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31.07.2012, 09:15 Uhr

Sammeleinwendung gegen Katastrophenschutzplan für das AKW Grohnde

Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen haben eine Sammeleinwendung gegen den Entwurf des Katastrophenschutzplans zum Atomkraftwerk Grohnde veröffentlicht. So sollen möglichst viele Menschen Einspruch gegen die Pläne einlegen, die bei einem Super-GAU die “Sicherheit” sicherstellen sollen. Atomkraftgegner betonen, dass die Pläne unrealistisch und veraltet sind.

Mitten in den Sommerferien hat der zuständige Landkreis Hameln-Pyrmont die Pläne zunächst nur in seinen Behörden ausgelegt. Proteste von Atomkraftgegnern haben dafür gesorgt, dass diese Pläne nun auch im Internet veröffentlicht sind und die Einspruchsfrist bis zum 7. September verlängert wurde.

“Die Entwürfe für den Katastrophenschutzplan sind allerdings schon jetzt veraltet und im Grunde hinfällig”, meint Dirk Seifert, Energiereferent von Robin Wood.

Eine Studie des Bundesamt für Strahlenschutz hat bereits im April aufgezeigt, dass die Auswirkungen eines Super-Gaus wie in Fukushima erheblich weitreichendere Katastrophenschutzmaßnahmen erforderlich machen würde, als in den jetzt ausgelegten Plänen vorgesehen. Auch für das niedersächische AKW Lingen/Emsland sind die Pläne im Internet veröffentlicht.

Laut Osnabrücker Nachrichten kennt die Meppener Kreisverwaltung, die als untere Katastrophenschutzbehörde für das Atomkraftwerk Emsland zuständig ist, diese Studie, hat die Ergebnisse für den neuen Notfallplan aber dennoch nicht berücksichtigt. Orientiert hätten sich die Beamten an den gleichsam gültigen wie verbindlichen Rahmenempfehlungen des Bundesumweltministeriums. Diese Empfehlungen sind aber vier Jahre alt und stammen aus einer Zeit, in der niemand eine Katastrophe vom Ausmaß Fukushimas für möglich hielt. Es steht deutlich die Frage im Raum, warum sich die Korrekturen an dem Plan für die niedersächsischen AKW nicht an dieser Studie orientiert?

“Arbeiten die Behörden bei solch sensiblen und wichtigen Aufgaben nicht zusammen?” fragen Atomkraftgegner um das AKW Grohnde. “In Summe haben wir eher den Eindruck, dass die Sicherheit von fast 8 Mio Menschen im Großraum um das AKW Grohnde in den Händen von Dilettanten liegt.”

  • Niedersachsen: AKW-Katastrophenschutzpläne werden vor 10 Mio. BürgerInnen verheimlicht!
    19. Juli 2012 – Atomkraftgegner fordern, dass die 59 Landkreise im Umkreis von 100 km rund um die Atomkraftwerke Grohnde und Lingen ihre vorhandenen und überarbeiteten Katastrophenschutzpläne öffentlich auslegen sollen. Nicht alle Kreise haben einen neuen Plan, der an die Erkenntnisse durch Fukushima angepasst wurde. So z.B. gibt es für den Kreis Lippe keinen aktuellen Plan. Man wird einen verbesserten Plan zu gegebener Zeit vorlegen.
  • Mangelhafte AKW-Katastrophenschutzpläne in Niedersachsen
    13. Juli 2012 – Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen rufen das Niedersächsische Innenministerium und die entsprechenden Landkreise auf, die Katastrophenschutzpläne für die Atomkraftwerke Grohnde und Emsland ins Internet zu stellen und die Auslegungs- und Einwendungsfrist wegen der Sommerferien bis zum 30. September 2012 zu verlängern. Zudem ist die Planung trotz besseren Wissens mangelhaft.
  • Deutschland auf Atomunfall wie in Fukushima nicht ausreichend vorbereitet
    17. März 2012 – Deutschland ist auf einen Atomunfall wie in Fukushima nicht ausreichend vorbereitet. Dies berichtet das Nachrichten-Magazin “Der Spiegel” in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Radioaktive Stoffe würden demnach weit größere Räume verseuchen als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden – dies sei “nicht in der Notfallplanung vorgesehen”, heißt es in einer bislang unveröffentlichten Studie des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS).

Quellen (Auszug): robinwood.de, grohnde-abschalten.de; 31.07.2012

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(Wie heißt das wendländische Dorf in dem ein Atom-Müll-Endlager errichtet werden soll?)

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