Enfants Perdus – Über die Situationistische Internationale in ihrer Zeit

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Enfants Perdus – Über die Situationistische Internationale in ihrer Zeit

Retrospektive und Diskussion mit BiKo e.V. (Weimar). In Kooperation mit der Galerie Mahalesi. Hervorgegangen aus versprengten Resten der nach dem Zweiten Weltkrieg verbliebenen Kunstavantgarde, richtete sich die Situationistische Internationale von 1957 bis 1972, ausgehend von Frankreich, gegen die Borniertheit der Künstler-Kreise und &bdq... mehr »

Zeitraum:

16.02.2012, 19:30 Uhr

Adresse:

Galerie Mahalesi
Schülerstraße 40
07545
Gera

Eingetragen von:

Bildungsreihe am Donnerstag

Aktionsform:

Vortrag

Retrospektive und Diskussion mit BiKo e.V. (Weimar). In Kooperation mit der Galerie Mahalesi.

Hervorgegangen aus versprengten Resten der nach dem Zweiten Weltkrieg verbliebenen Kunstavantgarde, richtete sich die Situationistische Internationale von 1957 bis 1972, ausgehend von Frankreich, gegen die Borniertheit der Künstler-Kreise und „linker Polit-Spezialisten". Während sie vor allem für einen gewissen Stil bekannt wurde, rekonstruierte sie außerhalb des akademischen Wissenschaftsbetriebs eine Theorie der Praxis und entwickelte hiervon ausgehend ihre Kritik der „Gesellschaft des Spektakels". Die S.I. begreift das Alltagsleben als Hauptfeld der Auseinandersetzungen, richtet sich zentral gegen das Prinzip der Repräsentation, setzt sich intensiv mit Zeitstrukturen und Geschichtsschreibung in der Warengesellschaft auseinander und widmet sich der Ordnung des urbanen Raums als Teil sozialer Disziplinierung.

Wir stellen die zentralen Aspekte dieser Strömung kritischer Theorie und der situationistischen Kritik vor und gehen auf das Wirken der S.I. ein.

 

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