Die koloniale Amnesie in der Debatte um Rassismen in Kinderbüchern
Verlage, die Kinderbücher auf rassistische Begriffe und Bilder überprüfen, seien Verfechter_innen einer übertriebenen political correctness und betrieben Geschichtsklitterung, schreibt die ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe. Kinder könnten nachvollziehen, „dass das Wort „Neger" früher etwas anderes bedeutete als heute", erläutert der Psychologe Hartmut Kasten im Interview. Und Ulrich Greiner räumt ein, dass der Begriff 'Neger' „heute [...]ein herabsetzender Begriff" sei. Warum nur heute? Waren Begriffe wie „Negerbaby" und „Negerkönig" beim Erscheinen der Kinderbücher nicht rassistisch? fragt sich die Leserin. In der Nicht-Beantwortung dieser Frage spiegelt sich die eigentliche Probl... mehr »




