"Wir schlagen unser Lager auf - vor dem Immobilien-Kolloquium!" (Euro-Finance-Week - Gegenprogramm)

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"Wir schlagen unser Lager auf - vor dem Immobilien-Kolloquium!" (Euro-Finance-Week - Gegenprogramm)

Das Kolloquium findet nicht zufällig und auch noch zum ersten Male während der Euro Finance Week statt. So kündigen sich selber an: "Die Immobilienwirtschaft zählt in Frankfurt-RheinMain mit einem Anteil von 18 Prozent an der regionalen Bruttowertschöpfung zu den wirtschaftlichen Schwergewichten. Darüber hinaus nimm... mehr »

Zeitraum:

20.11.2012, 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

Adresse:

Industrie- und Handelskammer (IHK)
Börsenplatz 4
Frankfurt am Main

Eingetragen von:

martora

Aktionsform:

Aktion

Das Kolloquium findet nicht zufällig und auch noch zum ersten Male während der Euro Finance Week statt. So kündigen sich selber an: "Die Immobilienwirtschaft zählt in Frankfurt-RheinMain mit einem Anteil von 18 Prozent an der regionalen Bruttowertschöpfung zu den wirtschaftlichen Schwergewichten. Darüber hinaus nimmt sie sichtbar Einfluss auf die bauliche und räumliche Gestaltung der Region und prägt deren Zukunft maßgeblich."


Die Immobilienbranche ist ein weites Feld aus Architektur, Beratung, Finanzierung, Planung, Bau und Organisierung. Die Landnahme all dieser Organisationen hat zur Folge, dass die Stadt Frankfurt am Main sich nur noch leisten kann, wer über einen besonders hoch bezahlten Job oder andere Geldressourcen verfügt. In den Metropolen wird vielen das Dach über dem Kopf geraubt, während es weltweit gleich die gesamten Lebensgrundlagen sind. Akteure wie Franconofurt, ABG-Holding, Nassauische Heimstätte und Caritas profitieren von der Weltwirtschaftskrise. Alle sind von dem Hype um das "Betongold der Immobilienbranche" betroffen, doch alles was Profit verspricht, wird gemacht. Lassen wir ihnen diese Rechnung nicht aufgehen.


Gruppen aus dem Netzwerk "Wem gehört die Stadt?" und aus dem Bündnis "No Troika" stellen die Eigentumsverhältnisse in Frage und wollen mit dieser Provokation in den städtischen Raum intervenieren. Leerstandsbesetzungen, wie 2011 in der Schumannstraße im Westend (Frankfurt) oder 2012 in der Oberen Austraße in Mainz; "Fette-Mieten-Parties" und bitter nötige Verhinderungen von Zwangsräumungen sind einige der möglichen Aktionsformen.


Die Widersprüche innerhalb der Global City Frankfurt zeigen sich in allen Lebensverhältnissen. Wir wollen Lücken in die Verwertungslogik reißen und Gemeinsamkeiten von unten erkunden.


Wir laden ein zur "belagernden Kundgebung", mit einem Wohnzimmer, das sicher nicht von den oberen Zehntausend bewohnt wird. Bringt Sitzgelegenheiten und alles andere mit, was euch zu Vertreibung, horrenden Mieten und Global City einfällt.

Themenkategorien:

Ökonomie / Finanzen, Verkehr / Stadtentwicklung