Kollegen Ja Zum Ausstieg
Unser Netzwerk wurde zunächst aufgebaut, um auch in Betrieben aufzurufen, an der Volksabstimmung in Baden-Württemberg am 27. November 2011 teilzunehmen. Wir sehen unsere Aufgabe (auch) darin, die Vorteile des bestehenden Kopfbahnhofs grade für Berufstätige/Pendler herauszustellen gegenüber dem Nahverkehrs-Rückbau de... mehr »Unser Netzwerk wurde zunächst aufgebaut, um auch in Betrieben aufzurufen, an der Volksabstimmung in Baden-Württemberg am 27. November 2011 teilzunehmen. Wir sehen unsere Aufgabe (auch) darin, die Vorteile des bestehenden Kopfbahnhofs grade für Berufstätige/Pendler herauszustellen gegenüber dem Nahverkehrs-Rückbau den Stuttgart 21 mit sich brächte.
Wir sind jetzt, nach der Volksabstimmung, nicht mehr nur auf den Kopfbahnhof fokusiert, klar geht es um mehr: die anlaufende Bahnprivatisierung macht jetzt schon Nahverkehrskonzepte kaputt. Es werden einmal mehr Gewinne privatisiert und Kosten auf die Bürger abgewälzt, vor allem auf die arbeitenden; in diesem Fall auch Kosten in übertragenem Sinne:
- Zeitverluste bei kollabierenden S-Bahnen
- Umweltbelastung weil viele aufs Auto umsteigen
- Mobilitätsverlust: wer kann sich Bahnfahren noch leisten
- Qualität der Arbeit auf Bahn-Großbaustellen: Arbeitsgesetze werden umgangen
- Qualität der Arbeit für Bahnangestellte: müssen den Fahrgästen gegenüber Kopf hinhalten für Missmanagement
Wer die Bahnprivatisierung im Lichte der Finanzkrise betrachtet, erkennt auch, dass nützliche Projekte wie Ausbau der Rhein-Strecke und Bahn-Güterverkehr bewusst vernachlässigt werden zugunsten von überteuerten Trassen und Bahnhofsneubauten, die lediglich aus Aktionärssicht etwas bringen, für die Bahnfahrer aber einen Rückschritt darstellen.
siehe auch unsere internet-Seite:
http://gewerkschaftergegens21.de




