SOS for Human Rights

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SOS for Human Rights

Nach dem Erfolg von Hier Geblieben! geht es weiter: SOS for Human Rights heißt die neue Kampagne für Menschenrechte von Flüchtlingen sowie das neue mobile Stück vom GRIPS Theater Berlin. Acht Bündnispartner fordern zusammen: Fluchtwege freihalten! Den unerklärten Krieg gegen die Flüchtlinge beenden! Kinder- un... mehr »

Adresse:

c/o GRIPS Klosterstraße, Klosterstraße 68
10179
Berlin
01.12.2012, 23:23 Uhr

Protestkult(o)ur auf dem Weg zu Europas Machtzentrale

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Sonntag 02. Dezember 2012,  08.37 Uhr, Gleis 13 am Berliner Hauptbahnhof: Der Beginn eines kleinen Abenteuers.

 

Zusammen mit Schauspieler_innen und Theaterpädagog_innen des GRIPS Theaters machen sich jugendliche Flüchtlinge der Selbstorganisation „Jugendliche ohne Grenzen“ auf den Weg von Berlin nach Brüssel, zum Sitz des EU-Parlaments. Das Ziel: Kampf für die Anerkennung der Kinder- und Menschenrechte - besonders für jugendliche Flüchtlinge - und somit gegen die untragbaren Flüchtlingsgesetzte der Europäischen Union.

 

Organisator dieser „Protestkult(o)ur“ ist die von acht deutschen Organisationen – unter anderem „PRO ASYL“ und„borderline Europe“ sowie das GRIPS Theater und„Jugendliche ohne Grenzen“ – gebildete Kampagne „SOS for Human Rights“, die sich seit 2010 für Flüchtlingsrechte in ganz Europa einsetzt, und somit auch die aktuelle Protestbewegung der Flüchtlinge in Deutschland unterstützt.

 

Neben zwei Aufführungen des Kampagnen-Theaterstückes „SOS for Human Rights“ beinhaltet die Belgienreise auch die Übergabe von 5000 gesammelten Unterschriften an den Parlamentspräsidenten sowie öffentliche Aktionen und Kundgebung, die unsere Forderungen Nachdruck verleihen sollen:

 

Fluchtwege freihalten!

Den unerklärten Krieg gegen die Flüchtlinge beenden!

Kinder- und Menschenrechte durchsetzen!

 

Ich werde im Rahmen meines Freiwilligendienstes am GRIPS Theater die Reise mit Kamera und Diktiergerät bewaffnet begleiten, um diesen Blog immer wieder mit aktuellen Lageberichten und Infos rund um die Reise zu füttern.

 

Es bleibt abzuwarten, was den Jugendlichen bei ihrem – eigentlich durch die sogenannte Residenzpflicht untersagten – Grenzübertritt widerfährt, und wie wir in Brüssel aufgenommen werden. Aber eins lässt sich schon jetzt sagen: Wir lassen uns nicht unterkriegen!

 

Text: Erik Veenstra

Foto: Jasmin und Dalia auf der Hinfahrt (Copyright: Erik Veenstra)

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(Hoch die Internationale ...)