Nein zum Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru
Am 11. Dezember wird dem Europäischen Parlament das Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Kolumbien und Peru zur Ratifizierung vorgelegt. Das Abkommen soll europäischen Unternehmen den bevorzugten Zugang zu Rohstoffquellen in den beiden Ländern garantieren. Einer der wesentlichen Punkte des Abkommens ist außerdem der zollfreie Import von Palmöl nach Europa. Verbindliche Regeln für Menschenrechte und Umweltstandards sind dagegen nicht Gegenstand des Abkommens. In beiden Ländern gibt es heftige soziale und Umweltkonflikte. In Peru wurden seit April 2011 16 Menschen bei Protesten gegen Berg... mehr »


Mit einer Großdemonstration am heutigen Mittwoch in Rio de Janeiro macht der Peoples Summit, der Gegengipfel zur Rio+20-Konferenz, auf die scharfe Kritik indigener Bevölkerungsgruppen sowie entwicklungs- und umweltpolitischer Organisationen an der UN-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung aufmerksam. Attac unterstützt die Proteste ebenso wie Kampagnen zur Eindämmung des Konzernlobbyismus in UN-Konferenzen. Notwendig sind wirksame politische Regeln für soziale und ökologische Gerechtigkeit statt neoliberaler Green Economy für Konzerne. 

