Die Jüdin Gretel Bergmann und die Spiele 1936

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Die Jüdin Gretel Bergmann und die Spiele 1936

Veranstalter: Universität Mainz, Institut für Sportwissenschaft; Jüdische Gemeinde Mainz K.d.ö.R.; Heinrich Böll Stiftung RLP. Text: Als Nazi-Deutschland 1936 die Olympischen Spiele vorbereitet, droht von amerikanischer Seite der Boykott, da die Nazis jüdischen SportlerInnen die Wettbewerbs-Situation erschweren... mehr »

Zeitraum:

05.07.2012, 19:30 Uhr

Adresse:

Mainz, Synagoge
Mainz

Aktionsform:

Filmvorführung und Diskussion im Rahmen der Ausstellung "Vergessene Rekorde"
Veranstalter:

Universität Mainz, Institut für Sportwissenschaft; Jüdische Gemeinde Mainz K.d.ö.R.; Heinrich Böll Stiftung RLP.

Text:

Als Nazi-Deutschland 1936 die Olympischen Spiele vorbereitet, droht von amerikanischer Seite der Boykott, da die Nazis jüdischen SportlerInnen die Wettbewerbs-Situation erschweren und am liebsten gar keine Juden dabei haben wollen.
Notgedrungen beordern die Nazis die jüdische Hochspringerin Gretel Bergmann (im Film: Karoline Herfurth) aus ihrem Exil in Großbritannien nach Deutschland, damit sie in Berlin für die deutsche Mannschaft antreten kann.
Da Gretel aber die wohl beste Hochspringerin unter den Damen ist und die Nazis unmöglich eine Jüdin Gold holen lassen wollen, suchen sie händeringend nach einer Konkurrentin. Und die finden sie in Marie Ketteler (Sebastian Urzendowsky), einer jungen Dame, die in Wirklichkeit ein Mann ist. Den Nazis soll’s recht sein, Hauptsache ihre Sportlerin springt höher als die Bergmann. Diese wird aus dem Olympia-Team ausgeschlossen. Bergmann lebt heute in den USA und wird im Film interviewt.
Geschichte als Spielfilm.

Alles Wichtige zur Ausstellung “Vergessene Rekorde“ finden Sie hier:

www.boell-rlp.de/Thema/aktuelles_thema/

Themenkategorien:

Antifaschismus, Bildung / Familie / Gesundheit, Frieden / Antimilitarismus, Politik / Demokratie / Recht