Coping with the past and learning for the present

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Coping with the past and learning for the present

Der Service Civil International, kurz SCI, ist eine internationale Organisation, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und interkulturellen Austausch einsetzt. In 90 Ländern finden Workcamps zu Menschenrechten, Natur- und Umweltschutz, Kinder- und Jugendarbeit und zu vielen weiteren Themen statt.Der wichtigste Arbeitsschwerpunkt des SCI ... mehr »

Zeitraum:

06.08.2017, 13:00 Uhr - 19.08.2017, 14:00 Uhr

Adresse:

Tagungswerk im KuBiZ
Bernkasteler Str. 78
13088
Berlin

Aktionsform:

Work- und Studycamp

Der Service Civil International, kurz SCI, ist eine internationale Organisation, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und interkulturellen Austausch einsetzt. In 90 Ländern finden Workcamps zu Menschenrechten, Natur- und Umweltschutz, Kinder- und Jugendarbeit und zu vielen weiteren Themen statt.
Der wichtigste Arbeitsschwerpunkt des SCI sind sogenannte Workcamps, Freiwilligeneinsätze in internationalen Gruppen, die zwei bis vier Wochen dauern. In der Regel kommen 10 bis 20 junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen und unterstützen mit ihrer Arbeit z. B. soziale Projekte. Workcamps bedeuten nicht nur arbeiten und lernen, sondern auch zusammen leben, Kontakte knüpfen und Spaß haben. Seine Freiwilligendienste führt der SCI in Zusammenarbeit mit lokalen Projektpartnern durch.


Dieses Berliner Work- und Studycamp behandelt das Erinnern an den Zweiten Weltkrieg, was sich je nach Land unterschiedlich gestaltet. Gute Beispiele dafür sind die Länder Russland und Deutschland. Deren verschiedenen, manchmal gegensätzlichen Kulturen und Strategien der Erinnerung basieren auf unterschiedlichen Begriffen und Konzepten. In der Nutzung dieser, ohne ein Bewusstsein dafür, dass das Gegenüber die Bedeutung eines Wortes nicht verstehen oder es ganz anders verstehen könnte, steckt allerdings auch Konfliktpotenzial. Dadurch, dass junge Menschen aus Russland in Deutschland in Berlin, einer Stadt mit diversen Spuren von unterschiedlichen Erinnerungskulturen, zusammengebracht werden, können Begriffe und Konzepte ermittelt werden, die für das Sprechen über den Zweiten Weltkrieg von Bedeutung sind.
Die Hauptaufgabe des Projekts ist der Austausch darüber, wie in Russland und Deutschland über den Zweiten Weltkrieg kommuniziert wird. Während die Freiwilligen die Gedenklandschaft in Berlin und Umgebung entdecken, werden sie wesentliche Begriffe und Konzepte, die für ein gegenseitiges Verständnis unerlässlich sind, ermitteln. Im Anschluss wird versucht, ihre Bedeutung zu verstehen und sie in einen Kontext zu setzen. In Fällen, in denen sich die Auffassungen unserer Herkunft entsprechend unterscheiden, werden die Teilnehmenden versuchen, Vorschläge für eine gemeinsame Definition zu finden. Die Ergebnisse werden in einem Wörterbuch gesammelt, das online und offline veröffentlicht wird.


Im Studienteil des Projekts wird sich mit dem Thema der verschiedenen Erinnerungskulturen befasst werden. Im Zusammenhang damit werden auch Fragen zur Identität, Nationalismus und die Rolle von Geschichte aufgebracht und diskutiert.
Die Freiwilligengruppe ist in einem einfachen Hostel mit Selbstverpflegung untergebracht.

 

DATUM
Das Workcamp findet vom 06. - 19.08.2017 statt.

ORT
Tagungswerk im KuBiZ
Bernkasteler Str. 78
13088 Berlin

KOSTEN
Die Teilnehmenden aus Deutschland bezahlen bei erfolgreicher Vermittlung eine Gebühr von 82,00 € und organisieren und finanzieren ihre Fahrtkosten in das Camp selbst. Unterkunft und Verpflegung im Workcamp werden vom SCI und dem Projektpartner bereitgestellt. Das Camp wird von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gefördert.

ANMELDUNG
Die Anmeldung erfolgt über die internationale Workcamp-Datenbank des SCI

KONTAKT
SCI - Deutscher Zweig
Tel: 0228/21 20 86
E-Mail: info@sci-d.de
Website: https://www.sci-d.de/

 

Themenkategorien:

Bildung / Familie / Gesundheit, Frieden / Antimilitarismus, Medien / Digitales, Politik / Demokratie / Recht