Atommüll in Morsleben – weder sicher noch unabhängig
Seit letzter Woche findet das Erörterungsverfahren für die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beantragte endgültige Schließung des Atommülllagers Morsleben statt. Dort lagern überwiegend leicht- und mittelradioaktive Atomabfälle aus der ehemaligen DDR und den westdeutschen Atomkraftwerken. Weltweit zum ersten Mal soll eine solche Atommülldeponie nun für die Ewigkeit verschlossen werden.
Doch wie Unabhängig ist ein solches atomrechtliches Verfahren? Gleich zum Auftakt des Eröterungstermins stellte sich heraus, dass der bisherige Leiter für das Genehmigungsverfahren bei der zuständigen Behörde in Sachsen Anhalt, Horst Seida, sich beim Antragsteller BfS auf eine “Projektstelle Morsleben” beworben hatte. Das zuständige Umweltministerium h... mehr »




