Attac kündigt für 2013 breite Mobilisierung für Umverteilung an

Attac hat für das Frühjahr weitere Proteste gegen die europaweite Verarmungspolitik sowie eine breite gesellschaftliche Mobilisierung für die Umverteilung von Reichtum angekündigt. "2012 war ein Anfang. Gemeinsam mit vielen Bündnispartnern werden wir im neuen Jahr den Widerstand gegen die neoliberale Schockstrategie in Europa verstärken", sagte Werner Rätz vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis heute bei einer Pressekonfer... mehr »



Attac lehnt die geplante Wirtschafts- und Fiskalunion ab, die am heutigen Donnerstag beim EU-Ratsgipfel in Brüssel verhandelt wird. Welchen Zuschnitt das Projekt haben soll, verdeutlicht der vorab bekannt gewordene Entwurf für die Abschlusserklärung des Gipfels.
"Blockupy – Europäischer Widerstand in der demokratiefreien Zone" lautet der Titel eines neu erschienen Attac-Buches, mit dem das Netzwerk Rückschau auf die vier Aktionstage im Frühjahr 2012 hält. Denn Blockupy Frankfurt – das waren vier Tage lang Ausnahmezustand in der Finanzmetropole.
Die Bundesregierung verschärft mit ihrer Verzögerungstaktik die soziale Krise in Griechenland. Notwendig ist ein echter, zeitnaher Schuldenschnitt, an dem auch private Gläubiger beteiligt werden. Die Kürzungspakete müssten zurückgenommen werden.
Die Partner der Eurogruppe, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben sich in der Nacht zum heutigen Dienstag darauf geeinigt, Finanzhilfen in Höhe von 44 Milliarden Euro an Griechenland freizugeben. Damit kann eine Staatspleite bis auf weiteres abgewendet werden.
Mehr als 4.000 Aktivistinnen und Aktivisten aus ganz Europa haben auf dem europäischen Strategietreffen Firenze 10+10 beschlossen, europaweit zum Generalstreik in mehreren Ländern am 14. November, zum EU-Frühlingsgipfel im März in Brüssel sowie zu einem großen Alternativengipfel Anfang Juni in Athen zu mobilisieren. Das Treffen an diesem Wochenende fand zehn Jahre nach dem ersten europäischen Sozialforum wieder wie damals in der Fortezza da Basso in Florenz statt.
Am 14. November 2012 finden in ganz Europa Streiks, Demonstrationen, Versammlungen und andere Aktionen gegen die desaströse Krisenpolitik der Regierungen statt. Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) ruft zum Generalstreik in Südeuropa auf – unter anderem in Portugal, Spanien, und Italien.
Zehn Jahre nach dem ersten Europäischen Sozialforum versammeln sich vom morgigen Donnerstag bis zum Sonntag Europas soziale Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften wieder in Florenz, um Strategien gegen den aktuellen Sozial- und Demokratieabbau in Europa zu entwickeln. Mehr als 3000 Aktivistinnen und Aktivisten werden zu "Florenz 10 + 10" erwartet.
macht mit beim europäischen Aktions- und Solidaritätstag am 14. November. Stärkt den südeuropäischen Generalstreik und die europaweiten Proteste gegen die desaströse Krisenpolitik!
Anlässlich des heutigen Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Athen erklärt sich Attac Deutschland solidarisch mit den Protesten der griechischen Bevölkerung gegen die Kürzungsdiktate.
Attac begrüßt die öffentliche Debatte um eine Zerschlagung von Großbanken. Die Vorschläge der EU-Expertenkommission wie auch die von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück reichen allerdings nicht aus.
+++ 5000 bei Kundgebung in Berlin / 6000 in Bochum/ 5000 in Frankfurt am Main/ 7000 in Hamburg/ 4000 in Köln / 3500 in Bremen/ 1000 in München/ 1000 in Trier / 1000 Bayreuth / 750 in Saarbrücken +++
Der bundesweite UmFAIRteilen-Aktionstag am morgigen Samstag ist Bestandteil der europaweiten Proteste gegen die Verarmungspolitik in Europa. Wir befinden uns mitten in einer europaweiten, kraftvollen Protestwoche. Der Widerstand gegen die Kürzungsdiktate der Troika spitzt sich immer weiter zu. Die neoliberale Krisenpolitik der EU ist delegitimiert und nur noch durch Demokratieabbau und drastische Repression durchsetzbar.
Am gestrigen Mittwoch hat der Wirtschafts- und Finanzausschuss des Europäischen Parlaments (Econ) über eine neue Regulierung der Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) abgestimmt. Die neue Finanzinstrumente-Richtlinie sollte eigentlich Konsequenzen aus den gravierenden Fehlentwicklungen vor und während der Finanzkrise ziehen und Verbraucher_innen besser vor Finanzrisiken schützen.
Attac protestiert insbesondere gegen die Verhaftung eines führenden Mitglieds von Attac Spanien, Miguel Quinteiro, und verlangt die sofortige Freilassung des 64-Jährigen sowie aller ...
Das Bündnis "Umfairteilen – Reichtum besteuern" gewinnt bundesweit an Unterstützung. Seit dem Auftakt Anfang August haben sich mehr als 15 lokale Umfairteilen-Bündnisse gebildet, die sich für die stärkere Besteuerung von Reichtum einsetzen. Zahlreiche neue Partner haben sich dem Bündnis angeschlossen, unter anderem der Deutsche Beamtenbund Hamburg, die Diakonie Berlin-Brandenburg und der DGB Region Köln-Bonn.
Die Teilnehmenden der Aktionstage im Mai haben mit Mut und Verantwortungsbewusstsein das Demonstrationsrecht verteidigt. Sie haben trotz der beispiellosen Verbotsorgie die Kritik an der europäischen Krisenpolitik – insbesondere der...
Attac kritisiert das Ergebnis des heutigen Treffens zwischen der deutschen Bundeskanzlerin Merkel und dem griechischen Premierminister Samaras scharf. Wer die weitere Politik gegenüber Griechenland von dem im September erscheinenden Bericht der Troika abhängig macht, der macht sich von einem Richter abhängig, der selbst auf die Anklagebank gehört. Die Politik der Troika gegenüber den Krisenstaaten ist gescheitert und muss grundlegend geändert werden. Zukünfig dürfen nicht mehr die Interessen von Banken und Vermögensbesitzern im Mittelpunkt stehen, sondern die der Bevölkerung.
Mit einer Aktion unter dem Motto "Superhelden gegen den Fiskalpakt" haben Aktivist_innen von Attac am heutigen Donnerstagmorgen vor dem Kanzleramt in Berlin gegen die geplante Ratifizierung des europäischen Fiskalpaktes protestiert. Attac lehnt das Vertragswerk ab, weil es anti-demokratisch ist und weiteren massiven Sozialabbau in ganz Europa zur Folge haben wird. Anlass der Aktion ist das dritte Spitzentreffen zum Fiskalpakt zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen. Bei der Aktion verteilten als Superhelden verkleidete Attac-Aktivisten Protestkarten gegen den Fiskalpakt.
Beim morgigen Treffen der europäischen Finanzminister in Luxemburg soll über die Finanztransaktionssteuer abgestimmt werden. Die deutsche Regierung hat zuletzt in Aussicht gestellt, auf eine solche Abstimmung drängen zu wollen. Damit kann sich entscheiden, ob die Steuer auf Finanzprodukte möglicherweise noch dieses Jahr von einer Gruppe williger EU-Staaten im Rahmen einer so genannten Verstärkten Zusammenarbeit beschlossen wird. Voraussetzung hierfür wäre, dass das die EU-Finanzminister in Luxemburg verbindlich feststellen, dass die Einführung der Finanztransaktionssteuer auf gesamteuropäischer Ebene zunächst einmal gescheitert ist. Das Bündnis "Steuer gegen Armut"...
Wenige Tage vor den Wahlen in Griechenland haben 100 Aktivistinnen und Aktivisten anlässlich der Verhandlungen von Regierung und Opposition über den Fiskalpakt vor dem Bundeskanzleramt gegen soziale Kürzungen in Europa und eine Erpressung der griechischen Wählerinnen und Wähler demonstriert.

