Mein Herz schlägt links

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Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD "Mein Herz schlägt links" Charta mehr »
22.11.2012, 20:55 Uhr

Jetzt reichts!

Jetzt reichts!

Steinbrück und kein Ende.

Unser Kanzlerkandidat wird in der bürgerlichen Presse (Ausnahme Spiegel, Zeit und Süddeutsche) wegen Fakten vorgeführt, die teilweise so läppisch sind, dass man sie nicht bezweifeln muss.

Netzkarte der Bundesbahn, Online-Berater, der Heuschrecken beraten kann,  nicht gespendete Vortragseinnahmen, Vortragseinnahmen über der Schallgrenze von einer Million. Lobbynähe, ganz besonders gute Beziehungen zur Deutschen Bank.

Die Kritik ist berechtigt.

Die Kritiker sind es aber nicht!

Es gehört zu einer verschwiegenen und geradezu perversen Doppelmoral unserer neoliberalen Meinungsbildner, dass sie hemmungslos auf Politiker losgehen, die für soziale Gerechtigkeit sind und trotzdem ihren Schnitt dabei machen.

Während alle anderen, die sich skrupellos zur Abzocke der kleinen Leute bekennen und deren einziges Verdienst es ist, ihre Asozialität in diplomatische Worte zu kleiden, wie Chancengerechtigkeit, Leistungsträger, „Sozial ist, was Arbeit schafft“, Sachzwang und alternativlos, fein raus sind.

Bei uns muss man sich nur dazu bekennen, ein Kapitalisten-Schwein zu sein und schon wird man in Ruhe gelassen.

Die anderen Schweine haben dann nichts zu befürchten!

Unsere lieben Arschlöcher vom neoliberalen Ufer haben dabei überhaupt kein Problem damit Kritiken zu formulieren, die selbst radikalen Sozialisten zu gewagt wären.

Nicht mal Sarah Wagenknecht würde auf die Idee kommen, Steinbrücks Fahrkarte bei der Bundesbahn ins Visier zu nehmen, der Springer-Konzern aber schon.

Der Springer Konzern, die neue Plattform für radikale Linke?

Natürlich meinen die es nicht wirklich ernst.

Sie wollen Stimmung machen gegen den Herausforderer der politisch korrekten Alternativlosigkeit, namens Merkel.

Eine Politikerin, die derzeit sogar in Südeuropa umverteilt und zwar von arm nach reich.

Egal, den Profitgeiern war schon immer jedes Mittel recht.

Sie schämen sich nicht so zu tun, als ginge es ihnen um Moral, wo es allein um Demontage mit Mitteln der Diffamierung geht.

Obwohl Steinbrück selbst ein Neoliberaler war und vermutlich auch noch ist, obwohl Steinbrück nicht gerade die Autorität in Sachen sozialer Gerechtigkeit ist, obwohl Steinbrück ein Bilderberger ist, sollte wir uns diesen Kandidaten nicht durch Politiker und Medien kaputt reden lassen, die unsere Gesellschaft in frühkapitalistische Verhältnisse zurückschubsen möchten.

Wenn einer Steinbrück demontiert, dann sind wir das!

Basta!

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3 Kommentare
1
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Seit: Mär. 2012
Beiträge: 48
Kommentar von spaulsen
22.11.2012, 20:58 Uhr

Steinbrück halten und die Doppelmoral in unserem Kastensystem angreifen!
So wird ein Schuh draus!

2
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Kommentar von Günther Gruchala
22.11.2012, 22:41 Uhr

Ich sehe es ebenso Sönke.

3
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Kommentar von Andrej Ohlmeyer
23.11.2012, 16:02 Uhr

>Wenn einer Steinbrück demontiert, dann sind wir das! Basta!< Dieser Satz is einfach genial, Sönke! Und so wahr!

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(Der Tag der Arbeit ist am 1. ...)

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