Initiative Grüner Rassismus Nein Danke!
Initiative Grüner Rassismus Nein Danke! gruenerrassismus.blogspot.com Offener Brief An alle Menschen, die sich aktiv für eine demokratische und rassismusfreie Gesellschaft aktiv einsetzen wollen! Wir schreiben Sie an mit der Bitte die „Initiative Grüner Rassismus – Nein Danke!“ mit einem Brief zu unte... mehr »Initiative Grüner Rassismus Nein Danke!
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Offener Brief An alle Menschen, die sich aktiv für eine demokratische und rassismusfreie Gesellschaft aktiv einsetzen wollen!
Wir schreiben Sie an mit der Bitte die „Initiative Grüner Rassismus – Nein Danke!“ mit einem Brief zu unterstützen. Sie finden den vorformulierten Brief die zu unserer Aktion geführt haben im Anhang. Darüber hinaus finden Sie auf unserem Bloghttp://gruenerrassismus.blogspot.com/ weitere Hintergrundinformationen.
Im Folgenden wird ein Vorfall zwischen einer Studentin aus Mannheim und Herrn Hornung,Pressereferent der Grünen in Mannheim beschrieben, der uns alle angehen sollte. Einige mögen bereits von den Geschehnissen erfahren haben, für alle anderen und insbesondere für die Grünen Abgeordneten, die sich entweder nicht die Mühe machten unsere Emails zu lesen oder es im Rahmen der hektischen Bundestagswahl nicht geschafft haben, sich mit unserer Kritik auseinanderzusetzen, rekapitulieren wir die Tatsachen nachfolgend noch einmal:
Am 16.09.2009 sprach Aisha C. Herrn Hornung auf einer Wahlkampfveranstaltung auf das rassistische und sexistische Plakat der Grünen in Kaarst an. Er erklärte ihr zu Recht, dass er „persönlich“ nichts mit dem Plakat zu tun habe. Sie erzählte ihm, dass dies für Schwarze Menschen über Kaarst hinausginge und sie somit die Wählbarkeit der Grünen anzweifelte. Diese Schlussfolgerung, die Frau C. und ihre Mutter gleichermaßen teilten, fand Herr Hornung überzogen und erklärte auf saloppe Art, dass sie (und ihre Mutter) alternativ der Wahl auch gerne fernbleiben könnten, wobei er offensichtlich auf mangelnde Wahloptionen anzuspielen versuchte.
Verärgert durch die Entgegnungen Herrn Hornungs und die mangelnde Ernsthaftigkeit mit der ihr Anliegen aufgenommen wurde, suchte Frau C. am nächsten Tag erneut den Dialog mit den Grünen in deren Büro in Neckarstadt West in Mannheim. Dort traf sie erneut auf Herrn Hornung. In diesem kurzen Gespräch entwertete er Frau C.‘s berechtigte Kritik als emotional und nannte das am Vortag kritisierte Kaarster Plakat zudem noch beiläufig „Negerplakat“. Frau C., als Schwarze Deutsche, wurde dadurch von Herrn Hornung auf ihre Hautfarbe reduziert.
Entsetzt durch die mangelnde Ernsthaftigkeit, mit der ihr Anliegen bei den Grünen aufgenommen wurde und betroffen durch die unbedachte und rassistische Wortwahl Herrn Hornungs beschloss Frau C., diesen Konflikt an die Öffentlichkeit zu tragen und fasste ihre Erfahrungen schriftlich zusammen, um sie anschließend an diverse Plattformen und Netzwerke weiterzuleiten.
Sie dachte, dass das Gespräch mit Herrn Hornung eher bestätigen würde, dass dies nicht die Art der Grünen ist und auch danach gingen wir davon aus, dass die offensichtlich gemachten Fehler des Parteiabgeordneten Hornung von den Grünen klar erkannt werden würden.
Wir mussten jedoch eines Besseren belehrt werden.
Das Ziel dieser Aktion ist es Menschen, wie Thomas Hornung, klare Grenzen zu setzen. Es kann in unserer Gesellschaft weder toleriert werden, dass es immer wieder zu rassistischen Äußerungen und Handlungen kommt, noch dass diese verschwiegen und verleugnet werden.
Die Taktik der Grünen war und ist es, das Problem zu verleugnen, zu einer privaten Angelegenheit von Frau C. zu machen oder an der Wahrhaftigkeit ihrer Ausführungen zu zweifeln. Des weiteren wurden mit Strafanzeigen gegen Bekannt/Unbekannt gedroht..
Auf mehrmaliges Nachfragen, erhielten wir keine bzw. sehr unbefriedigende Antworten.
Die Grünen agieren nicht nur als Privatpersonen, sondern bekleiden politische Ämter und tragen aus diesem Grund eine besonders hohe Verantwortung als Repräsentanten der Zivilgesellschaft. Eine Grünen Abgeordnete, die sich als Sprecherin der Grünen auf Grund dieses Vorfalls und den entsprechenden E-Mails geäußert hat, ist Frau Lazar aus Berlin, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus. Die verbalen Ausfälle und die respektlose Art von Herrn Hornung wurden aber auch von ihr nicht erkannt. Dennoch hat sie angeboten, der Sache noch mal genauer nachzugehen, da sie zunächst auch behauptete, dass es für den Vorfall keine Zeugen gebe. Dies entspricht nicht den Tatsachen, da Damian Wiench, Grünenmitglied aus Mannheim Zeuge der Beleidigung war und sich bei einem Telefonat davon distanzierte. Hier Monika Lazars letzte Email vom 25.09.09:
„[…] Ich verspreche ihnen, dies nach der Bundestagswahl nachzuholen. Auch Gerhard Schick hat versichert, dass das Problem für ihn nicht vom Tisch ist und er auf jeden Fall eine Klärung wünscht.“ (Lazar 25.09.2009)
Leider haben wir davon bisher sehr wenig gesehen! Im Gegenteil, Rassismus wird verleugnet und eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Handeln ist nicht zu erkennen.
Weder Thomas Hornung noch Herr Schick oder seine KollegInnen haben Verantwortung für das unreflektierte Handeln Thomas Hornungs übernommen. Eine Entschuldigung wäre das Mindeste, aber auch davon keine Spur.
Im Anhang befindet sich ein Statement of Support zum Ausdrucken. Bitte schicken Sie dieses per Post oder per Fax an Monika Lazar um ihr zu zeigen wie viele Menschen ein solches Verhalten ablehnen.
Bitte beteiligen Sie sich an dieser Aktion! Ihre Unterstützung kann zu einer zufriedenstellenden Klärung des Falles beitragen!
Initiative „Grüner Rassismus – Nein Danke!“
Offiziell unterstützt durch Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund) e.V.
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Statement of Support
Statement of Support - zum ausdrucken und weiterleiten! Bitte auch eine Kopie an uns senden: gruenerrassismus@gmail.comBitte Name eintragen, unterschreiben und am besten per Einschreiben an:Mo...mehr >>



