Mein Herz schlägt links

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Mein Herz schlägt links

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10.04.2017, 23:59 Uhr

Budapest: Massenproteste für eine Eltite-Universität von Soros

Sönke Paulsen, Berlin

Das kann Soros in Europa. Er bringt hunderttausend Menschen auf die Straße, die in Budapest für den Erhalt einer Eliteuniversität demonstrieren, die nur einigen Wenigen zu Gute kommt.

Die Macht der Symbole und der Manipulation zeigt die Kampagne des Soros-Netzwerks “Für Bildungsfreiheit” und die Tatsache, dass fast alle europäischen Spitzenpolitiker von Soros beeinflusst werden.  Am Ende bleibt die Feststellung, dass wir in Europa nicht mehr regiert werden, sondern beherrscht, von Leuten wie Soros, dessen Netzwerk eine großen Teil der europäischen Eliten beeinflusst.

Es ist nicht zu fassen! In Budapest demonstrierten an diesem Wochenende an die achtzigtausend Menschen gegen die Schließung einer Elite-Universität mit Hauptsitz in Amerika, die noch nicht einmal primär ungarischen Studenten zu Gute kommt. An der Central European University (CEU) in Budapest, die Anfang der neunziger Jahre von George Soros zunächst auch in Prag gegründet wurde und dann vom Präsidenten Vaclav Klaus aus dem Land herauskomplimentiert wurde, studieren 1400 Studenten aus 100 Nationen.

Erklärte Absicht der Universität war von Anfang an, den Geist des Liberalismus in die postkommunistische Welt zu tragen, eine parteiische, gesellschaftspolitische Mission, die sich der Spekulant und Hobbyrevolutionär George Soros, eine halbe Milliarde Dollar hat kosten lassen. Abgänger dieser Universität, die Politik und Wirtschaft lehrt, streben europäische Spitzenpositionen an und bekommen diese auch. Denn Soros ist längst ein Aushängeschild bei den Europäischen Eliten.

So empörten sich gegen die drohende Schließung der Universität, durch eine Lex-CEU, welche vom ungarischen Parlament (Fidesz-Partei, Orban) kürzlich beschlossen wurde, auch in erster Linie die europäischen Eliten. Für Deutschland waren das vor allem Angela Merkel und Frank Walter Steinmeier.

Die Tatsache, dass aber nun Achtzigtausend vor das ungarische Parlament gezogen sind, und teils recht aggressiver Stimmung gewesen sein sollen, gibt zu denken. Achtzigtausend demonstrieren aggressiv für den Fortbestand einer Einrichtung, die der absoluten Spitze der europäischen Elitokratie dient und tragen dabei Transparente vor sich her, die „Bildungsfreiheit“ fordern!  Die CEU wird zwar aus Amerika gesteuert, hat dort aber nicht einmal eine Bildungseinrichtung. Sie ist ganz offensichtlich nicht mehr, als ein wissenschaftlich daher kommender Think-Tank, in dem die junge Elite Europas und der Welt auf den (Wirtschafts-) Liberalismus eingeschworen wird.

Kofi Anan äußerte sich heute besorgt über die Zukunft der CEU und die Rektoren von 23 amerikanischen Universitäten sind ebenfalls besorgt. Unter dem Hashtag IstandwithCEU kommen unglaubliche Statements über Twitter. Die Freie Universität Berlin könnte sich vorstellen, die Soros-Universität aufzunehmen. Die Freiheit der Wissenschaft sei in Gefahr.

Aber auch folgendes, was dem Strickmuster von Massenmobilisierungen durch die Soros-Maschine durchaus entspricht:

„Erst ging es um die Uni, jetzt geht es um die Freiheit des Landes

Ähnliches haben wir vor einem Monat bei den Protesten in Bukarest (auch von Soros unterstützt) ebenfalls gehört. Nur, dass Soros in Rumänien inzwischen heillos diskreditiert ist und von der Bevölkerung aufrichtig gehasst wird.

Eine weitere Parallele zu den Massenprotesten von Bukarest, vor einem Monat, ist, dass sich dort wie hier die Demonstranten an den Staatspräsidenten hielten, der die jeweiligen Mehrheitsparteien in den Parlamenten stoppen sollte. In Bukarest wenigstens noch wegen einer Korruptionsamnestie, die den gewählten Sozialisten zu Gute gekommen wäre, in Budapest nur, für eine kleine Eliteuni!

Die aber soll angeblich mehr sein, als ein enger elitärer Zirkel der Auserwählten. Der Angriff auf die CEU sei ein Angriff auf die Demokratie in Ungarn.

In Wirklichkeit aber sagen die Proteste in Budapest nur eines aus. Für seinen Machterhalt in Osteuropa kann Soros die europäischen Eliten mobilisieren und ist in der Lage mit seinen Netzwerken mehrere hunderttausend Menschen auf die Straße zu bringen, die dann, gefüttert mit den passenden Slogans, tatsächlich revolutionäres Potential entwickeln und jederzeit einen Regime-Change herbeiführen können.

Man kann Victor Orban, auch wenn man ihn nicht mag, durchaus verstehen, wenn er so eine Keimzelle der Elitokratie und so ein Potential für eine neue Farbenrevolution möglichst nicht im Land haben will.

Die Tragik der Demonstranten besteht darin, dass sie der Meinung sind, gegen Orban und seinen autoritären Führungsstil zu demonstrieren und in Wirklichkeit für Soros, die europäischen Eliten und eine komplette Kontrolle des Landes durch eine dünne Führungsschicht, ausgebildet auch bei Soros, agieren. Schlimmer kann man nicht manipuliert werden.

Schließen wir diese Gedanken mit einer Aufzählung der schlimmsten europäischen Expansionisten und Interventionisten, die uns die aktuelle Krise in Osteuropa eingebrockt haben und sämtlich in der von Soros finanzierten, Brüsseler Organisation „Friends of Europe“ organisiert sind:

Joaquín Almunia – Vice-President of the European Commission (2010-2014)

László Andor – European Commissioner for Employment, Social Affairs and Inclusion (2010-2014)

Michel Barnier – European Commissioner for Internal Market and Services (2010-2014) and European Commission lead Brexit negotiator

Enrique Barón Crespo – President of the International Yehudi Menuhin Foundation, and European Parliament President (1989-1992)

Xavier Bettel – Prime Minister of Luxembourg

Carl Bildt – Swedish Minister for Foreign Affairs (2006-2014) and former Swedish Prime Minister

Joachim Bitterlich – Diplomatic Advisor to Helmut Kohl (1987-1998)

Franziska Katharina Brantner – Member of the German Bundestag, and Member of the European Parliament (2009-2013)

Elmar Brok – Chairman of the European Parliament Committee on Foreign Affairs

John Bruton – Prime Minister of Ireland’s Rainbow Coalition government (1994-1997)

Carme Chacón Piqueras – Spanish Minister of Defence (2008-2011)

Pat Cox – President of the European Parliament (2002-2004) and former Irish TV journalist

Robert Cox – Senior Advisor to the European Community Humanitarian Office (1993-1998) and former European Commission Representative to Turkey

Jaap de Hoop Scheffer – President of the Dutch Advisory Council on International Affairs, NATO Secretary General (2004-2009)

Daniel Daianu – Member of the Board of the National Bank of Romania and former Finance Minister of Romania

Anna Diamantopoulou – President of the Network-DIKTYO, Greek Minister for Education and Development (2009-2012), and former European Commissioner for Employment and Social Affairs

Mikolaj Dowgielewicz – European Investment Bank Representative to the EU institutions, and former Secretary of State for European Affairs and Economic Policy

Jean-Pierre Jouyet – Elysée’s Secretary General, and French Secretary of State for European Affairs (2007-2008)

Sorin Ducaru – Assistant Secretary General for emerging security challenges at NATO

Tanja Fajon – Vice-Chair of the European Parliament Group of the Progressive Alliance of Socialists and Democrats

Monica Frassoni – Co-President of the European Green Party, and Member of the European Parliament (1999-2009)

Stefan Füle – EU Commissioner for Enlargement and European Neighbourhood Policy (2010-2014)

Catherine Gernay – Member of the Management Board and Director of Veolia Environnement and Cliniques de l’Europe

Ana Gomes – Member of the European Parliament

Sylvie Goulard – Member of the European Parliament

Elisabeth Guigou – President of the French National Assembly’s Foreign Affairs Committee

Toomas Hendrik Ilves – President of the Republic of Estonia (2006 – 2016)

Baron Daniel Janssen – President of the Board of Directors of Solvay (1998-2006), and Member of the Executive Committee of the Trilateral Commission

Sony Kapoor – Managing Director of the think tank Re-Define

Miroslav Laj?ák – Deputy Prime Minister and Minister of Foreign Affairs of the Slovak Republic

Pascal Lamy – Honorary President of Notre Europe – Jacques Delors Institute, and Director General of the World Trade Organisation (2005-2013)

Spiro Latsis – Member of the Board of the John S. Latsis Public Benefit Foundation

Yves Leterme – Secretary General of the International Institute for Democracy and Electoral Assistance (IDEA), and former Prime Minister of Belgium

Linas Antanas Linkevicius – Lithuanian Minister of Foreign Affairs

Philip Lowe – Director General of the European Commission (2002-2014)

Mario Monti – Prime Minister of Italy (2011-2013) and former European Commissioner

Alojz Peterle – Member of the European Parliament, and former Prime Minister of Slovenia

Andris Piebalgs – European Commissioner for Development (2010-2014)

Hans-Gert Pöttering – Member, and President (2007-2009) of the European Parliament

Paul Révay – European Director of the Trilateral Commission

Jacek Saryusz-Wolski – Member of the European Parliament, and Polish Minister for European Affairs (1991-1996, 2000-2001)

Koos Richelle – Director General of the European Commission (2011-2014)

Marietje Schaake – Member of the European Parliament

Jamie Shea – Deputy Assistant Secretary General for Emerging Security Challenges Division at NATO

Javier Solana – EU High Representative for the Common Foreign and Security Policy (1999-2009) and former Spanish Minister for Foreign Affairs

Anna Terrón – President of Instrategies

Frans Van Daele – Chief of Staff to the King of Belgium, and Head of Cabinet to the President of the European Council (2009-2012)

Herman Van Rompuy – President of the European Council (2009-2014) and former Prime Minister of Belgium

Frank Vandenbroucke – University Professor, and Belgian Deputy Prime Minister (1994–1995)

Androulla Vassiliou – European Commissioner for Education, Culture, Multilingualism, Sport, Media and Youth (2010-2014)

Guy Verhofstadt – Leader of Alliance of Liberals and Democrats for Europe (ALDE) in the European Parliament, and former Prime Minister of Belgium

Veronika Wand-Danielsson – Swedish Ambassador in Paris

Die Aufzählung aktueller und ehemaliger europäischer Spitzenpolitiker, die auf das Engste mit Soros zusammenarbeiten, der selbst keinerlei demokratische Legitimation, aber eine Reihe von Manipulationsmaschinen beherrscht, zeigt vor allem eines:

Wir werden in Europa nicht mehr regiert – wir werden längst beherrscht!

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(Wie heißt das wendländische Dorf in dem ein Atom-Müll-Endlager errichtet werden soll?)

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