CDU-Gesundheitsexperte: brisante Nebeneinkünfte
Jens Spahn, Gesundheitsexperte der CDU, hielt jahrelang indirekt Anteile an der Lobby-Agentur Politas. Spahn gründete 2006 mit einem befreundeten Lobbyisten und dem Leiter seines Abgeordnetenbüros eine GbR, der wiederum Politas gehörte. Laut Focus beriet diese schwerpunktmäßig Kunden aus dem Pharma- und Medizinsektor. Spahns Beteiligung an dieser Konstruktion blieb für die Öffentlichkeit undurchsichtig. Er erhielt so parallel zu seiner Tätigkeit im Gesundheitsausschuss Geld aus der Lobby- und Beratungsarbeit eines engen Mitarbeiters.
Intransparente Beteiligung mit brisanten Nebeneinkünfte




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Nicht nur im Bundestag sind die Nebentätigkeiten von Abgeordneten derzeit ein Thema. Seit den im März bekannt gewordenen so genannten
Unser Protest ist angekommen: Nach unserem öffentlichen Protest und der Übergabe von mehr als 50.000 Unterschriften hat die Rechtstellungskommission des Ältestenrates heute beschlossen, die Debatte um die Nebeneinkünfte für Abgeordnete neu aufzurollen und die ursprüngliche Empfehlung an den Bundestag zu überarbeiten. Die geplante Verschleierung aller einzelnen Einkünfte unterhalb €10.000 scheint erst einmal vom Tisch zu sein. Vielen Dank an alle, die mit ihrer Unterschrift und ihrer Teilnahme an der Protestaktion heute morgen zu diesem ersten Erfolg beigetragen haben!

