Leftvision
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28.08.2012, 10:30 Uhr
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Nachtrag:
Vor 20 Jahren zündete ein rassistischer Mob das Sonnenblumhaus in Rostock-Lichtenhagen an. Die Bilder gingen um die Welt. Am letzten Wochenende wurde mit einem großen Gedenkakt dem Progrom gedacht. Mit dabei Bundespräsident Gauck. Nicht mit dabei zwei Mitglieder des
deutsch-afrikanischen Freundeskreises Daraja e. V. Ihnen wurde der Einlass zur Gedenkveranstaltung verwehrt - trotz offizieller Einladung und ohne Begründung.
Dazu passt auch der Kommentar in der taz zu Gauck:
"(...) Das Wort Rassismus vermied er, und über die berechtigten Ängste und die Wut – etwa von Migranten – verlor er, wie die öffentlich-rechtlichen Medien, dagegen kaum ein Wort."
http://www.taz.de/!100470/
Wie nennt sich sowas? Nicht greenwashing sondern weisswashing?
Unglaublich.
Unglaublich dieser "alltägliche" Rassismus.
Unglaublich auch, dass Teilnehmer an der Gedenkveranstaltung auf dem Nachhauseweg durch Polizeikontrollen schickaniert wurden.
(vgl. taz, 29.08.2012, S. 7, "Rückfahrt mit Hindernissen")