Attac, das globalisierungskritische Netzwerk, setzt sich für eine sozial und ökologisch gestaltete Globalisierung ein. Mit Expertise und öffentlichkeitswirksamen Aktionen bringt Attac die Alternativen zur neoliberalen Weltwirtschaftspolitik in die politische Diskussion.
"Globalisierung geht ganz anders - Menschen und Natur vor Pro...
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"Genossenschaft statt Spekulanten – Hessnatur in die Hände von Kunden und Belegschaft": Unter diesem Motto ziehen Aktive der Kampagne Betriebe in Belegschaftshand, von Attac sowie der von Mitarbeitern und Kunden gegründeten Genossenschaft hnGeno am morgigen Samstag vor den Düsseldorfer Sitz des Karstadt-Quelle-Mitarbeiter-Trusts (KQMT/Eigentümerin von Hessnatur). Sie fordern den Verkauf des Naturtextilversenders Hessnatur an die hnGeno. Die Aktivisten verteilen auch Kekse an Passanten – nach der Devise "Spekulatius statt Spekulanten".
Samstag, 17. Dezember 2011, 11.30 Uhr
Start am Hauptbahnhof Düsseldorf, von dort Demo zum KQMT-Sitz, Immermannstraße 51
In einem Film des "Zentrums für Politische Schönheit" bestätigt der Pressesprecher der Deutschen Bank, Frank Hartmann, auf die Nachfrage, ob seine Argumentation nicht auf die zynische Auffassung hinauslaufe, dass die Menschen in Afrika an ihrem Hunger selbst schuld seien: "Natürlich sind die selbst schuld!"
Die Deutsche Bank will den Film nun verbieten und hat angekündigt, mit juristischen Mitteln gegen den Film über Nahrungsmittelspekulation vorzugehen.
Attac engagiert sich gegen die preistreibende Spekulation mit Agrarrohstoffen. Im Rahmen der Bankwechselkampagne "Krötenwanderung jetzt!" fordern wir die Bürgerinnen und Bürger auf, Banken den Rücken zu kehren, die in Geschäfte mit dem Hunger verwickelt sind. ...
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Das Scheitern der Doha-Runde der Welthandelsorganisation (WTO) ist noch nie so deutlich gewesen wie vor der 8. WTO-Ministerkonferenz, die am morgigen Donnerstag in Genf beginnt.
Während in der Öffentlichkeit über eine Regulierung der Finanzmärkte gestritten wird, gibt es in der WTO keine Anzeichen eines Umdenkens. Die Freihandelsideologie der WTO kennt nur eine weitere Liberalisierung des Welthandels, einschließlich der Deregulierung der Finanzmärkte. Jede Einflussnahme des Staates wird weiterhin als diskriminierend verteufelt.
So erschweren die im Rahmen des Dienstleistungsabkommens GATS eingeforderten Marktöffnungen für Finanzdienstleistungen staatliche Auflagen für Banken und Finanzgeschäfte erheblich oder verhindern sie gar.
Der Beschluss von Durban, einen Klimaschutzvertrag zu erarbeiten, der erst in zehn Jahren greifen soll, ist zynisch und völlig ungeeignet, um die Klimakatastrophe zu stoppen. Diese Verschleppung im Interesse einer ungebremsten Produktion ist für viele Menschen im globalen Süden eine tödliche Bedrohung. Die Emissionen müssen sofort reduziert werden, damit ab 2020 die CO2-Konzentration sinken kann.
Attac fordert deutlich kürzere Fristen für die Industrieländer und die EU. Denn der vor allem durch die Industrieländer verursachte Klimawandel ist die Folge eines global ungerechten Wirtschaftssystems. Wenn die Bundesrepublik und die EU jetzt endlich ihre Hausaufgaben machen, kann auch von den Schwellenländern eine CO2-Reduktion eingefordert werd...
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Zum Tag der Menschenrechte am morgigen Samstag, 10. Dezember, fordert Attac ein Ende der preistreibenden Spekulation mit Agrarrohstoffen. Es ist ein Skandal, dass Banken ihren Kunden den Hunger anderer Menschen als Gewinnoption verkaufen! Die massenhaften Wetten auf die Preisentwicklungen von Agrarrohstoffen treiben die Preise für Grundnahrungsmittel nach oben. Für die Ärmsten, die einen Großteil ihres verfügbaren Einkommens für die Ernährung ausgeben müssen, bedeutet das bittere Armut und Hunger. Die Politik muss hier endlich handeln. Und jeder Bankkunde sollte sich fragen, ob er bei einem Institut bleiben möchte, das so skrupellos agiert.
Keine andere Bank in Deutschland ist so intensiv an Spekulation mit Nahrungsmitteln beteiligt wie die Deutsche Bank...
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Einen Tag vor Beginn des mit Spannung erwarteten EU-Gipfels in Brüssel kritisiert Attac die Pläne von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zur Änderung der europäischen Verträge als undemokratisch, unsozial und krisenverschärfend.
Mit neuen automatischen Sanktionen werden die demokratischen Rechte der nationalen Parlamente empfindlich beschnitten. Die Institutionen der Europäischen Union steuern damit auf einen Demokratie-Crash zu. Außerdem wird die krisenverschärfende Kürzungspolitik der europäischen Regierungen weiter forciert. Statt den Sozialstaat zu strangulieren und die ökonomische Rezessionsspirale anzuheizen, ist das Gegenteil notwendig: Reichtum umverteilen und die Finanzmärkte schrumpfen.
Die Europäische Union befindet sich in der schwersten Krise seit ihrem Bestehen. Nicht nur die gemeinsame Währung, das gesamte Integrationsprojekt steht auf dem Spiel. Die Krisenpolitik von EU und Internationalem Währungsfonds IWF – maßgeblich vorangetrieben von der deutschen Bundesregierung – stellt einen weitreichenden Angriff auf soziale und demokratische Rechte dar. Die Krise wird ausgenutzt, um den europäischen Neoliberalismus nachhaltig zu verschärfen und den Wohlstand weiter nach oben umzuverteilen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche möglichen Wege aus der Krise gibt es?
Diesen Fragen gehen Anne Karrass und Steffen Stierle i...
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Die heutige Regierungserklärung von Angela Merkel zum bevorstehenden EU-Gipfel zeigt, dass die Bundeskanzlerin die Eurokrise weiterhin vor allem auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger lösen will, statt den Finanzsektor substanziell zu regulieren. Eine Schuldenbremse auf europäischer Ebene ist unsozial, weil sie vor allem die Schwächsten treffen wird. Und sie ist ökonomisch falsch, weil sie das Lohn-, Steuer- und Sozialdumping in Europa weiter verschärfen wird. Die auf Export und Lohnverzicht basierende deutsche Wirtschaft ist eine Belastung für Europa und mit verantwortlich für die Staatsschulden von Griechenland und anderen EU-Ländern.
Eine Währungsunion ohne eine wirksame Finanzmarktregulierung, Mindestlöhne, eine harmonisierte Mindestbesteuerung von Un...
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Attac erklärt sich solidarisch mit den streikenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Postbank und kritisiert zugleich den Mehrheitseigner Deutsche Bank scharf.
Die Deutsche Bank will die Übernahme der Aktienmehrheit ihm Nachhinein durch die Beschäftigten der Postbank finanzieren lassen – durch Entlassungen und Lohndrückerei. Nachdem sich die Deutsche Bank bereits 2008 indirekt mit Milliarden Euro Steuergeld absichern ließ, belastet sie auch durch diesen Umgang mit den Postbank-Mitarbeitern öffentliche Haushalte, vor allem die Sozialkassen. Angesichts der aktuellen Eurokrise ist das besonders skandalös. Durch die deutsche Niedriglohnpolitik wurde die Eurokrise mit ausgelöst.
Die Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank verändert die Gesch...
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"Krötenwanderung jetzt!" lautet das Motto unserer beliebten Bankwechselkampagne, die BankkundInnen über die Machschaften ihrer Großbank aufklärt und sie zum Kontowechsel sowie zum politischen Engagement auffordert. Unsere Kampagne greift das latente Unbehagen vieler Mitmenschen über die Geschäfte auf den Finanzmärkten auf und überzeugt durch ihre gleichermaßen fachkundige wie auch humorvolle Herangehensweise an das komplexe Thema. Die Kampagne läuft seit Juni 2011, seitdem wurden bereits eine Menge Materialien produziert und Aktionen durchgeführt. Wir suchen nun eine hauptamtliche Assistenz für die weitere Kampagnendynam...
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