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DTSTAMP:20120129T192000
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SUMMARY:Patente auf Leben: Sind Pflanzen und Tiere technische Erfindungen? 
 Die Konsequenzen der Monopolisierung unserer Lebensmittel
DTEND:20120202T213000
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LOCATION:Landwehrstraße 1\,  Kitzingen
DESCRIPTION:&quot\;Wenn sie so weitermachen\, werden sie noch Luft und Lieb
 e patentieren&quot\;- so beschreibt Frau Dr. Ruth Tippe die Arbeit des Euro
 p&auml\;ischen Patentamtes in M&uuml\;nchen. Und Sie muss es wissen\, denn 
 sie beobachtet dessen Aktivit&auml\;ten seit vielen Jahren. Was essen wir i
 n Zukunft\, und wie viel bezahlen wir daf&uuml\;r? Wer wird im &Uuml\;berfl
 uss leben und wer hungern? Das sind die Fragen\, die sich im Zusammenhang m
 it Patenten auf Leben stellen. Denn Patente bedeuten Monopolisierung. Dabei
  handelt es sich um etwas\, das wir von unserem Empfinden her als Allgemein
 gut betrachten. Wem geh&ouml\;rt das Schwein? Und wem geh&ouml\;rt das Schn
 itzel? Dem Bauern? Dem Metzger? Monsanto? Die Besitzer der Patentrechte k&o
 uml\;nnen alle kommerziellen Anwendungenkontrollieren\, die Verwendung ihre
 r Patente verbieten\, die Preise in beliebiger H&ouml\;hefestsetzen. Das Sc
 hnitzel f&uuml\;r f&uuml\;nf Euro? Durchaus m&ouml\;glich. Pflanzen&nbsp\; 
 und Tiere sind aber unsere Grundnahrungsmittel. Sie sind ein Weltkulturerbe
  der Menschheit\, die unsere Vorfahren &uuml\;ber Jahrtausende gez&uuml\;ch
 tet haben. Bisher weitgehend &ouml\;ffentliches verf&uuml\;gbares Gut wird 
 durch Patentierung Eigentum von einigen wenigen Gro&szlig\;konzernen.Seit &
 uuml\;ber zehn Jahren werden am Europ&auml\;ischen Patentamt in M&uuml\;nch
 en regelm&auml\;&szlig\;igPatente auf Pflanzen und Tiere erteilt. Gentechni
 k war der Anlass und das Einfallstor\, durch das solche Patente m&ouml\;gli
 ch wurden. Die Entwicklung geht weiter: Auchkonventionell gez&uuml\;chtete 
 Pflanzen und Tiere sind heute patentierbare Erfindungen. Schweine\, Rinder 
 und Tomaten um nur einige Beispiele zu nennen.Wohin f&uuml\;hrt diese Art v
 on Patentrecht? Was bedeutet dies f&uuml\;r die Landwirte und uns Verbrauch
 er? Was k&ouml\;nnen wir tun?Der Abend wird abgerundet mit einer Diskussion
  in die der Umweltbeauftragte der Di&ouml\;zese W&uuml\;rzburg. Herr Edmund
  Gumpert einf&uuml\;hrt. Kooperationsveranstaltung der VHS Kitzingen und op
 en houseRuth Tippe studierte in T&uuml\;bingen und M&uuml\;nchen Biologie m
 it SchwerpunktMikrobiologie\, Genetik und Biochemie und anschlie&szlig\;end
  in Berlin am Max-Planck-Institut f&uuml\;r Molekulare Genetik.Seit vielen 
 Jahren arbeitet sie als Koordinatorin der Initiative &bdquo\;Kein Patent au
 f Leben!&ldquo\;in M&uuml\;nchen. Neben vielf&auml\;ltiger &Ouml\;ffentlich
 keitsarbeit f&uuml\;hrt sie Recherchen amEurop&auml\;ischen Patentamt im Be
 reich Biopatente durch. Schwerpunkt sind dabeiPatente auf Pflanzen\, Nutzti
 ere\, genetische Ressourcen und Stammzellen desMenschen.Mehr &uuml\;ber die
 se ungew&ouml\;hnliche Frau und ihre Arbeit finden sie hier:http://www.gen-
 ethische-stiftung.de/index.php?http://www.keinpatent.de/index.php?\n&gt\; P
 lakat zur Aktion
UID:patente-auf-leben-sind-pflanzen-und-tiere-technische-erfindungen-die-ko
 nsequenzen-der-monopolisierung-unserer-lebensmittel@taz.de
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 e-technische-erfindungen-die-konsequenzen-der-monopolisierung-unserer-leben
 smittel
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