Visionaries in Action

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Visionaries in Action

Die im Zentrum des Projektes stehende, siebentägige Konferenz versteht sich als Initialzündung für die Umsetzung der Visionen der TeilnehmerInnen.  In einem wiederum dreistufigen Prozess werden die Teilnehmenden von der Visionsbildung über die Problemanalyse bis hin zur Entwicklung und Konzeption konkreter Aktionen und P... mehr »

Adresse:

Neckarauer Waldweg 131
68199
Mannheim

Die im Zentrum des Projektes stehende, siebentägige Konferenz versteht sich als Initialzündung für die Umsetzung der Visionen der TeilnehmerInnen.  In einem wiederum dreistufigen Prozess werden die Teilnehmenden von der Visionsbildung über die Problemanalyse bis hin zur Entwicklung und Konzeption konkreter Aktionen und Projekte von den PreisträgerInnen und ExpertInnen begleitet. So kann über die Konferenz hinweg ein Netzwerk aus Teilnehmenden, PreisträgerInnnen, verschiedensten ExpertInnen und VertreterInnen gesellschaftspolitischer Organisationen entstehen.

Die TeilnehmerInnen ordnen sich bei der Anmeldung gemäß ihren Interessen einer von 4 verschiedenen themenbezogenen Gruppen zu, in denen auch mindestens ein Preisträger als Begleiter anwesend ist.

Als Themencluster  werden einige der Themenbereiche der Youth-Future-Konferenz, die von Jugendlichen und „alternativen“ Nobelpreisträgern elaboriert wurden, erweitert und weiterentwickelt:

·       Peace, Conflict Solving, Disarmament                         

o   RLA-Preisträger: Alyn Ware

·       Compassion, Charity and Development cooperation  

o   Friedensnobelpreisträger: David Ives, Direktor der Albert Schweitzer Foundation

·       Nature, Environment and Climate                               

o   RLA-Preisträger:  Nnimmo Bassey und Prof. Dr. Raul Montenegro

·       Civil Society, Democracy and Capitalism                     

o   RLA-Preisträger: Prof. Dr. Frances Moore-Lappé

 

Die folgenden Erklärungen beziehen sich auf den dreistufigen Konferenzablauf, der auf Seite 7 schematisch dargestellt ist.

 

•       Im ersten Teil der Konferenz werden die Teilnehmenden – im direkten Austausch mit den PreisträgerInnen - ihre eigenen Visionen entwickeln können. In den hierfür veranstalteten „Visionswerkstätten sollen Teilnehmende und PreisträgerInnen gemeinsam ihre Visionen erarbeiten. Dies geschieht in themenbezogenen Kleingruppen mit jeweils ca. 20 TeilnehmerInnen.  Die Workshops werden von ModeratorInnen unterstützt.

•       Im zweiten Teil der Konferenz – in den sogenannten „Problemwerkstätten“ - sollen diese Visionen kritisch auf Hürden und Hemmnisse ihrer Umsetzung untersucht werden. Hierbei sollen den Teilnehmenden neben den PreisträgerInnen weitere ReferentInnen und ExpertInnen in unterstützender Funktion zur Seite stehen. Im Anschluss hieran werden sich die Teilnehmer gegenseitig beraten und unterstützen, so dass vielele Hürden und Hemnisse, die den Ideen und Projekten der Jugendlichen im Weg stehen bereits durch die Kooperation mit anderen Teilnehmern abgebaut werden können. In diesem interaktiven Austausch wird die direkte die Basis für die Initiierung eigener Projekte geschaffen.

•       Jeweils im zweiten Werkstattblock verteilen sich die TeilnehmerInnen bunt durch die Themengruppen – um einen „Blick über den Tellerrand hinaus“ zu werfen, bzw.  um noch andere Preisträger, Visionen und Themen kennenzulernen – und diese in die eigenen Ideen mit einbeziehen zu können. Im dritten Werkstattblock  kehren sie wieder in ihre Ursprungsgruppe zurück.

•       Im dritten Teil der Konferenz lösen sich die Themengruppen in eine offene Form der Gruppenarbeit auf. In einem zweitägigen „open space“ Block finden sich die TeilnehmerInnen selbstständig in „Projektwerkstätten“ zusammen. Hier erhalten sie den notwendigen Freiraum um gemeinsame Ideen in Initiativen und Projekten zu konkretisieren. Währenddessen soll ein reger Austausch zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen sowie bereits bestehenden Initiativen und Organisationen stattfinden. ExpertInnen und PreisträgerInnen sowie Projektcoaches stehen den (von den Teilnehmenden selbst geführten) Projektgruppen mit Rat- und Hilfe zur Verfügung. In diesem Prozessabschnitt sollen Kooperationen zwischen Projekten, Initiativen und Organisationen entstehen – und auch PreisträgerInnen als Schirmherren für die neuen Projekte gewonnen werden.

•       Vorträge, die den obigen Prozess begleiten sollen, finden täglich jeweils morgens und abends statt. Hier sollen die Teilnehmenden Anregungen, Eindrücke und Inspiration für den jeweiligen Prozessabschnitt sammeln können. Die morgendlichen (15-30 minütigen) Impulsreferate werden von PreisträgerInnen, ExpertInnen oder TeilnehmerInnen gehalten und sollen Denkanstöße für den Prozessschritt des Tages geben. Die abendlichen Vorträge werden von PreisträgerInnen gehalten und werden auch der breiten Öffentlichkeit der Region Heidelberg offenstehen. Sie werden inhaltlich in erster Linie die Arbeit der Votragenden selbst betreffen – jedoch sollen sie auch bereits Bezug auf den Prozessschritt des nachfolgenden Tages nehmen.

•       Täglich finden vor dem Abendprogramm „Reflektionsgruppen“ statt. Hier treffen sich jeweils 5 TeilnehmerInnen in einer festen Gruppe, um gemeinsam die Geschehnisse des Tages zu verarbeiten, sich auszutauschen und gegenseitig zu stärken. Die Reflektionsgruppen stellen quasi „kleine Familien“ in der großen Konferenzgemeinschaft dar und sollen verhindern, dass einzelne Teilnehmer im Konferenzprozess alleingelassen werden.

•       Außerdem soll ein buntes Rahmenprogramm den Teilnehmenden sowohl körperlich und geistigen Ausgleich bieten, als auch eine gemeinschaftliche Atmosphäre bilden. Angedacht sind neben sportlichen Aktivitäten in den morgendlichen „Wake Up! – Activities“ auch ein musikalisches Abendprogramm sowie künstlerische Angebote. Ein Konferenzcafé soll den Teilnehmenden ganztägig als Ort der Begegnung und des Austausches zur Verfügung stehen.

Was VIA im Ganzen so besonders macht, ist, dass die Dozenten und Experten – auch die Preisträger – den Tagungsprozess auf Augenhöhe mit den Teilnehmern durchschreiten. So sollen Begegnungen und ungezwungene Gespräche zwischen Jugendlichen, Experten und Preisträgern auch in den Programmpausen, beim Essen und während des Abendprogramms möglich sein. Dies wurde während der Bonner Youth Future Konferenz als überaus motivierend und inspirierend erlebt und soll auf der VIA-Konferenz zum Paradigma werden.