Gendreck-weg - Initiative für Freiwillige Feldbefreiungen
Ungehorsam gegen Genmais Die Initiative Gendreck-weg - Freiwillige Feldbefreiung wurde 2005 von Imkern und Bäuerinnen ins Leben gerufen. Seit dem ersten Jahr des kommerziellen Genmaisanbaus in der BRD erklären Menschen schon im Frühjahr ihre Absicht, zu einem angekündigten Termin gemeinsam auf ein Genmaisfeld zu gehen und die... mehr »Ungehorsam gegen Genmais
Die Initiative Gendreck-weg - Freiwillige Feldbefreiung wurde 2005 von Imkern und Bäuerinnen ins Leben gerufen. Seit dem ersten Jahr des kommerziellen Genmaisanbaus in der BRD erklären Menschen schon im Frühjahr ihre Absicht, zu einem angekündigten Termin gemeinsam auf ein Genmaisfeld zu gehen und die manipulierten Pflanzen unschädlich zu machen.
Widerstand lohnt sich!
Schöne Camps mit farbenfrohen Veranstaltungen, großes Medieninteresse, spektakuläre Feldbefreiungen - und schließlich das Genmaisverbot 2009 sind Aspekte unserer Arbeit.
Gute Argumente und große Entschlossenheit
Wir machen auch viel Informationsarbeit über Gentechnik in der Landwirtschaft und haben es geschafft, viele Menschen für Feldbefreiungen zu interessieren und unsere Kritik nachzuvollziehen. Im Herbst 2008 erhielt unser Mitbegründer, der Berufsimker Michael Grolm den Publikumspreis der Taz als "Held des Alltags".
Genweizen gestoppt
2008 hat eine kleine Gruppe von FeldbefreierInnen eine Aktion ohne vorherige Ankündigung gemacht: 4 Frauen und 2 Männer befreiten ein Feld von Genweizen. Es handelte sich um einen Genversuch, der skandalöser Weise in direkter Nachbarschaft der wertvollen Kulturpflanzen-Saatgutbank in Gatersleben genehmigt worden war. Die sechs AktivistInnen stellten sich der Polizei und erleben derzeit viel Solidarität. Denn die Prozesse stehen bevor.
Nach der Aktion ist vor der Aktion
Eine eigene Rechtshilfegruppe begleitet Feldbefreierinnen und Feldbefreier, wenn Post von der Justiz kommt. Prozesse werden zur Plattform, unsere Kritik noch einmal rüber zu bringen. Prozess-Trainings helfen, sich optimal auf diese Situationen vorzubereiten. Und viele Menschen mit ihren Spenden lassen die Angeklagten nicht im Regen stehen!



