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contrAtom ist ein unabhängiges Informationsnetzwerk gegen Atomenergie und setzt sich für den sofortigen Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie ein. Wir informieren über die Kehrseite einer Energieform, die nur für wenige Jahrzehnte existieren kann und uns großen Gefahren aussetzt. Wir recherchieren und veröffentl... mehr »

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04.10.2012, 15:01 Uhr

BfS prüft Verbleib von Atommüll in der Asse

Am 19. September hat das Bundesamt für Strahlenschutz laut Spiegel einen Auftrag erteilt, den langfristigen Verbleib des Atommülls im havarierten Atommüllendlager Asse-2 zu prüfen. Es wäre “für alle erfreulich”, wenn man den Atpmmüll doch in der Asse lassen könnte, so eine Sprecherin des BfS. Bislang bekräftigten das Bundesamt und die Politik immer, die Bergung der 126.000 Fässer habe oberste Priorität. Nun verspielt das Bundesamt für Strahlenschutz das letzte Vertrauen der Menschen in der Region, wenn es nicht mit Hochdruck an einer Rückholung arbeitet.

31.12.2011 - Proteste an der Asse-2

31.12.2011 - Proteste an der Asse-2

In einem am 19. September erteilt “BfS-internen” Auftrag sei eine Untersuchung in Auftrag gegeben worden, “ob die Schutzziele des Atomgesetzes auch bei einem Verbleib der radioaktiven Abfälle in der Anlage erreicht werden können”, sagte BfS-Vizepräsidentin Stefanie Nöthel der “Braunschweiger Zeitung”. Es handele sich dabei aber “zunächst” um eine “Konzeptskizze”. Es sei “für alle erfreulich”, wenn “seriöse und vertrauenswürdige Berechnungen” das Ergebnis liefern könnten, dass die Abfälle unten bleiben können, ohne dass langfristig die Sicherheit gefährdet sei, so Nöthel. Sie rechne aber nicht mit einem solchen Ergebnis, fügte Nöthel hinzu.

Das BfS will trotz dieses Auftrags weiter an der Rückholung der tausenden Tonnen schwach- und mittelaktiver Abfälle aus dem einsturzgefährdeten Bergwerg festhalten. Kürzlich hatte ein Fachseminar sogar eine mögliche Beschleunigung ergeben, bislang war von einem Beginn der Räumung erst in eingen Jahren ausgegangen worden.

“Die Asse zu räumen ist ein weltweit einzigartiges Projekt, bei dem es um die Verhinderung der Verseuchung einer ganzen Region geht. Dabei spielt Vertrauen eine entscheidene Rolle”, so Jan Becker von contrAtom. “Das BfS muss jetzt – viele Jahre nach dem Erkennen der Gefahr – mit Hochdruck, allen Ressourcen und unter Einbeziehung der besten Wissenschaftler weltweit an einer Rückholung arbeiten, anstatt Studien für das Gegenteil zu erstellen. Nur so werden die Menschen weiter an die Ernsthaftigkeit der Politik glauben können, die Gefahr tatsächlich bannen zu wollen.”

  • Atommüll wurde widerrechtlich in Asse eingelagert
    25. September 2012 – Die rund 126 000 Atommüllfässer im maroden Salzbergwerk Asse sind nach Ansicht von CDU und FDP im niedersächsischen Landtag widerrechtlich eingelagert worden. Politik, Wissenschaft und Wirtschaft hätten gemeinsam Schuld an den Problemen in dem Atommülllager, erklärten beide Fraktionen am Dienstag in ihrem Abschlussbericht zum Asse-Untersuchungsausschuss des Landtags. Atomkraftgegner fordern “Taten statt Worte!”.
  • Asse-2: Koordinationskreis fordert Führungsstärke von Altmaier und Absetzung Sailers
    24. September 2012 – Mit dem Interview in der “Frankfurter Rundschau” vom 22.9.2012 bringt Michael Sailer nur „Dunkelheit ins Licht“, findet der Asse-Koorinationskreis. Sailer suggeriert, ein Konzept des trockenen Verbleibs des radioaktiven und chemotoxischen Mülls in der Asse parat zu haben. Das eigentliche Problem blende er aus. Atomkraftgegner fordern von Bundesumweltinister Altmaier nun endlich “Führungsstärke” in Sachen Atommüll-Rückholung – und die Absetzung Michael Sailers.
  • Rückholung sei “Mission Impossible”: Wieder Streit um die Asse
    22. September 2012 – Michael Sailer, einer der “wichtigsten Regierungsberater” für das Thema warnt, der Bergungsplan für die eingelagerten 126.000 Fässer aus dem havarierten Endlager Asse-2 sei völlig unrealistisch. Wenn man nicht verfülle, drohen der Einsturz des Bergwerks und ein unkontrollierter Austritt von Radioaktivität. Atomkraftgegner halten dagegen: Wer jahrelang nicht an Lösungen arbeitet, handelt fahrlässig!

Quelle (Auszug): spiegel.de, 04.10.2012

Tags: endlager Asse BfS
1 Kommentar
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05.10.2012, 17:48 Uhr

Umweltministerium Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern FEHLT GELD für RISSUNTERSUCHUNG AKW http://www.fanc.fgov.be/GED/00000000/3200/3288.pdf.

Bitte anrufen, anfaxen, Briefe schreiben. Den UMWELTMINISTERIEN FEHLT GELD !!!!! UM RISS-UNTERSUCHUNGEN DURCHZUFÜHREN. Die CSU Bayern reagiert nicht !!!! Unsere Aktivisten haben schon 10 MAL !!!! bei der Landesleitung der CSU Bayern angerufen !!! Der herr Seehofer schmeisst unsere Dokumente ALLE IN DEN MÜLL und die CSU hat LEIDER KEIN GELD !!! für eine Rissuntersuchung des 37 Jahre alten Atomreaktors Grafenrheinfeld, der zwei 36 Jahre alten Atomreaktoren Gumdremmingen B+C und Isar ist leider........AUCH KEIN GELD MEHR DA !!!!!

Herr Seehofer verhindert IM AUFTRAG DER BAYRISCHEN ATOMINDUSTRIE EINE RISSUNTERSUCHUNG IN DEN AKWs und im -riesen-Forschungsreaktor MünchenGarching !!!!!

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(Ein ökologisches Fortbewegungsmittel mit zwei Rädern?)

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