contrAtom

Contratomsonne150px_large
E7d9aa4ffde4b6dca9a9b4e801495e57

contrAtom

contrAtom ist ein unabhängiges Informationsnetzwerk gegen Atomenergie und setzt sich für den sofortigen Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie ein. Wir informieren über die Kehrseite einer Energieform, die nur für wenige Jahrzehnte existieren kann und uns großen Gefahren aussetzt. Wir recherchieren und veröffentl... mehr »

Adresse:

Klein Witzeetze 6
29482
Klein Witzeetze

Website:

www.contrAtom.de
09.08.2012, 13:12 Uhr

Grohnde: “Entsetzen” über Katastrophenschutzplan für Super-GAU

Atomkraftgegner haben den seit Kurzem öffentlich zugänglichen Katastrophenschutzplan des Landkreises Hameln-Pyrmont zum Atomkraftwerk Grohnde durchgearbeitet und sind “entsetzt”. Die Behörden gehen immernoch davon aus, dass eine Evakuierung von 10 Kilometern um das AKW bei einem GAU ausreichen würde.

Zwar sei der Plan, der bei einem schweren Unfall im Atomkraftwerk mit Austritt von Radioaktivität die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten soll, nach Protesten jetzt auch im Internet einsehbar, am mangelhaften Inhalt ändert das aber nichts:

“Es hat dem Plan nicht gut getan, dass er offenbar jahrzehntelang nur im Giftschrank lag”, erklärte Bernd Schlinkmann vom Anti-Atom-Plenum Weserbergland gegenüber dapd. “Spätestens seit Tschernobyl hätte man erwarten können, dass selbst die Behörden erkennen, dass eine Evakuierung lediglich im Umkreis von zehn Kilometern um ein Atomkraftwerk völlig unzureichend ist.”

Atomanlagen stilllegen!

Atomanlagen stilllegen!

Auch aus Fukushima sind keine Konsequenzen gezogen worden, neuere Berechnungen zur Ausbreitung von Radioaktivität vom Bundesamt für Strahlenschutz werden ignoriert.

Atomkraftgegner vermissen seit Jahren das Eingeständnis der Behörden, Politik und Betreiber, dass ein Schutz für die Bevölkerung bei einem Super-GAU unmöglich ist. Die Situation spitzt sich bei Anlagen in der Nähe von Großstädten dramatisch zu. Innerhalb von wenigen Stunden müssten Millionen Menschen evakuiert werden. Simulationen von Greenpeace belegen, dass ein GAU je nach Wind- und Niederschlagsverhältnissen nicht nur Deutschland sondern halb Europa großflächig unbewohnbar machen könnte.

“Seit Jahrzehnten werden die Gefahren bewusst ignoriert, weil eine realistische Bewertung des Risikos unweigerlich zur sofortigen Stilllegung aller Atomanlagen führen würde”, so Jan Becker von contrAtom. “Angesichts des jederzeit möglichen Super-GAU müssen die verbleibenden neun AKW in Deutschland sofort vom Netz!”

weitere Informationen: www.grohnde-abschalten.de

  • Sammeleinwendung gegen Katastrophenschutzplan für das AKW Grohnde
    31. Juli 2012 – Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen haben eine Sammeleinwendung gegen den Entwurf des Katastrophenschutzplans zum Atomkraftwerk Grohnde veröffentlicht. So sollen möglichst viele Menschen Einspruch gegen die Pläne einlegen, die bei einem Super-GAU die “Sicherheit” sicherstellen sollen. Atomkraftgegner betonen, dass die Pläne unrealistisch und veraltet sind.
  • Mythos der “sicheren Atomkraft” ist Schuld an Fukushima
    23. Juli 2012 – Die Atomkatastrophe in Fukushima ist nach Ansicht der japanischen Regierung auch Folge eines “Sicherheitsmythos”, das die Atomlobby jahrzehntelang um die Atomkraft aufgebaut hat. Die Atomaufsicht habe zu sehr auf die Sicherheit der Atomkraft vertraut, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Abschlussbericht eines offiziellen Untersuchungsgremiums des Fukushima-GAU. Diese falsche Annahme ist die Grundlage für den derzeitigen Weiterbetrieb der AKW auf der ganzen Welt, merken Atomkraftgegner an.
  • Mangelhafte AKW-Katastrophenschutzpläne in Niedersachsen
    13. Juli 2012 – Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen rufen das Niedersächsische Innenministerium und die entsprechenden Landkreise auf, die Katastrophenschutzpläne für die Atomkraftwerke Grohnde und Emsland ins Internet zu stellen und die Auslegungs- und Einwendungsfrist wegen der Sommerferien bis zum 30. September 2012 zu verlängern. Zudem ist die Planung trotz besseren Wissens mangelhaft.
  • Deutschland auf Atomunfall wie in Fukushima nicht ausreichend vorbereitet
    17. März 2012 – Deutschland ist auf einen Atomunfall wie in Fukushima nicht ausreichend vorbereitet. Dies berichtet das Nachrichten-Magazin “Der Spiegel” in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Radioaktive Stoffe würden demnach weit größere Räume verseuchen als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden – dies sei “nicht in der Notfallplanung vorgesehen”, heißt es in einer bislang unveröffentlichten Studie des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS).

Quellen (Auszug): dewezet.de, dapd; 08.08.2012

Kommentar schreiben:
(Kurt Tucholsky sagte: Soldaten sind ...)

Blogarchiv...

Tags:
Protest Grohnde Blackout FDP Siemens HMI Forschungsreaktor CDU Krümmel AKW Vattenfall Atomkraft Zwischenlager Anti-Atom-Bewegung EU-Richtlinie Urantransport erneuerbare Energien theater Unterschriften Litauen Jülich BfS MOX Plutonium Isar Flamanville THTR Hamm-Uentrop PAC Grüne Atommmüll Lingen aktion Schmiergeld Kosten Camp Schacht Konrad Kampangne Endlagersuchgesetz Rücklagen Weissrussland Schweiz KIKK Tihange Sicherheit Tepco Lubmin Bulgarien Belgien SPD UBA BMU Anti-Atom-Demo Risiko petition Union Asse atomenergie Pressefreiheit Ausstieg Forschungsreaktoren Fessenheim Emsland Siedewasserreaktor Falea Nagasaki Hennenhöfer Schwarz/Gelb Reaktor CO2-frei Merkel UAA termine Export Birkner Finnland Castor Brennelementesteuer Revision Castor. Niederlande Niederlande Borssele Stade Indien Mali Atomfirma Asse-2 Grpnau England Leck INES Cattenom Leese Einsparung Effizienz Garching Polen Morsleben wendland Terror Stresstest Greenpeace Entsorgung gorleben studie Deutsche Bank Facing Finance Unterweser Euratom Oettinger Dialog Obrigheim Atombombe contratom Braunschweig Subventionen Subvention laufzeitverlängerung Gorleben. Altmaier abrüstung Energiekonsens endlager Ahaus Fukushima Japan Super-GAU Tschernobyl Altmaier Bugey Restlaufzeit Demo Borkdorf piratenpartei GAU klima klimaschutz LaHague Sellafield Katastrophenschutz Duisburg Neubau GNS Brokdorf Frankreich foodwatch Grenzwert Grafenrheinfeld La Hague Strompreis Bremen biblis EnBW Eon RWE Atommüll Untersuchungsausschuss treck Trecker Anti-Atom-Treck demokratie Rückbau AKW Grohnde Russland Uranabbau Gundremmingen mitmachen Beznau abschalten Atomlobby BMWI Antiatom Weser Nordenham Philippsburg Atomkraftwerk usa Doel Spanien röttgen Atomausstieg Urenco AREVA Hundt Kongo Atomforschung ITER Energiewende Leukämie Strahlung Holland Büchel Atomwaffen Hochwasser schweden AKW Isar Anti-Atom Blockade DBE Isar-1 Atomtransport Kudankulam E.on Störfall Hiroshima Atomtransporte Uran Urananreicherung Gronau Mühleberg Brennelemente Endlagersuche Demonstration Hamburg NRW wismut Hermesbürgschaften Angra berlin Doel. IPPNW neckarwestheim brunsbüttel urgewald Radioaktivität Grenzwerte Polizei EPR Olkiluoto Bayern Korruption Stilllegung Krebs Gorleben. CDU Atomforum Oskarshamn Temelin
Btn-rss