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11.12.2011, 13:41 Uhr
Letzte Ausfahrt EZB: Wie der Eurocrash noch aufzuhalten ist
Wenn die Europäische Zentralbank nicht einschreitet und wie andere Zentralbanken Staatsanleihen aufkauft, dann bricht der Euro auseinander, sagt Ulrike Herrmann. Das sei keine Frage von Monaten sondern von Wochen. Die Folgen wären katastrophal. Staaten an der Peripherie wie Griechenland würden auf den Stand von Albanien zurückfallen. Deutschland hätte in Folge eines Crashs wirtschaftliche Schäden in Höhe von bis zu einer Billionen Euro und Massenentlassungen zu verkraften. Daher müsse Bundeskanzlerin Merkel ihre Blockadepolitik gegen den Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB und gegen Eurobonds aufgeben.
Gäste:
Ulrike Herrmann, wirtschaftspolitische Korrespondentin der Taz, Berlin
1 Kommentar
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Sehe ich ganz genauso.
Vor allem müssten diese Ratingagenturen gestoppt werden, denn das ist doch alles nicht mehr normal was da passiert. Runter stufen, sich dran reich machen und dann fallen lassen.
Auch die Sparaktionen in Griechenland finden an der falschen Stelle statt, denn man kann nicht beim kleinen Volk sparen, denn die sind es doch die den Motor Wirtschaft am Laufen halten und die Spirale geht von unten nach oben, weil wenn die Kleinen nichts mehr haben, gehen auch die mittleren und dann die Großen kaputt. Der Fisch stinkt am Kopf und selten am Schwanz zuerst....