Die Afrika-Politik der G20

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Die Afrika-Politik der G20

Im Jahr 2004 widmete die Unesco Afri­ka eine Tagung. Ihr Titel: „Der vergessene Kontinent". Damals war das fast ein Synonym für ­Afri­ka. Das ist vorbei. Deutschland hat den Kontinent ins Zentrum seiner laufenden G-20-Präsidentschaft gestellt. Gleich drei deutsche Bundesministerien - Entwicklung, Wirtschaft und ­F... mehr »

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26.06.2017, 19:00 Uhr

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Diskussion

Im Jahr 2004 widmete die Unesco Afri­ka eine Tagung. Ihr Titel: „Der vergessene Kontinent". Damals war das fast ein Synonym für ­Afri­ka. Das ist vorbei.

Deutschland hat den Kontinent ins Zentrum seiner laufenden G-20-Präsidentschaft gestellt. Gleich drei deutsche Bundesministerien - Entwicklung, Wirtschaft und ­Finanzen - haben eigene Initiativen dazu präsentiert. Am Montag kommen afri­kanische Staatschefs nach Berlin zum „G-20-Afri­ka-Partnerschaft-Gipfel" - ein Novum. In Genf und Brüssel wird mit Afri­ka über Migration verhandelt, und Ende Juni steigt schon die nächste Afri­ka-Migrationskonferenz in Berlin. Auch Menschen, die hauptberuflich die Afri­kapolitik erforschen, kommen da kaum mit.

Afrika wird als "Chancenkontinent" beschworen, seine "Reformchampions" gesucht, er soll einen "Marshallplan" bekommen - seiner Bürger aber sollen bleiben wo sie sind. Die taz hat für elf afrikanische JournalistInnen zu eine, Workshop nach Berlin eingeladen. Mit Ihnen diskutiren wir die neue europäische Afrikapolitik.

Foto: Picture Alliance

Themenkategorien:

Globalisierung / Entwicklung / Migration, Politik / Demokratie / Recht