Attac, das globalisierungskritische Netzwerk

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Attac, das globalisierungskritische Netzwerk

Attac, das globalisierungskritische Netzwerk, setzt sich für eine sozial und ökologisch gestaltete Globalisierung ein. Mit Expertise und öffentlichkeitswirksamen Aktionen bringt Attac die Alternativen zur neoliberalen Weltwirtschaftspolitik in die politische Diskussion. "Globalisierung geht ganz anders - Menschen und Natur vor Pro... mehr »

Adresse:

Münchener Straße 48
60329
Frankfurt am Main

Website:

www.attac.de
13.07.2012, 16:00 Uhr

Aktionstag UmFAIRteilen – Reichtum besteuern

UmFAIRteilen: Bundesweiter Aktionstag 29. SeptemberDie extrem ungleiche Verteilung von Vermögen ist eine Gefahr für den Zusammenhalt unserer Demokratie und Gesellschaft. 0,1 % der Bevölkerung besitzt alleine 22,5 % des Vermögens, während die Hälfte der Bevölkerung knapp 1,4 % besitzt. In einem breiten Bündnis setzt sich Attac für eine einmalige Vermö­gensabgabe und eine Vermögen­steuer ein.

Als ersten Schritt verständigte sich das Bündnis umfairteilen auf einen gemeinsamen Aktionstag am 29. September 2012. Schwerpunkte dieses Aktionstages werden in Berlin, Köln, Frankfurt und Hamburg sein. Es werden allerdings in vielen weiteren Städten von unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen Aktionen gestaltet. Jungen und ältere Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Frauen und Männer, Arme und Reiche setzen sich gemeinsam für eine demokratische und solidarische Gesellschaft ein.

Leere öffentliche Kassen treffen uns alle Immer mehr Schulen und Universitäten sind in marodem Zustand. Bibliotheken und Schwimmbäder schließen. In der Alten- und Krankenpflege herrscht entwürdigender Spardruck. Die Zahl der Kitaplätze ist weiter viel zu gering und notwendige Investitionen in Energiewende und Nahverkehr bleiben aus. Die Finanznot der öffentlichen Haushalte trifft uns alle.

Seit Jahren werden die öffentlichen Kassen ausgetrocknet. Erst durch üppige Steuergeschenke an Reiche und Konzerne, zuletzt durch riesige Rettungspakete für Banken und gegen die andauernde Finanzkrise. Dabei ist eigentlich mehr als genug Geld da: Der öffentlichen Armut in Deutschland steht ein Privatvermögen von über acht Billionen Euro gegenüber. Allein die privaten Vermögen der reichsten zwei Prozent sind so hoch wie alle öffentlichen Schulden in Deutschland zusammen.

Demokratie und sozialer Zusammenhalt sind bedroht Durch die einseitige Kürzungspolitik wird die Situation immer bedrohlicher: Für die Folgen der Finanzkrise sollen in ganz Europa die Menschen mit Lohn- und Sozialkürzungen bezahlen. Investmentbanken und Ratingagenturen hingegen lässt man gewähren. Ungeniert treiben sie ganze Staaten immer weiter in die Schuldenfalle. Auf der Strecke bleibt die Demokratie, wenn nur noch der Rotstift regiert und es für die Politik fast nichts mehr zu gestalten gibt.

Zugleich wächst in Deutschland die Kluft zwischen Arm und Reich rasant. Jedes siebte Kind ist mittlerweile von Armut betroffen. Hunderttausende Menschen werden mit Niedrig- und Armutslöhnen abgespeist. Und für immer mehr Menschen reicht die Rente für ein Alter in Würde nicht mehr aus. Der soziale Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist ernsthaft bedroht.

Geld ist genug da – umfairteilen! In dieser Situation gibt es nur einen seriösen Ausweg: Das wachsende Privatvermögen der Reichen und Superreichen muss endlich wieder besteuert werden. Sie müssen dringend zur Finanzierung der notwendigen öffentlichen Ausgaben und zum Abbau der Staatsverschuldung herangezogen werden.

Dazu fordern wir:
  • eine dauerhafte Vermögenssteuer sowie eine einmalige Vermögensabgabe, am besten europaweit koordiniert
  • einen konsequenten Kampf gegen Steuerflucht und Steueroasen und eine Steuer auf Finanzmarktgeschäfte, gegen die Spekulation und zur Bekämpfung der Armut, weltweit
Dafür machen wir gemeinsam Druck.

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