauf an den Rüstungskonzern und Private-Equity-Fonds Carlyle protestiert. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kundinnen und Kunden von Hess-Natur schlossen sich dem Protest an.
Die DemonstrantInnen forderten die Eigentümer von Hess-Natur – den Karstadt-Quelle-Mitarbeiter-Trust (KQMT) sowie die dazugehörige Primondo Speciality Group (PSG) – auf, verbindlich ihren dauerhaften Verzicht auf einen Verkauf des Ökoversenders an Carlyle zu erklären. Gefährlich für Hess-Natur ist nicht unser Protest, sondern der geplante Verkauf an Carlyle. Die beteilig...
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Der Private-Equity-Fonds und Rüstungskonzern Carlyle plant eine Übernahme des Ökotextilunternehmens Hess-Natur. Attac kündigt Proteste an. Die Kundinnen und Kunden von Hess-Natur sind politisch wache Menschen, die eine sozial und umweltverträgliche Produktion von Textilien fördern wollen und sich sicher nicht daran beteiligen werden, die Kassen eines Panzerbauers zu füllen.
Attac-Aktive planen für Freitag eine Aktion beim Unternehmenssitz von Hess-Natur in Butzbach, ausserdem sammelt Attac auf einer Kampagnenseite Unterschriften gegen die Übernahme. Wir rufen die Kundinnen und Kunden von Hess-Natur sowie alle kritischen Bürgerinnen und Bürger auf, mit ihrer Unterschrift deutlich zu machen, dass sie im Falle einer Übernahme durch Carlyle nicht bei Hes...
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Der neue Wochenbericht des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) ist ein wichtiger Beitrag zur Debatte um die Verteilung der Krisenlasten. Der Bericht macht einen wesentlichen Zusammenhang ganz deutlich: Die derzeitige Schieflage des Bundeshaushaltes ist Bestandteil einer Umverteilung der Krisenlasten nach unten. Jene, die von den deregulierten Finanzmärkten profitiert und dabei die Krise verursacht haben, haben ihre Verluste längst überkompensiert. Und zwar zu Lasten der Schwächsten der Gesellschaft, die nun die Hauptleidtragenden der schwarz-gelben Kürzungspolitik sind.
Besonders bemerkenswert ist, dass das DIW in dem Bericht zugleich nachweist, dass die unsoziale Politik der Regierung nicht alternativlos ist. Eine anständige Besteuer...
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In einer am heutigen Freitag herausgegebenen Presseerklärung gibt das Netzwerk Ökumenischer Kirchentag (ÖKT) 2010 die Übergabe von rund 10.000 Unterschriften eines offenen Briefs an den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider und an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch bekannt. In der Erkärung werden die Kirchenleitungen aufgefordert, einen breiten demokratischen Prozess für ein Sozialwort in Gang zu setzen. "Die Kirchen müssen endlich ihrem prophetischen Auftrag gerecht werden und ihre Stimme erheben für 'Fair teilen statt sozial spalten'", heißt es in der Erklärung. "Die Zeit ist reif, um eine radikale gesellschaftliche Umkehr einzufordern, einen Neubeginn, der die Sc...
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Die Verhandlungen beim UN-Klimagipfel in Cancún laufen in eine katastrophale Richtung. Alles deutet darauf hin, dass Atomenergie und eine Technologie zur Fixierung und Speicherung von CO2 in die Clean Development Mechanism (CDM) aufgenommen werden sollen. Durch die Forcierung von Agrotreibstoffen und Bioenergie unter "Land Use, Land Use Change and Forestry" (LULUCF) wird auch so genanntes Landgrabbing vorangetrieben, also der Landkauf im großen Stil durch Investoren oder Länder.
"Landgrabbing gefährdet die Nahrungsversorgung der Landbevölkerung in den ärmsten Ländern. Diese werden somit doppelt vom Klimawandel betroffen sein – durch Dürre und erzwungene Energieversorgung reicher Länder. Statt grundlegender Alternativen forcieren die Regier...
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Als einen Skandal hat Attac den gestrigen Beschluss der europäischen Finanzminister zum Austausch von Steuerdaten innerhalb der EU kritisiert. Der von den Ministern gefeierte Kompromiss ist weit entfernt von einem notwendigen automatischen Informationsaustausch zwischen Banken und Steuerbehörden. Es ist ungeheuerlich, dass Kapitaleinkommen, also Einkommen aus Dividenden, Lizenzen und Tantiemen, vom vereinbarten automatischen Informationsaustausch ab 2015 ausgenommen sind. Damit gibt die EU den Kampf gegen Steuerflucht und Steuerhinterziehung im großen Maßstab wieder einmal auf.
Ausgetauscht werden sollen gemäß der gestrigen Vereinbarung lediglich Informationen über Lohn- und Gehaltseinkünfte, die Vergütung für Aufsichtsräte, Renten sowie Einkünfte au...
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Attac kritisiert die Konzeptionslosigkeit der Regierungen der Eurozone, wie sie sich beim Krisentreffen der Eurogruppe erneut gezeigt hat, scharf. So lange die europäischen Regierungen sich nicht auf ein schlüssiges Konzept zur Bekämpfung der Euro-Krise einigen können, regieren in Europa die Banken und Finanzmärkte und nicht die gewählten Regierungen. Europa braucht dringend eine abgestimmte Steuer- Wirtschafts- und Sozialpolitik, sonst kann der Euro kaum überleben. Insofern steckt in dem unzureichenden Vorschlag des Luxemburger Premierministers Jean-Claude Juncker, gemeinsame Euro-Anleihen einzurichten, der richtige Hinweis, dass Europa mehr sein muss als eine Währungsunion. Denselben Vorschlag hatte bereits der Finanzausschuss des Europarlaments am 20. Oktobe...
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