SOFa 2013 WeltSTATTMarkt

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SOFa 2013 WeltSTATTMarkt

Der Stuttgart Open Fair - WeltSTATTMarkt findet dieses Jahr am Samstag, den 23. März, auf dem Stuttgarter Schlossplatz statt, mit 50 Infoständen, Bühnenprogramm, Kunstinstallationen und Straßentheater. Eröffnet wird die Open Air Veranstaltung von der tunesischen Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Sihem Bensedrine... mehr »

Zeitraum:

23.03.2013, 10:00 Uhr - 19:00 Uhr

Adresse:

Schlossplatz Stuttgart
Königstraße
70173
Stuttgart

Aktionsform:

Infostände - Podium - Musik

Der Stuttgart Open Fair - WeltSTATTMarkt findet dieses Jahr am Samstag, den 23. März, auf dem Stuttgarter Schlossplatz statt, mit 50 Infoständen, Bühnenprogramm, Kunstinstallationen und Straßentheater. Eröffnet wird die Open Air Veranstaltung von der tunesischen Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Sihem Bensedrine. Stuttgarter AktivistInnen werden auf den Weg zum Weltsozialforum nach Tunis entsandt.Der WeltSTATTMarkt zeigt die vielen Gesichter der Stuttgarter Initiativen und greift die Themen des Weltsozialforums (WSF) auf: die Demokratiebewegungen weltweit und in den arabischen Ländern, die Initiativen für globale soziale und ökologische Gerechtigkeit, die Auseinander­setzungen mit der Eurokrisenpolitik u.v.m. Das 11. WSF mit dem Thema „Würde" findet vom 26.-30. März in Tunis statt und verkörpert die größte weltweite Versammlung zivilgesellschaftlicher und sozialer Bewegungen. Zehntausende TeilnehmerInnen werden erwartet.

Unter dem Motto „Endstation: Alle einsteigen" führen Akteure aus lokalen sozialen Bewegungen die Diskussionen des Stuttgart Open Fair-Kongresses fort, der am 1. und 2. Februar in Stuttgart stattfand. Die über 70 beteiligen Gruppen aus der Stuttgarter Zivilgesellschaft stellten die Frage, ob wir in globalen Krisen, im Überkonsum, in der sozialen Spaltung und im Demokratienotstand schon an einer Endstation angekommen sind. Dabei geht es um ganz praktische Fragen, wie beispielsweise das Einkaufsverhalten im Alltag, einen anderen Umgang mit Geld, solidarisch organisierter Landwirtschaft bis zur Mitbestimmung im Gemeinwesen.Im Rahmen eines Podiumsgesprächs (13.30 Uhr, Württembergischer Kunstverein, Glasbau) diskutieren die TeilnehmerInnen die Frage, wie die Stuttgarter Zivilgesellschaft die Demokratiebewegung des arabischen Frühlings unterstützen kann. Informationen aus erster Hand kommen dabei von der tunesischen Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Sihem Bensedrine sowie von den TeilnehmerInnen einer Delegation, die vor kurzem Stuttgarts Partnerstadt Kairo besuchten und die zum WSF in Tunis reisen werden.

An 50 Infoständen stellen sich Stuttgarter zivilgesellschaftliche Gruppen mit ihren Projekten vor. Für das leibliche Wohl sorgen 9 verschiedene Imbissstände - von der Schafskäserei bis zu afrikanischen Spezialitäten und veganem, indischem Essen. Eine Installation von Andreas Meyer-Brennenstuhl verdeutlicht den Kollaps, vor dem unser blauer Planet steht. Bei vier unterschiedlichen Stadtspaziergängen entdecken die Besucherinnen die Stuttgarter Innenstadt aus neuen Blickwinkeln (vgl. sep. Info).

Auf der Bühne des WeltSTATTMarkts wird ein vielfältiges Musik- und Theaterprogramm dargeboten: Die Gruppe ANYA mit einer Mischung aus traditionellen algerischen Rhythmen und französischen Chansons, die Liedermacherin Sarah Lesch mit witzigen und tiefgründigen Texten sowie die Gruppe Volxtanz, die zum Abschluss für Bewegung in den Beinen sorgt. (vgl. sep. Info)
SchülerInnen der Schule am Park (Ostfildern) und der Waldorfschule Backnang zeigen Theaterszenen zum Motto von Stuttgart Open Fair, die sie zusammen mit zwei brasilianischen Theaterpädagogen einstudierten. In den mehrwöchigen Kursen beschäftigten sie sich mit den Fragen: das Grundrecht auf Nahrung und Wasser in Ländern des Südens und unserem Konsumverhalten.

 

 

Themenkategorien:

Anti-Atom / Klima / Energie, Natur-, Tier-, Umweltschutz, Globalisierung / Entwicklung / Migration, Antifaschismus, Soziales / Arbeit, Bildung / Familie / Gesundheit, Frieden / Antimilitarismus, Medien / Digitales, Gender, Ökonomie / Finanzen, Verkehr / Stadtentwicklung, Freiräume / Subkultur, Politik / Demokratie / Recht