ralf besser stiftung für lebenswerte
Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema „Werteorientierung" mehr in dem Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Das zentrale Mittel für die Umsetzung des Stiftungszweckes sind Veranstaltungen, die in einem innovativen, emotionalen und gleichzeitig ansprechenden Rahmen im eigenen Stiftungshaus die Auseinanders... mehr »Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema „Werteorientierung" mehr in dem Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Das zentrale Mittel für die Umsetzung des Stiftungszweckes sind Veranstaltungen, die in einem innovativen, emotionalen und gleichzeitig ansprechenden Rahmen im eigenen Stiftungshaus die Auseinandersetzung mit der persönlichen „Wertewelt" ermöglichen. Auf diesem Feld möchte die Stiftung experimentieren, wie Einzelpersonen bis hin zu Unternehmen nicht nur über dieses Thema diskutieren, sondern im Sinne der Nachhaltigkeit auch Verantwortung für deren Umsetzung übernehmen. Die Stiftung verfolgt dabei keinen moralischen oder wertenden Standpunkt, sondern stellt über die Veranstaltungen so etwas wie einen professionellen Coachingprozess bereit.
Mit dem Format des „WerteCafes", - jeweils an einem Sonntag Nachmittag von 15.00 bis 18.00 Uhr - begann die Stiftung im letzten Jahr ihre Arbeit. Am 10. Mai stand eine besonders inszenierte Lesung mit dem Schriftsteller Wolfgang H. Müller und am 14. Juni ein moderierter Austausch mit dem Unternehmensberater Matthias Wilke auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht sein Buch „Geiz ist dumm - Wege zu einer Ökonomie der Menschlichkeit".
Ein weiteres Projekt ist der Kunstpreis, der jährlich mit drei mal 500 Euro ausgeschüttet wird. Dieser Preis stellt bewusst das klassische Bewertungsschema sozusagen auf den Kopf. Nicht das Kunstwerk selber, sondern die Resonanz der Ausstellungsbesucher auf die Werke stellt das zentrale Bewertungskriterium für die Jury dar. So steht der Auseinandersetzungsprozess mit den Kunstwerken, der Dialog im Vordergrund. Um solch einen Preis zu verwirklichen, braucht es neue Strategien, wie die Resonanz der Gäste auf die Werke festgehalten werden kann. Der gesamte Prozess dafür ist bereits ausgestaltet und soll dieses Jahr zum ersten Mal umgesetzt werden.



