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16.01.2013, 12:43 Uhr

Antiziganismus: "Kopf für Kopf muss überzeugt werden"

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Kaum eine andere Minderheit wird in Europa so stark benachteiligt wie Sinti und Roma. Im Interview mit FAIRPLAY GLOBAL plädiert Marko Knudsen vom Europäischen Zentrum für Antiziganismusforschung (EZAF) für eine stärkere Bildung der Mehrheitsgesellschaft und positive Diskriminierung.

Herr Knudsen, immer wieder wird über die Auflösung von Romalagern in Frankreich und deren Quasi-Abschiebung in Länder wie Rumänien, Serbien und Kosovo berichtet. Ärgert es Sie, dass Roma nur in diesen Zusammenhängen den Weg in die Medien finden?

Über Roma wird entweder romantisch berichtet oder im Zusammenhang mit Kriminalität. Es kommt selten vor, dass über uns als Minderheit, als Opfer und Verfolgte berichtet wird. Man zeigt die Armut und das Elend unseres Volks und fragt nicht, wo die Ursachen liegen. Ich würde mir wünschen, dass Vertreter der Roma mehr selbst zu Wort kommen, anstatt dass immer über sie berichtet wird.

Wo liegen die Ursachen?

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2 Kommentare
1
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Kommentar von Gerta B.
21.01.2013, 01:18 Uhr

Interesant !

2
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Kommentar von Otton Bexaron
21.01.2013, 01:49 Uhr

"Indentitaet" sollte man fuer die einzelne Person reservieren, heute 2013. Beispiel: Wie kann sich Obama "ethnisch" identifizieren: Er ist weder weiss, noch schwarz. Als er Irland besuchte meinte er: "Wir sind die O'Bamas von County Cork!" Seine Vorfahren waren vom Sudan via Kenya, England, Irland. Seine Schwester is Halb-Indonesierin (Malayin). Diese "weisse" U.S. Familie der Mutter - hatte sich uebrigends schon einmal im 17ten Jahrhundert mit Afrikanern vermischt - als diese Weissen as "indentured servants" in englischen Nordamerika lebten. Obama amerikanischer Halbbruder (auch Sohn einer weissen U.S. Akademikarin) , in Kenya aufgewachsen, lebt heute in China und ist mit einer Chinesin verheiratet. Schwester Auma, Doktoratin in Philologie, von Kenya, lebt wahrscheinlich in Deutschland. Zumindest in den Amerikas entsteht jetzt langsam eine "kosmische" Rasse - aus Indigenen (Indianern welche wirklich Asiaten sind), Weissen, und Afrikanern. Dazu kommen auch die Nachkommen von Millionen aus Asien und dem Nahen Osten, und dem Pazifik. ---In USA gibt es eine unbekannt Anzahl von Nachkommen der Sinti und Roma - und das wird meist nicht mehr erwaehnt als ethnische Identitaet, sondern aus Herkunft, teilweise auch nach dem Land wie Rumaenien. Auch in Lateinamerika - wo wahrscheinlich eine Millione leben - ensteht eine Verschmelzung mit der allgemeinen Volksherkunft (indianisch-weiss-schwarz). Deshalb ist die Lage der Sinti-Roma Nachkommen in den Amerikas heute mehr eine soziale Frage: Welche Bildungsmoeglichkeiten bestehen fuer den Einzelnen -und welche wirtschaftlichen Situationen ermoeglichen dem Einzelnen eine entsprechende Laufbahn zu verfolgen. In Brasilien sind die als "Ciganos" verbliebenen alle Kleinbauern. In Argentinien sind sie teilweise konzentriertrauchtwarenhandel. ---Europa "tut sich schwer" weil teilweise aus Stammesregionen entstanden, als die grosse Mehrzahl der Europaer sind "Eingeborene" und teilweise noch in Abwehrstellung gegen Voelker von anderen Weltteilen. --- Warum denn mit dem Kopf gegen Wand nur wegen dem ethnischen "Intenditaetsrummel" : Millionen von "Europaern" - besonders in Bayern - haben auch etwas Abstammung von Sinti, Romas, Juden, Tartaren, Arabern - welche sich in Vergangenen Jahrhundert mit den Kelten, Slawen, Germanen, Mediterranen vermischt haben. ---Was fehlt ist mehr Auflkaerung ueber warum waehrend der sozialistischen Periode in Osteuropa die Situation der Roma "anders" war! Vielleicht war das ideologische-politische System zumindest in diese Richtung mehr demokratische als wie im heutigen Westeuropa !

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(Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Bildung ...)