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contrAtom ist ein unabhängiges Informationsnetzwerk gegen Atomenergie und setzt sich für den sofortigen Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie ein. Wir informieren über die Kehrseite einer Energieform, die nur für wenige Jahrzehnte existieren kann und uns großen Gefahren aussetzt. Wir recherchieren und veröffentl... mehr »

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10.11.2012, 19:20 Uhr

Büchel: 20 Atombomben unsicher in Deutschland gelagert

Es sind die Überreste des Kalten Krieges: Amerikanische Atomwaffen lagern bis heute in Deutschland – und sind Experten zufolge nicht gut geschützt. Im schlimmsten Fall könnte radioaktives Plutonium austreten. Atomkraftgegner fordern die sofortige Entsorgung der Massenvernichtungswaffen.

Atombomben / Flughafen Büchel, Bild: google earth

Atombomben / Flughafen Büchel, Bild: google earth

Die Bundesregierung macht aus Gründen der militärischen Geheimhaltung keine Angaben dazu, wo in Deutschland noch Atomwaffen stationiert sind. Im Fliegerhorst Büchel in der Eifel sollen zehn bis 20 US-Atombomben stationiert sein, vermuten Atowaffengegner. Nach Recherchen des ARD-Magazins “Fakt” geht aus Berichten des US-Kongress hervor, dass die Massenvernichtungswaffen unzureichend gegen Feuer geschützt sind. Bei einem Treibstoffbrand oder der Explosion eines Flugzeugs im Fliegerhorst könnten die Bomben detonieren.

“Im schlimmsten Fall könnte es zu einem Brand kommen, bei dem eine der Waffen beteiligt ist”, sagte der US-Atomwaffenexperte und Direktor des Nuclear Information Project in Washington, Hans Kristensen in “Fakt”. Plutonium könne aus dem Sprengkopf austreten und über eine große Fläche verteilt werden.

Dem Magazin zufolge ist den US-Streitkräften die Gefahr offenbar schon länger bekannt, weshalb die Atombomben kaum noch bewegt würden. Der FOCUS berichtet, dass die Atomwaffen-Einheiten angehalten seien, die Waffen auch bei Nato-Manövern möglichst in den unterirdischen Stauräumen zu lassen. Filmaufnahmen würden dies für das gerade zu Ende gegangene streng geheime Manöver “Steadfast Noon” beweisen.

Eigentlich wollte sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass die in Deutschland gelagerten US-Atombomben abgezogen werden. Außenminister Guido Westerwelle sprach von einem Überbleibsel aus Zeiten des Kalten Krieges, das weg müsse. Doch bei einem NATO-Gipfel im Mai in Chicago stimmte die Bundesregierung dafür, dass die NATO ihre Strategie der nuklearen Abschreckung beibehalten kann. Damit stand auch fest, dass die US-Atomwaffen in Deutschland bleiben. Die Waffen gehören den US-Militärs, kännen im Ernstfall aber auch von Tornado-Kampfbombern der Bundeswehr abgeworfen werden.

Nun sollen “aus Sicherheitsgründen” die alten in Deutschland stationierten Atomwaffen in den USA modernisiert werden. Kristensen warnt in “Fakt”, dass die Gefahr damit nicht gebannt würde:

“Bei der zentralen Komponente, nämlich dem Sprengkopf, wird es keine Änderungen geben. Er wird weiter nicht feuer-resistent sein. Es wird der gleiche Sprengkopf nach Europa zurückkommen, nur mit einigen äußerlichen Änderungen.”

Atomkraftgegner fordern sofortige Konsequenzen:

“Die Atomwaffen müssen sofort unschädlich gemacht werden, heisst fachgerecht und für immer entsorgt”, so Jan Becker von contrAtom. “Wir erwarten von der Bundesregierung umgehende Intervention, das Risiko einer möglichen Atombombenexplosion mitten in Deutschland ist untragbar!”

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Quellen (Auszug): focus.de, mdr.de/fakt; 10.11.2012

2 Kommentare
1
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Kommentar von §212 StGB Totschlag
13.11.2012, 06:18 Uhr

137 AKWs weltweit setzen PLUTONIUM in den AKWs ein - 0,4 Milliardstel Gramm Plutonium ist die TÖTLICHE Jahresdosis.

(= 0,4 / 1.000.000.000 Gramm),

ALLE AKW Arbeiter und Wachpersonal von 137 AKWs in Europa die Plutonium = MOX einsetzen sind TÖTLICH VERSECHT MIT PLUTONIUM - geht gar nicht anders bei den Mengen und vor allem den Temperaturen die in einem AKW herrschen.

ALLE AKWs die Plutonium MOX eingesetzt haben müssen im Umkreis von 10 Kilometer ABGESPERRT werden, ein Stacheldraht drum rum mit Warnhinweisen und sämtliche AKW Arbeiter, AKW Techniker und AKW Wachpersonal müssen NOCH HEUTE von diesen Verseuchten AKWs zm Arzt geschickt werden: Verdacht: TÖTLICHE VERSEUCHTUNG durch HÖCHSTGIFTIGES HÖCHSTRADIOAKTIVES Plutonium.

Plutonium auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Plutonium
http://en.wikipedia.org/wiki/Plutonium
http://fr.wikipedia.org/wiki/Plutonium

§212 StGB Totschlag:
(1) Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.

(2) In besonders schweren Fällen ist auf lebenslange Freiheitsstrafe zu erkennen.

2
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Kommentar von RocketMan
16.11.2012, 21:08 Uhr

Widmet euch lieber dem Thema "Uran im Trinkwasser", das ist verdammt konkret und real. Ansonsten empfehle ich einen Urlaub in Tschernobyl mit Exkursion. Wäre es so, wie der Kommentator schreibt, müssten die Alten, die damals ahnungslos im Regen das Fallout durch ihre Klamotten auf die Haut bekamen, längst an Krebs gestorben sein. Und wenn man dann noch mit den Sprengköpfen direkt zu tun hatte, wobei die US-Boys für die Dinger zuständig waren, bei dem Nato-Geschwader bei Aachen war, muss man sich immer wieder wundern, dass man noch lebt, Also macht euch weniger Sorgen wegen den gelagerten, nicht zündungsfähigen Dinger. Mit strahlenden Grüßen!

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