Der Spiegel feiert sich selbst
Nicht der Zeitpunkt der Gründung des Nachrichtenmagazins, sondern der fünfzigste Jahrestag der Spiegel-Affäre, ist den Konzernlenkern an der Spitze des ersten deutschen Leitmediums ein Jubiläum wert.
Tatsächlich ist das stimmig, weil die Spiegel-Affäre eine Art „Comming Out“ für das Blatt darstellte.
Es war die Stunde Null der Erkenntnis: Ja, wir sind links!
Was ist davon heute übrig?
Der Spiegel ist heute ein Organ des Mainstreams, das mehr oder weniger unisono mit den anderen großen Blättern, wie Focus, Zeit und FAZ politische Korrektheit, in einer Gesellschaft, die sich gerade nicht selbst erfindet, exerziert.
Es lebt, wie auch die bundesdeutsche Gesellschaft... mehr »




